kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Großmufti, Gaddafi & Co. sind stinksauer auf Fekter 30. Dezember 2009

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 11:05

Von der IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich – dieinitiative@gmx.at) gemailt: Flüchtlingserstaufnahmezentrum kommt ins Salzkammergut

  Vom designierten „Innenminister Omar Al-Rawi“

       Wenn Politiker genügend Druck verspüren, kann alles plötzlich sehr schnell gehen. Wer hätte vor einer Woche gedacht, dass man sich so schnell auf eine Alternative zu Eberau einigen kann? Dass alles so schnell gegangen ist, ist vor allem der ehemaligen Innenministerin Fekter (die heute bei einer befreundeten Familie im Kosovo lebt, nachdem sie bei einer Amtshandlung in deren Garten eine sehr ergiebige Schottergrube entdeckt hat, die es nun auszubeuten gilt, um das Land aufzubauen, Schotter ist am Balkan zur Zeit eine wahre Goldgrube) zu verdanken, die zielstrebig ins Fettnäpfchen gesprungen ist, indem sie ausgerechnet einen Ort mit dem klingenden Namen „Eberau“ für die Flüchtlinge vor allem aus Tschetschenien und Afghanistan ausgewählt hat. Beide vorwiegend islamische Länder. Nach der „Saualm“ war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen und die bekanntlich sehr geduldige Volksseele in der islamischen Welt zum Brodeln gebracht hat. An der Verbreitung dieser Neuigkeit hatte auch wieder Frau Fekter den größten Anteil: Bei ihrem Staatsbesuch in Kairo hat sie dem Großmufti einen Langenscheidt mitgebracht, mit den Worten: „Falls Sie auch einmal nach Österreich kommen wollen, sind Sie herzlich eingeladen. Zuerst müssen Sie aber Deutsch lernen, dieses Buch wird Ihnen dabei sehr behilflich sein“! Sie gab ihm auch eine Kronen-Zeitung mit den Worten „Damit Sie sehen, was sich in Österreich so tut. Die Nackerte auf Seite 7 hab ich extra drin gelassen, so sind sie halt, unsere Männer, Sie müssen sie ja nicht anschauen, aber ein bißl Spionage halt, also Bildung quasi“. Der Großmufti ist nicht weit gekommen mit seinem Deutschstudium. schon bei der Übersetzung der Titelseite der Kronen-Zeitung ist der Heilige Zorn über ihn gekommen, als er erfahren musste, dass in Österreich ein Flüchtlingslager für vorwiegend muslimische Flüchtlinge in einem Ort entstehen sollte, dessen Name die Bezeichnung für „männliches Schwein“ enthält. Das Schwein gilt nämlich im Islam als unheiliges Tier. Wie viele andere Tiere auch, aber nicht alle. Als er auf Seite 2 dann noch erfuhr, dass es bereits ein Flüchtlingsheim auf einer Kärntner Alm gibt, deren Name die Bezeichnung für „weibliches Schwein“ enthält, hat er vor Wut siebenmal seinen Kopf gegen die massive Eingangstür geschlagen, um danach die Fatwa zu erlassen, dass alle blonden Barbiepuppen in der islamischen Welt schwarz eingefärbt werden müssen, „wegen dieser österreichischen Innenministerin. Ich möchte nicht mehr an sie erinnert werden“!

       Nach dieser Fatwa hat sich – während sich davor monatelang kein Schwein für das Flüchtlingslager interessiert hat – die Nachricht vom Namen des Lagers wie ein Lauffeuer über den ganzen Orient verbreitet. Libyens Staatschef Gaddafi erklärte in einer Ansprache gar, er würde Österreich zwischen den Nachbarländern Liechtenstein (Vorarlberg), Italien (Tirol), Slowenien (Kärnten, Steiermark), Deutschland (Salzburg, Oberösterreich), Slowakei (Niederösterreich, Wien) und Ungarn (Burgenland) aufteilen. Worauf der Botschafter der Tschechischen Republik sofort eine geharnischte Protestnote eingebracht hat, aber Gaddafi war nicht zu erweichen. Der Botschafter musste das Zelt des Präsidenten umgehend verlassen. Denn, so drohte Gaddafi, „sonst teile ich Euch auch auf„! Rückfragen ergaben, dass der Präsident nicht vergessen kann, dass er in jungen Jahren in einer tschechischen Bar übers Haxl gehauen worden ist. Er habe gar nicht soviel konsumiert wie die kassiert haben, sagt er heute noch ziemlich erregt. Die gewalttätigsten Proteste aber gab es in Teheran. Der österreichische Botschafter musste mit dem Notarzthubschrauber in die Heimat geflogen werden, weil der Tankwart ihm die Autotür zugeknallt hatte, bevor er die Finger wegziehen konnte. Bundespräsidentin Rosenkranz persönlich musste daraufhin mit den staatstragendsten Politikern der Republik in den Iran fliegen, um die Wogen zu glätten. Eine kleine Panne gab es gleich zu Beginn, als sich heraus stellte, dass im Iran nicht Arabisch gesprochen wird.

