kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Polizist erschoss einen Kopten 16. Februar 2010

Einsortiert unter: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 12:23

 

Der getötete Kopte - Malak

Eine übliche Nachricht … jede Woche hört man von Ermordung eines Kopten … jede Woche hört man von Entführung eines minderjährigen Koptin … jede Woche von Zerstörung einer Kirche … jede Woche werden die Häuser, Läden und Besitztümer der Kopten zerstört oder geplündert … jede Woche hört man von Verweigerung, eine Kirche zu bauen oder in einem Haus zu beten … die Scheingründe sind genug und die Täter laufen unbestraft frei herum.

Obwohl die Blutlachen in Naag Hamady noch nicht trocken sind, und während wir noch um sie weinen, müssen wir uns von noch einem Märtyrer verabschieden. Er hieß Malak und lebte in einem Dorf namens Teta (Bundesland Menufia). Die Geschichte ist alt und doch neu! Als die Kopten in diesem Dorf die Weihnachtsmesse in einem kleinen Saal (4×4) feierten, wurden die Moslems wütend, obwohl die Kopten das seit 15 Jahren machten. Rasch umzingelte die Polizei den Saal, nicht um uns zu stützen, sondern um uns daran zu hindern zu beten, und damit die Moslems sich beruhigen. Dieses Verhalten seitens der Polizei wiederholte sich Tausendmal. Dies erinnert mich an das, was der Major Nur Eldin (Zuständiger Polizeichef von Kena) bei dem Fall “Odaisat” zum koptischen Priester sagte: “Ich bin hier, nicht um dich oder eure Kirche zu schützen, sondern um dir zu verbieten, hier zu beten”. Jene Worte waren das Signal, welches den Moslems dieses Dorfes gegeben wurde, damit sie alles zerstören, was den ungläubigen Kopten gehört, was mit dem Tod von einem Kind einem betagten Mann endete.

In dem Dorf Teta begnügte sich die Polizei nicht damit, den Kopten zu verbieten, zu beten, und den Moslems zu signalisieren, dass das, was sie taten, richtig ist, weil die Gebete der Kopten gegen das Gesetz sind. Genug war es auch nicht, die Moslems zu ermutigen, Gewalt gegen die Kopten anzuwenden, um sie daran zu hindern, irgendwo zu beten. Denn es kam sogar dazu, dass ein Polizist einen Kopten mit seiner Dienstwaffe erschoss. Der neue Märtyrer heißt Malak, war 25 Jahre alt und ein Tischler von Beruf. Er erklärte sich dafür bereit, den Saal herzurichten und dessen Wände zu verkleiden, in dem die Kopten seit über 15 Jahren beten, weil sie keine Kirche haben und keine Kirche bauen dürfen. Am letzten Dienstag, (09.02.2010) stand Malak in dem Saal, der von Polizisten seit dem Weihnachtsfest bewacht wird. Wie sein Cousin per Video auf Youtube erklärte, kam Malak von der Toilette, als einer der Polizisten ihn ohne Vorwarnung oder Schuld ins Herz erschoss. Auf der Stelle starb Malak und der Polizist wurde auf freien Fuß gesetzt, weil man verbreitete, dass er nur seine Knarre säubern wollte, als ein Schuss sich löste und den Kopten traf. Wie jedes Mal taucht die Polizei auf und verbietet jedem Journalisten oder Menschenrechtlern, das Dorf zu betreten. Das Urteil wurde schon gefällt, bevor die Staatsanwaltschaft ermittelt. Man hält den Kopten den Mund, damit man ihre Schreie nicht hört. Es genügt doch, was der letzte Meuchelmord auf Ägypten brachte!

Es ist ein übliches Ereignis, wegen dem die Kopten in Ägypten oder im Ausland sich nicht aufregen sollten … Erschießen eines Kopten! Diese verwünschten Kopten im Ausland, die behaupten, dass die Kopten verfolgt seien und keine Kirchen bauen oder in einem Haus beten dürfen. Man betreibt ethnische Säuberung gegen sie und erschoss sie an ihrem Fest mit Maschinengewehren. Man plündert ihre Häuser und Läden und steckt sie danach in Brand. Bei all dem tauchen die Regierung und ihre Apparate komplett unter. Diese bösen Kopten im Ausland behaupten, dass Polizisten die Kopten mitten ins Herz erschießen. Warum regen sich die Kopten dermaßen auf, während der Getötete ein Ungläubiger war, dessen Blut wertlos war? Nur der Mord an “Marwa Elscherbiny” verdient eine weitgehende Propaganda, dass der Außenminister sich einschaltet, dass der Stellvertreter des Justizministers nach Deutschland fliegt, und dass die Medien nicht nur über den Prozess ausführlich berichten, der mit der strengen Verurteilung des Russen-Deutschen endete, sondern auch über Marwas Familie, was bis vor ein paar Tagen andauerte. Dieselben Medien berichteten niemals über die Familien der Märtyrer von Naag Hamady, Elkoscheh, Abu Korkas, Odaisat, Sanabo … usw. Keiner fragte nach ihrem seelischen Kummer, weil sie keine Gerechtigkeit erfuhren, nachdem die ägyptische Justiz die Mörder ihrer Kinder freisprach. Vor wenigen Monaten wurde Herrn Georg in Ramadan um 9:30 die Kehle vom Ohr bis zum Ohr durchgeschnitten. Sein Mörder wurde für geisteskrank erklärt, obwohl er weitere zwei Kopten in zwei weitliegenden Dörfern überfiel. Auch während Ramadan wurde die Kirche in Schebin Alkom niedergebrannt. Die Polizei sagte sofort und ohne Ermittlung: Kurzschluss! Der Mörder von Herrn Noshy in Alexandria war auch ein Verrückter. Elkamony eröffnete das Feuer am Heiligabend auf die Kopten, weil er sich mit Bischof Kyrillos stritt. Malak wurde mit einer Kugel erschossen, die sich löste, als der Polizist seine Waffe säuberte. Für wie blöd haltet ihr eigentlich die Kopten und die Welt?

 

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