kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die kalendarische Uneinigkeit bezüglich Weihnachten 26. Dezember 2009

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:54

+ Frage: Warum feiert die koptische Kirche das Weihnachtsfest am siebten Januar, während andere Kirchen es am 25. Dezember feiern? Was hat diesen Unterschied verursacht?

Die AntwortZu diesem Unterschied kam es weder durch theologische, noch dogmatische Gründe, sondern rein Wissenschaftliche. Bekanntlich besteht das Jahr aus 365 Tagen und einem viertel Tag (sechs Stunden). Deswegen wird jedem vierten Jahr ein Tag hinzugefügt, welches man dann Schaltjahr nennt. Nach dem altrömischen, jüdischen und gregorianischen Kalender wird behauptet, dass das Jahr aus 365 Tagen, einem viertel Tag und ungefähr elf Minuten besteht. Der gregorianische Kalender wurde als Zeitrechnung seit 1582 als gültig erklärt und eingeführt. Er wurde nach Papst Gregor XIII benannt. Diese elf Minuten pro Tag verursachen den Unterschied von etwa dreizehn Tagen, wenn man diesen Unterschied durch all diese langen Jahrhunderte seit der Geburt Christi umrechnet.

Diese 13 Tage sind die Zeit vom 25 Dezember bis 7 Januar.

       Allerdings muss ich dazu an dieser Stelle sagen, dass wir uns auf unseren koptischen Kalender voll und ganz verlassen, weil die Pharaonen auf dem Gebiet der Astrologie sehr bewandert und geschickt waren. Wir Kopten feiern das Weihnachtsfest am 29 Kejahk bzw. am siebten Januar nach dem julianischen Kalender [wurde 46 v. Chr. eingeführt, seit der Gründung der Stadt Rom. (more…)

 

Karadawy ruft zum Verbot von Weihnachten auf

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 13:44

Neu ist es keineswegs, dass die Scheichs in den Moscheen Ägyptens den Moslems verbieten, einen Nikolaus oder einen Weihnachtsbaum zu Hause zu haben. Sie begründen das damit, dass Weihnachten ein christliches Fest ist, welches nicht zum Islam gehört und die Moslems zum Unglauben führen könnte. Solche Gedanken hört man sogar in Europa, wo manche Moslems und Atheisten den Wunsch äußern, weder Nikolaus noch Weihnachtsbaum in den Kindergärten zu stellen, damit ihre Kinder nicht davon beeinflusst werden. Und sie bekommen Recht, wie es nicht mit Schweinefleisch in den Kindergärten gekocht werden darf.

       Jetzt ist es offiziell! Der radikale „Yossef Karadawy“, den man auf dem Film „Fitna“ sieht, wo er zum Dschihad gegen die Juden aufruft und ein Schwert rauszieht, forderte im TV das Verbot von Weihnachten. Auf der zweiten Seite ihrer Ausgabe von 24.12.09 berichtete die „Kronenzeitung“ über den Wahnsinn dieses Extremisten. Folgendes las ich für Sie:

       Seine wortgewaltige Stimme als Fernsehprediger hat Gewicht in der gesamten arabischen Welt. Scheich Yousef  Karadawy (83) ist das Idol der Massen. Jetzt hat sich der für jede Provokation gute Scheich aus Ägypten selbst übertroffen. Er fordert das Verbot des Weihnachtsfestes, meldet der langjährige „Spiegel-Korrespondent“ Volhard Windfuhr. (more…)

 

Herzlichen Dank Pater „Gottfried Wegleitner“

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:39

Bei der mitternächtlichen Weihnachtsmesse, welche seine Heiligkeit Papst Benedikt in dem Dom des Heiligen Petrus in Rom zelebriert, gab es eine nette Stimme, die die Heilige Messe auf Deutsch kommentierte. Während der Schenkung der Heiligen Sakramente an die Gläubigen überraschte uns Pater Gottfried Wegleitner, und zwar ganz positiv. Während ich mit meiner Schläfrigkeit kämpfte, schüttelten mich seine Worte wach. Der erwürdige Priester sprach über die Verfolgung der Christen im Heiligen Land und bedauerte, dass die Christen in den kommunistischen und islamischen Ländern verfolgt sind. Weiterhin erwähnte der mutig Priester: „Rund 250 Millionen Christen werden in 50 Ländern der Welt verfolgt. Somit sind die Christen weltweit die größte Gruppe der aus religiösen Gründen Verfolgten – nämlich 90% – wie die Menschenrechtsorganisationen feststellen“. Danach griff er das Thema auf, warum die Orthodoxen am 07. Januar feiern. Dabei erwähnte er als Beispiel die russische und die koptische Kirche, und meinte, dass sie sich nach dem „julianischen Kalender“ richten. Im Namen aller verfolgten Christen danke ich Ihnen, Pater Wegleitner. Christus segne Sie.

        An dieser Stelle darf man die Worte seiner Eminenz Kardinal Schönborn nicht außer Acht lassen, die er bezüglich der Christenverfolgung äußerte, und die am 27.11.09 von dem Boulevardblatt „Heute“ veröffentlicht wurde. Seine Eminenz meinte: „Ich konnte es selber kaum fassen: „Christian Solidarity Internatonal“, eine seriöse Organisation, hat neueste Zahlen über die Lage der Christen weltweit veröffentlicht. Heute wird jeder zehnte Chris wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus diskriminiert und verfolgt. (more…)

 

Wie sollen wir ein neues Jahr beginnen?

