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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Haben Israelis keine Menschenrechte? 23. November 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:40

 

 

Amnesty und Oxfam lassen sich allzu oft von den Palästinensern vor den Karren spannen. Dadurch wird das Prinzip der Menschenrechte für höchst unmoralische Zwecke missbraucht. Wie in allen bisherigen Kriegen Israels hat der gegenwärtige Konflikt eine zentrale politische Dimension, in dem das Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Israel angreift und eine Flut von Anschuldigungen, wie “Kriegsverbrechen” und “Menschenrechtsverletzungen” veröffentlicht. Diese Vorwürfe werden von den Medien oft unhinterfragt übernommen und tragen dazu bei, Israel zu diffamieren. Auf diese Weise wird speziell in Europa versucht, dem jüdischen Staat das Recht, seine Zivilbevölkerung zu schützen, abzusprechen. Dadurch werden die moralischen Prinzipien der universalen Menschenrechte für höchst unmoralische Zwecke missbraucht.

 

 

Ideologische Voreingenommenheit

 

Amnesty International, eine Nichtregierungsorganisation, die schon häufig ihre ideologische Voreingenommenheit gegen Israel hinter der Fassade von Menschenrechten verborgen hat, war die erste, die innerhalb von sechs Stunden angriff, um zu behaupten, dass “Israel durch die Ermordung des Hamas-Militärchefs, Ahmad al-Dschabari, Zivilisten in Gaza und im südlichen Israel in große Gefahr brachte”. Tausende von Raketenangriffen auf israelische Zivilisten, darunter auch Dutzende in dieser Woche, für die Al-Dschabari verantwortlich war, wurden ignoriert, da diese nicht in das Konzept der anti-israelisch eingestellten Verantwortlichen von Amnesty passten. Kristyan Benedict, Kampagnenmanager von Amnesty Großbritannien, hat sein Twitter-Konto mit abfälligen und unmoralischen Angriffen auf Israel überflutet.

 

 

 

Israels Armee als “Kriegsverbrecher”

 

Amnesty International wiederholte in seiner Erklärung über die Tötung von Al-Dschabari die Anschuldigungen, die bereits in früheren politischen Kampagnen gegen Israel, etwa während des Libanonkrieges (2006) und des Gaza-Krieges (Dezember 2008/Januar 2009) erfunden wurden. Diese Anklagen wurden dann in dem in Verruf geratenen Goldstone-Bericht und anderen UN-Dokumenten aufgegriffen. In der aktuellen Version behauptet man, “Beweise für wahllose Angriffe … in dicht besiedelten Wohngegenden, die unausweichlich Zivilisten schaden”, gesammelt zu haben. Dieser verzerrten und unmoralischen Logik zufolge wird nicht die Hamas, die tödliche Raketen aus Häusern und Schulen schießt, sondern die israelische Armee, die ihre Bürger verteidigt, als Kriegsverbrecher angeklagt.  Ebenso wird in einer Aussendung von Oxfam impliziert, dass Israel nicht seine “Verpflichtungen unter internationalem Recht” wahrnimmt. Oxfam, vorgeblich eine humanitäre Hilfsorganisation, hat nicht die Kompetenz, juristische Beurteilungen zu treffen. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Organisation wiederholt den unmoralischen Vergleich zwischen palästinensischen Terroranschlägen auf Zivilisten aus bewohnten Gebieten und der notwendigen israelischen Selbstverteidigung macht. Oxfam rief Israel auf, die militärischen Operationen in Gaza einzustellen, ohne Israel eine Alternative zum Schutz seiner Bevölkerung zu präsentieren.

 

 

Behauptungen ungeprüft übernommen

 

Allerdings haben Amnesty, Oxfam und andere NGOs keine Ressourcen, um unabhängig Fakten, militärische Aktivitäten oder Rechtmäßigkeit verschiedener Handlungen zu analysieren. Im April 2002 hat der Amnesty-“Experte” Derek Pounder in der BCC die Lüge über das Jenin-Massaker bestätigt. Wie auch für andere NGO-Menschenrechtsexperten wie zum Beispiel Goldstone, besteht seine einzige Methode darin, die Behauptungen palästinensischer Gruppen zu wiederholen. Die Strategie, Menschenrechtsverletzungen anzuklagen, um Israel zu attackieren, wurde 2011 während der berüchtigten, von der UN gesponserten Durban-Konferenz mit 1500 Delegationen und 5000 Teilnehmern, unter ihnen auch Amnesty und Human Rights Watch, eingeführt. Dieses Forum beschloss eine Deklaration, die in der Vorbereitungskonferenz in Teheran vorgestellt wurde und die mit Hilfe einer Rhetorik von Apartheid, Genozid und Kriegsverbrechen versucht, die komplette Isolation Israels zu erreichen. Diese “Durban Strategie” wurde in Jenin, im Libanonkrieg 2006, häufig auch in Gaza und auch heute wieder verfolgt.

