kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Sieg kommt von Gott 13. Juli 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 15:22

Eine Mannschaft wird siegen

 

Am Sonntag, im Stadion von Kiew.

Nicht vom Fußball,

wohl aber von den Freuden des Siegens

erzählt auch die Bibel.

 

 

Der Sieg kommt von Gott

1. Makkabäer 3, 18; 2. Makkabäer 13, 9-17; Sprüche 21, 31

 

Viele biblische Erzählungen berichten davon, wie Gott den Menschen zum Sieg gegen ihre Feinde verhalf. Als ein feindlicher König die Juden überfallen wollte, gebot Judas Makkabäus den Juden, Gott Tag und Nacht um Hilfe zu bitten. Dann zog er dem Angreifer mit seinen Leuten entgegen. »Gott gibt Sieg war ihre Losung, und tatsächlich besiegten sie den feindlichen König und sein Heer, »denn Gott war ihr Helfer gewesen«. Judas wusste: »Es kann leicht geschehen, dass wenige ein großes Heer überwinden; denn Gott kann ebenso gut durch wenige den Sieg verleihen wie durch viele.« Der Mensch kann zwar auf einen Sieg hinarbeiten, letztendlich jedoch entscheidet Gott über den Erfolg. ( 1. Makkabäer 3, 18,  2. Makkabäer 13, 9-17,  Sprüche 21, 31) – Zitat: »Aber der Sieg kommt vom Herrn«.

 

 

 

David besiegt Goliath – 1. Samuel 1; Sirach 47, 6

 

Einer der bekanntesten Siege der Bibel ist der Sieg Davids über den Riesen Goliath. Als die Philister sich schon zum Kampf gegen die Israeliten aufgestellt hatten, kam David dazu und forderte den Riesen Goliath aus dem Heer der Philister zum Kampf heraus. Goliath sah den schmächtigen Schafhirten David, lachte ihn aus und war sich seines Sieges schon sicher. Doch als sich der bewaffnete Riese näherte, nahm David einen Stein aus seiner Hirtentasche »und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel«. Dann nahm David das Schwert des Riesen und tötete ihn. »Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie«  ( 1. Samuel 1,  Sirach 47, 6). Zitat: »Denn er rief den Herrn, den Höchsten, an; der stärkte ihm seine Hand, dass er den erfahrenen Kriegsmann tötete und seinem Volk den Sieg gab«.

 

 

 

 

Judit – Judit 7-16

 

 

Durch eine List besiegte Judit den Feldherrn Holofernes. Der nämlich hatte ihre Heimatstadt Betulia so lange belagert, bis das Wasser knapp wurde und die Einwohner sich fast schon ergeben wollten. Da entschloss sich die reiche und schöne Witwe Judit, etwas zu unternehmen. Sie nutzt ihre Schönheit, um im Lager der Feinde bis zu Holofernes durchzudringen. Der lädt sie dann zu einem Gelage ein und lässt in Erwartung einer aufregenden Liebesnacht seine Diener aus dem Zelt verschwinden. Judit jedoch macht Holofernes mit Wein betrunken, enthauptet ihn und kehrt mit dem Kopf in ihre Stadt zurück. Als die Soldaten am Morgen entdecken, was mit ihrem Feldherrn geschehen ist, fliehen sie. Die Einwohner Betulias jedoch feiern ihren Sieg. ( Judit 7-16)Zitat: »Nach diesem Sieg zog das ganze Volk von Betulia nach Jerusalem, um den Herrn anzubeten«.

 

 

 

Ein merkwürdiger Sieg – 1. Mose 32, 23ff

 

Einen sehr merkwürdigen Sieg errang Jakob am Fluss Jabbok. In einer Nacht, kurz bevor er seinen Bruder Esau wiedertreffen wollte, um sich mit ihm zu versöhnen, begegnete ihm am Fluss Jabbok eine seltsame Gestalt. Der Mann kämpfte mit Jakob »bis die Morgenröte anbrach. Und als er sah, dass er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte«. Daraufhin bat der Fremde Jakob, ihn gehen zu lassen, doch Jakob antwortete: »Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.« Der Fremde segnete ihn und gab ihm einen neuen Namen: Israel – »der mit Gott kämpft« ( 1. Mose 32, 23ff). Zitat: »Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen«.

