kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehr als 500.000 Muslime in Österreich 28. Februar 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 00:10

Die Zahl der Muslime in Österreich ist seit 2001 um fast die Hälfte gestiegen. Der Anstieg ist den Geburten und nicht der Zuwanderung zu verdanken. Rund 50 Prozent der heimischen Muslime haben die Staatsbürgerschaft.

WIEN. Wie viele Muslime es in Österreich gibt, wissen nicht einmal ihre offiziellen Vertreter so genau – die letzten gesicherten Zahlen stammen aus der Volkszählung von 2001, seither geisterten ungleichste Zahlen durch die Öffentlichkeit – die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) ging zuletzt von 400.000 Muslimen aus. Eine neue Publikation des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), die der „Presse“ vorliegt, liefert nun eine Zahl, die den aktuellen Status des Islam in Österreich fundiert abbildet. 515.914 Menschen muslimischen Glaubens leben demnach in Österreich (Stand 1. Januar 2009), das entspricht 6,2 Prozent der Bevölkerung. Zum Vergleich: 2001 machten 345.906 Muslime rund 4,3 Prozent der Bevölkerung aus – das bedeutet eine Zunahme um fast die Hälfte.
 
Hälfte der Muslime Österreicher: Grundlage für die neuen Daten ist eine Fortschreibung der Volkszählungsergebnisse mit den Zahlen aus der Wanderungsstatistik und den Geburtenzahlen. Auf diese Weise kommt man zu annähernd gesicherten Zahlen, wenn es auch methodenbedingt einige Unschärfen gibt. So wird in der Berechnung etwa davon ausgegangen, dass Kinder mit mindestens einem muslimischen Elternteil auch Muslime sind. Gleichzeitig werden bei den Daten aus dem Meldewesen nur jene erfasst, die sich legal im Land aufhalten. Doch selbst mit diesen Fragezeichen ist die nun publizierte Zahl das Valideste, was es derzeit an Daten über Muslime in Österreich gibt. (more…)

 

Der Umgang mit den Kindern in der koptischen Kirche 26. Februar 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:25

Die koptisch-orthodoxe Kirche legt einen großen Wert auf die geistige, emotionelle, körperliche und intellektuelle Erziehung der Kinder und der Jugendlichen. Wir betrachten die Kinder als Gnade Gottes und nicht als eine Last, eine Einschränkung der Freiheit oder eine Beeinträchtigung des beruflichen Lebens. Wir glauben daran, dass die Kinder Segen mit sich bringen. Unser Papst, seine Heiligkeit Papst Schenuda III, sagt zu recht: „Eine Kirche ohne Kinder ist eine Kirche ohne Zukunft“. Der koptische Gottesdienst wird für Babys, Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und ältere Menschen deswegen zelebriert, die miteinander harmonieren und beten. Die Praxis der Babytaufe, Babyfirmung und Babykommunion erweisen sich als äußerst aufgeweckte Tradition und eine kluge Ausübung. Wenn es erst darauf gewartet wird, bis das Kind die Sakramente „begreifen“ kann, dann wird es zu spät!

       Dass dem Baby die Tradition und den Glauben mit der Muttermilch verabreicht wird, ist eigentlich das Erfolgsrezept der lebendigen Kirchengemeinde. Dies aber sitzt voraus, dass wir den Lärm und die Lebhaftigkeit der Kinder tolerieren sollten; jedoch weder auf Kosten der gebührenden Heiligkeit des Ortes noch auf Kosten der betenden Gläubigen, welche extra gekommen sind, um in Konzentration zu beten. Es ist also Liebe mit Bedachtsamkeit! Die deutsche Bevölkerung nimmt an Zahl ab. Dies ist ein überaus großes gesellschaftliches Problem: Schulen werden geschlossen. Kirchen werden verkauft. Gemeinden werden fusioniert. Die Rente ist nicht gesichert! Die Lehrer und die Diener der Kirche werden entlassen. Es wird überlegt, Kinder einzuführen; sicher mit all dem, was das mit sich an Schwierigkeiten und Laster bringen wird. Was wird denn aus Europa, falls es so weiter gehen würde? Die Gestaltung der Zukunft kann erst von Vernunft begleitet werden, wenn man aus der Vergangenheit etwas lernen würde. Die künftigen Kriege der Menschheit werden nicht nur mit atomaren und nuklearen Waffen geführt, sondern mit Biologischen. Ich wünsche den Eltern unserer Gemeinde Unterscheidungsgabe, so dass sie sich für den aufrichtigen Weg entscheiden können, durch den sie bestens wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollten, um für ihre geistige, emotionelle, intellektuelle und gesundheitliche Entwicklung zu sorgen.

