kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aus den Leserbriefen der „Krone“! 13. Dezember 2009

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 16:00
Sonntag, 06. Dezember 2009

Eine der Gutmenschen!

Türkischer als die Türkei: Mitte November war ich für fünf Tage in der Türkei – genau genommen in den Großstädten Istanbul und Bursa. Nach den Terminen nahm ich mir täglich zirka zwei Stunden Zeit, um in der City herumzuspazieren. Was mir sofort auffiel: Außer den wirklich älteren Frauen trug keine Frau ein Kopftuch. Bei den durch Lautsprecher übertragenen Gebeten ging das rege Treiben weiter. Es schien sich niemand wirklich dafür zu interessieren. Ich dachte nur: Wo bin ich eigentlich? In Wien ist viel mehr Türkei als in Istanbul selbst? In Wien siehst du alle fünf Meter eine Frau mit Kopftuch. In Istanbul musst du wirklich sehr genau suchen. Meine Geschäftspartner, darauf angesprochen, meinten, dass unter Erdogan auch in der Türkei wieder viel mehr Kopftuch getragen wird. Die Religion selbst spielt in der Großstadt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Jene Türken, die in Europa sind, kommen meist aus armen Verhältnissen aus den östlichen Teilen der Türkei und klammern sich eben an die Religion, da sie sonst nicht viel haben. Ich frage mich nur, warum Wien „türkischer“ als Istanbul selbst sein muss? {Udo Reisenhofer, Kapfenberg}.

Minarett-Verbot in der Schweiz: Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat ein Minarett-Verbot als „klar diskriminierend“ und als Verstoß gegen internationale Verpflichtungen bezeichnet. Offenbar ist es daher unbedingt erforderlich, eine internationale Debatte, zum Beispiel im Rahmen der UNO, über all jene Mahnahmen zu führen, durch die Religionsgemeinschaft diskriminiert werden. Ob dies allerdings die islamischen Länder freuen wird, in denen die Ermordung von Christen, die Zerstörung von christlichen Kirchen und die Unterdrückung anderer Religionen ständig stattfinden, ist eine andere Frage. Warum empören sich unsere Gutmenschen so über die Schweiz, verlieren aber kein Wort über die menschenunwürdigen christenfeindlichen Vorgänge in den islamischen Staaten? Sollte nicht das gleiche Recht für alle gelten? {Dr. Gottfried Traxler, Eisenstadt}.

 

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