kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Kyrillos, der Sechste – Fürbitter der Schüler und Studenten 2. März 2010

Filed under: Heilige der koptischen Kirche — Knecht Christi @ 17:34

Seine Heiligkeit Papst Kyrillos

Eine der Eigenschaften, welche Papst Kyrillos auszeichneten, war seine enorme Liebe gegenüber seiner Herde. Nichtsdestotrotz war seine Liebe zu den Studierenden besonderes beträchtlicher. Bevor er zum Papst eingeweiht wurde, und während er noch ein Mönch (Erzpriester Mina, der Eremit) war, errichtete er ein Heim für die Studenten, welche nicht aus Kairo, sondern aus anderen Bundesländern waren. Seine Freude war groß, als die jungen Leute sich mit ihren Büchern und Heften um ihn scharenweise versammelten. Alle erbaten seine Ratschläge und Gebete. Trotz des Drängelns und Stürmens wies er keinen zurück. Im Gegenteil nahm er geduldig und liebevoll jeden auf. Sogar nach seinem Ableben blieb Papst Kyrillos ein Fürbitter und vertrauensvoller Verbündeter der Studierenden. Dies bestätigen die Wunder, welche sich mit zahlreichen Studenten und Schülern ereigneten, und über die sie schon berichteten.

      Als ein Vorgeschmack dafür führen wir Folgendes an: „Wie kann ein Nicht-Christ namens „Safwat“ mit „Kyrillos“ verwechselt werden? Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den beiden Namen oder Gereimtheit! Wie brummte der Name Kyrillos im Gedächtnis eines Menschen, der nicht einmal Christ war? (more…)

 

Daniel Stretig trat nicht zum Islam über

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 17:24

Koptischer Menschenrechtler Kilada

Ein guter Freund von mir und ein sehr engagierter Menschenrechtler schickte mir seinen Artikel über diese gewöhnte Dreistigkeit der islamischen Länder. Er ist Herr „Medhat Kilada“, der in der mutigen Schweiz lebt und sich für die Rechte der verfolgten Kopten in Ägypten einsetzt. Herr Kilada arbeitete jahrelang an der Seite der koptischen Legende „Adly Abadier“, welcher der Erste war, der aus der Koptenverfolgung im Ausland ein brisantes Thema machte, sodass in jedem Land der Welt, in dem Kopten leben, eine aktive und lebhafte Organisation entstand, die über die Verfolgung und Diskriminierung der Kopten in Ägypten berichtete. Herr Kilada ist auch ein überaus begabter und couragierter Journalist, dessen Artikel von manchen ägyptischen Zeitungen veröffentlicht und von vielen Ägyptern gelesen werden.

       Bevor ich der Übersetzung des Artikels freien Lauf lasse, muss ich einige Worte über diese Angelegenheit loswerden. Als ich noch klein war, hat es mich dermaßen provoziert, wie die Moderatoren der Fernsehsender prahlten, dass ein Popstar oder irgendein Star sich zum Islam bekannte. Das hörte man sogar im Radio und las es in den Zeitungen, als ob sie eine Bestätigung brauchen, dass sie im Recht wären. Um dem Leser ein Beispiel davon zu geben, bitte ich ums Anschauen des Videos auf unserer Seite: „Nix verstehen – portugiesischer Fußballer“.

Er Konvertierte nicht: Wie das Feuer im Heu verbreitete sich die Nachricht, was die Herzen der Islamisten und die einfachen Moslems höher schlagen ließ. Alle jubelten und hielten dies für einen Sieg des Islam. Dabei ließen sie außer Acht, dass die Wahrheit Flügel und das Lügen kurze bzw. keine Beine hat. (more…)

 

