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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zwei Geschichten als Warnung vor muslimischen Prinzen 31. Dezember 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:32

Tunesien: Die Europäerin als Schlampe, Retterin, Finanziererin, Mutter und Be(freierin) zugleich

 

Ich reiste im Jahr 2007 mit meiner Freundin nach Tunesien, Sousse. Es war das erste Mal, dass ich in ein arabisches Land reiste. Ich war 44 Jahre alt und es ist mir nach wie vor unklar, was mich dort so faszinierte. Es muss sich um eine Sehnsucht handeln. Die erwartete Langweile stellte sich gar nicht ein, denn bereits am Nachmittag unserer Anreise ging es los. Meine Freundin bandelte mit einem Animateur an und somit war ich für den Rest des Hotelpersonals ebenfalls zu haben, was mir zwar schmeichelte, sich aber als Falle herausstellte. Er stand dort, im Hintergrund und schaute mich an, schön zurückhaltend, seriös. Und meine rosa Brille saß schon ganz fest. Bei meiner nächsten Anreise, alleine, ging es darum, unsere Beziehung zu festigen. Schöne Ferienwohnung am Meer, Betätigung in der Küche, einkaufen, Stinksocken nach draußen zu legen, guten und zuvorkommenden Eindruck zu machen, Familie kennenlernen. Elissa, cherine, nancy ajram, Eros Ramazotti, Enrique Iglesias und so laufen zu lassen, er übersetzte mir die Texte, es geht um Wünsche, Träume, Sehnsucht, Drama pur. Die Falle für Europäerinnen, die nicht mehr in der Sippe wohnen, die selbständig sind, beruflich erfolgreich und bereit, um auf der Handlungsebene mehr als 100% zu leisten. Und dann noch ein gutaussehender Prinz, der einen verwöhnt!

 

Das Touristenvisum wurde abgelehnt, die Familie und beste Freundinnen wandten sich ab. Die entscheidende Situation, dass er als Polizist aus dem Dienst entlassen wird, sobald er mit einer Europäerin verheiratet ist, wurde – unter Druck – am Telefon kurz abgehandelt. Die Selbstverantwortung für (solche) Entscheide war und ist ein Fremdwort. Es war ja schon lange alles “together”. Demnach war ich anschließend in der Verantwortung für die Finanzierung seiner sämtlichen Lebens- und -Auslagen. „Who will pay my cigarettes?“, war seine Frage an meinen Bruder, als es nach einem Polizeieinsatz und einer Kontaktsperre nicht gleich klar war, ob er wieder nachhause kommen kann. Nur soweit reichten seine Gedanken. Er scheute nicht zurück mit der Konsequenz zu drohen, dass er jederzeit eine andere Beziehung mit einer anderen Europäerin aus einem anderen Land eingehen könnte. Wir heirateten dann in Tunesien. Die Hochzeitsfeier war Hammer und ganz und gar nicht traditionell. Traumhochzeit nach meinen Vorstellungen: Prinz und Prinzessin. Danach folgte der Familiennachzug. Das erste Halbjahr in der Schweiz lief sehr gut. Er besuchte den von mir finanzierten Deutschkurs und kam jeden Abend zu einer normalen Zeit nachhause und war interessiert, die vielen neuen Eindrücke irgendwie anzunehmen. Nach ca.6 Monaten, – im Frühjahr – begann es mit 1-2 (in der Regel) Nächten fernbleiben von zuhause. Manchmal waren es 3-4 Nächte. Es folgten verbale, ganz konkrete Drohungen, die mich und meine Tochter in Angst und Schrecken versetzten. Er schreckte nicht davor zurück, mich zu schlagen, wenn ich mit Grippe im Bett lag oder auf der Toilette am pinkeln war.

 

