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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frauenweihe bzw. Priestertums der Frau. 5. März 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:40

Nach Alkofahrt zurückgetretene Bischöfin Käßmann

Die Einstellung der orthodoxen Kirche
angesichts des Priestertums der Frau.

 

{Wurde bei der Konferenz der Anglikaner in Lambeth in England
im Jahr 1988 vorgelegt und abgehalten}

       Dies ist ein Vortrag, den seine Heiligkeit Papst Schenuda III, Papst von Alexandria und Patriarch des Verkündigungsgebiets des Heiligen Markus, in Anbetracht auf das „Verleihen des Priestertums an die Frauen“ verfasste. Bei dieser Studie stützen wir uns an der ersten Stelle auf die Heilige Schrift, in der wir finden können, was das göttliche Denken von dieser Thematik hält. Denn „Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit. So wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein“ (2Tim.3:16,17). Bei unserer Suche nach der Wahrheit vermögen wir auf unsere eigenen Erkenntnisse nicht zu bauen! Viel mehr sollten wir uns aber auf die heiligen Bücher verlassen!  Dabei erinnern wir uns an die Aussage des Herrn im Buch der „Sprüche – Sprichwörter“: „Mein Sohn vergiss meine Lehre nicht, bewahre meine Gebote in deinem Herzen! Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, bau nicht auf eigene Klugheit. Halte dich nicht selbst für weise, fürchte den Herrn und fliehe das Böse! Wohl dem Mann, der Weisheit gefunden, der Einsicht gewonnen hat. Denn sie zu erwerben ist besser als Silber, sie zu gewinnen ist besser als Gold. Ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück. Wer nach ihr greift, dem ist sie ein Lebensbaum, wer sie fest hält, ist glücklich zu preisen“ (Spr.3:1-18).

       Es steht uns allerdings nicht zu und wir verfügen ebenso nicht auf das Recht, eine Lehre, Anordnungen oder Regeln in der Kirche zu verabschieden und zu verbreiten, welche der Lehre der Heiligen Schrift widerlegt oder mit ihr nicht übereinstimmt. Aus diesem Grund erteilte der Apostel Paulus der Gemeinde von Thessalonich das folgende Gebot: „Seid also standhaft, Brüder, und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief“ (Thess.2:15). Dann bekräftigte er es in diesem Sinne, wo er sie warnte. „Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt“ (2Thess.3:6). Die zweite Quelle, aus der wir unsere Argumente bei dieser Studie schöpfen, ist die Überlieferung der Kirche; insbesondere während der frühren Epochen, weil die Kirche zu diesen Zeiten ihre Unterweisungen und Regeln den aufrichtigen Quellen, vom Christus und den Aposteln, entnahm! Wenn wir in der Heiligen Schrift und der Überlieferung der frühren Kirche forschend suchen, werden wir Folgendes finden:

{1}, dass es der Frau nicht gestattet ist, in der Kirche zu lehren:  Über diesen Punkt schrieb der Heilige Apostel Paulus an seinen Jünger Timotheus. „Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht. Sie soll sich still verhalten. Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva. Und nicht Adam wurde verführt, sondern die Frau ließ sich verführen und übertrat das Gebot“ (1Tim.2:11-14). Bei der Unterweisung des Apostels Paulus bezüglich dieses Gebietes fällt uns auf, dass er eine Begründung für dieses Verbot erläuterte, das eigentlich in keiner Beziehung weder mit den damals verbreiteten sozialen Bedingungen noch mit den besonderen Angelegenheiten der von Timotheus geführte Kirche stand!  Der Apostel Paulus stützte sich dabei auf Tatsachen, welche sowohl den Mann als auch die Frau seit Anfang der Schöpfung und sogar vor dem Ausscheiden Adams und Evas durch die Sünde aus dem Paradies betreffen.

       Wenn wir also zur Erkenntnis angelangt sind, dass die Frau in der Kirche nicht zu lehren hat, dann soll es ihr viel mehr Keine der Stufen des Priestertums verliehen werden, wo der Priester dem Dienst der Heiligen Sakramente und parallel der Lehre und der Führung der Kirche nachgeht, soweit es ihm nach seiner Verantwortung und seinem Rang erlaubt ist.