 

Geschichten übers Geben

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 03:16

Der Heilige Apostel Paulus

„Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt. Zur Zeit des Unheils wird der Herr ihn retten. Ihn wird der Herr behüten und am Leben erhalten. Man preist ihn glücklich im Land. Gib ihn nicht seinen gierigen Feinden preis. Auf dem Krankenbett wird der Herr ihn stärken. Seine Krankheit verwandelst du in Kraft“

(Ps.41:2-4 / Spr.14:21 / Mt.5:7)

 

    Heiliger Apostel Paulus war ein wohltätiger Mensch und der bewiesen Beste, der gegenüber dem Nächsten Barmherzigkeit genug zeigte. „Nur sollten wir an ihre Armen denken. Und das zu tun, habe ich mich eifrig bemüht“ (Gal.2:10 / 1Kor.16:1-4 / 2Kor.8:9). Wegen seiner Milde zu den Bedürftigen, und weil er sich über die Armen erbarmte, rettete ihn der Herr von vielen Lebensgefahren und Bedrängnissen. „Da beschlossen die Juden, ihn zu töten. Doch ihr Plan wurde dem Saulus bekannt. Sie bewachten sogar Tag und Nacht die Stadttore, um ihn zu beseitigen. Aber seine Jünger nahmen ihn und ließen ihn bei Nacht in einem Korb die Stadtmauer hinab“ – „Nach Tagesanbruch rotteten sich die Juden zusammen und schworen einen heiligen Eid, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus getötet hätten. An dieser Verschwörung waren mehr als vierzig Männer beteiligt“ – „Ich war oft auf Reisen, gefährdet durch Flüsse, Räuber, das eigene Volk, Heiden, in der Stadt, in der Wüste, auf dem Meer und falsche Brüder “ (Apg.9:23-25 – 23:12-22 / 2Kor.11:26). 

       Diese Geschichten hörte ich mit eignen Ohren vom protestantischen Pastor „Safwat Elbajad“, und zwar im Büro seiner Heiligkeit Papst Schenuda III. Eines Tages sah Pater Sedarous einen bedürftigen Mann, während er seinen Esel ritt. Er stieg vom Getier ab, zog seinen Mantel aus, und legte ihn auf die Schultern des Bedürftigen. Ohne auf Lob oder Dank zu warten, ritt der wohltätige Priester fort. In der Nacht desselben Tages träumte er davon, dass Christus ihm für den Mantel dankte, weil es ihm kalt war! Schlicht erwiderte Pater Sedarous: „Von dir kommt ja alles, und was wir dir gegeben haben, stammt aus deiner Hand“ (1Chr.29:14). (more…)

 

Adoption: Neuer Strick für Kopten!

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 03:09

Vor kurzer Zeit veröffentlichte ich die Geschichte, die dazu führte, dass die Adoption im Islam verboten wurde. Daher empfehle ich dem werten Leser, erst den folgenden Artikel zu lesen, damit er sich ein Bild machen und auch diesen Artikel besser verstehen kann: „Warum ist die Adoption im Islam verboten“? Die Publikation dieses Abschnitts aus dem Buch „Das wahre Gesicht des Islam“ war eine Vorbereitung auf das Verbrechen des vollständig wahabisierten Ägypten, und zwar das gezielte Verteufeln und Kriminalisieren der „Adoption“. 

       Am 28. November 2009 wurden einige Christen zu fünfjähriger Haft und zum Bußgeld in Höhe von 100,000 LE verurteilt. Was sie verbrochen haben sollten, ist neuerdings, was die ägyptische Regierung heutzutage als „Menschenhandel und Schmuggeln von Kindern“ nennt. Bei den Verurteilten handelt es sich um die Ordensfrau „Mariam Ragheb Mischreky“, die das koptische Waisenhaus „Tobit“ betreut, den Arzt „Georg Saad Louis“ und den Schatzmeister des Waisenhauses „Gamil Khalil Bakhit“. Diejenigen, welche die Kinder adoptieren wollten, wurden zu einjähriger Haft und zum Bußgeld in Höhe von 100,000 LE verurteilt. Sie sind 6 Kopten, die amerikanische Staatsbürger sind, und eine Amerikanerin; Ehefrau eines der Kopten. (more…)

 

Enteignung eines Kirchengrundstücks in Alexandria

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 03:01

Weiter geht die Serie der Verweigerung bzw. Verhinderung, eine Kirche zu bauen oder sie zu renovieren. Diesmal trifft es sogar die Hafenstadt Alexandria, obwohl es nicht das erste Mal ist, nachdem der Sicherheitsstab und Geheimdienst ihre Gauner auf die Kopten des armen Stadtviertels „Karmuz“ losließen, was dazu führte, dass die Kirche geschlossen wurde.

