kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Diebe geben nach Kirchenschändung ihr Diebesgut zurück 23. November 2012

Einsortiert unter: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:07

und bitten um Vergebung …

 

Homs – Fidesdienst: In Qara (Diözese Homs, Westsyrien) wurde am 19. November die antike Kirche der heiligen Sergius und Bacchus aus dem 6. Jahrhundert wurde von Vandalen verwüsten, nachdem diese das Kirchenportal aufgebrochen hatten. Die Vandalen nahmen über 20 Ikonen (aus dem 18. und XIX. Jahrhundert) und alte Handschriften mit, verwüsteten den Altar und versuchten auch ein berühmtes Fresko aus dem XII. Jahrhundert von der „Gottesmutter mit der Milch“ zu entwenden. Bei dem Versuch, das Fresko zu entfernen wurde das Marienbild zweimal durchschnitten. Kurz nach Bekanntwerden der Nachricht entstand in der Kleinstadt, die sich unter Kontrolle der syrischen Opposition befindet eine Solidaritätsbewegung unter den verschiedenen Gemeinschaften. Familienoperhäupter, Stammesvertreter, muslimische Religionsführer und Vertreter anderer Konfessionen kamen zu der Kirche und bekundeten ihre Verbundenheit mit dem griechisch-orthodoxen Priester, der weiterhin heilige Messen für die wenigen noch in Qara lebenden christlichen Familien feiert. Der griechisch-orthodoxe Patriarch Ignatius IV. Hazim und der griechisch-katholische Patriarch Gregorios III. Laham wurden bereits über den Vorfall informiert und forderten sowohl die Regierung als auch die Opposition auf, die Sicherheit des Landes zu garantieren, das „im Chaos versinkt“, nachdem es vermehrt zu Banditentum, Entführungen, Übergriffen und Massakern kommt.

 

 

Unterdessen kam es am gestrigen 21. November, zu dem, was die einheimische Gemeinde als „Wunder“ bezeichnet. Am Morgen fuhr ein Lastwagen mit maskierten Männern vor der Kirche vor. Die Gruppe bat um ein Treffen mit Pfarrer Georges. Wie der Priester dem Fidesdienst berichtet, trugen die Männer folgendes Anliegen vor: „Wir sind nicht damit einverstanden, was unsere Gefährten getan haben. Wir bitten um Vergebung. Denn wir sind eine einzige Gemeinschaft, ein einziges Volk, eine einzige Nation. Eure Sicherheit ist unsere Sicherheit.“. Diese unerwartete Geste der Aussöhnung wurde von den Gemeindemitgliedern mit einem Straßenfestgefeiert und von der örtlichen „Mussalaha“-Gruppe ausdrücklich begrüßt. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

Erzbischof Raham appelliert an Kriegsparteien:

Verschont die Städte Kamishly und Hassaké

 

Hassaké – Fidesdienst: Tausende unschuldige Zivilisten und Flüchtlingsfamilien, darunter viele Frauen, ältere Menschen und Kinder haben in den Städten Kamishly und Hassaké (Ostsyrien) Zuflucht gesucht, die deshalb „unbedingt vom Konflikt verschont beleiben müssen, damit eine humanitäre Katastrophe vermieden wird“. Mit diesem Appell wendet sich der syrisch-orthodoxe Erzbischof Eustathius Matta Roham von Jazirah und Euphrat, die die östlichen Teile des Landes umfasst. In einem Bericht für den Fidesdienst, bezeichnet Erzbischof Matta Roham die Situation als „konfus“. Die Menschen seien „verängstigt“, insbesondere auch in Kamishly und Hassaké. „In beiden Städten wohnen über 400.000 Menschen“, so der Kirchenvertreter weiter, „davon sind jeweils etwa 20% Christen. Außerdem halten sich in Kamishly und Hassaké tausende Flüchtlingsfamilien auf, die ihre zerstörten Wohnungen in anderen Teilen des Landes verlassen mussten. Wenn eines Tages, Gott möge es verhindern, der Krieg auch diese beiden Städte erreicht, dann wird es ein verheerende Katastrophe für tausende Familien und unschuldige Zivilsten geben“.

