kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Entführung und Zwangsislamisierung der koptischen Mädchen und Frauen 21. Dezember 2009

Filed under: Entführung minderjähriger Koptinnen — Knecht Christi @ 12:02

Die Geschichten sind überaus viel und alle sind herzzerreißend. Ich fange dann mit einem Artikel an, der von einer ägyptischen Tageszeitung namens „Alfagr“ veröffentlicht wurde {am Montag, den 19.05.08 – Ausgabe Nr. 153 – von Tamer Salah Eldin}. Der Titel dieses Artikels lautete: „Makler der Islamisierung von Christen in Alexandria“! Dieser muslimische Journalist schrieb Folgendes: „Nicht jedem in Alexandria ist es bekannt, dass es tatsächlich einen festgelegten Tarif gibt, den jeder Makler für eine Koptin oder einen Kopten kassiert. Diese Prämie bekommt so ein Makler für jeden Kopten und jede Koptin, welche er zu Stall des Islam bringt. Jener Tarif ist in allen Bezirken Alexandria unverändert; von Sejuf bis Amerja und von Hadara bis Ghet Elenab. Hinter dieser ungeheueren Finanzierung stehen Geschäftsleute, welche den Makler 10,000 L.E für einen Kopten und 7,000 für eine Koptin zahlen. Dabei wird die schlechte Finanzlage einiger Kopten ausgenutzt. Durch Geld und andere Versprechungen werden Kopten verführt, damit sie sich zum Islam bekennen“.

„Nach langer und genauer Recherche fand ich heraus, dass ein Scheich namens „Ghonem“ [vollständiger Name und Personalien sind der Redaktion bekannt] dahinter steckt. Dieser Scheich wird aber von etlichen Offizieren des Geheimdienstes und einigen Geschäftsleuten unterstützt. Einer dieser Hintermänner ist ein diplomierter Landwirt, der eine Villa in Kafury besitzt und den Spitznamen „Doktor“ hat. Einer der Mädchen gelang es, durch Trick aus seiner Villa zu flüchten. Danach erstattete sie eine Anzeige gegen ihn. Allerdings wurde jene Anzeige eingezogen. Der Fall, der zweifelsohne beweist, dass die Islamisierung zum Geschäft wurde, ist von dem jungen Kopten „Fady“. Jedoch war der Makler diesmal ein Christ aus Ghet Elenab. Beim Innenministerium gibt es Tonaufnahmen, auf den zu hören ist, wie jener Makler 250,000 L.E vom Fadys Vater verlangt, damit er ihm seinen zum Islam konvertierten Sohn bringt. Sein Vater fand ihn in Mayamy und nahm ihn nach Hause mit, nachdem seine zum Islam Verführer das Interesse schon an ihm verloren; wie es sich öfters wiederholt“.

„Der brandneuste aller Fälle ereignete sich in Hadara und ganz genau in der Elzohur-Straße. Dies geschah im vergangenen März und das erste Kapitel davon ging in der Polizeistation von Sjdy-Gaber zu Ende. Es wird aber erwartet, dass das zweite Kapitel im Haus des zum Islam konvertierten Mädchens anfängt. Sie wird sich nächste Woche mit dem registrierten Drogendealer „Said Kenana“ verheiraten. Vor ihrer Mutter gab jenes Mädchen zu, dass sie im vierten Monat schwanger ist“.

