kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bosnien und Kosovo – Verkauft … verschleiert … verloren! 25. Februar 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:12

Bis zum Jahr 1998 gab es in den beiden erwähnten Ländern keine gewickelte Frau, wie ein österreichischer Wissenschaftler schildert. Die beiden Länder nahmen seit dieser Zeit eine ganz andere Gestalt an. Denn sie radikalisierten sich „peu a peu – Schritt für Schritt“, bis sie völlig islamisiert wurden. Früher gab es nur ein paar Verschleierten auf dem Land oder ältere Frauen, die aufgrund ihrer Tradition Kopftuch trugen. Derzeit sehen die Länder wie Pakistan oder Afghanistan aus! Was für Gründe mag es geben, die zu dieser Modifikation geführt haben?

       Laut diesem österreichischen Wissenschaftler ereignete sich dieses Phänomen anlässlich der folgenden Gründe: Getarnt schlich sich das islamische Hilfswerk „Roter Halbmond“ hinein. Überall wurden „Koran-Schulen“ gesät, zu denen die Bewohner ihre Kinder schickten, damit sie den Koran, und was dazu gehört, in- und auswendig lernen, selbst wenn sie nicht verstehen, was sie lesen, weil sie der arabischen Sprache nicht mächtig sind bzw. sie überhaupt nicht können. Dann enthüllte sich das Monster, welches das alles anordnete. Die Rede ist von dem mächtigen islamischen Land: „Saudiarabien“! Wie üblich kauften die Saudis komplette Dörfer, welche sie umkrempelten, sodass man weit und breit Moscheen sieht. Und damit alles ins Bild passen kann, sorgten sie mit ihren Öl-Geldern dafür, dass die Frauen sich vermummen und dass die Männer ihre Bärte wachsen lassen; sicherlich gegen Bezahlung (Diese gallebittere Erfahrung kennen wir in Ägypten. (more…)

 

Aus den Ammenmärchen im Koran – Teil I

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:05

* Sure Alnaml – Ameisen {Verse 17,18}:

„Und geschart wurden zu Salomo seine Truppen aus Dschen (Dämonen), Menschen und Vögeln; sie alle geschlossen. Bis sie zum Tal der Ameisen kamen, da sprach eine Ameise: O ihr Ameisen, tretet in eure Häuser, auf dass Salomo und seine Truppen euch nicht zertreten und es nicht merken“.

       Es ist eine lustige Geschichte, die dafür geeignet ist, den Kinderbüchern hinzuzufügen, zumal die Kinder unter acht Jahren noch naiv sind und blühende Fantasie besetzen. Bei dieser Anekdote handelt es sich um den Propheten und König Salomo, welcher eines Tages in irgendeinem Platz in seinem Königreich mit seinem großen Heer galoppierte. An diesem Ort gab es eine Höhlung, in der die fleißigen Ameisen am Werk waren. Als die feinsinnigen Ameisen spürten, dass Salomo mit seinem Heer auf sie zukam, erhob eine der Ameisen die Stimme und sagte jenen Satz, um ihre Genossen davor zu warnen, zertreten zu werden!

       Faszinierend und zugleich unerklärlich ist es jedoch, wie diese Ameise raffte, dass dieses Getöse von Salomo und seinem Heer stammte? Vielleicht wurde es ihr vom Allah offenbart! Es mag auch sein, dass sie eine der Auserwählten Allahs war, oder dass sie eine seiner Propheten war, welche er zur Welt der Insekten sandte!?! Ungeachtet werden wir die Interpretation der Ausleger lassen, weil sie die Grenze der Unfassbarkeit überschritten, als sie sich an die Deutung dieser Sure machten. Aber warum sollten sie dies nicht tun? Denn der Urheber des Korans tat es vor ihnen. Einige von ihnen stellte die Ameise so groß wie die Wölfe dar, während sich manche sie so groß wie die Hammel vorstellten. Noch wurde den Ameisen ein Tal gewidmet, welcher sich ihrer Fantasie nach Mal in „Alscham“ und anderes Mal in „Altaef “ befand. Allerdings fragen wir uns dabei, was Salomo nach Altaef beförderte? Was hätte er denn da verloren?!? (more…)

 

Diskriminierung der Nicht-Moslems II 24. Februar 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:38

Nur weil ich Christ bin!

