kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Trotz allem: Alles Gute zur Geburt unseres Heilands! 6. Januar 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 15:52

Vom Künstler Shafik Botros - USA

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter. Da fielen sie nieder und huldigten ihm“ (Mt.2:10,11)

       Das Team von „Kopten ohne Grenzen“ wünscht allen orientalischen Christen alles Gute zur Geburt Jesu Christi, unseres Heilands, der Fleisch nahm und in unsere Welt kam, um uns durch das Kreuz zu erlösen, an dem er den Preis unserer Sünden bezahlte. Denn dieser Preis hätte kein Mensch bezahlen können, weil die Sünde gegen den unbegrenzten Allmächtigen begangen wurde. Durch seine Geburt lehrt er uns zunächst einmal die Demut. Denn er ist nicht in einem Palast geboren wurde, wie die Sterndeuter – die Heiligen drei Könige – dachten, sondern in einem Stall. Er lag nicht in einem Bettchen, sondern in einem Trog (einer Krippe).

       Demütig war auch der allmächtige Schöpfer aller Dinge zwischen Himmel und Erden, als er vor Herodes flüchtete und in Ägypten um Asyl bat, wo er von einem Ort zu anderem abgeschoben wurde. Dreieinhalb Jahre verbrachte er mit seiner reinen jungfräulichen Mutter und dem rechtschaffenen Heiligen Josef in Ägypten, wodurch sie das Land segneten. Allein in Assyot verbrachte die Heilige Familie sechs Monate. Daher nennt man das dortige Kloster der Heiligen Jungfrau Maria (Almoharek) das zweite Jerusalem. Wie man sieht, lehrt Gott uns durch seine Fleischwerdung jede Menge Tugenden. Weihnachten ist also nicht nur eine Feier.

  Anlässlich der Verhaftung einiger koptischen Priester in Ägypten bitten wir die christlichen und menschenrechtlichen Organisationen um Solidarität, damit wir jene Väter freibekommen. Zögern Sie bitte nicht, Courage zu zeigen. Möge der in Bethlehem geborene Retter das Leid dieser Priester und ihrer Familien lindern und ihnen beistehen, damit die Kopten feiern können.

Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren. Er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt“ (Lk.2:10-12).

 

Sollten wir doch dieses Jahr nicht feiern?

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 15:48

Pater Augostinus Moris

Am 4. Januar bekamen wir die Nachricht von vielen Kopten in verschiedenen europäischen Ländern, dass Pater „Augustinus Moris“, Hirte der Kirche des Erzengels Michael in Mustafa Kamel – Alexandria, vom Sicherheitsdienst in Gewahrsam genommen wurde. Als wir unsere Kontaktleute in Alexandria anriefen, wurde die Nachricht doch bestätigt. Dem koptischen Priester wird vorgeworfen, muslimische Ägypter getauft und ins Ausland geschleust zu haben.

       Um ehrlich zu sein, muss man gestehen, dass wir Kopten uns daran gewöhnt haben, dass unsere Priester ständig von dem Sicherheitsdienst gezerrt werden, wo sie stundenlang verhört und eingeschüchtert werden. Ich darf nur drei Namen nennen, weil sie das zugaben, und zwar mit Bild und Ton. Über die anderen Väter können wir nicht sprechen, damit man sie und deren Familien nicht gefährdet. Bei den drei bekannten Erzpriestern geht es um: Pater Markus Aziz (Hirte der hängenden Kirche – seit geraumer Zeit in den USA), Pater Makary Jonan (Hirte der Kirche des Heiligen Markus in Azbaakya) und Pater Methias Nassr (Hirte der Kirche in dem Bezirk Zabaalien – Müllleute bzw. Schweinezüchter und Chefredakteur der koptischen Zeitung „Thebetische Legion“). (more…)

 

Taha Hussein wird zum Schurken erklärt

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 15:42

Zum Glück, dass das ägyptische Fernsehen über diesen Skandal berichtete, während ich den Artikel über den Vortrag Paters Zakaria Boutros verfasse, den er in Toronto hielt, und bei dem er über den Übertritt prominenter Moslems zum Christentum sprach. Einer von diesen prominenten Persönlichkeiten war der Gigant Taha Hussein, dem man den Beinamen „Dekan der arabischen Literatur“ verlieh, und der es trotz seiner Blindheit und der bedrückenden Umständen schaffte, nicht nur ein Uni-Professor zu werden, sondern auch ein Bildungsminister!

       Von Taha Hussein lernte ich zumindest, dem Leben die Stirn zu bieten und nie aufzugeben, bis ich mein Ziel erreiche. Als ich noch ein Kind war, zeigte das ägyptische Fernsehen seine Biographie als Serie mit dem begabten Schauspieler Ahmad zaky, welche man seinem Roman „Alayam – the Days – die Tage“ entnahm. Denselben Roman musste ich in der zehnten Klasser lernen, was ich auch sehr gern tat. Dieser Roman wird jetzt verboten!?!

