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FAZ – Gaddafi ruft zum Heiligen Krieg gegen Schweiz auf 28. Februar 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 00:58

Libyens Machthaber Muammar Gaddafi hat im Zusammenhang mit dem Bau-Verbot für Minarette in der Schweiz zum Heiligen Krieg gegen die Alpenrepublik aufgerufen. „Der ungläubigen und abtrünnigen Schweiz, die die Häuser Allahs zerstört, muss mit allen Mitteln der Dschihad erklärt werden“, sagte Gaddafi am Donnerstag, den 26. Februar 2010, anlässlich eines Gedenktages an die Geburt des Propheten Mohammed in der ostlibyschen Stadt Benghasi. „Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen Mohammed, Allah und den Koran“, sagte der Staatschef. Ein Dschihad gegen die Alpenrepublik sei kein Terrorismus.

      Die Schweizer hatten sich im November bei einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, den Neubau von Minaretten zu verbieten. In dem Land leben 400.000 Muslime unter mehr als 6 Millionen katholischen und protestantischen Christen leben. Derzeit gibt es vier Minarette.

Die Regierung in Bern wollte sich zu dem Aufruf Gaddafis bisher nicht äußern. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten waren 2008 nach der Festnahme eines Sohns Gaddafis in Genf abgebrochen worden. Dieser war beschuldigt worden, Hausangestellte misshandelt zu haben. Erst Anfang der Woche konnte ein Schweizer Geschäftsmann nach monatelangem diplomatischem Tauziehen das nordafrikanische Land verlassen. Ein zweiter Schweizer wird weiterhin in Libyen festgehalten.

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Süddeutsche Zeitung: Gaddafi will Heiligen Krieg gegen die Schweiz

       Noch Ende vergangenen Jahres hatte der selbst ernannte „König von Afrika“ gefordert, die Schweiz abzuschaffen. Nun wettert der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi wieder gegen das Alpenland und ruft zum Heiligen Krieg auf.

Die Schweiz sei ein ungläubiger Staat, in dem Moscheen zerstört würden, erklärte Gaddafi in Benghasi. „Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen (den Propheten) Mohammed, Allah und den Koran“. Gaddafi forderte außerdem die Muslime auf, Schweizer Produkte zu boykottieren und ihre See- und Flughäfen für die Schiffe und Flugzeuge der Eidgenossen zu sperren. „Diejenigen, die Allahs Moscheen zerstören, verdienen es, mit einem Dschihad angegriffen zu werden. Würde die Schweiz an unserer Grenze liegen, würden wir gegen sie kämpfen“, wurde Gaddafi von der amtlichen Nachrichtenagentur Jana aus einer Rede vor Anhängern zitiert. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten waren 2008 nach der Festnahme eines Sohns Gaddafis in Genf abgebrochen worden. Der junge Gaddafi war beschuldigt worden, eine Hausangestellte misshandelt zu haben. Ende November hatten die Schweizer in einem Referendum mit breiter Mehrheit für ein Bau-Verbot von Minaretten gestimmt.

 

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