kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Berufene Botschafter an Christi Statt 22. Dezember 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:41

So ermahne ich euch nun, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid“.

(Epheser 4:1)

So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

(2. Korinther 5:20)

 

In einer Sendung über das bekannte amerikanischen Vergnügungs- und Unterhaltungszentrum „Disneyland“ wurde einmal berichtet, dass dort sämtliche Mitarbeiter, angefangen von der Reinigungskraft bis hin zum Manager, zu kompetenten Repräsentanten des Unternehmens erklärt wurden, die sämtlichen Besuchern für sämtliche Fragen und Anliegen vollmächtig zur Verfügung stehen. Von dieser Philosophie profitieren eigentlich alle: Die Besucher, denen der Aufenthalt so angenehm wie möglich gemacht wird, die Mitarbeiter, weil sie aufgewertet und damit motiviert werden und nicht zuletzt die Betreiber, weil das zufriedene Kunden schafft, die gerne wieder kommen und das Unternehmen weiter empfehlen. Der Gedanke, dass Mitarbeiter das Aushängeschild eines Unternehmens sind, an denen das Unternehmen gemessen wird, ist nicht neu und wird in neuerer Zeit wieder stark betont; nur scheint dieser Gedanke bei Disneyland besonders konsequent umgesetzt worden zu sein. Zusammengefasst lässt sich sagen: Im Dienst eines Unternehmens zu stehen, verpflichtet. Von daher sagt der Begriff „Beruf“, in dem das Wort „Berufung“ steckt, auch mehr aus, als der mehr unverbindliche Begriff „Job“. Auch die Bibel und insbesondere das Neue Testament sprechen von Berufung und davon dass diese verpflichtet. In diesem Dienst, von dem das Wort Gottes spricht, sind wir nicht nur Berufene sondern sogar Botschafter, vergleichbar mit dem Botschafter oder Gesandten eines Staates. So wie dieser seine Regierung im Ausland vertritt, repräsentieren wir als Christen unseren Herrn in der Gott abgewandten Welt.

 

Deshalb konnte Jesus auch zu seinen Jüngern sagen: „Wer euch hört, der hört mich und wer euch verachtet, der verachtet mich“, und damit am Ende Gott selbst. Auf der gleichen Linie liegt auch das allgemeine Priestertum der Gläubigen. Auch wenn sich Disneyland und das Reich Gottes natürlich in keiner Weise vergleichen lassen, können die für Disneyland-Mitarbeiter geltenden Grundsätze, ohne weiteres auch auf uns Christen übertragen werden. Denn auch an unserem Verhalten als Christen beurteilt die Welt Wert bzw. Unwert des Christentums. Wir können unserem Herren so Ehre oder auch Schande bereiten. Das wird besonders deutlich, wenn Menschen den christlichen Glauben, die Kirche und Gott, unter Verweis auf Christen ablehnen, die durch ihr Verhalten ein schlechtes Beispiel abgegeben haben, das dann dazu führte die „gesamte Firma“ abzulehnen. Auf der anderen Seite können Christen durch ihr Verhalten auch das genaue Gegenteil bewirken. So gesehen sind das alle Christen Stellvertreter Christi auf Erden. Und in diesem Dienst stehen wir ständig, Tag und Nacht. Lasst uns deshalb stets ganz bewusst danach handeln und unserer Berufung entsprechend würdig leben. Die Betonung liegt dabei auf würdig, was zusätzlich noch einer besonderen Qualitätsstufe entspricht. Bei allem was wir tun, sollten wir uns deshalb immer und jeden Tag bewusst machen: „Ich bin Vertreter meines Herrn und verhalte mich entsprechend, denn Adel verpflichtet“.

 

Das Wort Gottes und hier insbesondere das Neue Testament

sind uns dabei Leitlinie und Richtschnur.

