kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nein zu Homo-Ehe! Und warum? – Teil 1 13. Dezember 2009

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 15:08

Bald standsamtlich!?!

Homo-Ehe am Standesamt ist jetzt fix!

{Österreichische Zeitung: Österreich – Dienstag, 13.10.09}

Koalitions-Einigung steht fest

Der Kern des Gesetzes zur Einführung der Homo-Ehe am Standesamt ist jetzt paktiert.

Unter Hochdruck wird noch an Details gefeilt.

Wien: Die Grüne EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek macht Druck: „ÖVP-Chef Josef Pröll darf sich nicht mehr vor seinem Vorgänger Schüssel fürchten. Ich fordere von ihm die gleichen Rechte für Lesben und Schwule. Jetzt“! Und auch die SPÖ, für die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Schwulen-Ehe mitverhandelt, macht jetzt Druck. „Wir wollen, dass das Gesetz am 1. Januar in Kraft tritt, und verhandeln gerade zur Stunde über die bis zu 500 Nebengesetze vom Steuer-, über das Erbschafts-, bis zum Sozialrecht, welche geändert werden müssen“, berichteten die zuständige Ministerin Claudia Bandion-Ortner und die SP-Verhandlerin Unisono.

Eheschließung wird am Standesamt möglich: Zu Wochenbeginn wurde jedenfalls der wichtigste Punkt koalitionsintern außer Streit gestellt. Die Eheschließung wird am Standesamt, oder – in ländlichen Gebieten – bei einer Personenstandsbehörde eines Standesamtsverbandes möglich. Im Klartext: Weigern sich die Bürgermeister kleiner Landesgemeinden, eine Homo-Ehe im Gemeindeamt zu schließen, wird dies in der nächsten Stadt jederzeit möglich. Neben der Feinarbeit, die etwa notwendig ist, um erb- und sozialrechtlich Homo-Ehen mit Hetero-Ehen gleichzustellen, hakt es koalitionsintern derzeit noch am Fahrplan. Streit um Termin für die allererste Homo-Ehe: Bandion-Ortner will nichts davon wissen, dass abgemacht sei, dass die Homo-Ehe ab dem 1. Januar 2010 in Kraft tritt. Sie habe immer gesagt, dass ein wasserdicht paktiertes Gesetz bis Jahresende fertig sein solle. Mehr nicht. Ein Punkt, der Heinisch-Hosek stört: Sie will „aufs Tempo drücken“, um endlich das Versprechen der Gleichstellung Homosexueller einzulösen, was sogar Bayern noch vor Österreich geschafft hat.

Demo für Homo-Rechte – USA: Nach der imposanten Großdemo tausender Homosexueller vor dem Kapitol in Washington wächst der Druck auf US-Präsident Barack Obama, sein Wahlversprechen auf mehr Schwulenrechte einzulösen. Die Nachricht an Obama und den US-Kongress war unmissverständlich: Die Geduld von Amerikas Schwulen gehe zu Ende. Gefordert wird das Recht auf Eheschließung und ein Ende der umstrittenen Praxis in der US-Armee, die Homosexuelle nur dann duldet, wenn sie ihre Neigung verheimlichen.

+ Kommentar: Ich bin kein Holzkopf, der die Homosexualität unbegründet angreift oder dazu aufruft, die Homos zu verfluchen und zu verfolgen. Denn jeder Mensch hat das Recht, sein Leben zu gestalten, wie er es will und für richtig hält, solange er damit der Gesellschaft mit seiner Freiheit nicht schadet. Wenn man nüchtern über dieses Problem nachdenkt, stellt man fest, dass diese Freiheit bedrohlich ist. Abgesehen von den geistlichen Schäden, was ich später kommentieren werde, stellt die Homosexualität eine enorme Bedrohung dar. Warum? Darum:

1) Ein Staat nach dem anderen krempelt seine Gesetze um, um die Homo-Ehe anzuerkennen und die Verdacht von den Schultern abzuschütteln, dass er die Gleichgeschlechtlichen aussondert. Eines der umgekrempelten Gesetze ist das Erlauben, dass ein gleichgeschlechtliches Paar ein Kind – oder sogar mehr –  adoptieren darf. Fragt man sich, ob diese Kinder gesund erzogen und aufwachsen werden können? Wie soll sich ein Kind mit zwei Vätern oder zwei Müttern entwickeln? Was wird aus diesem Kind? Wenn es sich um die Freiheit der Homos beschränkt, kann man meinen, dass sie freie Bürger in einem freien Land sind, aber jetzt geht es um die Zukunft vieler Länder. Denn dieser Nachwuchs wird sehr eigenartig auf die anderen zugehen.

2) Die Verbreitung der Homosexualität, der offizielle Anerkennung geschenkt wird, als ob sie normal wäre, bedroht die Moral der Nationen. Die Werte werden allmählich wie die Dinos aussterben, wenn man ein Tabu nach dem anderen bricht. {Schweden: Erste deklarierte Lesbe wird BischöfinEva Brunne ist Stockholms neue Bischöfin. Eine Partnerin hat sie auch: Es gibt Kirchen, die Homosexualität als Sünde sehen, und solche, die Diskriminierung aufgrund sexueller Neigung hinter sich gelassen haben. Etwa die lutherische Kirche Schwedens: Dort wurde Eva Brunne (55) nun nur zur neuen Bischöfin von Stockholm gewählt. Sie ist weltweit die erste eingestandenermaßen lesbische Frau in einem so hohen Kirchenamt. Ihre Neigung war im Wahlkampf kein Thema. Die 1978 zur Pastorin Geweihte lebt mit Gunilla Linden, auch sie Pfarrerin, in einer registrierten Partnerschaft, was nur bei einigen Fundamentalisten für Ärger sorgt. Brunne war Favoritin in der von den Pastoren des Stockholmer Stifts vorgenommenen Wahl. Fans schwärmen von ihrer „natürlichen Autorität“. Sie nennt die Umstellung auf eine multiethnische, multireligiöse Gesellschaft als größte Herausforderung. „Die Vielfalt ist ein großer Reichtum“ sagt sie. Sie sei froh, in einer Kirche zu sein, in der „mündige Menschen Stellung beziehen“. Sie schnitzt gern wie Jesus: Privat lies sie gern Krimis und geht zum Schnitzen in eine Tischlerei. „Was tut man nicht alles, um Jesus zu ähneln“, kommentiert sie ihr Hobby ironisch. Während es weltweit mehrere offen schwule Christenbischöfe gibt (in den USA durfte Gene Robinson von der Episkopalkirche das Gebet bei der Inauguration von Präsident Obama leiten), betritt Brunne als Lesbe Neuland. An ihrer Amtsführung wird das wenig ändern: Die Trauung Homosexueller etwa ist bei Schwedens Lutheranern normal. Und dass sie ein von ihrer Partnerin geborenes Söhnlein hat, sei „keine große Sache“. Im Bischofshof ist viel Platz. Warum sollte eine Bischöfin keine Kleinkinder haben? –> Die Presse vom Donnerstag, 28.05.09 – Seite 9}.

Fortsetzung folgt!

 

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