{2} Nach der Lehre der Heiligen Schrift ist der Mann das Haupt der Frau: Darüber schreibt der Apostel Paulus an die Epheser Folgendes: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn Christus; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist. Er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen“ (Eph.5:22-24).

      Wie kann diese Unterweisung durchgeführt und ausgeübt werden, wenn es der Frau den Rang des Priestertums verliehen wird? Wie wird sie sich ihrem Mann in allem unterordnen, wenn sie die Führung, Fürsorge und Unterweisung übernommen hat? Was sich normalerweise gehört, dass die Schafe ihrem Hirten folgen, dass die Jünger ihrem Meister nachfolgen, dass die Soldaten ihrem Führer unterordnen, und dass die Kinder ihrem Vater gehorchen. In dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther lesen wir ebenso Folgendes: „Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann“ (1Kor.11:3,8,9).

{3} Der Priester stellt Christus selbst dar: Christus, der Herr, bevollmächtigte die Apostel durch die Macht des Heiligen Geistes bei dem Priestertum, dass sie die Sünden auf Erden vergeben, dass sie die Menschen mit Gott versöhnen, und dass den Segen und die Gnade der Erlösung und des Heils den sämtlichen Völkern der Welt übergeben, weil sie Verwalter von Geheimnissen Gottes wurden (1Kor.4:1).

       Nach seinem Abbild weihte der Herr sie als Priester bei der Darbringung der Opfer der Erlösung. Dies tat er, als er sich selbst als Opfer auf dem Holz des Kreuzes darbrachte, wo er selbst der erhabene und ewige Hohenpriester ist. Der Apostel Paulus brachte sein verkündigendes Wirken bei der Unterweisung und sein apostolisches Wirken bei dem Priestertum und der Sakramente in Einklang. Dies schilderte er durch seine folgende Aussage: „Ich tat es Kraft der gnade, die mir von Gott gegeben ist, damit ich als Diener Christi Jesu für die Heiden wirke und das Evangelium Gottes wie ein Priester verwalte; denn die Heiden sollen eine Opfergabe werden, die Gott gefällt, geheiligt im Heiligen Geist“ (Röm.15:15,16).  Die Heiden, die den Glauben annahmen, und welche die Gemeinschaft des Todes mit Christus durch die Taufe und die Heiligen Sakramente erfuhren, betrachtete der Heilige Apostel Paulus als Opfergabe, in der das göttliche Feuer loderte, um sie zu heiligen, damit sie vor Gott als angenommen angerechnet werden konnte.

       Keiner kann es verleugnen, dass das Amt des Priestertums eine Erweiterung des Wirkens Christi in Anbetracht auf die Erlösung auf Erden ist. Daher figuriert der Priester den Herrn, Christus, bei seiner erlösenden Botschaft. Über den Herrn, Christus, wurde gesagt, dass er das Oberhaupt der Priester und nicht der Priesterinnen ist! Andererseits bemerken wir, wie es nicht grundlos oder unvorhersehbar war, dass Christus als ein Mann und nicht als eine Frau zu uns kam! „Jesus, den Nazoräer, diesen Mann Gott vor euch beglaubigt hat durch machtvolle Taten, Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst“ (Apg.2:22). Jedes Kind kann als männlich oder weiblich geboren werden. Christus hingegen wurde als ein männliches Kind geboren, da er der erhabene Hohenpriester ist.  Ihm sind die spirituelle Väterlichkeit und die Herrschaft über die ganze Kirche als ihr Haupt. Deswegen wurde es über ihm gesagt: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (Jesaja 9:5). Die göttliche Eingebung verkündet hier in aller Deutlichkeit, dass es einen standhaften Zusammenhang zwischen der Väterlichkeit, der Herrschaft, der Führung und der Beratung gibt.

