kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Parteiischer Mubarak 18. Januar 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 12:45

Als Mubarak den durch Erhängen verstorbenen Diktator Saddam Hussein im Irak besuchte, um ihn zu überreden, den Kuwait nicht anzugreifen, sagte Saddam ihm: „Du bist eigentlich der Letzte, der über Recht und Unrecht sprechen darf. Wenn du so gerecht wärst, hättest du den Kopten Ägypten überlassen, weil sie die Urbewohner dieses Landes sind. Wer hat dich von ihnen gewählt. Überdies verfolgst du sie erbarmungslos“. Dies wurde kürzlich von einem Exil-Iraker veröffentlicht, der viele arabischen Könige und Staatschefs anprangerte.

       Mubarak vergoss bittere Tränen wegen des palästinischen Kindes „Mohamed Eldora“, der von den israelischen Soldaten erschossen wurde. Er entschädigte seine Familie und ließ eine Straße in Kairo nach ihm benennen. Über den Tod der Kopftuchträgerin, die in Dresden wegen ihrer scharfen Zunge erstochen wurde, schaltete er sich ein. Aus den Staatskassen sind über drei Millionen Doller geflossen, um Rechtsanwälte in Deutschland zu bezahlen. Sowohl die Medien als auch die Politiker haben Ägypten auf den Kopf gestellt. Sie wurde von dem demokratischen Deutschland entschädigt. In Alexandria wurden eine Straße und ein Sportclub nach ihr benannt. Außerdem bekam ihr Mörder die Höchststrafe gemäß dem deutschen Recht.

       Im November 1997 flog Mubarak nach Luxor, als die islamischen Terroristen über 90 Menschen (darunter 67 Deutsche) in dem Tempel „Hatsch-Psut“ erschossen und zerstückelten. Vor laufender Kamera schrie er den Gouverneur und den Polizeichef an. Später feuerte er viele der Verantwortlichen im Innenministerium und Sicherheitsstab. Persönlich besuchte er die Touristen, die das Massaker überlebten, und machte Spaß mit ihnen, um sie zu besänftigen.

       Alle Kopten in Ägypten und im Ausland sprachen ihm ihr aufrichtiges Beileid aus, als sein Enkel starb. Hingegen schweigt er wie die Sphinx von Giza (ägyptisches Sprichwort), wenn die Kopten von dem islamischen Terror heimgesucht werden, was aber in seiner Ära (seit November 1981) zum Alltag aller Kopten wurde. Das Blutbad am Heiligabend 2010 ist nicht das erste Massaker, bei dem die Kopten etliche Märtyrer verloren. Damit keiner über die Länge des Artikels meckert, erwähne ich nur ein einziges Beispiel: Die Unruhen in Ain-Schams im November 2008 anlässlich der Einweihung der dortigen Kirche. Über 15,000 aufgebrachte Moslems schrien vor der Kirche: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohamed ist sein Gesandter“. Währenddessen hielt Mubarak eine Ansprache im Fernsehen. Kein einziges Wort verlor er über die Unruhen, die in der ägyptischen Hauptstadt noch liefen. Wissen Sie, worüber er sprach? Über die Gründung des palästinischen Staats, dessen Hauptstadt „Alkods“ und dessen Heiligtum „die Akssa-Moschee“ sind. Das soll ein Präsident für alle Ägypter sein?

       Seine Ignoranz gegenüber den Kopten ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass alle Unruhen und Massaker, bei denen viele Kopten ums Leben kamen und bei denen die Kirchen, Läden, Häuser, Apotheken, Felder und Gelder niedergebrannt und geplündert wurden, von ihm persönlich abgesegnet wurden. Warum schickt er keinen seiner Minister oder Gouverneure, die nach den Kopten sehen und sie trösten? Warum veröffentlicht er keine zehn Worte, um zum Ausdruck zu bringen, dass er die Angriffe auf Kopten verurteilt? Oder ist das Ganze nur ein gezieltes Komplott, bei dem die Kopten abgestochen werden, bis sie allmählich verbluten?  

 

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