Ich hatte keine ruhige Minute mehr zuhause und wusste zu keiner Zeit, wann und in welchem Zustand er nachhause kommen wird. Jetzt gleich, erst in 1 Stunde, erst im Morgengrauen, um 6.30 Uhr, kurz bevor ich zur Arbeit fahren muss, oder ob er erst morgen, übermorgen oder überübermorgen nachhause kommen wird. Das Handy nahm er nicht ab mit der Begründung, er habe kein Geld. Ob er sturzbetrunken, torkelnd kam oder überschwänglich, tanzend, singend über mich her fiel. Und das Thema gemeinsames Essen: wenn ich kochte, kam er nicht, und wenn er kam, passte es nicht. Wenn ich nicht kochte, weil ich todmüde oder krank war, war er zutiefst beleidigt und wurde aggressiv. Ich wurde bald krank, weil ich nicht mehr ein noch aus wusste. Und es wurde immer schlimmer. Die Interpretation, dass es Integrationsschwierigkeiten sind, musste ich bald beiseitelegen, denn es ging sehr schnell nur noch um mein Überleben, um das Schonen meiner Tochter, und dass ich meinen Job behalten konnte. Mehrmals kam er nachhause (mit letztem Zug um Mitternacht), stürzte er ins Schlafzimmer, machte das Licht an, riss mir die Decke weg, zog mich aus dem Bett und schlug mich. Auf einer Reise ins Ausland schlug er mich so sehr, dass ich eine Gehirnerschütterung, ein blaues Auge und monatelang Zahnschmerzen hatte. Die Souveränität bzw. Ignoranz, die er auf der Rückreise an den Tag legte, als mich die Leute anstarrten, war schockierend. Ich war monatelang gelähmt vor Schmerz, Angst, Überlebenskampf, und mein Selbstwertgefühl war – trotz Leitungsposition, Fachhochschulabschluss und Mutter und gestandener bald 50 Jahre – sehr schnell im Keller. Körperliche und psychische Gewalt, sowie Beleidigungen aufs Übelste waren sein Register, das er wirkungsvoll mir gegenüber zog – seine einzige Ressource. Meine Arme, Handgelenke und Beine waren regelmäßig übersät mit blauen Flecken. Da wurde mir klar, weshalb die Frauen in einer Ehre-/Schande-Kultur langärmlig und vermummt herumlaufen. Es war mir alles oberpeinlich und ich studierte nächtelang, wie ich aus dieser Geschichte heil wieder herauskommen könnte.

 

Ich verlor viel Geld, viel Energie, meine Gesundheit, Freunde und Freudinnen, das Vertrauen in den Menschen generell, und auch beinahe meine Tochter. Insgesamt waren es drei Polizeieinsätze. Zwei davon wegen häuslicher Gewalt und eine Hausdurchsuchung wegen Drogen, wobei ich bei der Arbeit war und erst zwei Tage danach davon erfuhr. Datenschutz, obschon ich alleinige Hausbesitzerin bin. Seit der zweiten gerichtlichen Trennung greift der Datenschutz noch viel mehr und ich habe keinerlei Recht zu erfahren, was die Situation ist. Ich habe Angst – und ab und zu stelle ich sie auch bei meiner Tochter fest -, dass er wieder vor der Türe steht oder seinen Drohungen, unser Haus anzuzünden oder mir Benzin über den Kopf zu gießen oder mir mein Gesicht zu zerschneiden, etc., nachkommt. Bezness hat auch mit Bildung zu tun. Nicht wertend. Aus der Sicht eines jungen Tunesiers, der nichts lernen will, weil er sonst sein Gesicht verliert und deshalb nichts lesen will, nichts erfahren will, keine Absicht hat sich zu integrieren, spielen seine bisher erworbenen Ressourcen eine zentrale Rolle. Die Bezzies werden überschätzt. Sie sind im Ansatz nicht so sozialisiert wie wir es uns vorstellen. Sie haben nicht annähernd das gelernt, was wir uns vorstellen. Sie kommen auf dem Stand eines 8-Jährigen in unsere Welt und sind überfordert im Umgang mit unserer Welt. Nachtzuschlag lösen, Anschlusszonenbillett, wissen, dass vorausdenken, lernen wollen im generellen Planen gefordert ist, wissen wo was genau nachzufragen ist, Konsequenzen abschätzen, vorausdenken im generellen, in der Reihe anstehen, diskret sein, den Sachen Sorge tragen, Zähne putzen, – nicht einfach. Dass die Lösung die Anwendung von Gewalt ist, zeigt mir die spärliche Auswahl von vermittelten und gelernten Lösungsmöglichkeiten. Eine der wenigen gut entwickelten Ressource meines Mannes war lügen können.