{4} Es ist nie zuvor weder in der Geschichte oder in der Überlieferung vorkam, dass man das Priestertum einer Frau zusprach: Der Herr, Jesus Christus, selbst wählte seine Jünger aus den Reihen der Männer aus; er stellte keine einzige Frau unter ihnen…auch nicht als eine einmalige Ausnahme! Er übergab die Kirche den zwölf Männern.  Dann sandte er die siebzig Männer als Missionare hinaus. Seine Kirche vertraute er seinen Jüngern an, und alle waren Männer! (Mt.28:19,20 – Mk.16:15). Ebenso wählten die Heiligen Apostel keine einzig Frau aus, damit sie das Amt als Priesterin ausübte. Hingegen ernannten sie all ihre Nachfolgen aus den Reihen der Männer ohne den Anflug einer Ausnahme.

{5} Die Heilige Jungfrau Maria und ihr Verhältnis zum Priestertum: Die Jungfrau Maria als die am heiligsten und rechtschaffensten Frau übernahm Keine der Tätigkeiten des Priestertums. Wenn es der Frau die Ausübung dieses Amtes zustünde, wäre sie die würdigste Frau aller Zeiten und Orte der Welt gewesen.  Diejenigen, die das Priestertum für die Frauen beanspruchen, sollten sachlich über die Heiligen Jungfrau Maria als ein Beispiel nachdenken! Sie gebar Gott, das Wort [LOGOS] wahrhaftig und leistete ihren Beitrag an seiner Erziehung, wo er der erhabene Hohenpriester ist. Trotzdem blieb sie bei ihrer natürlichen Rolle als „eine Mutter“ und verlangte niemals nach dem Rang des Priestertums!

{6} Die Eucharistie und das Priestertum: Uns ist es klar, dass Christus, der Herr, seinen Jüngern – den Männern –  das Zelebrieren der Eucharistie anvertraute, über das er mit ihnen am Paschatisch sprach. Er sagte zu ihnen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Lk.22:19).

{7} Die Entstehung des Priestertums:  Vom Anfang an war das Priestertum gemäß dem, was im Buch „Exodus“ diesbezüglich erwähnt wurde, entstanden. „Erkläre alle Erstgeburt als mir geheiligt! Alles, was bei den Israeliten den Mutterschoß durchbricht“ (Exo.13:1). Damit war jeden Erstling vom männlichen Nachwuchs statt den Erstgeburten gemeint, die der Herr in dem Land Ägypten errettete, als er alle Erstgeborenen der Ägypter sterben ließ. Dann ersetzte der Herr die männlichen Erstgeborenen durch jeden männlichen Nachwuchs aus dem Stamm Levi. „Der Herr sprach zu Mose: Zähle alle männlichen Erstgeborenen Israeliten, die einen Monat und älter sind. Stell ihre Zahl namentlich fest! Dann nimm für mich, für mich, den Herrn, die Leviten als Ersatz für alle Erstgeborenen Israeliten entgegen. Die Gesamtzahl der männlichen Erstgeborenen, die einen Monat und älter waren, betrug bei dieser namentlichen Zählung 22273“ (Num.3:40-43).

*“Die Gesamtzahl der Leviten, die Mose und Aaron auf Befehl des Herrn musterten, aller männlichen Personen von einem Monat und darüber, nach Sippen geordnet, betrug 22000″ (Num.3:39).  Weil es einen Unterschied zwischen den Zahlen von 273 Personen, verlangte der Herr fünf Schekel für Jeden. „Es sind aber 273 erstgeborenen Israeliten mehr als Leviten; sie müssen ausgelöst werden. Erheb für jeden fünf Schekel. Übergib das Geld Aaron und seinen Söhnen zur Auslösung der überzähligen Israeliten!“ (Num.3:46-48). Wenn es also möglich wäre, der Frau den Rang des Priestertums verliehen werden zu dürfen, hätte diesen Unterschied aus den Reihen der weiblichen Geburten gedeckt werden können, die vor dem Rest ihrer Geschwister zur Welt kamen!

