kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Investor baut Kirche zur Kneipe um – Tunisair verbietet Alkohol während Ramadan 22. Juli 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:11


Bier statt Bibel

 

Ein Gotteshaus hat nach jahrelanger Odyssee wieder festen Boden unterm Fundament: Die ehemalige Holzkirche der Dreieinigkeitsgemeinde auf dem Kaßberg wird seit gestern neu aufgebaut. Das Fertigteilhaus dient aber nicht der geistigen Erbauung, sondern weltlichen Genüssen: Eine Kneipe soll einziehen. „Zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2012 wollen wir den Rohbau fertig haben“, sagt Jörg Mierbach (47). Der Investor hatte im Frühjahr die eingelagerten Bauteile der Kapelle gekauft, will am neuen Standort in der Ahornstraße eine Gaststätte in dem 160 Quadratmeter großen Kirchenbau eröffnen. Die Holzkirche sorgt seit Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Sie war von Amerikanern nach dem Krieg von der Missouri-Synode als Ersatz für die zerstörte Steinkirche gespendet worden. Von 1949 bis 1979 fanden Gottesdienste in dem Holzbau in der Kaßbergstraße 19 statt. In den 1990er-Jahren ver­kaufte die Kirchgemeinde das Haus an einen Bayern. Der Abriss drohte. Der Eigentümer lenkte nach Protesten ein, ließ die Kapelle abbauen und lagerte die Holzteile an einem geheimen Ort ein. Als er das Haus schließlich verschenken wollte (Morgenpost berichtete), meldeten sich über 20 Interessenten. Sie scheiterten aber an den Kosten eines Wiederaufbaus. Nicht so Jörg Mierbach. „Wir investieren 750.000 Euro. Allein 350.000 Euro hat die Renovierung der hölzernen Bauteile gekostet.“ Im Frühjahr 2013 soll in dem einstigen Gotteshaus eine Gaststätte eröffnen. Zehn Gastronomen seien in der engeren Auswahl, so Mierbach. „Und Braustolz ist auch mit im Boot“. {Quelle: www.sz-online.de – zum Bild:  Das Fundament für die abgebaute Kapelle aus Holz, die einst auf dem Kaßberg langsam verfiel}.

 

 

 

 

 

Tunisair verbietet Alkohol während Ramadan

 

 

Ja, der arabische Frühling!

Was wurde er von den Gutmenschen und Spaßmenschen

mit Vorschusslorbeeren überschüttet!

Endlich Freiheit, Demokratie, das Ende der Geschichte.

Alle Menschen haben sich lieb und stehen gänzlich ohne Ideologie

und Scheuklappen in fruchtbaren Geschäftsbeziehungen zueinander.

Kurz – als wenn dies ginge – der gemeinschaftliche Endsieg

von Kapitalismus und Menschenrechten.

 

 

Groß war die Ernüchterung zunächst vor allem bei denen, die es direkt etwas angeht. Plötzlich gehörte man in Libyen eben nicht mehr zum Stamm der Herrscherfamilie und war nur noch Opfer und nicht Profiteur von Korruption. Oder man wurde nun als koptischer Christ in Kairo verprügelt und fand sich unter einem Muslimbruder-Präsidenten wieder. Und Frau will man da gleich gar nirgends mehr sein: Die Kopftücher schossen an der ganzen südlichen Mittelmeerküste wie Pilze aus dem Boden. Wer bei fünf keines auf dem Kopf hatte – oder zumindest auf eine Zypresse geklettert war – dem konnte es passieren, dass er (oder vielmehr sie) wie auf dem Tahir-Platz übel vom Mob befingert wurde. Nun erreicht der Frust auch die bisher wohlwollenden Spaßgesellschafter in Europa. Ägypten steht auf der Kippe, sich aus der Liga der Bikini-Urlaubsländer zu verabschieden. Zumindest entsteht dort ein Geist, der auch unbedarftes Hotelpersonal erfasst, der westlicher Freizügigkeit wesentlich kritischer gegenüber steht, als dies unter Mubarak noch der Fall war. Auch in Tunesien hat sich der Wind gedreht und den Menschen recht gegeben, die schon vor zwanzig, dreißig Jahren gesagt haben, dass die Magreb-Staaten für klassisch westliche Demokratien einfach nicht reif sind. (Woran sich seither leider nichts geändert zu haben scheint, so lange der Ungeist des Propheten so tief in den Köpfen der Menschen spukt).

 

Entsprechend den Vogel abschießen tut dort aktuell Tunisair, eine auch von europäischen Reiseveranstaltern gerne für Charter genutzte halbstaatliche Fluglinie, die zur Zeit plakativ und gehorsam auf Ramadan macht. Sie stellt kurzerhand (auch unter dem Protest Einheimischer) für den aktuellen Fastenmonat den Ausschank von Alkohol ein. Sicher bleibt das nicht die letzte archaische Spielregel, an die sich Tunesier und Nordafrika-Touristen künftig werden gewöhnen müssen. Ist es denn so schwierig zu erkennen, dass jeder Machtzugewinn des Islam in einer Gesellschaft mit Freiheitsbeschränkungen, Unterdrückung und gesellschaftlicher und staatlicher Disfunktionalität einher geht? Es gibt nicht einmal einen Einzelfall, wo man das Gegenteil beobachten könnte! Wer daraus nicht lernt ist nichts anderes als unverantwortlich! Was treibt unsere deutschen Machtbesitzer vor diesem Hintergrund nur um geradezu paranoid das Vierte Reich zu fürchten während man die Lehre eines faschistoiden Religionsstifters sogar noch in Form von Islamunterricht bei uns an die Schulen holt und die Tür für Einwanderer mit dieser Software weit offen hält?!

 

One Response to “Investor baut Kirche zur Kneipe um – Tunisair verbietet Alkohol während Ramadan”

  1. Bier statt Bibel

    damit landen Sie sicher im Himmel -


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 296 Followern an