       Der designierte „Innenminister Omar Al-Rawi“, der mit der islamischen Welt etwas sensibler umgeht als seine Vorgängerin, wollte nämlich ehrenamtlich als Übersetzer fungieren. Kosten ja alle viel Geld, diese vielen Übersetzer in all diesen Verfahren, hat schon Frau Fekter bemängelt. Aber zum Glück gibt es auch im Iran unzählige Menschen, die Deutsch lernen, um einmal im Leben nach Österreich reisen zu dürfen. Seit es in Wien einen Muhammad-Asad-Platz gibt, gehört Wien nämlich zu den heiligen Städten des Islam, hier muss man gewesen sein, sonst war das ganze Leben umsonst. Ein junger Mann, der stolz einen Pass mit zweifachem Aufdruck „Abgeschoben“ vorweisen konnte, wurde schließlich genommen, Al-Rawi meinte, zwei österreichische Stempeln im Pass seien besser als jede Matura. Als der junge Mann weiter mit seinen Kenntnissen der deutschen Sprache prahlte („Ich wurde abgeschoben, das ist Präteritum Passiv!“), versuchte Al-Rawi seine Leidenschaft für die deutsche Hochgrammatik zu bremsen: „Hoit de Pappm“! Für seine Dienste sagte Al-Rawi ihm – sobald er wieder einmal Österreich besuche – einen dritten Stempel im Pass zu. 

       Die Iraner forderten keine große Rede, die Präsidentin verstand es, mit wenigen Worten das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Nachdem sie vom Minarett die Worte „Am Schafberg is da Islam daham“! gerufen und ein Werbeplakat vom idyllischen Salzkammergut ausgerollt hatte, brachen Hunderttausende in tosenden Applaus aus. Die Jubelperser ließen es sich nicht nehmen, sie an Ort und Stelle zur Großajatollah auszurufen. Als erste Amtshandlung feuerte sie den Präsidenten und alle Würdenträger, die sich geweigert hatten, ihr die Hand zu geben. Als Interimspräsident bis zur Neuwahl ernannte sie einen Herrn aus ihrem Gefolge, der grad am Bazar herumschäkerte, anstatt ihr bei der Ansprache zur Seite zu stehen, Heinz-Christian Strache. Den Abschiedsschmerz versuchte sie mit den Worten zu verbergen: „Auf den kann ich am leichtesten verzichten“! Sie wusste bereits, dass es mit Strache an Bord am Rückflug eh nur Probleme mit dem Übergepäck geben würde, er hatte nämlich den orientalischen Händler bereits über den Tisch gezogen und bei Abnahme einer Palette gleich 50% Rabatt auf die Pistazien heraus geschunden. Und die Tochter des Bazarhändlers als Draufgabe. Strache hatte in schönstem Wienerisch verhandelt, manche Worte hat sein Gegenüber anders aufgefasst, und schon war der Deal perfekt. Als er zurück gelassen wurde, wusste er aber: „Jetzt muss ich Persisch lernen!“ In einer ersten Reaktion auf die Emigration seines Gegenspielers bei der kommenden Gemeinderatswahl bedauerte der amtierende Wiener Bürgermeister, Michael Häupl: „Des is a scheena Schas! Wer waß, wos de mir jetzt fia an Wurschtl aufstöhn wern“! Eberau versucht verzweifelt, wegen der versprochenen Infrastrukturspritze und der versprochenen 130 Arbeitsplätze das Match doch noch für sich zu entscheiden, doch die Entscheidung des Gemeinderats, das Dorf in „Widderau“ umzubennen, kommt zu spät. Genauso wie Al-Rawi die Bewerbungen von Groß-Geißbart (ehemals Groß-Schweinbarth) und Falkenheim (ehemals Hundsheim) um das Erstaufnahmezentrum nicht mehr annehmen will: „Unsere Entscheidung ist gefallen, die Perser haben sich sehr gefreut, es bleibt beim Salzkammergut“!

 

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