Al-Jazeera und sein Film über Papst Schenuda III

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 17:07

Der katarische Fernsehsender „Al-Jazeera“ produzierte einen Dokumentarfilm über seine Heiligkeit Papst Schenuda III, der am 08. Januar 2010 ausgestrahlt wurde. Über den Film gab es unterschiedliche Meinungen und bei seiner Benotung schieden sich die Geister. Einige sind der Meinung, dass man das Gift im Honig versteckte. Dies bezieht sich auf den Versuch, die koptische Kirche als „ein Staat“ in dem ägyptischen Staat darzustellen. Zwischen den Zeilen ist es deutlich zu lesen, dass der Konflikt zwischen dem am 06. Oktober 1981 erschossenen Saddat und Papst Schenuda entfachte, weil seine Heiligkeit angeblich sich mit ihm anlegte. Das alles stimmt bestimmt vorn und hinten nicht, weil die ganze Welt weiß, wie islamisch veranlagt Anwar Elsaddat war. Es stimmt, dass Papst Schenuda zu keiner Zeit klein beigab, wie als Saddat im Januar 1977 das islamische Recht – Schariaa – einführen wollte. Als Saddat im September 1981 durchdrehte, stellte er das Oberhaupt der koptischen Kirche im Kloster des Heiligen Bischoy unter Hausarrest. 8 Bischöfe und 24 Priester wurden ins Gefängnis geworfen. Das alles war nur „Balance-Politik“, da er nicht nur die islamischen Terroristen einkerkern konnte, obwohl sie die höchste Strafe verdienten, wo die Kopten nichts verbrachen.

Im Großen und Ganzen enthält der Film jede Menge Fakten über Koptenverfolgung und wirft ein gedämpftes Licht auf die inneren Angelegenheiten der Kopten. An sich ist es ein guter und zugegeben professioneller Versuch, der Öffentlichkeit zu zeigen, wer die Kopten sind und wie es ihnen in ihrer eigenen Heimat geht. Anfangs wird über den Heiligen Markus erzählt, der in Ägypten evangelisierte und die koptische Kirche gründete. Dann erwähnt man die mächtige Rolle der „Sonntagsschule“ und deren Gründer „Habib Gergis“. In diesem Film sieht man zwei Altersgenossen von „Nazir Gayed“ bzw. seiner Heiligkeit Papst Schenuda, die über seine Jugend erzählten. Da riecht man sofort den Versuch, Papst Schenuda als politischer Rebell zu charakterisieren. (more…)

 

Zentralrat der Ex-Muslime

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 16:55

Frau Ahadi; eine mutige Stimme

Der kürzlich gegründete Zentralrat der Ex-Muslime in Österreich stellte sich heute der Öffentlichkeit im Republikanischen Club in Wien mit einer Pressekonferenz mit „Cahit Kaya“ und „Mina Ahadi“ vor:

 

Anliegen: Muslime, die sich vom „Politischen Islam“, der durch DITIB, ATIB, Milli Görüs, Zentralrat der Muslime, IGGÖ etc. die Öffentlichkeit bestimmt und ständig neue Forderungen stellt, nicht vertreten fühlen bzw. distanzieren wollen, verlangen das Recht, in der Öffentlichkeit gehört zu werden. Niemandem steht das Recht zu, für alle Muslime zu sprechen. Die „Islamischen Organisationen“ verfolgen aus machtpolitischen Interessen und nicht zum Heil der Menschen mit Hilfe bedeutender finanzieller Unterstützung aus muslimischen Ländern (Türkei, Iran Saudi Arabien) die Islamisierung Europas.

Um sich Gehör zu verschaffen, wurde in Deutschland der Rat der Ex-Muslime durch Mina Ahadi gegründet. Frau Ahadi wendet sich gegen den alleinigen Vertretungsanspruch der „Islamischen Organisationen“ und gegen deren Forderungen nach Moscheebauten, Tragen des Kopftuchs etc. und gegen generelle Behauptungen, wie „alle Muslime sind beleidigt“. Es gibt viele Muslime, die die Forderungen der „Islamischen Organisationen“ nicht mittragen, aber keine Stimme in der Öffentlichkeit haben, weil dies von den Behörden nicht gewünscht wird. 

Frau Ahadi bzw. der Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland hat gegen die „Islamkonferenz“, die von Minister Schäuble 2007 in Berlin einberufen wurde, protestiert, weil sie zu dieser Konferenz nicht eingeladen und es ihr somit verwehrt wurde, der Meinung von vielleicht Millionen Muslimen eine Stimme zu verleihen. (more…)