Aktuelle Lage – Diskriminierung in allen und Verfolgung in vielen islamischen Ländern

       All dies ist weder graue Theorie noch Vergangenheit, sondern vielfach bittere bis blutige Gegenwart. In allen 57 islamischen Ländern werden Christen wie Nicht-Moslems generell diskriminiert und vielfach sogar verfolgt: Fast immer durch die Gesellschaft mit stillschweigender Duldung des Staates, immer öfter aber durch den Staat selbst:

* Überall kommt es vor, dass Priester, Ordnungsfrauen und einfache Christen verschleppt, zusammengeschlagen, und ermordet werden. Die Verschleppung, Vergewaltigung und gewaltsame Verheiratung christlicher Mädchen ist in der gesamten islamischen Welt verbreitet.

* Immer wieder werden Kirchen angegriffen oder angezündet und Geschäfte von Christen geplündert. Neubauten von Kirchen sind kaum  möglich. Stattdessen werden immer häufiger Kirchen geschlossen oder gar zerstört. Dies ist nicht nur durch Fundamentalisten, sondern zunehmend durch den Staat. Selbst Reparaturen bedürfen meist amtlicher Genehmigung, und die wird oft jahrelang nicht gewährt (In Ägypten dauert eine Baugenehmigung endlose Jahre). (more…)

 

27 Tote: Brennende Kirchen in Nigeria

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:24

19.01.2010 (DiePresse.com)

Nach einem Brandanschlag muslimischer Jugendlicher auf eine Kirche ist es in der nigerianischen Stadt Jos zu schweren Unruhen zwischen Christen und Moslems gekommen. 5000 Menschen sind auf der Flucht. 

Aus dem Archiv:

+ Nigeria: 178 Leichen aus Brunnen geborgen (23.01.2010)

+ Schon über 200 Tote bei religiösen Unruhen in Nigeria (20.01.2010)

+ 192 Tote bei Kämpfen zwischen Christen und Muslime (19.01.2010)

+ Ägypten: Schwere Unruhen nach Anschlag auf Kopten (07.01.2010)

+ Nigeria: Hunderte Tote bei religiös motivierten Unruhen (30.11.2008)

Bei blutigen Ausschreitungen zwischen Muslimen und Christen in der nigerianischen Stadt Jos sind nach offiziellen Angaben mindestens 27 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden. Auslöser der Unruhen war ein Brandanschlag muslimischer Jugendlicher auf eine mit Gläubigen gefüllte Kirche. (more…)

 

Kompakte Zusammenfassung des Theaterstücks

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:46

Ein Mob vor der Kirche am 21.10.2005

„Ich war blind und nun sehe ich“

Eine wahre Geschichte aus dem realen Leben 

Unter der Schirmherrschaft der Priester Pater Augustin und Pater Antonius

Wurde im September 2003 auf der Bühne der Kirche der Heiligen Antonius und Georg vor einem großem Publikum gezeigt. 

 + Die erste Szene:

       Man sieht bärtige Männer in weißen langen Gewändern. Es handelt sich dabei um eine terroristische Gruppe, welche aus islamischen Fundamentlisten besteht. Der Emir (Anführer der Gruppe) spricht mit den Mitgliedern der terroristischen Zelle über den Weg zum Paradies. Die Genossen fragen ihn sehnsüchtig danach, und wie man dazu kommt. Seine Antwort lautete, dass der Weg dorthin einzig und allein der Dschihad ist. Der Emir erklärt den gläubigen Brüdern, was mit dem Dschihad gemeint ist. Dies tut er aus dem Koran und den Aussagen Mohameds. Dann spricht er über die Moschrikien (Juden und Christen), deren Kirchen und Synagogen man zerstören muss, zumal sie mit Bildern und Statuen gefüllt sind. Nach der Ansicht des Islam beten die Christen einen Menschen (Jesus Christus) an. Ein Moslem bezeichnet einen Christen als einen Ungläubigen, weil der Christ drei Götter gleichzeitig anbetet (Dreifaltigkeit). Der Emir meint, dass die Christen sich vor Statuen und Bildern knien, dass sie in der Kirche Alkohol trinken, und dass ihre Frauen nicht verschleiert sind. Daher ist es erlaubt, sie zu töten und ihre Besitztümer auszubeuten. Dies ist doch das aller höchste Gebot bei Allah. (more…)