{8} Das Priestertum ist nur für die Männer:  Ganz klar präsentierte die Heilige Schrift verschiedene Rangstufen vom Priestertum, die alle von Männern bekleidet wurden; sei es das Priestertum der ersten Patriarchen wie Noah, Ijob, Abraham, Isaak und Jakob; sei es das Priestertum Aarons, Melchisedeks, der Heiligen Apostel oder ihrer Nachfolger von den Bischöfen … alle waren doch Männer! Somit erweist sich das Priestertum der Frau als eine Häresie gegen den aufrichtigen anvertrauten Glauben!

{9} Spaltungen innerhalb der Kirche:  Ohne Zweifel wird diese erschaffene Irrlehre im Kern der Religion ein Grund dafür sein, dass Auseinandersetzungen verursacht werden, welche die Einheit der Kirche beeinträchtigen werden! Gemeint ist die innerliche Einheit der anglikanischen Kirche selbst oder zumindest ihre Beziehung zu den anderen Kirchen.  An dieser Stelle mögen wir den Wunsch erwägen, dass wir uns mehr Einigkeit wünschen, und jede Entferntheit aus dem Weg beseitigen. 

{10} Die Folgen der Übertreibung, der Frau Ansprüche außerhalb des Rahmens der biblischen Lehre zu verleihen:  Wir verfolgen, wie die Welt sich stürmisch hermacht, die biblische Lehre zu reformieren!  Diejenigen, die sich für die Rechte der Frauen kämpferisch einsetzen, gehen dermaßen soweit, so dass die emanzipierte Weiblichkeit dem Heiligen Namen Gottes auferlegen wollen. Sie bezwecken, die Worte „Unser oder euer himmlischer Vater“ zu verbieten! Und genau da findet eine wesentliche Änderung der Bibel bei vielen Stellen, bei welchen es sich um die göttliche Dreifaltigkeit handelt. [Zum Beispiel: Die Beziehung zwischen Gottsohn und dem himmlischen Gottvater, wo es bei manchen Stellen um die Erlösung, das errettende Wirken Christi und seine geistige Väterlichkeit als der erhabene Hohenpriester geht].

{11} Praktische Behinderungen:  Es gibt dessen ungeachtet praktische Hindernisse für eine Frau während der Schwangerschaft, Entbindung, des Stillens…. Wegen solchen Angelegenheiten sehen sich viel der berufstätigen Frauen gezwungen, sich von ihren Jobs für lange Zeit (Schwangerschaftsurlaub oder die Babypause bis zu drei Jahren)  zu distanzieren. Es kann durchaus möglich sein, dass die Beschäftigung durch die Ausübung des Priestertums zur Vernachlässigung der Rolle als Hausfrau führt, was auch auf sich mit der Erziehung der Kinder hat.

„Einsprüche und ihre Widerlegungen“

+ Vielleicht werden manche das begründen, was in der Heiligen Schrift und der Überlieferung der ganzen früheren Kirchen gegen das Amt des Priestertums für die Frau steht, dass die Frau gar kein effektive Rolle in der Gesellschaft allgemein spielen durfte. Dadurch wurde es verboten, das Priestertum einer Frau innerhalb der Kirche zu praktizieren, um den Geist der sozialen Lage zur damaligen Zeit anzupassen.  Aber heutzutage genießt die Frau eine kreative Rolle in der modernen Zeit, was uns dazu bewegt und es veranlasst, die biblische Lehre und die kirchliche Überlieferung in dieser Hinsicht neu auszuarbeiten.

+ Darauf antworten wir, dass die Frau in allen Generationen gewürdigt und anerkannt wurde. Es gab Prophetinnen wie Miriam (Die Schwester Moses und Aarons), Hanna und Debora (Die Prophetin und die Richterin). In der Heiligen Schrift und der Geschichte gab es berühmte und mächtige Königinnen wie Ester, Königin von Saba und Mehrere bei verschiedenen Völkern und Kulturen wie die ägyptischen Königinnen Cleopatra und Hatschbsut…; abgesehen von den unzähligen Heiligen Frauen wie Damiana, Marina, Barbara, Elaria, Helena, Verena….