 

Jörgen Bauer

Am Jagdschlößle 15 – 89520 Heidenheim – Tel.: 07321/739115

 

 

 

 

7 Responses to “Berufene Botschafter an Christi Statt”

  1. Erich Foltyn Says:

    zu dem Thema, was hier dauernd läuft, fällt mir gerade ein, hat vor langer Zeit schon jemand ein Buch geschrieben. Es war der berühmte russische Dichter Dostojewskij, der Roman hieß “Schuld und Sühne”, eine Art Kriminalroman, in dem die Hauptfigur, ein gewisser Rodion Raskolnikow, ein junger Bursche war, der 2 alte Frauen ermordete, weil er unter anderem nicht verstehen konnte, wieso Napoleon sein Land verwüstete und dieser wurde noch von seinen Landsleuten bewundert.

    Rodion spekulierte, wenn Napoleon so viele Menschen umbringen konnte und er wurde noch gerühmt, wieso konnte er nicht so eine Persönlichkeit werden. Er kannte den Polizeichef persönlich und besuchte ihn nach der Tat, um mit ihm zu plaudern. Dieser hatte ihn gar nicht verdächtigt, aber Rodion verriet sich schließlich selber durch sein ihn quälendes Gewissen. Der zweite Teil des Romans, der Teil der Sühne wurde ja nie geschrieben. Dostojewskij selbst wurde ja auch nach Sibirien ins Straflager verbannt und zum Tode verurteilt, aber der Zar holte ihn kurz vor seiner Hinrichtung wieder heraus.

    Dostojewskij war auch ein sehr gläubiger Christ und hat sehr langwierige Passagen geschrieben über Bibelstellen in Form von sehr ausführlichen Diskussionen zweier Menschen über ihren Glauben. Da schrieb er eine Geschichte darüber, was wäre, wenn Jesus vor dem Großinquisitor stünde und eine Diskussion über das Wunder, wenn sich Jesus, der in der Wüste dem Teufel trotzte von den Klippen stürzen würde und dann nicht tot wäre usw.

    Heute höre ich viel aus dem Radio Stimme Russlands, wie sehr dort die Kirchen und das Christentum gepflegt werden. Ich kann mich nur wundern, wie in diesem, ehemals kommunistischen Land so gar keine Kirchenfeindlichkeit sein kann wie bei uns im “reichen” Westen. Dabei ist Russland auch sehr reich. Aber dort herrschen extreme Temperaturen und da sind die Leute etwas besonnener.

    • Emanuel Says:

      Ich weiß, Sie nehmen es nicht wahr … aber wenn ein Mensch wie Sie, mit diesem erfahrenen Bibel-Wissen beginnen würde, die “HIMMLISCHEN GEHEIMNISSE” von Emanuel Swedenborg, die jedem kostenlos zugänglich sind… wie viele Antworten auf Ihre langjährigen Forschungen und Fragen würden Sie aus dem 15-bändigen Werk des erleuchteten Emanuel ziehen … Weit mehr Erkenntnis als ich ich, der ich die HEILIGE SCHRIFT mein Leben lang nicht beachtet habe …

    • carma Says:

      ha, der letzte satz klingt lustig…
      ich hab mal gelesen, das dostojewski privat ein ziemlicher tyrann, eitler despot und geizhals war – und bei weitem nicht so religiös, wie allgemein angenommen. vor allem seine frau soll sehr unter ihm gelitten haben. so ist das meist, wenn man sich die kulturschaffenden näher besieht – menschlich waren sie selten so vorbildchlich, wie es ihre bisweilen grandiosen werke vermuten lassen würden… kunst und könnerschaft können uns in den himmel heben, obwohl ihre urheber
      nicht selten im morast menschlicher abgründe ihre schaffensenergie herleiten – das kann einen schon irritieren…

  2. Emanuel Says:

    Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers, damit auch das Äußere rein wird! 27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!

  3. Erich Foltyn Says:

    in der Krone schreiben sie jetzt, dass 3 Kirchen in Amstetten (Österreich) angezündet wurden …. die Polizei sucht ….


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