kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Entführt oder verführt? 9. Februar 2010

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 15:38

Jack wie Hose, lautet meine Antwort darauf, weil das Endergebnis gleich bleibt. Freche Stimmen von dem islamischen Lager meldeten sich zum Thema „Entführung der minderjährigen Koptinnen“. Dreist und provokant liest und hört man: „Was verbreitet ihr denn da für Märchen? Die koptischen Mädchen gehen freiwillig mit den muslimischen jungen Männern, weil sie sich in sie verliebt haben. Überdies haben diese Mädchen sich für den Islam frei entschieden“.

       Selbst wenn diese gemeine Behauptung richtig wäre, müssen dennoch die Polizei und die anderen Behörden sich kooperativ zeigen, wenn sich die koptische Familie eines vermissten Mädchens an sie wendet. Stattdessen wird die Familie entweder auf falsche Fährte geschickt oder ganz skrupellos einschüchtert, vor allem wenn diese Familie bescheiden ist. In diesem Fall soll die Polizei die koptische Kirche benachrichtigen, welche einen Priester schickt, der mit diesem Mädchen über ihre Motive spricht, warum sie übertreten will, falls sie dies aus freiem Stück täte. Das alles passiert nicht. Weder die Familie noch die Kirche erfahren etwas. 

       Gemäß der ägyptischen Verfassung und den anerkannten und bekannten Gesetze ist die Verheiratung eines unmündigen Mädchens ohne die Zustimmung ihrer Eltern untersagt. In Ägypten ist ein Bürger volljährig, wenn er erst 21 Jahr alt ist. Hier erinnere ich die verehrten Richter, Polizisten und Beamten des Bürgeramts an die unendlich vielen Namen der jungen Koptinnen, die zwischen 14 und 18 Jahre alt sind. Gingen sie alle freiwillig? Haben sie sich alle Hals über Kopf ausgerechnet in muslimische Männer verschiedener Alter verliebt? Wie kann ein 15jähriges Mädchen auf die Idee kommen, den christlichen Glauben zu verlassen und an Übertritt zu einer Glaubensrichtung zu denken, unter der sie von klein an litt, weil sie den Hass der muslimischen Kinder im Kindergarten spürte (Seine Exzellenz Bischof Markus von Schobra Alkhima bei dem österreichischen Fernsehsender ORF2 – Orientierung vom 24. Januar 2010)? Die Videos, die ich zugeschickt bekomme, auf denen man die weinenden Väter und Mütter sieht, überhäufen sich von Tag zu Tag. Jedes Mal dasselbe Leid und dieselbe Klage. Unsere Tochter ist verschwunden. Wir gingen zur Polizei, wo man uns nicht einmal ernst nahm. Wir haben den Polizisten den Namen des Mannes genannt, der unsere Tochter entführte und gegen ihren Willen hält, und trotzdem verhaften sie ihn nicht. Tage lang hören wir nichts von unserer Tochter und plötzlich erhalten wir den ruinösen Anruf: „Gratulation; eure Tochter ist jetzt eine gläubige Muslimin und heißt Aisha. Sie hat gestern übrigens geheiratet“.

       In die Haut dieser verbitterten Eltern möchte bestimmt keiner stecken! Dein Kind wird dir weggenommen, wo du sogar weißt, dass es ihm das Heiligste entwendet wurde: der Glaube an Christus! Ich glaube nicht, dass man einem Christen den Glauben an Christus wegnehmen könnte, selbst wenn man einem Kopten das tätowierte Kreuz mit Chemikalien entfernt, oder wenn man eine Koptin in ein Zelt verwandelt (Spitzname für Verschleierte). Um mehr darüber zu erfahren, lesen Sie im Archiv den Artikel: „Entführung und Zwangsislamisierung der koptischen Mädchen und Frauen“. Wir werden nie müde sein, über die entführten Koptinnen zu berichte und für deren Seelen zu beten, für die Christus am Kreuz starb und mit seinem kostbaren Blut freikaufte. Möge er sie alle erwecken, wie er von den Toten auferstanden ist.   

 

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