 

 

Eine moralische Farce

 

Politisierte NGOs in Israel tragen zu dieser moralischen Farce bei, welche die Prinzipien der Menschenrechte unterwandert. In der letzten Woche feuerten Terroristen aus dem Hamas-kontrollierten Gaza-Streifen dutzende Raketen auf israelische Dörfer und Städte – und trotzdem schwiegen Menschenrechtsorganisationen, einschließlich Gruppen wie Gisha, Btselem, Adalah, die vom New Israel Fund und europäischen Regierungen finanziert werden. Stattdessen veröffentlichen sie eine Flut von Verurteilungen der israelischen Gaza-Politik. Auch in der Vergangenheit haben diese Gruppen die Mobilisierung aller verfügbaren Ressourcen zur Beschaffung von tausenden Raketen kaum hinterfragt. Jede dieser wahllosen Attacken auf israelische Zivilisten stellt eine wesentliche Verletzung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts dar.  Für diese Gruppen sowie für ihre palästinensischen Partner und Finanziers, die hinter der sprachlichen Fassade der Menschenrechte an die Öffentlichkeit treten, haben Israelis keine Menschenrechte. {Quelle: www.welt.de - Von Gerald M. Steinberg – Der Autor ist Professor für Politikwissenschaften an der Bar-Ilan Unversität und Präsident der in Jerusalem ansässigen Forschungsorganisation NGO-Monitor, die sich mit Menschenrechtsangelegenheiten und humanitären Fragen auseinandersetzt}

 

 

Der Bus-Anschlag in Tel Aviv schürt die Angst vor einer Eskalation des Gazakonflikts. Ein Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sprach von einem terroristischen Akt.

 

Weiterführende Links

Nahost: Israel und Hamas einigen sich auf Waffenruhe

NRW-Piraten: Twitternde “Demokratie-Erzieher” werden belehrt

Israel:
Viele Verletzte bei Anschlag auf Bus in Tel Aviv

Gaza-Konflikt: Gefälschte Propaganda-Bilder der Hamas

 

 

 

 

Erdogans Chuzpe

 

Richard Herzinger sieht die Türkei im Gaza-Konflikt auf einem gefährlich irrationalen Weg

 

Was ist Chuzpe? Wenn ein Elternmörder vor Gericht mildernde Umstände einfordert, weil er Vollwaise ist. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist derzeit dabei, diese Definition noch zu überbieten. Weil er sich zu Recht Granateneinschläge aus Syrien auf seinem Staatsgebiet nicht länger bieten lassen will, droht Erdogan seit geraumer Zeit mit militärischer Intervention und fordert bei der Nato die Stationierung deutscher Patriot-Abwehrraketen an der syrischen Grenze an. Zugleich nimmt er sich die Freiheit, auf irakischem Staatsgebiet gegen die kurdische PKK vorzugehen – Luftangriffe eingeschlossen. Für zivile Opfer dieser Operationen interessiert sich in der Weltöffentlichkeit übrigens niemand. Hasstiraden Israel aber, seinerseits ständigem Raketenbeschuss aus Gaza ausgesetzt, wird von Erdogan als »terroristischer Staat« denunziert, wenn es sich mit chirurgischen Schlägen gegen die militärische Struktur der Hamas zur Wehr setzt. Seine antiisraelische Agitation, die den »Zionisten« nach antisemitischem Muster »Massaker an Kindern« in Gaza unterstellt, unterscheidet sich kaum noch von den Hasstiraden seiner arabischen Freunde wie den ägyptischen Muslimbrüdern und der Hamas, als deren Schutzmacht er die Türkei etablieren will. Nicht nur bei der Eindämmung des auf die ganze Region überspringenden Gemetzels in Syrien, sondern auch im Kampf gegen den Terrorismus wären die Türkei und Israel eigentlich natürliche Verbündete. Doch Erdogan führt, seiner islamistischen Ideologie und seinen großtürkischen Hegemonieträumen folgend, sein Land immer weiter in den Irrationalismus. Noch stellt er Israels Existenzrecht nicht explizit infrage, doch seine Rhetorik kommt dem mittlerweile bedrohlich nahe. Der Westen muss sich indes ernsthaft fragen, wie lange er sich noch einen Partner leisten kann, der sich offen mit terroristischen Judenhassern wie der Hamas solidarisiert. {Quelle: www.juedische-allgemeine.de –  von Richard Herzinger – Der Autor ist Politischer Korrespondent der »Welt« und »Welt am Sonntag«}.

 

2 Responses to “Haben Israelis keine Menschenrechte?”

  1. Erich Foltyn Says:

    meiner Meinung nach müßte man den Islam verurteilen, der es ihnen erlaubt, Raketen abzuschießen, aber auf meine Meinung wartet ja niemand.

    • carma Says:

      na ja, werter foltyn: auch die christenheit erlaubt sich so manches – in der nato sitzen nicht nur atheisten!
      unsere “christlichen” regierungen erlauben sich sogar, in fast allem den ratschlägen eines als moslem geborenen und islamisch geprägten präsidenten zu folgen, auch wenn der als gefangener seiner biographie vermutlich ganz anderes “tickt”, als man zu meinen glaubt – und das in vielerlei hinsicht…


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