kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Witze über Mursi 2. April 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:03

Ägyptens Justiz geht gegen einen beliebten Komiker vor. Der nutzt den Trubel für seine eigene Show.

 

Der populäre ägyptische Komiker Bassem Jussif wird wegen seiner Witze über den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi strafrechtlich verfolgt. Nach wochenlangen Ermittlungen ordnete die Staatsanwaltschaft am Wochenende seine Festnahme an. Von Fans und Kamerateams begleitet stellte sich Jussif den Behörden. Nach einem Verhör wurde der Satiriker gegen eine Kaution von umgerechnet rund 1700 Euro wieder freigelassen, wie er am Sonntag über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ erklärte. Kritiker der islamistischen Regierung sehen sich in ihrer Furcht vor einer neuen Diktatur in dem nordafrikanischen Land bestätigt.  Wie Jussif mitteilte, gibt es noch weitere Ermittlungen gegen ihn. Dem TV-Star, der als ägyptische Antwort auf den US-Politkomiker Jon Stewart gilt, wird vorgeworfen, mit seinen Parodien in der Fernsehshow „Al-Barnameg“ Mursi und den Islam beleidigt zu haben. Der ehemalige Arzt hatte nach dem Sturz Mubaraks im März 2011 mit einer Satire-Show im Internet begonnen. Schnell wurde er populär, und seine Sendung fortan im Fernsehen ausgestrahlt. Nach Angaben der Zeitung „Al-Ahram“ hatten mindestens zwölf Personen Anfang März Klage gegen Jussif eingereicht. Schon im Januar hatten islamistische Anwälte versucht, den Komiker vor Gericht zu bringen. In seinen Sendungen hatte der Satiriker den Präsidenten unter anderem in eine Reihe mit Pharaonen und Diktatoren gestellt und sich auch über dessen schlechte Englischkenntnisse lustig gemacht.

 

 

 

 

 

Nachdem der Generalstaatsanwalt am Sonnabend die Festnahme Jussifs angeordnet hatte, begab sich der 39-Jährige am Sonntag zu dem obersten Gerichtshof in Kairo. Dabei parodierte er Mursi erneut: Er trug ein vergrößertes Imitat jenes Hutes, den Ägyptens Staatschef bei einem Besuch in Pakistan getragen hatte. Am Ende des Tages dankte er seinen Fans für ihren Beistand und den Medien für die Aufmerksamkeit. „Es gibt viele Aktivisten, die strafrechtlich verfolgt werden und diese Unterstützung brauchen“, twitterte er. Der Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei kritisierte die Repressionen gegen Jussif scharf. Über „Twitter“ erklärte der Oppositionsführer, ein solches Vorgehen kenne man nur von „faschistischen Regimen“. Seit die Muslimbruderschaft in Ägypten an der Macht ist, häufen sich Klagen gegen Kritiker der Regierung. Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch kritisiert im aktuellen Jahresbericht, dass Oppositionelle nach wie vor mit Maßnahmen aus der Ära von Ex-Machthaber Husni Mubarak verfolgt würden. {Quelle: www.sz-online.de – Von Ramadan al-Fatash und Mey Dudin}

 

 

 

 

 

3 Responses to “Witze über Mursi”

  1. Ibrahim Says:

    ICH HOFFE DIE MENSCHEN MACHEN WEITER GEGEN MURSI UND DIE MOSLEMBRÜDER UND

    DIE SALAFISTEN! DEMOKRATIE IST WENN DIE MEINUNG DES ANDERS DENKENDEN RESPEKTIERT

    WIRD! KÄMPFEN WIR DAFÜR FÜR DEMOKRATIE, FREIHEIT, WÜRDE UND MENSCHENRECHTE IN

    ÄGYPTEN! MISCHT EUCH EIN MACHT MIT! BETET FÜR ÄGYPTEN UND DIE KOPTISCHEN CHRISTEN

    IN ÄGYPTEN! DANKE! BETET FÜR FRIEDEN IM NAHEN OSTEN!

    • andreas Says:

      tapferer patriot – ich drücke die daumen!!

    • Muslime und Komik

      Einige Muslime fühlen sich immer sofort in ihrer “Ehre” verletzt wenn auf ihre Kosten Witze gemacht werden. Seien sie auch noch so harmlos. Ich verstehe nicht, wie man wegen nichts so schnell in Rage gerät. Das zeugt von wenig Selbstbewusstsein

      M. Mursi ist Präsident, vergleichbar mit dem Deutschen Bundespräsidenten. Bei uns sind Im Strafgesetzbuch in § 90 für Verunglimpfungen des Bundespräsidenten als Strafe mindestens drei Monate Haft vorgesehen. Wer das in Ägypten nicht verfolgt sehen will, sollte er sich im dortigen Parlament dafür einsetzen, dass das Strafrecht geändert wird, anstatt auf den Straßen zu randalieren. Wenn der Westen weiterhin eine weitgehend aus Importpolitiker bestehende Minderheit als die angebliche Opposition des Landes unterstützt, sollte er sich nicht wundern, wenn Ägypten anderswo nach Freunden sucht und ganz sicher auch finden wird.
      Solange Mursi in Deutschland fleißig Material

      zur Aufrechterhaltung der Ruhe im eigenen Land bei uns einkauft, wird er für jeden Politiker hierzulande weiterhin ein lupenreiner Demokrat und ein Garant des Friedens und der Stabilität im Nahen Osten bleiben. Egal iwe er mit seinem Volk umspringt. also genauso wie wir es mit unseren verlässlichen Freunden in Saudi-Arabien und anderswo halten. Die bösen Buben sind seltsamerweise immer diejenigen, die ihr teures Friedenserhaltungs-Spielzeug lieber bei den Russen oder den Chinesen einkaufen. Siehe Iran, wo zwar der oberste Politclown nicht besser als Berlusconi ist, aber wo Frauen weit mehr Freiheiten haben als in “befreundeten” Staaten wie Pakistan, Saudi-Arabien oder Afghanistan.


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