kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der einzige koptische Gouverneur fällt den Kopten in den Rücken 18. Januar 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 12:41

Magdy Ajob heißt der amtierende Gouverneur des Bundeslandes Kena. Er ist dem Namen nach eich koptischer Christ. Jedoch ist er der erste, der die Kopten benachteiligt und regelrecht verfolgt. Es klingt unlogisch. Es ist aber leider Fakt. Aus diesem Grund griff ihn die Senatorin „Georget Kalliny“ im Parlament bei einer Setzung an. Herr Ajob meldete: „Der Verbrecher und Mörder „Hammam Elkamuny“ hatte kein religiöses Motiv, als er die Christen vor einer Kirche am Heiligabend erschoss. Es handelte sich dabei um einen Racheakt, weil er mit dem im vergangenen November vergewaltigten Mädchen verwandt ist. Im Internet wurden pornographische Bilder von muslimischen Mädchen mit christlichen Männern. Überdies hat einer der drei Mörder einen Kopten gesehen, der einer Muslimin die Verhüllung herunterzog“. 

  Daraufhin wurde die Koptin „Kalliny“ wütend, sodass sie die Setzung verließ, während sie sagte: „Dieser Gouverneur lügt wie gedruckt und er wird in der Hölle schmoren“. Ihrer Ansicht nach ging der koptische Gouverneur nicht in die Kirche am Heiligabend, damit die Moslems ihm nicht vorwerfen, dass er sich auf die Seite der Christen stellt. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Worte seiner Heiligkeit Papst Schenuda, der seine Enttäuschung von diesem koptischen Gouverneur äußerte. Papst Schenuda verbrachte lange Zeit in Amerika, als er gesundheitlich angeschlagen war. Alle erdenklichen Politiker und Würdenträger haben ihn in Amerika oder in Ägypten (nach seiner Rückkehr) angerufen oder besucht. Nur Magdy Ajob nicht. Daher sagte seine Heiligkeit: „Er ist der Gouverneur, der nur seinen Posten im Sinn hat“!

       Um fest im Sattel weiter zu bleiben, unternahm er nichts gegen den verbrecherischen Senator „Abd Elrahim Elghoul“, der für seinen Hass auf Christen bekannt ist. Er weiß über die Bedrohung und Schimpfworte Bescheid, die er an Bischof Kyrillos richtete. Was machte er, als dieser krimineller Senator „Elghoul“ mit seinen Gaunern im Jahr 2005 alles zerstörte, was den Kopten gehörte? Ist es logisch, was er vor laufender Kamera sagte? Er hat bis jetzt weder den Tatort noch Naag Hamady in Augenschein genommen. Nur einmal tat er das doch!

       Zufällig wurde ein muslimischer Polizist, der nur mit einem Stock ausgerüstet war, vom Kugelhagel getroffen. Er wurde für Märtyrer erklärt und bekam eine pompöse Trauerfeier. Der parteiische Gouverneur besuchte seine Witwe und schenkte ihr: Eigentumswohnung und große Rente, die so einem kleinen Beamten nicht zusteht. Dasselbe erhielten aber die Familien der acht wahren Märtyrer nicht. Keiner meldete sich bei ihnen! Kein Beileid oder Bedauern; geschweige denn Entschädigung. Hier kann man sich vor lauter Wut vergessen und sehr laut schreien: „Was denkt sich diese tyrannische Regierung? Ist das koptische Blut derart billig“?

 

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