kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zwischen den Zeilen einer Heimsuchung 24. Januar 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 22:01

Sie sind am Zug!

Öfters stellt man sich selbst die Frage, warum Gott ein Unglück geschehen lässt? Diese Frage stellten sich die Familien der jungen Männer, die am koptischen Heiligabend in Naag Hamady erschossen wurden! Dasselbe taten die Erdbebensopfer in Haiti. Warum? Was soll daran gut sein? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zwei Fakten berücksichtigen:

{1} „Es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht“ (Joh.14:30 – 12:31).

{2} „Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt“ (Röm.8:28).

       Warum soll der Satan, der Böse, unsere Welt beherrschen? Die Antwort auf diese Frage führt uns zu einer langen Geschichte, für die wir jetzt nicht genügend Zeit haben. Man kann sich momentan mit der Antwort begnügen, dass Gott jeden Menschen prüft. Und dann: „Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet“ (Mk.13:13). Wie gelangt einem dann bei einer harten Prüfung, standhaft zu bleiben? Dafür gibt es lediglich eines: der Glaube!

       Hört mal grüblerisch, welche Beispiele (zwanzig) der Heilige Apostel Paulus nennt: „Glaube aber ist: feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. Augrund des Glaubens erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort erschaffen worden und dass so aus Unsichtbarem das Sichtbare entstanden ist … Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte. Und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde … Aufgrund des Glaubens wurde Mose nach seiner Geburt drei Monate von seinen Eltern verborgen, weil sie sahen, dass es ein schönes Kind war, und weil sie sich vor dem Befehl des Königs nicht fürchteten“ (Heb.11:31). Die Beispiele sind mehr als genug, was man durch den Glauben bewerkstelligen kann. Aber woran soll man glauben? Jeder sollte daran Glauben, dass Gott ihn jeder Zeit hört, wenn er zu ihm zuversichtlich ruft. Jeder sollte wissen, dass Gott ihn liebt und am Kreuz erlöste, und wenn er ihm sein Leben übergibt, segnet Gott dieses Leben und segnet sogar die anderen durch ihn. Zu jedem sagt Gott: „Fürchte dich nicht. Denn ich habe dich ausgelöst. Ich habe dich beim Namen gerufen. Du Gehörst mir“ (Jes.43:1-7) – „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht“ (Josua 1:5). Was soll man dann tun? Christus sagt durch den Propheten und König David: „Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen. Denn er kennt meinen Namen. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn mein Heil schauen“ (Ps.91:14-17). Also: „Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt. Ruft ihn an, solange er nahe ist“ (Jes.55:6). Sie sind jetzt am Zug! Gottes Segen!

 

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