 

Den Zusammenhalt unter den Nordafrikanern überschätzen wir auch. In diesen Subkulturen herrschen Kriege, jeder hat Angst, dass das in Krise stehende Europa zu wenig abwirft. Dem ganzen entfliehen durch Drogen, Cannabis, Cocain, Partydrogen und am Schluss Heroin mit der Einstellung und den Forderungen die Umwelt „help me’ ‚i need you in my life’ i cannot imagine a life without you“ zeigt das Spannungsfeld auf. Die Europäerin als Schlampe, Retterin und Mutter. Mach einfach, egal wie. Nur nichts selber machen, das wurde nicht erlernt. Er ist nicht der einzige, der von seiner Mutter und seinen Schwestern zum unfähigen Macho erzogen wurde. Alkohol: Ich muss mich selber an der Nase nehmen. Im Urlaub ist es cool, jeden Abend über die Binde trinken. Ein falsches Bild vermitteln und den jungen Mann überfordern. Im Alltag in Europa kaum Alkohol unter der Woche, 5.30 Uhr Weckeralarm, aufstehen, duschen, zur Arbeit fahren. Aber wie kann man das erklären wenn das Gegenüber nicht in der Lage ist, etwas weiter als über die Nasenlänge zu erfahren?? der gar nichts erfahren will und nicht weiß, dass es im Leben Erfahrungen und Lernmöglichkeiten gibt. Im Weiteren habe ich nicht erkannt, dass viele (junge) Tunesier ein chronisches Alkoholproblem haben. „Dont’ worry – egal – inshallah“. Und jetzt wie weiter?

 

Er ist nun 4 Jahre nach der Einreise inhaftiert und erwacht von seiner Alkohol- und Drogensucht und merkt, dass er Chancen verpatzt hat. Was in den vergangen 1,5 Jahren passiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Offenbar stehen ihm keine Ressourcen zur Verfügung, weiter zu schauen und auf irgendeine Art damit umzugehen. Wie soll er wieder nach Tunesien? Was soll er dort sagen? Alles meine alleinige Verantwortung. Offensichtlich tröstet es ihn, wenn er die Schuld an seiner Situation in den vier Mauern mir zuschieben kann. Drum, überleg es dir gut, bevor du dir einen arabischen Sohn anlachst, der selber und wahrscheinlich sein Leben lang im Spannungsfeld zwischen Kind sein und Erwachsen werden steht, in Kombination mit muslimischer und christlicher Welt und zudem zum Macho herangezüchtet wurde. Ja, es ist unsere Verantwortung. Er kann sie mangels Sozialisation nicht übernehmen. Bittere Pille für beide Seiten – until the end of my life !

 

Die Europäerin als Schlampe, Retterin, Finanziererin, Mutter und Be(freierin) zugleich. Und von der Sehnsucht nach dem Prinzen getrieben.

Die neuesten 1001-Geschichten aus dem blog:

www.1001geschichte.de

 

 

 

Geschichte 264 – Weihnachtsgeschichte 2012

 

Das Leben geht oft grausame Wege. Wie im letzten Jahr zu Weihnachten erzähle ich Euch auch in diesem Jahr wieder eine Geschichte aus meiner Zeit in Tunesien. Es sind Geschichten, die nicht in „Sand in der Seele“ stehen und somit auch hier noch nicht im Gespräch waren. Ich wollte diese wahren Begebenheiten damals alle in meinem Buch unterbringen. Es hätte drei Bände mit zusammen über zweitausend Seiten haben müssen, doch das war nicht realisierbar. Mein damaliger Verlag hat mein Buch auf 360 Seiten reduziert. Ich habe viel erlebt in den acht Jahren in Tunesien. Einige schlimme persönliche Erlebnisse habe ich verdrängt, aber manche blieben in meinem Gedächtnis haften, weil sie so furchtbar waren, dass man sie einfach nicht vergessen kann. So wie diese Geschichte hier. Es war im zweiten Jahr meines Aufenthaltes und ich wusste noch nicht viel über Land und Leute – nur das, was man nachlesen konnte. Internet gab es 1991 für uns noch nicht. Doch in den Reiseführern stand weder etwas über Bezness, noch waren irgendwelche Warnungen enthalten, die mich in meinem Tun und Handeln vorsichtiger gemacht hätten.

 

Im Sommer hatte ich geheiratet und mein Leben verlief in relativ ruhigen Bahnen. Mein Haus war fast fertig, die Ferienwohnung oben war noch im Bau, als mich eine dort lebende deutsche Freundin ansprach, ob ich nicht mit ihr zusammen nach Djerba zu einer deutschen Ärztin fahren wollte, die dort lebte, mit einem Tunesier verheiratet war und gerade einen kleinen Jungen geboren hatte. Das war ein Grund, dass wir sie besuchen durften. Tunesische Häuser sind immer voll Besuch, wenn ein Kind geboren wird. Meine Freundin kannte die Ärztin durch ihren Mann, der ein Kollege ihres Mannes war. Die junge Ärztin konnte dort noch nicht praktizieren, weil ihr die staatliche Genehmigung fehlte, arbeitete aber stundenweise ehrenamtlich in einer privaten Notfallstation. Dort gingen die Leute hin, wenn sie etwas zum Verbinden hatten oder eine Spritze benötigten. Für einen Dinar konnte man sich dort behandeln lassen. Die Station wurde von Krankenpflegern und Sanitätern betrieben, die eine Ausbildung beim Roten Kreuz gemacht hatten.

