kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aufstand wegen Kirche, in der „Öl“ aus einer Ikone fließt 28. Februar 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 01:23

Für einen gläubigen Menschen ist es glaubhaft, weil der Glaube laut der Heiligen Schrift ist: „Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“ (Heb.11:1). Öfters hörte ich von Bischöfen, Priestern und glaubhaften Laien von Ikonen der Heiligen Jungfrau Maria, aus der „Öl“ in großer Menge floss. Es ist kein Humbug, weil ich nicht nur Bilder habe, sondern auch sogar Videos, welche das belegen. Sicherlich hat jede dieser Ikonen eine eigene Geschichte. Wenn ich damit anfange, darüber zu berichten, werde ich nicht einmal 1% von dem decken, was die Augenzeugen über die Wunder erzählen, welche die Heilige Jungfrau Maria wirkte. Jetzt begnügen wir uns mit einem dieser unzähligen Wunder.

       Vor ungefähr 20 Jahren hatte eine Koptin namens Samia nicht lange zu leben gehabt, weil sie an Krebs im Endstadion litt. Keiner der renommiertesten Ärzte konnte ihr helfen; aber die Jungfrau Maria schon! Die Gottes Mutter ist in Ägypten dafür bekannt, viele durch einen chirurgischen Angriff zu heilen, wo sie jedes Mal einen Beweis hinterlässt. Schwester Samia ging zur „Kirche der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Bischoy“ in Port Saaid. Vor der Ikone der Heiligen Gottes Mutter betete sie in vollem Glauben und bat sie darum, sie vom Krebs zu heilen, damit sie sich um ihre Kinder kümmern konnte. Pater Paul, der Hirte der Kirche, empfing sie und ihre Familie in seiner Wohnung, um mit ihnen die ganze Nacht im Gebet zu verbringen. In der Tat beteten sie alle mit dem Priester und seiner Familie inständig. 

       Irgendwann wurden sie alle vom Schlaf überwältigt. In den ersten Stunden des Tages zeigte sich die Heilige Jungfrau Maria in Begleitung vom Heiligen Bischoy. Sie entfernten Samia den Tumor, den sie in einem Teller auf dem Nachttisch hinterließ. Gefunden wurde ebenfalls mit Blut verschmiertes Verbandzeug. Die Stiche waren ganz deutlich zu sehen, wo die Gottes Mutter die Wunde nähte. Die Augenzeugen waren ihre Familie, der Priester und seine Familie, welche alles mit eigenen Augen sahen, was sie ja bestimmt auch fotografierten.

       Dieses Wunder ereignete sich im Februar! Jedes Jahr fließt „Öl“ aus der Ikone der Gottes Mutter, vor der Samia betete, und zwar „vom 01. bis den 05. Februar“. Scharenweise kommen Ägypter – Moslems vor Christen – aus allen Bundesländern zu dieser Kirche, um den Segen zu erlangen und die Ikone im Augenschein zu nehmen, die „Öl“ tröpfelt. Das Wunder bestätigte seine Heiligkeit Papst Schenuda III, nachdem er Samia empfing und die Narbe sah. 

       Das war also der positive Teil und nun zum Negativen! In dieser Kirche gibt es einen Wasserspender, an dessen Sockel „sechs Fliesen“ fehlten. Als man diese Fliesen klebte, eilten die Polizei und der Sicherheitsstab Port Saaids zur Kirche, wo sie sich darauf aufregten, wie man das ohne eine schriftliche Erlaubnis machen konnte!?! Sie werden bestimmt die Frage stellen, woher sie davon erfahren, obwohl das in der Kirche geschah? Die Antwort darauf ist ganz simpel: Der Wachmann, der vor jeder unserer Kirchen postiert wird, spioniert uns nach.

       Bis wann wird diese Misere andauern, dass wir eine Erlaubnis brauchen, wenn wir etwas innerhalb der Kirchenmauer renovieren müssen? Meiner Meinung nach war das Stürmen der Kirche nur wegen des Neides der muslimischen Offiziere, dass sogar die Moslems in die Kirche gehen. Im Dezember 2009 drehten die Fundamentalisten durch, als die Heilige Maria sich in zwei Kirchen Kairos zeigte, was sie auch in Bahgura tat, wo die letzten Unruhen nach dem Blutbad von Naag Hamady stattfanden. Möge Gott seine Kirche und seine Kinder behüten.     

 

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