kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Karadawy ruft zum Verbot von Weihnachten auf 26. Dezember 2009

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 13:44

Neu ist es keineswegs, dass die Scheichs in den Moscheen Ägyptens den Moslems verbieten, einen Nikolaus oder einen Weihnachtsbaum zu Hause zu haben. Sie begründen das damit, dass Weihnachten ein christliches Fest ist, welches nicht zum Islam gehört und die Moslems zum Unglauben führen könnte. Solche Gedanken hört man sogar in Europa, wo manche Moslems und Atheisten den Wunsch äußern, weder Nikolaus noch Weihnachtsbaum in den Kindergärten zu stellen, damit ihre Kinder nicht davon beeinflusst werden. Und sie bekommen Recht, wie es nicht mit Schweinefleisch in den Kindergärten gekocht werden darf.

       Jetzt ist es offiziell! Der radikale „Yossef Karadawy“, den man auf dem Film „Fitna“ sieht, wo er zum Dschihad gegen die Juden aufruft und ein Schwert rauszieht, forderte im TV das Verbot von Weihnachten. Auf der zweiten Seite ihrer Ausgabe von 24.12.09 berichtete die „Kronenzeitung“ über den Wahnsinn dieses Extremisten. Folgendes las ich für Sie:

       Seine wortgewaltige Stimme als Fernsehprediger hat Gewicht in der gesamten arabischen Welt. Scheich Yousef  Karadawy (83) ist das Idol der Massen. Jetzt hat sich der für jede Provokation gute Scheich aus Ägypten selbst übertroffen. Er fordert das Verbot des Weihnachtsfestes, meldet der langjährige „Spiegel-Korrespondent“ Volhard Windfuhr. Karadawy meinte: Araber und Muslime dürfen keine Weihnachtsfeste mehr erlauben; zitierte Windfuhr auf „Spiegel Online“. Man müsse es den Christen in den islamischen Ländern verbieten. Denn solche Feste seien ein Frevel gegen den Glauben. Es würden ja auch keine Feste zur Geburt des Propheten Mohamed veranstaltet, donnert der strenge Scheich. Das fest der Christen kann dem Star-Prediger nur ein paar spöttische Bemerkungen entlocken: „Christen sind ja nicht einmal über den Geburtstag einig. Die westlichen Kirchen feiern den 25. Dezember, die östlichen den 07. Januar. Sie sind nicht einmal sicher, ob Jesus im Winter oder im Sommer geboren worden war“. Besonders verärgert ist Karadawy über den Trend zu Christbäumen in arabischen Ländern (außer in Saudiarabien, wo sie verboten sind): Keine Christbaumverkäufe mehr, eifert sich der greise Scheich. „Man muss sich ja langsam wirklich fragen, in welcher Art von Gesellschaft wir leben, einer islamischen oder einer christlichen“. Und dann kommt der Scheich auf das Minarett-Verbot in der Schweiz zu sprechen: In Europa würden Muslime verfolgt und ihrer Rechte beraubt. Als Gegenmaßnahmen in islamischen Ländern fordert er: „Kirchen dürfen keine Kreuze mehr tragen und Kirchenglocken dürfen nicht mehr läuten“.

       Zu seinem Spott, dass die Christen nicht einmal wissen, wann genau Jesus geboren wurde, zeige ich die Erklärung seiner Heiligkeit Papst Schenuda bezüglich des Unterschieds von den „13 Tagen“. Was meinen unsere Gutmenschen? Ist der Islam keine Bedrohung?  

 

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