 

Maria (Name geändert) war eine Ärztin aus Leidenschaft. Ihr Mann, den sie vor vier Jahren im Urlaub kennengelernt hatte, hatte ihr in Deutschland vorgeschlagen, dass sie auf Djerba eine Praxis eröffnen könnte, und sie schon alleine von den deutschen Touristen leben könnten. Das war ein Trugschluss, denn die tunesischen Ärzte hatten etwas dagegen, dass sich eine deutsche Ärztin auf der beliebten Ferieninsel niederließ. Sie war nun schon zweieinhalb Jahre auf Djerba und hatte noch immer keine Niederlassungsgenehmigung. In einem der staatlichen Krankenhäuser konnte sie nicht arbeiten, da ihr Mann das nicht wollte. Zu viel Dienst und zu wenig Geld, außerdem zu viele männliche Kollegen. Sie führte, wie wir alle, ein ziemlich einsames Dasein. Ihr Mann bestimmte ihr Leben, erteile Gebote und Verbote – aber sie liebte ihn. Sie freute sich über unseren Besuch und wir mussten ihr versprechen, dass wir ab und zu bei ihr reinschauten, wenn wir nach Djerba zum Einkaufen fuhren. In der Touristenzone gab es nämlich ein Geschäft, wo man deutsche Produkte kaufen konnte. Vor allem Vollkornbrot, Filterkaffee und deutsche Käse- und Wurstsorten, die man sonst nirgendwo bekam. So einmal im Monat besuchte auch ich dieses Geschäft.

 

Mit der Zeit verband mich mit Maria eine innige Freundschaft. Sie hatte sogar ein Telefon im Haus, wovon ich noch träumte, weil auf meinem Hügel in Souihel keine Leitungen lagen. Wir telefonierten jede Woche und einmal im Monat sahen wir uns. Ungefähr ein Jahr später teilte sie mir mit, dass sie nun endlich die Erlaubnis zum Führen einer Arztpraxis hatte. Sie war überglücklich und ließ sich bereits die Praxiseinrichtung und einige medizinische Geräte aus Deutschland kommen, die sie vor einiger Zeit aus einer Praxisauflösung günstig erstanden hatte. Als endlich alles fertig war, fuhren wir, die Freundin aus Zarzis und unsere Männer nach Djerba, um bei der Praxiseinweihung dabei zu sein. Sogar der Bürgermeister war gekommen und der deutsche Honorarkonsul, der damals ein Büro auf Djerba hatte. Es war ein schöner Tag und ich glaubte, dass nun alles für Maria zum Besten stand.

 

Ein paar Monate lang war es auch so, bis auf die Tatsache, dass ihr Mann ihr plötzlich verbot, Männer zu behandeln, was er ihr natürlich vorher nicht gesagt hatte. Jungs durfte sie nur bis zum Alter von 6 Jahre behandeln. Dafür kamen aber auch viele einheimische Frauen zu ihr, die teilweise mit Naturalien bezahlten. Sie hatte deshalb viel Streit mit ihrem Mann, hatte er ihr doch vorher alles ganz anders in den schönsten Farben ausgemalt, damit sie mit ihm nach Djerba kam. Aber sie fügte sich. Was blieb ihr anderes übrig, schließlich war sie zum Islam konvertiert und musste gehorchen. Ihr Mann hätte männliche Patienten aus der Praxis geworfen, die er natürlich als die Seine ansah. Es war Mitte Dezember, als ich wieder nach Djerba fuhr um einzukaufen, als mich schon beim Überqueren des Römerdamms, der die Insel mit dem Festland verbindet, eine seltsame Unruhe beschlich. Ich hatte seit zwei Wochen keinen Kontakt mit Maria, weil der Telefonladen bei uns im Dorf, aus mir nicht bekannten Gründen geschlossen war und es mir, nur um zu telefonieren in die Stadt zu fahren, zu weit war. An ihrem Haus angekommen, sah ich sofort, dass die blauen Fensterläden geschlossen waren und auch keine Patientinnen davor saßen, wie sonst üblich. Ich klopfte an die Türe, niemand reagierte und niemand öffnete. Als ich mich umsah, kam gerade eine deutsche Frau auf mich zu, die ich schon von der Praxiseinweihung her kannte, die zwei Häuser weiter wohnte und mich gesehen hatte. Schon an ihrem Blick sah ich, dass etwas Schreckliches geschehen sein musste. Die Frau zog mich an die Seite, wo wir durch einen großen Oleanderbusch vor anderen Blicken geschützt waren.