 

Aus dem Tagebuch eines Kopten – Teil4 23. Februar 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 23:17

Trauma der Gräueltat vom 14.10.2005

  +  Am Freitag, dem. 14.10.05:

       Während tausende Moslems vor der Kirche der Heiligen „Georg und Antonius“ uns Christen mit äußerst dreckigen Parolen beschimpften, stand ich mittendrin! Genau wie ich hörten viele Kopten, die sich in den Mengen der Demonstranten vermischten, denselben Satz aus dem Mund vieler Offiziere und Soldaten der Sicherheitsgarde: „Wenn ich diesen Anzug bzw. die Uniform nicht anhätte oder im Dienst wäre, hätte ich mit ihnen die Ungläubigen beschimpft“. Gegen 19:15 fingen die verschleierten Schulmädchen, vermummten Frauen und bärtige Männer damit an, sich vor unserer Kirche in Moharem Bey zu versammeln! Zu dieser Zeit gab es lediglich nur Damen in der Kirche, da der wöchentliche Frauentreff stattfand. Aus den Hunderten wurde zehntausend wütende Demonstranten, welche mit ihren schreienden Parolen die ganze Gegend erbeben ließen. Stellen Sie sich bitte jene Szene vor oder versetzen Sie sich in unsere Lage. Mit eigenen Ohren hörte man, wie sie uns Christen beschimpften: „Das Kreuz ist ein unreines Schwein“ – „Wir werden euch diese Kirche und alle Kirchen niederbrennen“ – „Allah ist groß! Es gibt keinen Gott außer Allah – Mohamed ist wie Jesus ein Gesandter Allahs“. (more…)

 

Abgekartet und trotzdem doof 22. Februar 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:18

Obwohl die Wahlen in Ägypten seit der Unabhängigkeit ein abgekartetes Spiel ist, wollen die doofen Träumer nicht aufgeben. Manchmal denke ich, dass das alles ein Teil des Theaterstücks ist, das nach den Wahlen von 2005 begann. Von heute auf morgen wurde Gamal Mubarak einer der führenden Kräfte der NDP (National-Demokratische Partei), bis er der Vorsitzende der Partei wurde. Daher darf er der absolute und einzige Kandidat sein. Aus diesem Grund meinte seine Heiligkeit zu Gamals Kandidatur: „Wir unterstützen ihn, zumal er uns bekannt ist, und das ist besser, als einen zu wählen, den man nicht kennt“. Wie üblich macht Papst Schenuda von seiner Diplomatie Gebrauch. Denn er weiß, dass Gamal sowieso gewinnt.

       Hingegen geht die Träumerei oder das Theaterstück weiter! Am vorigen Donnerstag, den 18.02.2010, kam Elbaradei (Ex-Generaldirektor von IAEO – Internationale Atomenergieorganisation) aus Wien in Kairoer Flughafen an, wo er wie ein Held empfangen wurde. Verschiedene Parteien, die sich zum Schein Opposition nennen, organisierten einen pompösen Empfang mit vielen Plakaten und Flaggen. Sie schrieben: „Ja, zu Baradei als Staatschef Ägyptens“! In der Tat glauben die Verträumten daran, dass so ein Baradei die Wahlen für sich entscheiden kann!

       Erinnern Sie sich an Aiman Nur, den Vorsitzenden der „Elghad – Morgen-Partei“? Er war so was von beliebt, und vor allem unter den Jugendlichen. Ich erinnere mich an die lustige Diskussion zwischen meinem Onkel und seinem Sohn, als mein Cousin sich für Aiman Nur – wie die vielen Jugendlichen – entschied, was meinem Onkel nicht passte. Erstens ordnete seine Heiligkeit Papst Schenuda an, dass die Priester und Diener in allen Kirchen die Kopten dazu motivieren, Mubarak zu wählen. (more…)