kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zum Gedenktag des Papstes Kyrillos, des Sechsten – Teil I 4. März 2010

Einsortiert unter: Heilige der koptischen Kirche — Knecht Christi @ 03:40

       Im Jahre 1902 wurde Azer in der Stadt Damanhur geboren. In einer redlichen Familie wuchs er heran. Von klein an sehnte sich das Kind Azer nach dem Mönchsleben. Denn er hing an einem alten Mönch, der sein Vorbild war. Als Kleinkind fand er großen Spaß an Gebet und sogar dem Gang zur Kirche, von der er sich mühevoll trennte. Kein Wunder! Denn er war gewöhnt, dass sein Vater ihm und seinen beiden Brüdern täglich aus der Bibel etwas vorlas, aus den Heiligengeschichten erzählte und die liturgischen Gesänge beibrachte. Nach seinem Abitur arbeitete er für eine ausländische Firma, bei der er geschätzt war. Jedoch fühlte er sich zum Mönchtum hingezogen. Bevor er sich entschied, zu kündigen und ins Kloster zu gehen, führte er das Leben eines Mönches im Familienhaus. Regelmäßig ging er vor und nach der Arbeit zur Kirche und nahm an der Kommunion teil. Abends verbrachte er die Zeit bei Gebet und Studieren der Heiligen Schrift. Daher durfte keiner sein Zimmer betreten, weil er es für seine Zelle hielt. Über seine Familie wunderte er sich, und zwar wie sie ihre Zeit bei Quatschen und Amüsement vergeudeten? Einmal sagte er ihnen: “Ihr habt die Luft mit Wörtern überfüllt”! Öfters verwandelte er die Sitzung in Gespräch über spirituelle Betrachtung. Dies tat er, um ihre Seelen durch die Lehren Christi und der Hl. Apostel aufzubauen. (more…)

 

Beste Witze aus Vancouver und dem Sudan

Einsortiert unter: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 03:28

Schlaf doch eine Runde noch!

Ein Palästinenser erkaufte sich ein Touristenvisum für Kanada und flog dorthin. Als er den Flughafen von Ottawa verließ, machte er sich auf der Suche nach Kanadiern. Den Ersten, den er erblickte, stoppte er und sagte zu ihm: “Hallo Mister Kanadier! Gib mir Geld, einen Job, eine Wohnung, Krankenversicherung und ein Auto, ohne Steuer versteht sich”! Der Passant entgegnete: “Ich bin aber kein Kanadier, sondern Mexikaner”. Dasselbe tat der doofe Palästinenser mit Schwarzafrikanern, Asiaten und Arabern. Als er eine Argentinierin fragte, ob sie eine Kanadierin sei, verneinte sie dies. Dann fragte er sie erstaunt: “Wenn ihr alle keine Kanadier seid, wo bleiben dann die Kanadier”? Ganz gelassen gab die Frau ihm zur Antwort, nachdem sie auf ihre Uhr guckte: “Ich fürchte, dass sie alle momentan bei der Arbeit sind”!

       Uns erreichte ein sehr lustiges Foto aus dem Sudan, auf dem man die schnarchenden Genossen des sudanesischen Parlaments zu sehen sind. In diesem hochgeachteten Haus herrscht die folgende Divise: “Wenn du von dem teuflischen Gedanken überfallen wirst, ein Bisschen zu arbeiten, vertreibe diesen bösen Gedanken, indem du dich hinlegst und schläfst”. Man sieht den Verräter, der dabei auf frischer Tat ertappt wurde, wach zu sein. Den hat man sehr hart bestraft, und zwar durch Bußgeld und Schlafentzug für eine Woche. Kein Wunder, dass das Land dermaßen floriert, und dass man das islamische Recht – die Schariaa – einführt!

 

Es hat sich doch ein Bisschen ausgezahlt

Einsortiert unter: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 02:18

Weltweit demonstrierten die Kopten, Kirche und Volk, gegen das Blutbad von Naag Hamady! In Ägypten demonstrierten die mutigen Kopten – überwiegend Jugendliche – und vergaßen die Furcht vor den Löwen, mit denen sie im Käfig festsetzen, was auf die Kopten im Ausland nicht zutrifft, die sich vielleicht nicht getraut hätten, ihren Ärger herauszuposaunen, wenn sie in Ägypten wären. Deswegen war ich erstaunt und zugleich sehr stolz, als ich die sehr häufigen Demos verfolgte, welche sogar im Herzen Kairos stattfanden. Pausenlos gab es und wird es Demos geben, und zwar nicht in dem Dom des Heiligen Markus zu Kairo, sondern vor dem Parlament und den diversen Ministerien. Man wird doch fragen: Was brachte das alles?