 

Dann erzählte sie, was geschehen war und was die Leute erzählen: Vor ein paar Tagen waren in der Nacht „Einbrecher“ da, die wohl die medizinischen Geräte stehlen wollten. Maria, die mit dem Kleinen alleine im Haus war, überraschte sie und wurde brutal niedergestochen. Als man sie am Morgen fand, weil der Junge so laut schrie, war sie verblutet. Ich war so schockiert, dass ich mich an der Frau festhalten musste. Ich fragte nach Marias Mann und erfuhr, dass der in der Tatnacht angeblich in Tunis bei Verwandten war. Die Frau druckste etwas herum und erzählte dann, dass es seit Wochen großen Streit zwischen Maria und ihrem Mann gab. Maria hatte ihr erzählt, dass er alles Geld aus der Praxiskasse nahm und es mit Freunden in den Bars der Hotels auf den Kopf haute, während sie und der Junge kaum etwas hatten. Sie lebte mehr oder weniger von den Naturalien der tunesischen Frauen, die Eier, Brot, Gemüse und Anderes als Bezahlung brachten. Ich wusste nicht was ich sage sollte und fragte nach Marias Grab. Sie wollte es mir zeigen. Ich brach ein paar Oleanderzweige ab ging mit ihr dorthin. Es war nur ein kleiner Hügel, mit Sand bedeckt, sonst nichts. Ich legte die Blütenzweige darauf, verabschiedete mich und fuhr weinend nachhause zurück. Die „Weihnachtseinkäufe“ die ich eigentlich erledigen wollte, verschob ich auf einen anderen Tag. Tagelang konnte ich an nichts anderes denken, als an diese grausame Tat und all meine deutschen Freunde, denen ich davon erzählte, waren ebenso traurig wie ich.

 

Im Januar erfuhr ich dann von dem Schweizer Ehepaar, welches ein Restaurant in Houmt Souk betrieb, dass der Mann von Maria die Praxis und das Haus (das Maria bezahlt hatte) an einen tunesischen Arzt verkauft hat und sich nun ein schönes Leben in Sidi Bou Said macht. Jeder verdächtigte diesen Mann, seine deutsche Frau selbst umgebracht zu haben, denn es wurde bei dem Einbruch im Haus nichts gestohlen. Niemand konnte es aber beweisen. In einem Brief von Marias Eltern, denen ich schriftlich mein Beileid ausgesprochen hatte, erfuhr ich, dass ihr Schwiegersohn behauptet hatte, Maria sei keine „gute Frau“ gewesen und in seiner Abwesenheit andere Männer empfangen hätte. Ich konnte das Ansehen ihrer Tochter wieder gerade rücken und sie baten mich dann auch nach ihrem Enkel zu sehen. Das war mir leider nicht möglich, denn weder ich noch Marias deutsche Nachbarin haben jemals erfahren, wo er der Kleine lebt… Das war eine der traurigsten Geschichten, die ich in meiner tunesischen Zeit erleben musste.

 

One Response to “Zwei Geschichten als Warnung vor muslimischen Prinzen”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    Algerische Moslems entweihten Kirche und besetzen heute die Botschaft des Vatikan in Paris:

    “”…Eine Gruppe von Einwanderern, die meistens aus Algerien stammen und keine Papiere haben(Anm.: Paiere weggeworfen haben!), war zuvor in den Hungerstreik getreten und hatte eine Kirche in Lille besetzt. Die Einwanderer forderten, ihren Status in Frankreich zu legalisieren. Am 21. Dezember wurden sie jedoch aus der Kirche von der Polizei verdrängt…””

    http://german.ruvr.ru/2012_12_31/Protestler-besetzen-Vatikan-Botschaft-in-Paris/

    War in der Moschee in Lille kein Platz, gab es dort keine glaubensbrüderlichen Halalfraß und islamkonform ausgerichtete Toiletten? Warum eine Kirche besetzen?

    Moscheen-Boom in Frankreich
    (Artikel von 1989!)

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498962.html


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