Einzelheiten der Geschichte: Am 07.03.08 verließ „Damiana Kamel Fawzy – am 18.10.1988 geboren“ um 7 Uhr ihr Elternhaus und ging zur Kirche. Als sie nicht nach Hause zurückkehrte, erstatte ihre Mutter die Anzeige Nr. „3842 / 08 / Sjdy-Gaber“ und legte ein Bild von ihrer vermissten Tochter vor, nachdem sie sie überall suchte und alle Nachbarn, Bekannten und Verwandten fragte. Nach einer Weile gaben einige der Nachbarn der verzweifelten Mutter den Rat, einen gewissen Drogendealer namens Said Kenanna nach ihrer Tochter zu fragen. Dieser stritt ab, irgendetwas darüber zu wissen. Durch Betteln und Anflehen verriet er der Mutter, dass ihre Tochter zum Islam übertrat. Jedoch lehnte er vehement ab, ihr zu sagen, wo ihre Tochter ist. Dennoch gab er ihr die Telefonnummer eines Scheichs, der sich in Kafr Eldawar (im Bundesland Behira) aufhält. Als die kummervolle Mutter diesen Scheich anrief, erfuhr sie von ihm, dass er ihre Tochter einem seiner Freunde zur Frau gab, weil er selbst mit drei Frauen verheiratet ist. Noch fügte er hinzu, dass sie ihre Tochter nie sehen wird, wenn sie auch nicht zum Islam konvertiert.

[Ich möchte den Leser daran erinnern, dass diese Geschichte von einem muslimischen Journalisten veröffentlicht wurde – ägyptische Tageszeitung  „Alfagr“ – Montag, den 19.05.08 – Ausgabe Nr. 153 – Tamer Salah Eldin].

       Damianas Mutter tat so, als ob sie ihm zugestimmt hätte. Daraufhin nannte er ihr eine Uhrzeit am selben Tag und den Ort (Sejuf -Alexandria). Er verlangte, dass sie allein kommt. Der Priester ihrer Kirche riet ihr aber, nicht allein hinzugehen, sondern dass jemand sie von weitem beaufsichtigt. Zum vereinbarten Termin rief Scheich Ghonem sie an, und sagte ihr, dass sie ihn angelogen hat. Noch drohte er ihr, ihre Söhne zu töten und ihre Wohnung in Brand zu setzen, wenn sie es versucht, ihre Tochter zu suchen. Dazu erzählte er, dass ihre Tochter jetzt eine Muslimin ist, deren Name Fatma ist, und dass weder Sharon (Israels Premier) noch Schenuda (der Papst der koptischen Kirche) sie zurückholen können.

       Am Morgen vom 7. Mai ging die Mutter zum Bezirksamt, um eine Kopie von Geburtsurkunde ihrer Tochter ausstellen zu lassen. Sie wollte feststellen, ob das, was dieser Scheich sagte, wahr sei. Im Bezirksamt teilten ihr die Beamten freundlicherweise mit, dass ihre Tochter in Begleitung von drei Männern erschien und ihren Namen ändern ließ, nachdem sie eine Urkunde vorlegte, dass sie zum Islam konvertierte. Am selben Tag ging die Mutter mit ihrem Rechtsanwalt „Joseph Malak“ zum Polizeirevier in „Sidy Gaber“, wo sie eine Anzeige erstattete, bei der sie die Neuigkeiten registrieren ließ. Bei der Polizei bat sie um die Bestätigung der Konversion ihrer Tochter und um den Schutz ihrer zwei Söhne. Während sie noch im Polizeirevier war, rief Scheich Ghonem sie an, und sagte, dass sie dies bereuen wird. Dann forderte er sie auf, das Handy dem Inspektor zu geben, mit dem er über 5 Minuten sprach.

       Unmittelbar nach diesem Telefonat forderte dieser Inspektor die Mutter auf, die Anzeige zurückzuziehen, was sie ablehnte. Plötzlich eskalierte die Lage, als Damiana vermummt das Revier betrat. Sie wurde von einer anderen vermummten Frau begleitet, über die gesagt wurde, dass sie nichts anderes außer Kenanna war, der andere Männer mitbrachte.

       Damiana erstattete eine Anzeige, die der Rechtsanwalt nicht anschauen durfte. Der Inspektor teilte allen mit, dass sie zu Staatsanwaltschaft geschickt werden, wo sie verhört werden, wenn sie sich nicht versöhnen. Außerdem musste die Mutter unterschreiben, ihrer Tochter nicht in die Quere zu kommen, ansonsten wird sie sich strafbar machen. Nachdem alles über die Bühne ging, wurde Damiana und ihre Begleitung entlassen. Die Mutter ist sich hundertprozentig sicher, dass dieser Kenanna 7.000 Pfund erhielt, um ihre Tochter zu heiraten, welche er laut Erzählung aller Nachbarn wie eine heiße Kartoffel fallen lassen wird, wenn er das Geld schon ausgab. Andererseits erzählte die Mutter, dass ihre Tochter sie anrief, wo sie darum bat, sich keine Sorge zu machen!

