kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Abgekartet und trotzdem doof 22. Februar 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:18

Obwohl die Wahlen in Ägypten seit der Unabhängigkeit ein abgekartetes Spiel ist, wollen die doofen Träumer nicht aufgeben. Manchmal denke ich, dass das alles ein Teil des Theaterstücks ist, das nach den Wahlen von 2005 begann. Von heute auf morgen wurde Gamal Mubarak einer der führenden Kräfte der NDP (National-Demokratische Partei), bis er der Vorsitzende der Partei wurde. Daher darf er der absolute und einzige Kandidat sein. Aus diesem Grund meinte seine Heiligkeit zu Gamals Kandidatur: „Wir unterstützen ihn, zumal er uns bekannt ist, und das ist besser, als einen zu wählen, den man nicht kennt“. Wie üblich macht Papst Schenuda von seiner Diplomatie Gebrauch. Denn er weiß, dass Gamal sowieso gewinnt.

       Hingegen geht die Träumerei oder das Theaterstück weiter! Am vorigen Donnerstag, den 18.02.2010, kam Elbaradei (Ex-Generaldirektor von IAEO – Internationale Atomenergieorganisation) aus Wien in Kairoer Flughafen an, wo er wie ein Held empfangen wurde. Verschiedene Parteien, die sich zum Schein Opposition nennen, organisierten einen pompösen Empfang mit vielen Plakaten und Flaggen. Sie schrieben: „Ja, zu Baradei als Staatschef Ägyptens“! In der Tat glauben die Verträumten daran, dass so ein Baradei die Wahlen für sich entscheiden kann!

       Erinnern Sie sich an Aiman Nur, den Vorsitzenden der „Elghad – Morgen-Partei“? Er war so was von beliebt, und vor allem unter den Jugendlichen. Ich erinnere mich an die lustige Diskussion zwischen meinem Onkel und seinem Sohn, als mein Cousin sich für Aiman Nur – wie die vielen Jugendlichen – entschied, was meinem Onkel nicht passte. Erstens ordnete seine Heiligkeit Papst Schenuda an, dass die Priester und Diener in allen Kirchen die Kopten dazu motivieren, Mubarak zu wählen. (more…)

 

Papst Schenuda empfing die Familien der Märtyrer

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 14:14

Am 18. Februar 2010 empfing seine Heiligkeit Papst Schenuda die Familien der Märtyrer und der Verletzten von Naag Hamady in der päpstlichen Residenz in Kairo, um sie zu ehren und nicht zu trösten, wie er sagte. Davor gab es einen Empfang für diese Familien, an dem zahlreiche Kopten teilnahmen, welche ihren Stolz auf die tapferen Familien zum Ausdruck brachten. Das Wort Papstes Schenuda strahlte der koptische Sender Aghapy aus, bei dem er bekräftigte: „Ich möchte euch nicht mein Beileid aussprechen, sondern euch zeigen, wie stolz die ganze Kirche auf euch ist. Die Märtyrer genießen eine besondere Verehrung in unserer Kirche, was ein Grund genug für Freude und Trost ist. Denn sie beten für uns vor dem Thron des Allmächtigen und legen für uns Fürbitten bei Christus ein“. Aus seinem Gedicht „Helden“ zitierte der poetische Papst: „Sowohl auf Erden als auch im Himmel habt ihr Glorie geerntet, nachdem ihr die heidnischen Tyrannen verachtet habt – Ihr Helden seid nicht verstorben, denn ihr bewohnt den Himmel der Verewigten“. Als kleines Geschenk, was man in der koptischen Kirche als „Segen“ nennt, schenkte seine Heiligkeit jedem der Familien ein Kuvert, in dem sich eine Geldsumme befand, und eine Bibel. Dasselbe Kuvert schenkte Papst Schenuda der Familie des muslimischen Wachmanns, den die Mörder irrtümlich für einen Christen hielten. (more…)

 

Dutzende Kopten demonstrieren im Dom

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 14:06

       Am vorigen Mittwoch versammelten sich Dutzende Kopten verschiedener Altersklassen in dem Dom des Heiligen Markus zu Kairo. Die Szenen waren ehrlich gesagt sehr gewagt und immerhin nicht gewöhnlich. Die koptischen Demonstranten klebten sich Klebeband auf dem Mund und ketteten sich aneinander. Nicht nur Jugendliche nahmen an der Aktion teil, sondern auch Kinder. Höchstwahrscheinlich griffen die friedlichen Demonstranten zu diesem Mittel, nachdem es aussieht, dass das Blutbad von Naag Hamady wie das Massaker von Elkoscheh abgewickelt wird. Beim Massaker von Koscheh kamen 21 Kopten auf brutalste Weise ums Leben. Nichtsdestotrotz wurde keiner ihrer Mörder erhängt, wie die Todesstrafe in Ägypten vorsieht. Dasselbe Szenario wird diesmal auch durchgeführt. Daher forderten die koptischen Demonstranten: „Gerechte und rasche Hinrichtung der Mörder – Aufdecken der Drahtzieher, welche den Mördern die Bluttat planten und Waffen verschafften – Sofortige Freilassung der eingekerkerten Kopten aus Naag Hamady und den umliegenden Dörfern“. Überdies machten sie der ägyptischen Regierung gegenüber den verschiedenen ägyptischen und ausländischen Zeitungen klar, dass diese Demo nicht die letzte sein wird, sondern nur der erste Schritt. Denn sie sind dafür bereit, dasselbe auf den größten Plätzen Kairos zu machen, solange die Justiz Ägyptens ihre legitimen Rechte absichtlich übersieht. Sie wenden sich dann an die Außenwelt. (more…)