       Nach all den Jahren kommt Alazhar jetzt mit dem Protest gegen diesen Roman, weil dessen Autor die Alazhars Scheichs in dem zweiten Teil kritisierte. Daher wird dieser Roman als Lehrbuch eingezogen, wo man ihn durch irgendeinen anderen ersetzt. Diese Entscheidung traf die Führung von Alazhar (fast die Mullahs Ägyptens), nachdem es bekannt wurde, dass der begnadete Denker und überaus geschätzte Autor zum Christentum übertrat und lange vor seinem Tod als Christ lebte. (more…)

 

Ägyptischer Gesundheitsminister trat in Fettnäpfchen

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 15:37

Nach etwa sieben Monaten gestand der ägyptische Gesundheitsminister am 24.12.09 im Fernsehen, dass es ein Fehler war, die Schweine zu töten. Im Mai desselben Jahres traf Mubarak die abnorme Entscheidung, dass alle Schweine in Ägypten getötet werden müssen. Damals wagte es keiner, ihm widersprechen zu können, obwohl jeder wusste, wie falsch jene Entscheidung war. Er rechtfertigte sie, indem er verbreiten ließ, wie gefährlich die Schweine sind, weil sie die Schweinegrippe übertragen. Derselbe Gesundheitsminister äußerte in den Medien, dass die Vernichtung der Schweine eine Dringlichkeit für die nationale Sicherheit ist. 

       Wie man schon darüber berichtete und auch vieles las, wurden unzählige Millionen von Geldern verpulvert. Fast zwei Millionen Kopten wurden dadurch arbeitslos, welche auch nicht entschädigt wurden. Damals gab es im ganzen Kontinent und sogar im Nahen Osten keinen einzigen Fall von dieser Krankheit. Jetzt wurden wir damit überrascht, dass Dr. Hatem Elgabaly folgende Äußerung machte, als er am 24.12.09 zu Gast bei der Sendung „Wahed man Elnass – Einer unter den Leuten“ war, der von Amr Ellithy moderiert wird: „Die Entscheidung der Tötung aller Schweine stand in keiner Beziehung mit der Gesundheit oder mit der Verbreitung der Schweinegrippe unter den Ägypter“ … „Ich wurde von dieser Entscheidung überrascht, die ohne meine Beteiligung getroffen wurde“ … „Diese Entscheidung wurde im Parlament getroffen, aber ohne überlegte Untersuchung oder Besonnenheit“. (more…)

 

Allahs Kämpfer behielten Karikaturisten im Auge

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 15:32

Kurt Westergaard

Nach all diesen Jahren konnten die islamischen Fundamentalisten ihre Rache an dem dänischen Karikaturisten nicht vergessen. Sie behielten den 74-jährigen „Kurt Westergaard“ im Auge und schworen ihm Rache. Der Dänische Zeichner hatte im Jahr 2005 im „Jyllands-Posten“ den Propheten des Islam unter anderem mit gezündeter Bombe im Turban gezeichnet.

 

     Die Veröffentlichung der Zeichnungen hatte damals in allen islamischen und arabischen Ländern zu wüsten Protesten geführt. Es gab mehr als 150 Tote. „Jyllands-Posten“ schrieb danach: „Auch Moslems müssen sich damit abfinden, mit ihren religiösen Gefühlen verhöhnt, verspottet und lächerlich gemacht zu werden“. Das alles verstehen die Moslems nicht, und darum gab es nur Eines: Rache! Dieses Wort schrie ein 28jähriger Somalier, als er versuchte, den dänischen Karikaturist mit einer Axt und einem Messer umzubringen, wie es im Koran ist. 

„Das ist die Vergeltung derer, die Allah und seinen Gesandten bekämpfen, und die Verderben auf Erden anstreben, dass sie erschlagen oder gekreuzigt werden, oder ihnen Hände und Füße wechselseitig abgeschlagen werden“ [Sure AlmaedaaTisch:33]. (more…)

 

Islamischer Terror dreht voll auf

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 15:28

Nach dem Anschlagsversuch auf einen Delta-Northwest-Jumbo vor Detroit durch den Selbstmordbomber „Omar Faruk Abd Elmotaleb“ ist der Jemen die heißeste Terrorfront. US-Präsident Barak Obama machte es per Videoansprache offiziell: Al-Kaida-Terroristen im Jemen haben den Nigerianer ausgebildet und die Unterhosen-Bombe hergestellt. Der Terror-Experte Rolf Tophoven erklärt die neuen Gefahren. {1} Jemen ist neues Al-Kaida-Zentrum: Im vergangen Jahr hat sich der jemenitische Teil der Al-Kaida mit jenem aus Saudiarabien zusammengeschlossen. Im Jemen ist jetzt das Zentrum der Radikalisierung. Es ist ein neues Terrorzentrum entstanden. Es gibt in einigen Regionen keine Kontrolle durch die Regierung.

{2} Es wird schwer, den Jemen zu kontrollieren: In letzter Zeit haben die Amerikaner schon massiv versucht, gegen den Terror dort anzukämpfen. Mit unbemannten Flugzeugen wurden Top-Terroristen ausgeschaltet. Erst kürzlich wurde ein Terror-Ausbildungslager angegriffen. Das Problem ist aber, dass es immer neue Anführer nachkommen, und dass die Organisation sich von diesen Schlägen erholt. {3} Einzeltäter sind große Gefahr: Wir werden auch im neuen Jahr mit der Bedrohungen durch Al-Kaida leben müssen. Trotz aller Rückschläge für die Terroristen sind Einzeltäter eine große Gefahr. Diese Männer radikalisieren und inspirieren sich durch die Idee hinter Al-Kaida selbst. Die Organisation selbst ist dann nur Impulsgeber. Das ist gefährlich, weil diese Männer nur schwer überwacht werden können. (more…)