kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Paradies aus islamischer Sicht 21. Dezember 2009

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:21

 

Die Schwarzäugigen sind aus!

Im Anfang erschuf Gott, der Herr, den Menschen und setzte ihn in das Paradies „Eden“, wo er glücklich und zufrieden lebte. Dem Menschen erlaubte Gott, von allen Früchten aller Bäume zu essen. Nur das Verzehren einer Frucht wurde ihm verwehrt. Das war die Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse (Gen.2:17). Gott ermahnte den Menschen, dass er sterben wird, sobald er davon isst. Diese Fakten aus dem Buch „Genesis“ sind fast jedem auf dem Planeten „Erde“ bekannt. Und wo der Mensch ein Hauch bzw. ein Atem aus dem Heiligen Mund Gottes ist (Gen.2:7), wurde er dadurch ein ewiges Wesen, das weder stirbt noch vergeht. Was war also dieser Tod, zu dem Gott den Menschen verurteilte, als er seine Gebote missachtete? Ist das nur der Tod des Leibes? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Seelen der Gerechten und der Frevler? Hier müssen wir akkreditieren, dass jener Tod, zu dem Gott den Menschen verurteilte, nichts anderes als der Tod der Sünde war!

 

       In den heiligen Büchern aller Glaubensrichtungen liest man über eine ewige Wonne, welche Gott seinen Gerechten bereitete, die sich auf Erden an seine Gebote hielten. Hingegen gibt es ebenso ewige Qual für die Frevler, welche Gott während ihres irdischen Lebens nicht gehorchten, seine Gebote missachteten und sich mit dem Bösen vereinigten. Jedenfalls unterscheiden sich die Vorstellungen von dieser ewigen Beglückung je nach der Religion.

       Im Christentum heißt es zum Beispiel: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben “ – „Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern wie die Engel im Himmel sein „.(1Kor.2:9 / Mt.22:30)

       Dadurch wird es uns klar, dass das Leben nach dem Hinscheiden der Rechtschaffenen ganz anderes sein wird, welches man keineswegs mit dem Leben auf Erden zu vergleichen vermag. Es besteht keineswegs Vergleichbarkeit zwischen den beiden Leben, zumal sie gänzlich verschieden sind!

Aber dann kam der Koran Dieses Buch sparte nicht mit der Beschreibung des Paradieses und der Arten der Genüsse, die die gläubigen Moslems  genießen werden!

       Nun erlauben Sie mir, verehrter Leser, Sie auf eine Reise nach Mohameds Paradies zu begleiten, um die Flut der sinnlichen Genüsse zu entdecken, welche im Koran überpeinlich geschildert wurden. Es ist das islamische Elysium für alle diejenigen, welche an Allah und seinen Gesandten Mohamed glaubten! Los geht es … halten Sie sich bitte ganz fest!

* „Diejenigen aber, die glauben und gute Werke üben, werden wir in Gärten führen, darunterhin Ströme fließen, in denen sie  ewig weilen. Da sind ihnen reine Frauen [„Sie werden dich inbetreff der Menstruation befragen. Sprich: Dies ist Unreinlichkeit! Darum haltet euch fern von euren Frauen während ihrer Menstruation und nähert euch ihnen nicht, bis sie rein sind“ (Albakara:222)], und wir führen sie in dunkle Schatten“ {Sure Alnisaa – Weiber:57}.

* „Die Allahesfürchtigen sind in Gärten und an Quellen. In diese kehret in Frieden und geborgen ein. Entrissen haben wir, was in ihren Busen an Groll war; Brüder auf Ruhekissen einander gegenüber. Nicht überkommt sie da Ermüdung, nie werden sie aus diesen vertrieben“ {Alhaagar – Stein:45-48}.

* „Diesen sind die Gärten Edens, darunterhin Ströme fließen; darinnen mit Armspangen aus Gold geschmückt, mit grünen Gewändern aus feiner Seide und Brokat bekleidet auf Ruhebetten hingestreckt. Wie wonnig ist der Lohn, wie schön das Lager“ {Sure Alkahf – Höhle:31}.

* „Wer aber die Gegenwart seines Herrn fürchtet, dem sind zwei Gärten. Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr verleugnen? Versehen mit Schattenbäumen. Drinnen zwei Quellen rieseln. Darinnen zweierlei Arten von jeder Frucht. Hingestreckt auf Polstern, deren Einlage aus Brokat, das Pflücken der Gräten nahe. Darinnen Jungfrauen keuschen Blickes, die weder ein Mensch noch ein Geist vor ihnen begattete. Wie die Rubinen und Korallen“ {Sure Alrahman – Allerbarmer:46-58}.

* „Die gläubig sind und gute Werke üben, führt Allah in Gärten, darunterhin Ströme fließen; geschmückt werden sie da mit goldenen Armspangen und Perlen, ihr Gewand ist Seide“.{Sure Alhaag – Wahlfahrt:23}

* „Die Genossen des Paradieses sind an jenem Tag in freudiger Beschäftigung. Sie und ihre Frauen, im Schatten auf Ruhebetten hingelagert. Ihnen sind dort Früchte, sie haben, was sie wünschen“ {Jasien:55-57}.

* „Die islamischen Interpreten meinen diesbezüglich: Die Gläubigen genießen – im Vergleich zu den Genossen der Hölle – die Entjungferung der Schwarzäugigen“ – „Sprich: ist dies besser oder der ewige Garten, der den Allahesfürchtigen verhießen ist, der ihnen zur Belohnung und Einkehr ist? Darin haben sie, was sie wünschen, ewiglich. Diese Verheißung obliegt deinem Herrn, sie wird gefordert“ {Alforkan – Erlösung:15,16}.