 

 

 

 

Siegespreis

1. Korinther 9, 24f; Philipper 3, 14; Kolosser 2, 18

 

»Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt«, fordert Paulus die Gemeindeglieder in Korinth auf. Doch er spricht nicht von einer Siegesprämie beim Sport. Sportler nämlich empfangen nur einen »vergänglichen Kranz, wir aber einen unvergänglichen«. Paulus strebt keinen sportlichen Sieg an, aber sportlich verfolgt er sein Ziel: »Ich strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus«, erklärt er ( 1 Korinther 9, 24f,  Philipper 3, 14,  Kolosser 2, 18). Zitat: »Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen«.

 

 

 

Siegeslieder

2. Mose 15, 21; Richter 5; 16, 23-25; Psalm 118, 15f; 1. Samuel 18, 7

 

 

Die Freude über einen Sieg ist meistens groß. Das war zu biblischen Zeiten nicht anders als heute. Und so überliefert die Bibel viele Siegeslieder, in denen der Erfolg und die Rettung aus Feindesnot besungen werden. Nach dem Durchzug durch das Schilfmeer nahm Moses Schwester Mirjam eine Pauke und sang: »Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt.« Debora sang nach ihrem Sieg über Sisera ein Loblied, und auch in einem Psalm heißt es: »Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten« ( 2. Mose 15, 21,  Richter 5; 16, 23-25,  Psalm 118, 15f,  1. Samuel 18, 7)  – Zitat: »Man singt mit Freuden vom Sieg«.

 

 

 

 

Jesus hat den Tod besiegt

1. Korinther 15, 55

 

 

Christus hat den Tod besiegt. Das erklärt Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth. Dort hat es wohl Menschen gegeben, die die Auferstehung der Toten anzweifelten. »Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind«, hält Paulus dagegen. Ansonsten sei ja der ganze Glaube nichts wert. Gerade die Erfahrung, dass Jesus auferstanden ist, habe den christlichen Glauben doch erst wachsen lassen, erklärt er und betont: »Der Tod ist verschlungen vom Sieg« ( 1. Korinther 15, 55). Zitat: »Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel«?

 

 

 

{Quelle: www.sonntagsblatt-bayern.de - von Uwe Birnstein – Der Theologe Uwe Birnstein macht sich in der Sonntagsblatt-Serie »Das Beste aus der Bibel« Woche für Woche auf die Suche nach den bewegendsten und außergewöhnlichsten Geschichten der Bibel. »Das meistgedruckte Buch der Welt verstaubt in den Bücherregalen«, klagt er. Der Grund: Die Heilige Schrift ist kein Roman und eignet sich nicht zur raschen Lektüre. Die Perlen, die sie birgt, müssen erst entdeckt werden. »Das Buch der Bücher birgt Geschichten, die es mit jedem Liebesroman und jedem Thriller, mit jedem Krimi und jeder Generationen-Saga mühelos aufnehmen kann.« Das Beste der Bibel – eine Bibelkunde der besonderen Art. DAS WIRKEN GOTTES: Genau wie heute gab es schon zu biblischen Zeiten die unterschiedlichsten Auseinandersetzungen und Kämpfe zwischen Menschen. Religiöse, wirtschaftliche und politische Interessen wurden auch damals oft mit Waffengewalt durchgesetzt. Aber die Bibel erzählt auch von Siegen, die allein durch Schlauheit, Geschick oder durch innere Widerstandskraft errungen wurden. Wichtig ist der Bibel: Ein Sieg steht für Gläubige immer in engem Zusammenhang mit dem Wirken Gottes. Deshalb finden sich in der Bibel auch viele Sieges- und Dankeslieder zum Lob Gottes}.

 

 

 

2 Responses to “Der Sieg kommt von Gott”

  1. Emanuel Says:

    Was hier auf dieser verehrten Seite des werten Knechtes oft vehement und kontrovers diskutiert wird , hat mein Lehrer E. Swedenborg bereits vor mehr als 200 Jahren sehr schön und einfach einleuchtend erklärt …. Falls es noch hier jemanden gibt , den es interessiert und falls der Knecht es gestattet… viel Spaß beim Lesen des kurzen Auszuges aus

    Swedenborg, Emanuel

    Sapientia angelica de divina providentia 1764
    Deutsch: Die Weisheit der Engel betreffend die göttliche Vorsehung

    Übersetzung von Johann Friedrich Immanuel Tafel.

