kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lautes Klagen in dem alten Dom 18. Januar 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 12:16

Eine der gallebitteren Szenen, die sich innerhalb der koptischen Kirche abspielten, war das massenhafte Klagen und das laute Heulen im alten Dom des Heiligen Markus in Azbakya (Kairo). In seiner wöchentlichen Zusammenkunft verurteilte der furchtlose Erzpriester Makary Jonan das Blutbad vom Heiligabend 2010, bei dem acht junge Männer zwischen 16 und 26 den Märtyrertod erlitten. Am Freitag, den 08. Januar 2010, waren viele Kopten von der Wut und der Trauer überwältigt. Sie hörten aber die Stimme ihres Heilands: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt.11:28). Sie versanken im Gebet und hörten die Worte Paters Makary. Der traurige Priester schlug eine der Tageszeitungen auf und sagte: „Was lese ich da? Die ägyptische Bevölkerung verabschiedet sich mit heißen Tränen vom muslimischen Sicherheitsbeamten! Was soll das heißen? Wo sind die wahren Märtyrer? Was der Sicherheitsstab und die Medien da leisten, ist schlicht und ergreifend ein gezieltes Komplott. Das, was hier in Ägypten geschieht, findet nirgends auf der Welt statt. Wo sind wir eigentlich? In unserem Land? Oder wo denn? Wir haben es ja satt“!

      Unter grenzenlosem Jubel der Anwesenden, die den Dom überfüllten, und unter denen bärtige Männer und verschleierte Frauen waren, fuhr Pater Makary fort: „Vor mir liegen Fragen vieler verbitterten Kopten. Sie bitten um die Erlaubnis, Gewehre zu tragen, um sich und ihre Familien verteidigen zu können. Ich sage allen aber, dass wir Christen vergeben und keine Rache kennen. Wir haben keine materielle oder weltliche Waffe. Wir haben einen wahren und lebendigen Gott, der uns schützt. Weder Heere, Medien noch irgendwer auf dieser Welt können uns schützen. Nur unser Vater im Himmel behütet uns. Er ist bestimmt unter uns jetzt“.

„Ich sage es jedem Menschen: Leg dich keinesfalls mit der Kirche und den Christen an! Du bist diese Herausforderung nicht gewachsen! Es hat mir sehr gut gefallen, was mir ein junger Mann schickte. Er meint, dass er seit langer Zeit nicht zur Kirche kam. Aufgrund des Blutes, das in Naag Hamady floss, komme ich heute, um zu weinen! In der Tat, mein Sohn! Wir werden alle heute weinen. Wir erheben unsere Stimmen zu unserem Gott. Lasst uns aufstehen und zu Gott beten. Jeder, der uns egal wo sieht, soll vor Christus stehen, der uns überall erhört“.

       Mit lauter Stimme betete der betagte Erzpriester. Vor lauter Bitternis und Trauer verlor er die Kontrolle über seine Emotionen, sodass er hysterisch weinte, was dazu führte, dass alle Anwesenden, die Zuschauer vor den Bildschirmen und die Zuhörer in den diversen Rooms der Plattform „Pal-Talk“ sich vergaßen und wie Kleinkinder heulten. Mit von Tränen erstickter Stimme betete Pater Makary: „Schreie zu deinem Gott, damit er uns vor der Not rettet“.

       Mehrmals wiederholte er Sätze, die alle Kopten beben ließen: „O Jesus, wir haben keinen außer dir. Komm und rette uns vor diesem Elend“. Dann brach er in lautes Weinen zusammen, als ob er ein Kleinkind wäre, der verzweifelt seine Eltern suche. Kein Auge blieb trocken und die Kameras fixierten sich auf die verschleierten Musliminnen, die bei keiner der Zusammenkünfte Paters Makary fehlen. Bekanntlich kommen viele Moslems in den alten Dom wegen der Gnadengabe dieses Erzpriesters. Pater Makary ist einer der sehr wenigen Mönche und Priester, welche die Gabe von Christus anvertraut bekamen, unreine Geister (Dämonen) austreiben zu können, was man als „Exorzieren“ kennt. Wenn der Sturm der Meldungen bezüglich des Blutbads sich legt, dann werde ich darüber ausführlich berichten und Filme zeigen. Jetzt leite ich die Bitte Paters Makary weiter: „Jeder, der diesen Artikel zu Ende liest, sollte sein Herz zu Christus erheben und für seine verfolgten Geschwister beten“.

 

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