       Vor drei Tagen wurden “sechs” junge Kopten aus dem geheimen Kerker in “Elwadi Elgadid” entlassen, vielleicht weil sie gesundheitlich angeschlagen sind, und zumal einige von ihnen an akuten Krankheiten leiden. Insgesamt wurden 15 junge Kopten verhaftet, als sich die aufgebrachten Kopten ein Tag nach dem Blutbad vor dem Leichenhaus in Naag Hamady versammelten, als man die Leichen sezierte und zum Bestatten nicht freigeben wollte. Anstatt zu versuchen, sie zu beruhigen und ihre Wut zu entziehen, schoss die Polizei auf sie mit Gummikugeln, die einige das Augenlicht kosteten (Videos liegen vor). (more…)

 

Katholischer Priester hat keine Angst vor dem Islam

Einsortiert unter: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:01

Das Evangelische Wort
vom Sonntag, den 28. Februar 2010, auf Ö1

von Pfarrer Dr. Christoph Weist (Wien)

Es kam, wie es kommen musste. In einem Diskussionsabend hatten sich kürzlich einige in Wien ansässige Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgestellt, darunter Vertreter des Islam. Man hatte Gemeinsamkeiten betont und den Willen zu Toleranz und Frieden in der Welt bekräftigt. Prompt meldete sich aus dem Publikum ein Herr mit dem aufgeregten Hinweis, die “Realität” sei doch, dass derzeit in der Welt eine Christenverfolgung wie noch nie zuvor im Gange sei und der Islam daran schuld sei. Dazu sollte einmal etwas gesagt werden. Gemeint war: Man sollte die Islam-Vertreter eigentlich gar nicht reden lassen.

  Da war es also wieder, das beliebte, immer wieder gehörte Argument: Wie du mir – so ich dir. Was in euren Ländern verboten ist, warum soll das bei uns erlaubt sein? Solange man bei euch keine Kirchen errichten darf, darf es auch hier keine Gebetshäuser geben, usw. Ein unseliges Argument. Unselig deshalb, weil es nicht stimmt und deshalb für Menschen viel mehr Probleme schafft, als es zu lösen vorgibt. (more…)

 

Kulturkampf

Einsortiert unter: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 01:55

Frau Käßmann vor ihrer Scheidung

Ein guter Freund von mir schickte mir folgende Worte und diesen Brief von Herrn Dr. Hans Penner: “Bitte zur Kenntnisnahme. In Deutschland und in der Schweiz kämpfen Leute um das Christentum wie IHR (Kopten). Bittet unseren HERRN und HEILAND, Jesus Christus, damit wir, die wir an IHN glauben, STANDHAFT gegen die Angriffe des Satans bleiben können! “Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge” (1 Petrus 5:8) – “So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch” (Jakobus 4:7)”!

Von: Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner – 76351 Linkenheim-Hochstetten
An: Herrn Jürgen Werth, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz

Sehr geehrter Herr Werth,

       wir stehen mitten in einem Kulturkampf mit dem Islam. Ein islamischer Staatschef hat zum Religionskrieg gegen die Schweiz wegen des Minarett-Verbotes aufgerufen. Der Schweizer Allianz-Sekretär hatte öffentlich die Ablehnung des Minarett-Verbotes gefordert, steht also auf der Seite des Islam. Der deutsche Allianzsekretär hatte sich mit dem Schweizer Allianzsekretär solidarisiert, steht also auch auf der Seite des Islam. (more…)

 

“Ich habe abgeschworen”!

Einsortiert unter: Reportagen — Knecht Christi @ 01:27

Sie wurden terrorisiert oder geächtet. Österreichs Ex-Muslime wollen nun den Abfall vom Glauben enabuisieren


Sibel Beyoglu müsste vielleicht nicht um ihr Leben fürchten, würde sie ihre Geschichte unter ihrem echten Namen erzählen. Sie müsste sich aber ein neues suchen. Nach außen ist Beyoglu Ehefrau, Mutter und Muslimin. Nur ihr Mann und ihre Eltern kennen ihr Geheimnis:

Sibel Beyoglu glaubt nicht an Allah!

Die Atheistin glaubt nicht daran, dass etwa Frauen weniger wert sind als Männer, dass sie sich verschleiern müssen und nur in den Himmel kommen, wenn sie den Islam praktizieren – und ihre Ehemänner das auch gutheißen. Deshalb hat sie dem Islam, wie sie ihn kennengelernt hat, in ihrer Jugend abgeschworen und erzieht auch ihre beiden Kinder atheistisch. Dazu gehört, dass sie außerhalb der Familie unter keinen Umständen darüber sprechen dürfen. Beyoglu lebt nicht in Saudi-Arabien oder in Afghanistan, sondern in einem Dorf mitten in der österreichischen Provinz. “Als Ausländer wirst du ausgegrenzt und hast oft nur mehr deine Community”, sagt die Tochter türkischer Einwandererkinder. “Wenn die dich verstößt, bist du ganz isoliert”.


Die verschwiegene Abkehr
Cahit Kaya nennt solche wie Sibel Beyoglu “Ex-Muslime”: muslimisch sozialisierte Menschen, die ihren Glauben nicht praktizieren oder ihm abgeschworen haben. 516.000 Muslime leben laut einer aktuellen Studie des Integrationsfonds mittlerweile in Österreich. (more…)

 

 
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