    Volltextversion der 4. Auflage Zürich : Swedenborg-Verlag, [1963]

    Zum bibliographischen Eintrag

    Drittens:

    Daß nur die selig werden sollen, die innerhalb der Kirche
    geboren sind, ist eine unsinnige Irrlehre.

    Diejenigen, die außerhalb der Kirche geboren sind, sind ebensogut Menschen, wie die innerhalb derselben, von gleichem himmlischen Ursprung, und ebensowohl lebende und unsterbliche
    Seelen. Sie haben auch eine Religion, vermöge welcher sie anerkennen, daß
    ein Gott ist, und daß man gut leben soll, und wer Gott anerkennt und gut lebt,
    wird geistig auf seiner Stufe, und wird selig, wie oben gezeigt worden. Man
    sagt, sie seien nicht getauft; allein die Taufe macht nur diejenigen selig, die
    geistig gewaschen, d.h. wiedergeboren werden; denn die Taufe dient zum
    Zeichen und zur Erinnerung daran. [Man sagt ferner:] der Herr sei ihnen nicht
    bekannt, und ohne den Herrn sei keine Seligkeit; allein keinem wird irgend
    Seligkeit darum zuteil, weil ihmder Herr bekannt ist, sondern weil er nach den
    Geboten desselben lebt; und dann ist Er jedem bekannt, welcher Gott anerkennt;
    denn der Herr ist der Gott des Himmels und der Erde, wie Er selbst
    lehrt:Matth.28/18, und anderwärts. Überdies haben die, welche außerhalb der
    Kirche sind, die Vorstellung von Gott als Menschen, mehr als die Christen,
    und diejenigen, die diese Vorstellung von Gott als Menschen haben, und gut
    leben, werden vom Herrn angenommen. Sie erkennen auch an, daß Gott der
    Person und dem Wesen nach Einer sei, anders als die Christen; sie denken
    auch an Gott in ihrem Leben, denn sie halten das Böse für Sünde gegen Gott,
    und wer dies tut, der denkt auch an Gott in seinem Leben. Die Christen haben
    die Vorschriften der Religion aus dem WORT, aber nur wenige gibt es, die
    einige Vorschriften des Lebens daraus schöpfen. Die Katholiken lesen es
    nicht, und die Protestanten, die in demvon der Liebe getrennten Glauben sind,
    merken nicht auf dasjenige darin, was das Leben betrifft, sondern nur auf das,
    was sich auf den Glauben bezieht, und doch ist das ganze WORT nichts anderes
    als eine Lebenslehre. Das Christentum ist nur in Europa, der Mohammedanismus
    aber und das Heidentum in Asien, in Indien, Afrika und Amerika, und
    das Menschengeschlecht in diesen Weltteilen übertrifft an Menge zehnmal
    dasjenige Menschengeschlecht, das im christlichen Teil der Welt ist, und in
    diesem sind wenige, welche die Religion in das Leben setzen. Was ist daher
    unsinniger, als zu glauben, daß nur diese selig, jene aber verdammt werden,
    und daß der Himmel demMenschen durch die Geburt zuteil werde, und nicht
    durch das Leben? Darum sagt der Herr: „Ich sage euch, viele werden kommen
    von Morgen und von Abend, und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich
    zu Tische sitzen; die Söhne des Reichs aber werden ausgestoßen werden“:
    Matth.8/11,12.

    Viertens:

    Daß einige aus dem Menschengeschlecht schon durch Vorherbestimmung
    verdammt seien, ist eine grausame Irrlehre.

    Grausam ist es nämlich, zu glauben, daß der Herr, Der die Liebe und Barmherzigkeit selbst
    ist, zugebe, daß eine so große Menge Menschen für die Hölle geboren werde,
    oder daß so vieleMyriaden vonMyriaden als Verdammte und Verfluchte, d.h.
    als Teufel und Satane geboren werden, und daß der Herr nicht durch Seine
    göttliche Weisheit Vorsehung tue, daß diejenigen, die gut leben und Gott
    anerkennen, nicht in das ewige Feuer und die ewige Pein geworfen werden. Ist
    ja doch der Herr der Schöpfer und Seligmacher aller, und Er allein führt alle,
    und will niemands Tod. Grausam ist es daher, zu glauben und zu denken, daß
    eine so große Menge Völker und Nationen unter Seiner Leitung und Aufsicht
    durch Vorherbestimmung dem Teufel zur Beute überliefert werde.