 

 

Syria: Christians take up arms for first time

Deshalb appelliert der Erzbischof an internationale Organismen und alle Konfliktparteien mit der bitte, dass „diese Region verschont bleiben möge und damit sicherer Zufluchtsort für alle sein kann und das Leben tausender Familien gerettet wird“. In seiner Botschaft erklärt der Erzbischof mit Blick auf die Zerstörung vieler Städte und Infrastrukturen mit Bedauern, dass „viele Jahre notwendig sein werden, damit sowohl die Seelen als auch die Gebäude unseres Landes wieder hergestellt werden. Ich bete dafür, dass die Gerechtigkeit und der Frieden über diese Chaos siegen werden“. „Der Krieg in Syrien“, heißt es weiter, „führt zu Spaltung unter den Gemeinschaften an vielen Orten und zur Verwüstung der Städte. Auf der anderen Seite entsteht aber auch Solidarität unter vielen Menschen, die den bewaffneten Kampf ablehnen und versucht Not leidenden Familien zu helfen.“ Bischof Matta Roham betont abschließend, er bete dafür, dass „der Herr alle Konfliktparteien zu einer friedlichen Lösung führen möge“. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

Orthodoxer Erzbischof kritisiert EU

und gewalttätige Demonstranten

 

Der orthodoxe Erzbischof von Athen, Hieronymos II., sagte vor der ökumenischen Delegation von Weltkirchenrat und KEK:

Sogar Impfungen für Kinder werden in Griechenland Luxus.

 

Athen (kath.net/KAP): Vor dem Hintergrund der Schuldenkrise hat der Athener orthodoxe Erzbischof Hieronymos II. (Foto) am Dienstag die EU aufgefordert, zu ihren Gründungsprinzipien zurückzukehren. Die Union habe sich von Solidarität, Kooperation und Brüderlichkeit zunehmend abgewandt und interessiere sich heute nur noch für Zahlen und Finanzen, kritisierte Hieronymus. Er kritisierte aber auch gewalttätige griechische Demonstranten, die EU-Vertreter angreifen. Hieronymos äußerte sich beim Besuch einer ökumenische Delegation unter Leitung des Generalsekretärs des Weltkirchenrates (ÖRK), Olav Fykse Tveit, und jenem der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Guy Liagre. Hieronymos verwies darauf, dass die Kirche inzwischen überall im Land Lebensmittelausgaben eröffnet habe. Viele Eltern könnten sich Impfungen ihrer Kinder nicht mehr leisten und immer mehr Menschen kämen zu den Armenausspeisungen der Kirche. Das Oberhaupt der orthodoxen Landeskirche, der 97 Prozent der Griechen angehören, verurteilte den Angriff von aufgebrachten griechischen Demonstranten gegen den deutschen Generalkonsul in Thessaloniki. Am Montag begann der Prozess gegen die Angreifer. Generalkonsul Wolfgang Hoelscher-Obermaier war am Rande eines Treffens deutscher und griechischer Bürgermeister angegriffen und mit Kaffee übergossen worden.

 

Gebete für Griechenland

 

Sowohl der Zentralausschuss des ÖRK als auch der Zentralausschuss der KEK hatten im September auf Kreta in der Orthodoxen Akademie in Kolymbari getagt. Beide Gremien verabschiedeten öffentliche Erklärungen über die Finanzkrise in Griechenland. “Wir rufen unsere Mitgliedskirchen auf, die Menschen in Griechenland inmitten dieser Finanzkrise, die die Menschen schwer trifft, in ihre Gebete einzuschließen”, sagte der ÖRK-Generalsekretär Tveit im Vorfeld des Besuchs: “Die Kirchen in Griechenland stehen vor der großen Herausforderung, auf die individuellen Tragödien reagieren zu müssen, die eine direkte Folge der Arbeitslosigkeit und der Verarmung sind. In dieser Zeit wollen wir durch unseren Besuch unsere Solidarität mit den griechischen Kirchen unter Beweis stellen”, fügte er hinzu. Pastor Liagre erinnerte, dass die Auswirkungen der aktuellen Krise in Griechenland und anderen europäischen Ländern voraussichtlich noch viele Jahre zu spüren sein würden. {Quelle: kath.net}

 

One Response to “Diebe geben nach Kirchenschändung ihr Diebesgut zurück”

  1. Kreationist74 Sagt:

    Wie gesagt, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Aber es steht ja geschrieben in Röm 5, 20:

    Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden,


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