kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Fuchsteufelswild 27. Januar 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 12:34
 

Fathi Sorur

In Ägypten ist der Teufel los, seitdem die Kopten sowohl in Ägypten als auch im Ausland die ganze Welt darüber informierten, was wirklich Sache ist. Es hagelt von Kritik über Hochverrat der „Kopten in der Diaspora“. Dies bekam viel Platz in den Tageszeitungen und TV-Sendungen. Diejenigen, die Kritik üben, sind keine radikalen Islamisten, sondern der Parlamentschef „Fathi Sorur“, der Vizepräsident der „NGFM“ (nationale Organisation für Menschenrechte) und der ägyptische Verband Österreichs. Zum Beispiel streckte Fathi Sorur den Kopten im Ausland die Zunge heraus, und sagte wörtlich: „Der Bericht der europäischen Union ist eine „Niete„. Eure Mühe war umsonst! Habt ihr gedacht, dass ihr uns durch Druck schaden könnt“? Der Parlamentschef sagte der Presse: „Der Bericht der europäischen Union hatte den Titel: Menschenrechte und Christentum in Ägypten und Malaysia. Es gelang uns aber, Ägypten von diesem Bericht durchzustreichen. Der Bericht enthielt allerdings positive Punkte, wie dass in Europa auch beschämende Diskriminierung auf religiöser Basis passiert, und dass die Mörder von Naag Hamady gerecht bestraft werden sollten. Was ich vollkommen unakzeptabel fand, war die Forderung mit der Religionsfreiheit, welche unerträgliche Worte beinhaltete. Mir war lieber, die Delegation der europäischen Union wegzuschicken, damit sie diese Forderung manierlich umschreiben. Jedoch war die Zeit sehr knapp! Sie müssen erstmal begreifen, was „Reda – Übertritt“ ist. Sie können nicht über den Islam bestimmen“. Mustafa Elfeky, der Vorsitzende des Komitees für auswärtige Angelegenheiten, schloss sich Sorur an, was ebenfalls die Abgeordneten mehrheitlich taten. Ihr könnt uns nicht das Wasser reichen, hieß es in Ägypten, als Antwort auf die Proteste vor der EU, den Außenministerien und dem weißen Haus. Wem soll man da glauben? Gehässigen Politikern Ägyptens oder eventuell den unentschlossenen Politikern Europas? War die Demonstration bei der eisernen Kälte umsonst?

 

       Obendrein bezeichnete Dr. Abu Elmagd, der Vizepräsident der NGFM, die Demos der Kopten in der ganzen Welt als „Verrücktheit“, auf die wir Ägypter nicht achten. Gegenüber der ägyptischen Tageszeitung „Elwafd“ sagte Abu Elmagd: „Dieser Wahnsinn der Kopten im Ausland stimmt nicht mit den Ansichten der Kopten in Ägypten überein. Im Ausland lebende Kopten gefährden die religiöse Einheit, was keiner vergeben kann“. Bei seinem Treffen mit der Delegation des amerikanischen Kongress meinte Abu Elmagd, dass sie nicht nach Naag Hamady fahren können. Denn es gibt einen Konflikt zwischen Bischof Kyrillos und dem koptischen Gouverneur Magdy Ajob, bei dem sich die Abgeordnete Gorget Kaliny einmischte. Den Amerikanern sagte Abu Elmagd: „Ihr seid ein großer Staat, der sich hinter Ozeanen liegt und sich isolieren kann. Wir dagegen sind von vielen Ländern umgeben. Überdies sollt ihr nicht mit maßgeschneiderten Vorwürfen zu uns kommen, weil jedes Gespräch auf diese Art scheitern wird. Geht mit uns nicht als mächtiger Staat um! Spricht nicht zu uns, während ihr die Massenvernichtungswaffen in den Händen haltet. Die ganze Zeit schützt ihr Israel trotz allem, was dieser Staat von Verbrechen an Palästinensern verübt. Eine Einmischung in die privaten Angelegenheiten Ägyptens dulden wir nicht. Denn in Amerika passiert doch genug“.

       In Österreich nahm der ägyptische Verband folgende Stellung: „Wir verurteilen aufs Schärfste die Proteste der Kopten im Ausland, ob in Österreich oder in irgendeinem fremden Land, was dazu führt, dass der Ruf unseres Heimatlandes Ägypten geschadet wird, und dass die Harmonie zwischen den Moslems und Christen in diesen Ländern gefährdet werden. Darum lehnen wir jegliche Art von Einmischung eines fremden Landes rigoros ab, egal wie die Gründe lauten. Denn Ägypten ist ein unabhängiger Staat, der über eigene Herrschaft verfügt“.

Was meinen Sie, meine werten Leser? Glaubt mir vielleicht jemand nicht, dann sage ich ihm, dass ich die Artikel auf Arabisch habe, die ich vorurteilsfrei ins Deutsche übersetzte. Ist die Entstellung der Wahrheit auf irgendeine Weise nachvollziehbar oder vernunftgemäß?

 

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