  2. An alle Menschen

    Von der zerteilten Welt unserer täglichen Leben
    sammeln wir uns auf der Suche nach Ganzheit.
    Durch unsere verschiedenen Tätigkeiten und unterschiedlichen Ziele
    sind wir voneinander getrennt und in uns selbst zerteilt.
    Doch wir wissen,
    dass nichts völlig abgetrennt ist vom Netz des Lebens,
    das uns alle nährt.

    Lasst uns alle endlich wieder zusammenkommen in Liebe.

    Das Ganze braucht zum Heilen die Kräfte des Ganzen,
    die im heiligen Kreis gemeinsam verbunden werden.
    Der Weg dahin ist das WahrNehmen der Wunden und der Wunder.

    Nimm dir endlich das Recht an allem zu zweifeln,
    solange zu suchen, bis du die AntWort in deinem Innersten fühlen kannst.
    Ahne im BeGehren den möglichen Weg
    dich dem LebensZerStörenden zu verweigern.

    Nur wenn das BeGehren sich mit der InBrunst des Schmerzes
    vollmächtig verbindet,
    wird eine fähig das Künftige zu gestalten als not-wendige WiederGeburt.
    Im AbFluten des Schmerzes perlt lebendige Lust.

    Wenn dich etwas berührt, dann wage dich zu rühren,
    wenn dich etwas anspricht, dann wage zu sprechen,
    wenn du damit etwas anfangen kannst, wage anzufangen,
    wenn du etwas VerBindendes fühlst, wage dich zu verbinden
    zum Wohle allen Seins.”

    Alles Sein ist untrennbar verbunden mit dem sich unaufhörlich entwickelnden All.
    Die Erde ist unsere Mutter und Heimat einer einzigartigen Gemeinschaft
    vielfältigster LebeWesen, die sie beständig hervorbringt und wandelt.
    Unser VerMächtnis als Menschen ist es,
    die Heiligkeit allen Lebens zu achten,
    zu ehren und zu be-wahren
    sowie die Gaben der Erde gerecht miteinander zu teilen,
    sie sorgsam zu nutzen zum Wohle allen Seins.
    Mehrere tausend Jahre HerrschaftsGeWalt haben die Menschen,
    Tiere und Pflanzen unterdrückt und misshandelt
    sowie riesige GeBiete der Erde verwüstet.
    Noch immer leidet die Menschheit auf der Erde
    unter Herrschaft und ZerStörung.

    Jeden AugenBlick findet GeWalt statt:
    gegen Frauen,
    gegen Kinder,
    gegen Männer,
    gegen Tiere,
    gegen Pflanzen,
    gegen unsere MitWelt.
    Folgen davon sind Angst und Leid, Hunger und ArMut, Elend und Not – Krieg in allen BeReichen des Lebens.
    Grundsätzlich leben weltweit die meisten Männer auf Kosten von Frauen und Kindern
    und alle Reichen und Wohlhabenden auf Kosten der AusgeBeuteten und Armen.
    Frauen leisten 2/3 aller Arbeit,
    doch bekommen nur 1/10 des WeltEinkommens
    und besitzen weniger als 1 % des WeltReichtums.
    Die reichen 20 % der Menschheit verbrauchen 80 % der Gaben der Erde,
    während 80 % der Menschheit notdürftig überleben
    und an den Folgen dieser UnGeRechtigkeit auch sterben.
    HerrSchaft zerstört das Netz des Lebens und missachtet die Heiligkeit der gesamten Schöpfung:
    die heilige Weisheit und SchöpfungsKraft der Frauen
    die heilige Kraft männlichen Schutzes und männlicher HinGabe
    die heilige LebensKraft der Tiere und Pflanzen
    die heilige SeinsKraft von Erde, Wasser, Luft und Feuer
    die heilige Kraft des AllEinsSeins, der AllMutter selbst.

