kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Karadwy und Alazhar Scheichs verbieten Weihnachtsfest und Silvester 30. Dezember 2009

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 11:11

Hausverbot für Weihnachtsmann und Tanne

Als Antwort auf das Schweizer Votum bezüglich der Minaritte, wollte sich der extreme Hass-Prediger Karadawy durch ein maßgeschneidertes Fatwa das Weihnachtsfest und die Silvesterfeier verbieten. Die Sache wurde ernst und viele Scheichs wollten ein Stückchen vom Kuchen haben. Warum soll der alte Karadawy allein im Rampenlicht stehen? Wir doch auch!

       So krochen viele aus ihrem Versteck heraus, und meldeten, was seit langer Zeit in vielen Moscheen Ägyptens gesagt wurde. Karadwy entwarf das Urteil (Fatwa) und jeder der berühmten Scheichs gab seinen Senf dazu. Zum Beispiel schlug der Fernseh-Scheich Khaled Elgendy Folgendes vor: „Es soll keinen „Papa Noel – Nikolaus“ mehr geben, weil das ein christliches Symbol ist. Er wird aber vom „Papa Mohamed“ abgelöst, der den Kindern die Geschenke bringt“. Was sagen Sie, liebe Europäer zu diesem Wahnsinn, der sich schon in ihrem Land breitmachte? Hören Sie die Warnglocken läuten? Dann unternehmen Sie etwas!

       Eine ägyptische Zeitung namens „Elmasryen – die Ägypter“ berichtete durch ihren Journalisten Magdy Rashid über die Polemik bezüglich der Vorbreitung in den arabischen und islamischen Ländern auf die Weihnachts- und Silvesterfeier. Die islamischen Gelehrten sind der Überzeugung, dass solche Feste nicht zum Islam passen, bei denen man Alkohol trinkt und Dinge macht, die gegen die Sittlichkeit und die gesamten Prinzipien des Islam sind.   

* Karadawy – Vorsitzender des internationalen Komitees der islamischen Gelehrten: „Es ist ein Frevel, was in den arabischen Hauptstädten vor sich geht. Man stellt alles um, um Feste zu feiern, die nicht einmal islamisch sind. Das deutet auf die Dummheit der Moslems hin, die nicht erkennen wollen, was ihr Glaube erlaubt oder verbietet. Solche Feste führen dazu, dass die islamische Nation ihre eigene Identität verliert. Daher sollen die Moslems darauf aufpassen, keine Feste zu feiern, welche bestimmt nicht zu ihrem Glauben und ihrer Tradition gehören“.

* Dr. Mohamed Abd Elmenäm Elbary – General-Inspektor der Alazhars Gelehrten: „Anhand der Grundsätze des Islam sind solche Feste ein Frevel, weil man bei denen Alkohol trinkt und unsittliche Sachen tut. In den arabischen und islamischen Ländern widmet man solchen Festen ein großes Interesse, während dasselbe nicht mit den islamischen Festen geschieht; wie die beiden Hauptfeste (Alfetr und Aladha), Beginn des islamischen Jahres und die Geburt des Propheten. Die Moslems vergeuden ihr Geld beim Kauf von Weihnachtsbäumen, Alkohol und den vielen Geschenken. Jeder vernünftige Moslem soll sich selber fragen: Feiern die Leute etwa in Europa und in den christlichen Ländern unsere islamischen Feste? Ganz bestimmt nicht“.

„Kein Volk, das an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt, wirst du einen lieben finden, der Allah und seinem Gesandten zuwiderhandelt, und wären sie auch ihre Väter, Söhne, Brüder oder Verwandten“ (Sure Almogadela – Streitende:22).

* Dr. Ahmed Abd Elrahman – Uni-Professor für Philosophie und islamische Ethik: „Diejenigen, die solche Feste feiern, kennen nicht den Unterschied zwischen Gut und Böse. Sie haben nur Eines im Sinn: Saufen, frevelhafte Nächte verbringen und jedes Tabu brechen. Solche wissen nichts über den Islam und seinen wahren Kern. Sie halten nichts von der islamischen Identität“.

* Scheich Farahat Saaid Almongy – Berater vom Alazhars Oberhaupt: „Das Feiern solcher Feste lässt eine Parallelgesellschaft entstehen. Ferner bedrohen die westliche und atheistische Kultur unsere islamische Identität. Man soll sich von solchen Festen fern halten. Höchstens kann man den feiernden Christen gratulieren, ohne mit ihnen zu feiern, solange sie uns nicht in unserer Religion angegriffen oder uns annähernd aus unseren Territorien vertrieben haben“.

Was meinen Sie zu dem, was wir von der IGGiÖ {dieinitiative@gmx.at} erhielten?

 

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