+ Nachdem jene Frauen solche hochrangigen Positionen erreichten, blieb aber nur das Priestertum ein Gebiet, von dem die Frau sich fern hielt, wie Gott unter seinem Volk anordnete. Denn die Frau kann eine Königin oder eine Feldherrin sein; oder es kann Bücher mit ihrem Namen in der Heiligen Schrift wie Judit existieren. Somit hat die Behauptung keinen Boden, dass die Frau im alten Testament im Schatten stand und nicht präsent war.

+ Zu den Tagen Christi genossen die Frauen ein hervorragendes Ansehen wie zum Beispiel die Heilige Jungfrau Maria, Maria von Magdala (, welche die Auferstehung verkünden durfte), die Frauen, die ihre Häuser in Gemeinden verwandelten, wie die Mutter des Johannes mit dem Beinamen Markus; Wie Lydia, die Purpurverkäuferin, Priska (Röm.16), wie die Töchter des Philippus des Verkünders, die prophezeiten, und wie unzähligen Frauen, welche der Apostel Paulus namentlich erwähnte. Er führte ihre Mühe und Engagement für die Kirche an, und trotz allem wurde Keiner von ihnen den Rang des Priestertums verliehen! Bei den verschiedenen ökumenischen Konzilen, welche von den Führungen der Kirchen weltweit abgehalten wurden; gab es keine einzige Frau!

Die entsprechende Rolle der Frau in der Kirche

       Die Frau kann eine Ministrantin (Ohne Handauflegung), die dem Bischof bei den Angelegenheiten des Dienstes helfen kann; wie Phöbe, die Dienerin der Gemeinde von Kenchreä und die Olympias, die Dienerin des Heiligen Johannes Goldmund, der Patriarch von Konstantinopel.  Wir vergeben viele Tätigkeiten an die Frauen im Bereich des Dienstes [Die soziale Versorgung, die Ausbildung der Kinder und der Frauen, das Malen der Ikonen, Schneidern der dienstlichen Kleidung der Priester, die Fürsorge der Waisen, Witwen, Fremden, Bedürftigen…]. Auf alle Fälle existiert keine Stütze weder aus der Heiligen Schrift noch der Geschichte, dass die Frau den Männern lehrte, oder dass sie das Amt als Priesterin über den Männern bekleidete!

       Anlässlich unserer Gewogenheit zu der anglikanischen Kirche und unseres Interesses an überwiegender Nähe und besserer Verständigung unter den Kirchen weltweit appellieren wir an die Konferenz der anglikanischen Kirchen, dass sie diesen Fall mit mehr Bedachtheit behandelt. Diese äußerst knifflige Thematik sollte ohnehin intensiver studiert und erforscht werden. Wenn die Gespräche zwischen der anglikanischen Kirche und der Kirchen der Welt schon am Laufen ist, dann sollte man lieber und notwendigerweise die Fälle behandeln, welche die neu entstanden sind und die Spaltung neuerdings verursachen, und nicht die Anhaltspunkte, über die es von früher gerungen wird! 

       Zum Schluss würde ich Ihnen die Zuneigung und Anerkennung seiner Heiligkeit Papst Schenuda III übermitteln. Seine Heiligkeit erbittet Ihnen vom tiefen Herzen, dass der Heilige Geist in den Herzen der Versammelten und Beteiligten der Konferenz  wirkt.

       Zu unserem Bedauern beachtete die Konferenz von Lampeth in England die Ratschläge der Kirche nicht, welche über die apostolische Überlieferung verfügt. Sie erlaubten die Einweihung der Frau, sodass sie sogar den Rang als Bischöfin und nicht nur als Priesterin besetzen darf. Dadurch ist es klar geworden, dass sie das Sakrament des Priestertums nicht ernstnehmen. Im Kern ihrer Überzeugung und Rechtlinien sind sie Protestanten, aber mit äußerlichen Fassaden, um die Sakramente wie die Taufe und die Eucharistie aufzubewahren!

 

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