       Es geht um unsere Kirche in dem Gebiet „Maamoura“. Im Jahr 1969, als dieses Gebiet noch fast unbevölkert war, wurde die Kirche ganz klein gestaltet. Als das Gebiet, das für seine schönen Strände bekannt ist, durch die Überbevölkerung Ägyptens geströmt wurde, bat das koptische Patriarchat das Rathaus Alexandrias darum, ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, damit die Kirche dort ausgebaut werden konnte, weil die Zahl der Kopten zunahm.

       Elf Jahre später, und genau am 16 Januar 1980, wurde der Antrag genehmigt. Man stellte der koptischen Kirche in Maamoura ein Grundstück zur Verfügung, dessen Fläche 983 Meter betrug. Das Patriarchat erhielt am 02. Februar 1980 das amtliche Schreiben Nr. 119. Danach setzte der Bautenminister die Geschäftsstelle des Innenministeriums in Alexandria durch das Schreiben Nr. 831 in Kenntnis, nachdem etliche Komitees des Senats alles rechtlich überprüften. Die Gesellschaft der islamischen Gesetzgebung und Fatwas bestätigte, dass der Bau der Kirche alle Kriterien erfüllt, und dass die Schenkung des Grundstückes einwandfrei ist. (more…)

 

Ein Albaner tötet einen Kopten in Griechenland … wen kümmert das? 25. Februar 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 03:08

Während die Ermordung eines Moslems aus dem Bundesland Scharkia das Interesse der ägyptischen Gesellschaft erregte, rührte keiner einen Finger, als ein Albaner einen Kopten in Griechenland erschoss. Das sind nicht meine Worte, sondern die Worte einer muslimischen Journalistin namens Dohaa Saleh (Aljom Alsabaä vom 22.02.2010). Der getötete Kopte kommt ursprünglich aus einem koptischen Dorf namens „Elsarakna“ (3800 Kopten und 200 Moslems), welches 22 Km. von der Stadt Elkosya (Bundesland Assyot) entfernt liegt. In dem koptischen Dorf gibt es vier Kirchen und eine Moschee. Jedoch ergriffen 90% der jungen Männer die Flucht vor dem Zustand ihres Dorfes. Sie suchen nach einem Touristenvisum für irgendein Land, um dort nach Arbeit zu suchen. Sicherlich halten sie sich illegal in diesen Ländern auf, was viele Probleme mit sich zieht, aber es ist für sie besser als in diesem Dorf zu leben. Warum sie sich dort unwohl fühlen, liegt daran, dass ihr Dorf einfach verfallen ist. Es gibt keine Arbeit und die Landwirtschaft ist überaus beeinträchtigt. Diese düsteren Aussichten trieben den 27jährigen „Mussa Ramzy“ dazu, in Griechenland als Pizza-Lieferant zu arbeiten.

       Ich kenne die Brutalität der Albaner und ihren Hass auf Christen höchstpersönlich! Einmal wagte einer von ihnen es, das Christentum vor mir herabzusetzen, indem er meinte, dass mein tätowiertes Kreuz ein Anzeichen des Unglaubens sei. Prompt bekam er von mir eine anti-islamische Dosis verabreicht, obwohl er nichts vom Islam wusste. Die Albaner, die Kosovaner oder die Tschetschenen sind für ihre irrsinnig feindliche Haltung gegenüber dem Christentum, wo sie sich nicht von den restlichen Moslems unterscheiden, vor allem wo sie den Saudis aus der Hand fressen (Lesen Sie den Artikel: Bosnien und Kosovo: Verkauft – verschleiert – verloren). (more…)

 

Seltenheiten unseres verrückten Lebens

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 02:25

Aus den Mails unserer Freunde in der ganzen Welt

Aus Holland bekam ich diesen Mubarak-Witz, der bezüglich seiner Beliebtheit Bände spricht. Es geht dabei um einen Wunsch bzw. Befehl des ägyptischen Herrschers, dass die ägyptische Post eine Briefmarke herstellt, auf der sein Bild steht. Wie üblich musste der Befehl rasendschnell durchgeführt werden. Jedoch gab es eine Beschwerde, und zwar dass ausgerechnet diese Briefmarke nicht klebt. Nach gründlicher Recherche fanden die Postler heraus, dass die Ägypter auf die verkehrte Seite der Briefmarke spucken!

       Unser Freund Mina schickte uns ein seltsames Bild, auf dem eine Hündin zu sehen ist, welche zwei kleine Tiger stillt, deren Mutter sie verstoßen hat. Dies ereignete sich in einem chinesischen Zoo. Bei diesem Anblick denke ich an die vielen biblischen Verheißungen Jesu Christi, dass er sich um uns kümmert, egal unter welchen Umständen wir geraten.

       Die besten Fotos erreichten mich aus England, bei denen es sich um das Aussehen der Studentinnen an den Unis Ägyptens handelt, und zwar von 1974 bis 2004. Schauen Sie sich die Bilder selber an, und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Denn die Bilder sprechen deutliche Sprache. 

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