kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum werden die Kopten Ägyptens von allen ignoriert? 17. Dezember 2009

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 15:52

Spuren der Verwüstung in Farscht

Wütend und empört verfolge ich die Ignoranz mancher Organisationen und aktiven Menschenrechtler gegenüber Ägypten. Bei dem Bericht von „Ekiklissia“ über die Presse-konferenz, die am 3. Dezember gehalten wurde, gab es gar kein einziges Wort über Ägypten, obwohl ein koptischer Journalist an diesem besagten Tag ausführlich über die letzten Unruhen berichtete. Die „IGfM“ in Deutschland veröffentlichte ein Buch mit dem Titel „Märtyrer 2009“, in dem es kein Wort über Ägypten zu lesen ist. Bei seinem Interview mit der Zeitung „Kurier“ verlor der Uni-Professor „Rudolf Prokschi“ kein Wort über Ägypten, obwohl er im engen Kontakt mit vielen Kopten steht (Sonntag, 13.12.09 – Seite 8). Warum tun sie das denn?

       Alle fixieren sich auf Saudi-Arabien, den Iran, China und Nordkorea! Was ist denn mit Ägypten denn? Warum berichtet man nicht über es, als ob alles dort in Ordnung wäre. Es mangelt keineswegs an Infos oder Berichterstattung, weil die Kopten sowohl in Ägypten als auch im Ausland mit Bild, Ton und ausführlichen Berichten stündlich die ganze Welt aufklären.

       Am 10. Dezember 2009, wo die diversen Organisationen der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ ein Zelt gegenüber dem Stephansdom hatten, sagte Frau Grieb von der „IGfM“ dem Team-Leiter vom ORF: „Vergessen Sie Saudi-Arabien und den Iran, weil man dort nichts zu ändern vermag. Konzentrieren Sie sich lieber auf Ägypten, wo wir viele Kopten dabei haben, die Ihnen über die Verfolgung der Kopten vieles erzählen werden“. Sie hat dabei bestimmt Recht. Denn die Saudis werden auch nicht im 22. Jahrhundert nachgeben, selbst wenn das Erdöl nicht mehr gebraucht wird. Sie bleiben trotzdem die Reichsten und somit die Mächtigsten, sodass sie ihren Willen durchsetzen. Man darf dabei nicht vergessen, dass dieses Land 1,4 Milliarden Moslems hinter sich hat, weil es die Würfel – Kaaba bei sich hat. Daher kann Saudi-Arabien sich als Wärter des Islam ausgeben und den Ungläubigen verbieten, drei Städte zu betreten: Mekka, Medina und Taeff. Also ist die Mühe umsonst und unverständlich. 

       Im Gegenteil dazu kann man etwas in Ägypten verändern, wo dort über 15 Millionen Kopten leben. Außerdem war Ägypten ein koptisches Land, wodurch es überall Klöster und Kirchen gibt, welche als Weltkulturerbe gelten. Die Regierung gibt nach, wenn sie den Druck der europäischen Länder zum Beispiel spürt, nachdem die Kopten im Ausland auf Straßen demonstriert hatten. Ich möchte allen den folgenden biblischen Vers ans Gewissen binden:

„Wer Schuldige freispricht, und wer Unschuldige verurteilt, beide sind dem Herrn ein Gräuel“ (Spr.17:15).

       Es reicht, dass ein Land wie Österreich den koptischen Asylanten nicht aufnimmt, weil seine Regierung sich auf ihre Geschäfte in Ägypten kümmert. Mit Füßen werden sie und ihre Zukunft zertreten. Man stempelt sie als Lügner ab, und verlangt von der ägyptischen Regierung Berichte über die Lage der Kopten. Die Recherchen über jeden Asylanten übernimmt die österreichische Botschaft in Ägypten, bei der nur Moslems beschäftigt sind. Was erwartet man von Moslems, wenn sie erfahren, dass ein Ägypter zu Christentum übertrat oder Kritik an Islam übte? Hört bitte mit diesem Spiel auf, weil wir alle es seit langem durchschaut haben.

 

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