kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Entführung der minderjährigen Koptinnen zwischen Realität und Gerüchten 9. Februar 2010

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 15:42

Als eine verlässliche Quelle muss ich erstens neutral und zweitens sachlich bleiben. Man darf sich nicht den Fehler erlauben, über etwas zu berichten, ohne vorher gründlich zu recherchieren. Auf alle Fälle ist es ein Plan, den die ägyptische Regierung seit der Ära Saddats bestimmte, dass die Koptinnen und vor allem die Minderjährigen von ihnen zwangsweise zum Islam konvertieren. Dadurch steigen die Zahlen der Moslems und sinken dafür die von den Kopten. Ferner erniedrigt man die koptischen Familien, damit sie mit gesenktem Kopf laufen.

       Nicht jedes Mädchen wird überwältigt, aber jedes Mädchen wird übers Ohr gehauen. Es stimmt, dass es manchmal passiert, dass junge Koptinnen mit Gewalt in ein Auto gequetscht und betäubt werden. Fakt ist es, dass es eine bekannte Zelle von Islamisten gibt, die sich auf Entführung der jungen Koptinnen spezialisierten. Dies verkörperten die Diener einer Kirche in Alexandria durch ein Theaterstück, wegen dem am 14.10.2005 ein Mob von über 15,000 zornigen Moslems vor dieser Kirche versammelte. Diese islamische Zelle pflanzt ihre jungen Studenten und Studentinnen in den Fakultäten und Instituten. Sie machen Jagd auf die koptischen Studenten und Studentinnen. Die Leichsten sind die, die nichts mit der Kirche zu tun oder gar keine Ahnung vom Christentum haben. Leichte Beute ist auch ein Junge oder ein Mädchen, die mit ihrem Lebensstandard unzufrieden sind, wie Mina von dem islamkritischen Theaterstück, der von einer Wohnung, einem Auto und viel Geld träumte. Meistens geht es so.

       Vor zwei Tagen telefonierte ich mit einem Diakon, der von einer Demo vor der Kirche des Heiligen Georg in Ghet Elenab (Alexandria) berichtete. Über 300 junge Männer standen vor der Kirche und verlangten die Rückkehr eines entführten Mädchens, die 15 Jahre alt ist. Wie jedes Mal ist der Entführer bekannt mit Namen und Adresse. Und wie jedes Mal übernimmt die Polizei nichts. Man hört von den apathischen Polizisten: „Wir tun unser Bestes“. Sie fingen an das „Glaubensbekenntnis“ auf Straße zu beten, um den Moslems hören zu lassen, dass wir Kopten an „einen Gott“ und keine „drei Götter“ glauben. Aus Angst um seine Kinder vor den brutalen Polizisten überzeugte Pater David die Demonstranten, in die Kirche zu gehen. Er erzählte, dass dieses Mädchen freiwillig mit dem 22jährigen Mann ging. Schuld daran ist die Familie, die nicht aufpasst, mit wem ihre Tochter verkehrt, und ob sie zur Kirche geht. Die schlimmste Gefahr ist die gespaltene Familie oder die oberflächlichen Eltern, die entweder nur auf sich selbst fixiert sind oder ihre Kinder schlecht behandeln. Die Armut ist keine Gefahr, wenn die Eltern dem Kind genug Liebe, Zeit, Geborgenheit und Dialog widmen.

       Was aber bestätigt, dass diese Entführungen geplant sind, ist ihre Häufigkeit. Allein in diesem koptischen Viertel „Ghet Elenab“ wurden in den letzten zwei Wochen 15 junge Koptinnen zwischen 15 und 19 entführt, verführt oder verschleppt, so Pater David. Ich muss zugeben, dass unsere Mädchen, die in der Kirche und in gesunden Familien aufwuchsen, auf keinste Weise gefährdet sind. Man betet zum Herrn, dass er sie und alle Christinnen vor dieser Gefahr schützt. Denn unser Feind geht wie ein Löwe umher, der nach einem Schaf sucht, das leicht zum Verschlingen ist. Wir machen auf die Methoden der Islamisten aufmerksam, damit jeder sich in Acht vor ihnen nimmt. Keine Verschleierte oder kein Bärtiger als Busenfreunde, dem Beichtvater nichts verheimlichen, den Eltern alles erzählen und Christus ganz toll lieben.  

 

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