    Tamer Salah Eldin – der Journalist – fuhr fort: Bei der Konfrontation mit Scheich Ghonem gab er Folgendes an: „Das Mädchen von Hadara hieß Schahd. Fatma ist eine andere, die ich betreute, als ich einen Christen zum Übertritt verhalf. Die Christen geben in Alazhar-Moschee ihren Übertritt zum Islam bekannt. Dann kommen manche von ihnen zu mir, damit ich sie unterrichte. Auf die Frage, dass er andere jungen Frauen aus verschiedenen Bundesländern bei sich hat, antwortete er: Viele Mädchen wollen den Islam annehmen! Über das Telefonat mit dem Inspektor sagte er: Mit Polizisten arbeite ich nicht, sondern viel lieber mit Offizieren des Geheimdienstes und der inneren Sicherheit“. Leider gab es kein „Happy End“ bei dieser herzzerreißenden Geschichte, was aber nichts Neues ist. Das Entführen von den koptischen minderjährigen Mädchen nimmt von Tag zu Tag zu, und nimmt kein Ende!?!

       Was wir wissen, erfuhren wir von den Frauen und minderjährigen Mädchen, denen es gelang zu entkommen. Überdies berichten die aufgebrachten Eltern über das, was sie in den Polizeistationen hörten und erlebten. Die Geschichten ähneln Tausend und einer Nacht; sie sind aber Realität. Zum Beispiel wurden ein paar Koptinnen in einem Kaufhaus in Kairo {Awlad Ragab in Royal Palas – Metro Altawhid wa Alnur} ausgetrickst. Der Christin, die etwas einkauft, wird weisgemacht, dass sie einen großen Preis gewann. Sie sollte nur als reine Formalität ein Formular ausfüllen, um den Preis mit nach Hause nehmen zu können. Nachdem das Opfer unterschrieb, erfährt es, dass es die „Urkunde zum Bekenntnis zum Islam“ unterzeichnete!

       Unterschiedlich sind die Tricks, welche organisierter und professioneller wurden. Es gibt Banden, deren Aufträge von der Moslembrüderschaft erteilt werden. Da wird alles organisiert: Geld, Unterkunft und Beziehung zu den hochrangigsten Offizieren in der inneren Sicherheit und Beamten des Geheimdienstes, denen man eine monatliche Gage zukommen lässt. Nachdem ein Mädchen in einem von der Welt abgeschnittenen Ort gehalten wird, muss man zusehen, dass sie eingeschüchtert wird: Sie drohen ihr, deren Gesicht mit Chemikalien zu entstellen, oder deren Eltern oder Geschwister zu töten. Sie wird entjungfert und geschwängert, damit es absolut kein zurück mehr für sie geben kann. Viele Eltern werden in den Polizeistationen eingeschüchtert, damit sie Ruhe geben und die neue Lage akzeptieren. Ihnen wird damit gedroht, irgendein Delikt in die Schuhe zu schieben, durch das sie im Knast landen. Früher wurde die Kirche verständigt, damit ein Priester mit der Konvertierten sprechen kann. Jetzt taucht ein junges Mädchen unter und taucht nicht auf, ehe sie als vermummte Schwangere der Öffentlichkeit präsentiert wird. Sowohl die Namen der entführten Mädchen, welche man zwangsweise islamisierte, als auch die Namen der Offiziere und Hintermänner habe ich. Die werde ich demnächst veröffentlichen, und zwar mit ausführlichen Details vieler Geschichten, um den Lesern ein Bild von dieser bitteren Misere darzubieten.

 

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