* „Diese da, ihnen ist eine berechnete Versorgung. Früchte; und sie sind hochgeehrt. In Wonnegärten. Auf Ruhekissen, einander gegenüber. Kreisen wird unter ihnen ein Becher aus Quellen. Klar, eine Erquickung für die Trinkenden. Darinnen keine Gefährdung und davon berauschen sie sich nicht. Und ihnen Frauen züchtigen Blickes, deren schönen Augen wie die verdeckten Eier sind“ {Sure Alsafat – Reihenbildene:41-49}.

* „Die aber ihren Herrn fürchten, ihnen sind Hochgemächer übereinander gebaut, darunterhin Ströme fließen“ {Sure Alsomor – Scharen:20}.

* „Tretet in das Paradies ein, ihr und eure Frauen sollt glücklich sein. Man umkreist sie mit Schüsseln aus Gold und Bechern, darinnen, was die Seelen begehren und die Augen ergötzt; und ihr weilt da ewig. Darinnen sind euch Früchte gar viele, von denen ihr esset“ {Alsochrof – Goldprunk:70-73}.

* „Darin Ströme Wasser, unveränderlich, Ströme Milch, deren Geschmack unveränderlich ist, und Ströme Wein, wohlschmeckend für die Trinkenden. Und Ströme Honig, geläutert. Ihnen sind da Früchte allerlei“ {Sure Mohamed – der Kampf:15}.

* „Esset und trinket wohlbekömmlich, ob dem, was ihr getan habt. Gelehnt auf gereihten Ruhekissen, und wir vermählen sie mit Schwarzäugigen. Und wir versorgten sie mit Früchten und Fleisch, was sie begehren. Becher reichen sie da einander; darinnen keine lose Rede und keine Sünde. Und es umgeben sie Jünglinge, wie Perlen in der Muschel“ {Sure Altor – Berg:17-24}.

* „Die Genossen der Rechten. Was ist mit den Genossen der Rechten? Diese sind die Nahstehenden. In Wonnegärten. Auf gewirkten Polstern. Gelehnt, einander gegenüber. Es umkreisen sie unsterbliche Jünglinge. Mit Pokalen, Krügen und Bechern des Flüssigen. Davon werden sie nicht Kopfschmerzen haben, noch trunken sein. Und Früchte, von denen sie wählen. Und Fleisch vom Geflügel, von dem sie begehren. Und schwarzäugige Jungfrauen, wie Perlen in der Muschel. Unter dornenfreien Lotosbäumen, blütenreichen Akazien und gedehntem Schatten. Bei rieselndem Wasser und vielen Früchten. Nicht zugezählt und nicht behindert. Auf hohen Polstern. Wir schufen sie (weiße Frauen) in Erschaffung und machten sie jungfräulich, liebreich und gleichaltrig“ {Sure Alwakeaa – Eintreffende: 15-37}.

* „Den Allahesfürchtigen ein Hort. Ein umzäunter Garten mit Weinreben. Und Jungfrauen mit schwellenden Brüsten, des Alters gleich. Und ein Pokal wohlgefüllt. Da hören sie weder lose Rede noch Lüge“ {Sure Alnabaa – Botschaft:31-35}.

       Wie Sie schon lasen,  übertraf das Paradies des Korans jegliche Vorstellung der Frevler auf Erden! Denn ein Lebemann kommt schlechtweg im Mohameds Paradies auf seine Kosten und würde sich gerne dafür als Selbstmordattentäter in die Luft jagen, wo er Ungläubige in den Tod mitreißt. Alles, was man sich wünscht, ist vorhanden! Gutes Essen, edle Tropfen, prunkvolle Hütte mit unzähligen Frauen, {weiß wie die Perlen, mit üppigen Brüsten, schwarzäugig, gleich im Alter und Aussehen, keusch, liebreich, jungfräulich und von keinem Menschen oder Dschen zuvor begattet wurden} und gut aussehenden Jünglingen!

       Was Gott den Menschen untersagte, die ihn lieben und sich an seine Gebote halten, und als Sünde auf Erden bezeichnete, soll er im ewigen Leben billigen! Wie hört sich dies an? Ist das überhaupt logisch, dass Gott lüsterne Genüsse, Unzucht, Sauferei und Homosexualität vor seinem Heiligen Thron erduldet? Vor den Augen der reinen Engel und rechtschaffenen Heiligen und in ihrer Anwesenheit? Welche Mentalität könnte dies annehmen oder es sich gar vorstellen, dass das, was Gott seinen Gerechten bereitet hatte, nichts anderes außer einem Bordell sein sollte, in dem man das aller Schlimmste frevelt? Gibt es eigentlich eine massivere Entweihung für das ewige Leben, welches der Koran mit seiner sündhaften und widerlichen Darstellungen verunreinigte? Könnte man sich dann vorstellen, dass einer derjenigen, welche die Güte des Herrn erlangten, darum bittet, sich für eine gewisse Zeit zurückzuziehen kann, damit er ein paar Gläschen mit einer der Schwarzäugigen aus einem der Weinflüsse zu genießen? Grotesker geht es wirklich nicht!?!

Letztendlich stellen wir die wiederholte Frage: „Kann dieses Buch, das gegen den Höchsten dermaßen sündigt und ihn massiv lästert, etwa vom Herrn des Universums stammen“?

 

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