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 13:33

Durch die Gnade Jesu Christi, ist ein Jahr wieder vergangen. Dieses Jahr ist nur eines von vielen Jahren, die nie vergangen wären, wenn die Gnade, Güte und Hilfe des Herrn den Menschen nicht zuteil geworden wäre. Das Jahr wäre nicht vergangen, wenn der barmherzige Gott den Menschen nicht in Frieden, Gesundheit und Wohl aufbewahrt hätte. Die schützenden Hände des Herrn begleiten den Menschen Tag für Tag sowohl im privaten als auch im alltäglichen Leben. Das Leben des Menschen ist ein Talent, welches Gott ihm anvertraute, damit er mit jenem Talent spirituell wirtschaftet und Gewinn erzielt. Unser Leben auf Erden ist ein Talent, das Gott jedem von uns anvertraute. Dennoch wird der gerechte Richter zu jedem am Ende sagen: „Lege Rechenschaft über deine Verwaltung ab“.  Ebenso wird der Herr zu jedem von uns Folgendes sagen: „Ich vertraute dir Gesundheit, Zeit, Geld, Wissen und Gewissen an. Dazu schenkte ich dir die verschiedenen Mittel des Heils und setzte dich in ein schönes Klima unter bestimmten Umständen“.            

            Alle Gaben Gottes, welche er einem Menschen gewährt, sind gut. Unser Schöpfer erhört alle Bitten und Bittgebete, wenn der Mensch dankend die Gaben Gottes annimmt. Am Ende wird der Mensch aufgefordert, Rechenschaft über seine Verwaltung abzulegen. Der kluge und weise Kaufmann lege den Gewinn vor und gewinnt dadurch seine Erlösung; und vielleicht auch das Heil für seine Mitmenschen. Gewiss doch bezweifelt keiner, dass der Mensch nicht ewig auf Erden leben wird! Sein Leben wird in einer bestimmten Stunde ohne Verfrühung oder Verzögerung enden. Demzufolge verlangt der Herr von uns, dass wir permanent wach und bereit bleiben. (more…)

 

Geschichten über die Toleranz Mohameds –Teil II

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:23

Die Bücher der Biographie führten folgende Geschichten über die Toleranz Mohameds an:

Zu Info: Mohamed – der von den Moslems als Prophet bezeichnet wird – ist die Toleranz in Person. Er soll als Gnade für die Welten mit Führung zum aufrichtigen Pfad und zur Wahrheit von Allah gesandt werden. Wir präsentieren dem werten Leser knappe Beispiele von der übermäßigen Toleranz Mohameds, den die Moslems beinahe anbeten. Ist es keine Beigesellung, wenn die Moslems bekennen: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohamed ist sein Gesandte“. Ohne das zweite Bekenntnis ist einem der Glaube fehlend.

Maria, die Koptin„: „Es wurde durch „Mohamed Ibn Alhanfia“ erzählt, dessen Vater, der „Amir der Gläubigen“, folgende Geschichte schilderte: „Es sprach sich herum, dass die Koptin, Maria, von ihrem Cousin öfters besucht wurde, der sich lange bei ihr aufhielt. Der Prophet sagte zu „Ibn Alhanfia“: „Nimm dein Schwert und bring ihn um, wenn du ihn bei Maria gefunden hast“. {Genau wie die gegenwärtigen Terroristen}. Aufs Wort gehorchte der tiefgläubige Terrorist, der sein Schwert mitnahm und zu Maria ging. Ihren Cousin fand „Ibn Alhanfia“ unverhofft bei ihr. Als er sein Schwert aus seiner Scheide rauszog, ahnte der Kopte, dass dieser Killer auf ihn absah. Er versuchte seinem Mörder zu entkommen, und kletterte dabei eine Palme hoch. Geschickt dabei war er nicht, und deswegen fiel er von der Palme auf seinen Rücken runter. Sofort bohrte er den Kopten mit seinem Schwert durch, und danach kehrte er zum Propheten, wo er Mohamed in Kenntnis setzte. Rasul Allah kommentierte: „Allah sei Dank; er entlastet uns von den Angehörigen des Hauses“! (more…)

 

Ahmadineschad wirft Israel „Völkermord“ vor UN-Vollversammlung

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 12:33

Irans Präsident Ahmadineschad hat mit scharfer Kritik an Israel für einen Eklat bei der UN-Versammlung in New York gesorgt. Zahlreiche Delegationen verließen den Saal, darunter auch Deutschland. Viele Delegierte verließen den Saal, als Ahamdineschad vor der UN-Versammlung Israel attackierte.  „Süddeutsche Zeitung – 24.9.2009 – 7:26 Uhr“ 

       In seiner Rede vor den Vereinten Nationen am Mittwochabend bezeichnete Mahmud Ahmadineschad das Vorgehen Israels gegen die Palästinenser als „Völkermord“. Wie schon zuvor, nutzte er die Gelegenheit zu einer Hasstirade gegen Juden. Er warf ihnen vor, die internationale Politik zu dominieren. „Es ist nicht länger akzeptabel, dass eine kleine Minderheit die Politik, Wirtschaft und Kultur großer Teile der Welt durch ihre komplizierten Netzwerke beherrscht und eine neue Form der Sklaverei betreibt“, sagte er und kritisierte damit zugleich auch die Haltung der USA und der Vereinten Nationen. Auch Ahmadineschads Äußerungen zur umstrittenen iranischen Präsidentschaftswahl sorgten für Unmut unter den anwesenden Delegierten. (more…)