kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptische Polizei terrorisiert Mönche 31. Januar 2010

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 21:01

        Was im Kloster des Heiligen Bane in Malawy (Bundesland Minya) geschah, wiederholt sich momentan im Kloster des Heiligen Makarius im Rayan-Tal (Bundesland Fayom). Ein Polizist namens „Islam Meawad“ zog seine Dienstwaffe und drohte Pater Paulus damit. Anlass für den Wutanfall des muslimischen Polizisten waren die LKWs, die mit Bausteinen beladen waren. In einem Telefonat berichtete Pater Enjanus darüber, wie der Gouverneur von Fayom anordnete, dass diese LKWs einen Monat lang im Polizeipräsidium gesperrt bleiben, was aber an sich eine Übertretung jedes Gesetzes ist. Obwohl das Kloster, den Kopten gehört und zum koptisch-orthodoxen Patriarchat gehört, dürfen die Mönche weder Zellen, Gebäude oder Kirchen bauen bzw. erweitern. Die ägyptische Regierung versucht mit allen Mitteln, die Errichtung und sogar die Restaurierung von Kirchen zu verhindern. Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich massive Unruhen (von Juni bis August 2009) in kleinen Städten, in denen die Christen die Mehrheit ausmachen und trotzdem keine Kirche haben (Ezbet Georg, Faschn und Ezbet Basilius). Vielleicht erinnert man sich an die Unruhen im November 2008, die sich in „Ain Schams – Kairo“ ereigneten, als eine koptische Kirche eingeweiht wurde. Ärgerlich ist das Verleugnen der Tatsache, dass die koptischen Christen in Ägypten verfolgt sind. Jedes Mal wird die Koptische Kirche dazu gezwungen sich zum Schein mit den Angreifern zu versöhnen, um allen ein Bild der heilen Welt zu zeigen. Und wenn die Kopten auf ihre Recht nach einem Attentat bestehen, werden sie dazu gezwungen, sich zu versöhnen, indem man ihre Kinder festnimmt und sie in geheimen Gefängnissen einsperrt, welche man Kerker nennt.

 

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