 

Kopten Wiens gedenken der Märtyrer Naag Hamadys

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:55

Am Donnerstag, den 18.02.2010, gedachten die Kopten Wiens der Märtyrer von Naag Hamady anlässlich des vierzigsten Todestags gemäß der koptischen Kultur. Veranstaltet wurde die Aktion von den koptischen Menschenrechtsorganisationen Wiens, welche Kerze vor einem der Plakate stellten und ein Zelt auf dem größten Platz Wiens schlugen. Die Rede ist von dem „Stephansplatz“, der als das Herz Wiens und eine der wichtigsten Attraktionen der österreichischen Stadt gilt. Wie üblich stahlen die koptischen Jugendlichen Wiens den Erwachsenen durch ihre Euphorie die Show. Darauf waren die Erwachsenen sicherlich sehr stolz, weil sie mit eigenen Augen sahen, dass ihr Traum von Gerechtigkeit für ihre Geschwister in der Heimat niemals sterben wird. Unterstützt wurde die Aktion von vielen Menschenrechtsorganisationen, die in Österreich überaus geschätzt werden (CSI – Pro Oriente – Akademikerbund – die Christen – Kirche in Not). Alle Aktivisten verteilten ein Info-Blatt an die Passanten und sprachen mit den Interessenten durchgängig über die Koptenverfolgung und besonders über dieses Blutbad. (more…)

 

Was für ein Glaubensdialog?

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:44

(von Stephania A. www.faithfreedom.org)

   Moslems die in westlichen Ländern leben fordern einen Glaubensdialog mit den Christen, da sie (Moslems) behaupten, dass es viele Fehlinformationen bezüglich der Einstellung des Islams gegenüber anderen Religionen gibt. Wenn ich mich nicht irre, hatten Christen niemals die Notwendigkeit zu einem Glaubensdialog mit Juden, Buddhisten oder anderen gehabt.

       Der Grund dafür ist einfach: Während wir die Gleichheit unter Menschen, ohne Rücksicht auf ihren Glauben, anerkennen, predigen Moslems Intoleranz, Diskriminierung und die Überlegenheit ihres Glaubens. Das Konzept von „Ungleichheit“, die auf religiösen Glauben basiert, herrscht in islamischen Gesellschaften vor. Sie sehen die Menschen nicht als Individuen an, die einem kulturellen, historischen und sozialen Hintergrund entspringen, sondern nur als Moslems oder Kafirs (Ungläubige). Wir bezeichnen einen Engländer nicht als „Protestanten“ oder einen Italiener als „Römisch-Katholischen“. Wir benennen sie einfach als Engländer oder Italiener. Außerdem führt die Betonung der religiösen Ungleichheit zu einem großen Hindernis, wenn es um die Koexistenz der Kulturen kommt. Dies öffnet die Türen für Diskriminierung und Intoleranz. Moslems sollten ein für allemal verstehen, dass das Wort „Christ“ für uns westliche Menschen keine Identität darstellt, sondern eben einfach ein Bekenntnis zu einem Glauben ist. Sogar die frömmigsten Christen sehen sich selbst nicht als getrennt von der Weltgemeinschaft an. Auf der anderen Seite betrachten sich Moslems sehr wohl als unterschiedlich im Vergleich zum Rest der Menschheit und sie halten an ihrer strikten religiösen Apartheid fest. Die Trennung der Ummah (alle Moslems) von den Kuffars ist ein wesentlicher Bestandteil ihres Glaubens. Sie behaupten, dass monotheistische Religionen wie das Christen- und Judentum mit dem Islam sehr viel gemeinsam hätten und dass der Islam „die Schriftleute“ (Thora, Bibel) zutiefst respektieren würde. Natürlich entspricht das in keinster Weise der Wahrheit. Aber was passiert außerdem mit Polytheisten oder Atheisten? Sind das etwa keine Menschen? Verdienen diese Menschen keinen Respekt? (more…)

 

Mohammed und die 10 Gebote

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:41

Verführer von 1,4 Milliarden Menschen

+Das erste Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Mohammed erschuf einen neuen Gott namens Allah 

+ Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.

Mohammed benützte den Namen Gottes bei all seinen Morden.(1)

+ Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag (Sabbat) heiligen.

Mohammed änderte ihn auf den Freitag.

+ Das vierte Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

Bei Mohammed gilt das nur, wenn es sich dabei um Muslime handelt. Mohammed empfahl Familienmitglieder umzubringen, wenn sie ihm nicht gehorchten. (1+2)

+ Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten.

Man braucht das im Falle des Propheten Mohammed nicht kommentieren. Das Töten war der einzige Weg Mohammeds. Er konnte nicht beweisen dass die Erde ausgebreitet war, und der Mond der Sonne folgt. Also verlegte er sich auf das Drohen und Töten. (3)

+ Das sechste Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.

Ehebruch bedeutet, mit jemanden anderen Sex zu haben, während man verheiratet ist. Mohammed war nicht nur ein Vergewaltiger, sondern er hatte auch mehrere Frauen, inklusive eine 9-jährige Ehefrau, Aisha, die ihm von Abu Bakr gegeben worden war. Wenn man mehr als eine Frau hat, dann ist das Ehebruch. Von den Vergewaltigungen reden wir gar nicht. Auch seine Anhänger durften 4 Ehefrauen, und weiters noch mit Gefangenen Sex haben. Das ist mit anderen Worten Ehebrechen und Vergewaltigen. (4) (more…)