kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Parlamentschef schlief seinen Rausch aus 9. Februar 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 15:28

Bis jetzt weiß keiner, unter welcher Droge Fathi Sorur stand, als er beim Interview mit dem BBC sagte, dass das angebliche Vergewaltigungsopfer von Farschut starb. Er vergaß, dass die Zeit vorbei ist, in der die Kopten nur redeten und keiner ihnen zuhörte. Jetzt ist die Stimme der vereinigten Kopten in allen Ländern der Erde mehr als präsent. Sie bewegt Vieles!

       Nach der dämlichen Äußerung des betagten und erfahrenen Parlamentschefs Ägyptens hagelte es von Artikeln und Kommentaren der Kopten Amerikas und Europas; sowohl in den ägyptischen Zeitungen, arabischen Fernsehsendungen als auch den koptischen Webseiten. Da bekam er gleichzeitig kalte Füße und weiche Knie! Mubarak verpasste ihm eine kalte Dusche und bestellte ihm einen starken Kaffee, damit er seinen Rausch loswird. Schnell rief er das BBC-Fernsehen an, wie zum Beispiel die Journalisten von der ägyptischen Zeitung „Aljom Alsabaä“ Nahed Nassr berichtete. In einem Telefonat meinte Sorur zum BBC: „Als ich sagte, dass das junge Mädchen von Farschut kurz nach der Vergewaltigung starb, meinte ich doch den „seelischen Tod“. Nimmt das bitte zur Kenntnis und korrigiert dieses Missverständnis“!

       Mit den Kommentaren und Protesten wurde keineswegs gespart, weil die koptischen Webseiten die Niederschrift mit den Aussagen dieses muslimischen Mädchens publizierten. Wie kann es also sein, dass ein totes Mädchen aussagte? Es war ein Versuch der ägyptischen Regierung, um die Bürger zu hypnotisieren und die Lüge zu bekräftigen, dass das Blutbad von Naag Hamady keinesfalls religiös motiviert sei, sondern ein kriminelles Verbrechen! Auf diese provokante Behauptung, welche alle Vertreter der ägyptischen Regierung und manche Zeitungen und Fernsehsender übernahmen, antwortete der in den USA lebende Michael Mounir: „Wenn es ein Verbrechen wäre, warum öffnete der allen bekannte Mörder nicht das Feuer auf Moslems, die vor einer Moschee standen? Warum ausgerechnet am Heiligabend“?

       Wo ich Michael Mounir erwähnt, muss ich doch über den Eklat berichten, der sich ereignete, als Herr Dipl. Ing. Mounir gegenüber dem Drahtzieher Abd Elrahim Alghul bei der Sendung von Wael Elibraschy saß. Für jeden Ägypter war beschämend, wie ein Parlamentarier sich benahm. Da erinnere ich mich an den deutschen Spruch: „Alt und durchgeknallt“! Ständig unterbrach er Herrn Mounir und den Gastgeber, und zwar nach der ägyptischen Mentalität: „Weißt du nicht, mit wem du redest“? Andauernd wiederholte er, dass er seit „40 Jahren“ ein Parlamentarier und einflussreich ist. Elibraschy konfrontierte ihn mit den aufgenommenen Frechheiten, die er sich gegenüber Frau Dr. Kalliny und Frau Dr. Habib erlaubte. Zu Frau Gorget Kalliny sagte er: „Schweig, du Verbrecherin“, als sie einen Bericht über das Blutbad verfasste! Zu Frau Ibtesam Habib sagte er: „Schweig, du Christin“, als sie einen Vorschlag bezüglich der Ehe machte. Das alles stritt der glatte Aal ab, und versuchte es zu rechtfertigen. 

       Weil „Lügen kurze Beine“ hat, verlor Alghul (Arabisch: Scheusal) die Beherrschung, als es Mounir gelang, ihn zu provozieren. Er schrie Mounir laut an: „Halt du die Schnauze“! Der Gastgeber lief blau und grün an! Mounir schickte Alghul auf die Bretter: „Du bist eine Schande für die NDP und gehörst zurückgetreten und vor ein Gericht gestellt“. Das sind also unsere Politiker, die das Schicksal Ägyptens steuern. Ist das nicht eine haarsträubende Misere?

Lesen Sie im Archiv unseren Artikel: „Fuchsteufelswild“.

 

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