    Wir alle sind unauflöslich miteinander im LebensNetz verbunden.
    Jede selbstsüchtige, gleichgültige und lieblose Haltung und Handlung
    vergrössert die ZerStörung, die uns alle gefährdet.
    Die Menschheit leidet unter der er-zwungenen AbWesenheit heiliger mütterlicher Kraft als Quelle allen Lebens.
    Familien, die aus der Weisheit und Kraft der Mütter leben, gedeihen fried- und freudvoll.
    Alle, die in verhältnismässiger Sicherheit und in WohlStand leben,
    verbrauchen unrechtmässig den AnTeil der Armen an den Gaben der Erde.
    Somit sind wir, die wir zu den WohlHabenden der Welt gehören verantwortlich,
    gemeinsam die not-wendigen Änderungen zu be-wirken, damit alle Menschen endlich wieder in Würde leben können.
    Dies verlangt von uns jetzt innezuhalten, uns auf unsere Menschlichkeit zu be-sinnen
    und sie wahr-haftig zu leben mit all unserer Kraft in jedem AugenBlick.
    Wir müssen uns wieder be-sinnen, dass menschliche EntWicklung
    nach BeFriedigung unserer GrundBeDürfnisse bedeutet, mehr zu werden und mehr zu sein
    - nicht mehr zu besitzen und mehr zu haben.
    Wenn wir nicht mehr von der Erde nehmen als wir ihr geben, dann reichen ihre Gaben für alle NachKommen.
    Um das GleichGeWicht des Lebens zu wirken und zu wahren,
    müssen wir das heilige Sich-Hin-Schenken aller Wesen ehren und ihre Gaben vom Herzen her miteinander teilen.
    Der sogenannte FortSchritt wird erst dann sinn-voll, wenn er zum Wohle allen Seins gemeinsam genutzt wird.
    Miteinander leben, füreinander sorgen und miteinander teilen ist das Wesen jeder wirklich lebendigen Gemeinschaft.
    Wenn wir uns zum Wohle aller miteinander verbinden,
    dann reicht unsere verbundene Kraft für alle not-wendigen VerÄnderungen.
    Wir sind alle verantwortlich, die Heiligkeit allen Lebens verlässlich zu schützen
    - als wahre Töchter und Söhne der All-Einen-Mutter.
    Gequält und misshandelt brauchen alle Menschen und alle LebeWesen sofort BeiStand und Schutz,
    hungernd oder durstig sofort TrinkWasser und Nahrung, krank oder verletzt sofort Hilfe und Heilung,
    frierend und obdachlos sofort Wärme und ein ZuHause…..
    Wenn wir all dies zum Schutz unserer Leben brauchen, dann ist es natürlich unsere heiligste VerAntWortung,
    auch das Leben anderer Menschen und LebeWesen mit all unserer Kraft zu schützen.
    Doch in jeder Minute werden auf der Erde mindestens:
    - 75 Menschen verhungern, davon 29 Kinder
    - 5 -6 Mädchen geschlechtsverstümmelt
    - 2 -3 Kinder versklavt
    - 1 – 2 Mädchen sterben wegen Schwangerschaft/Geburt vor dem 15. LebensJahr

    Von den ungefähr 2 366 Millionen Frauen auf der Erde ist mindestens:
    - jede 2. geschlechtlich (sexuell) belästigt (= 1 330 Mio)
    - jede 2. seelisch misshandelt (= 1 330 Mio)
    - jede 2.-3. leiblich (körperlich) misshandelt (=1 200 -1 330 Mio)
    - jede 3. vergewaltigt (= 781 Mio)
    - jede 4. geschlechtlich (sexuell) misshandelt (= 591 Mio)
    - jede 17. geschlechtsverstümmelt(sog.BeSchneidung)(= 142 Mio)
    - jede 28. versklavt (= 85 Mio)
    - jede 100. zur AbTreibung gezwungen (= 24 Mio)
    und fast jede Frau leidet unter herrschaftlicher BeNachTeiligung
    und AusBeutung….

    Jeder 10. Mensch auf der Erde (= 650 Mio) leidet unter Krieg
    und dessen Folgen,
    90 % davon sind Frauen und Kinder (= 585 Mio)….

    Von den weltweit ungefähr 1 950 Millionen Kindern ist mindestens :
    - jedes 2. gezwungen in ArMut zu leben (= 975 Mio)
    - jedes 2. leiblich ( körperlich ) misshandelt (= 975 Mio )
    - jedes 3. untergewichtig infolge von Hunger (= 643,5 Mio)
    - jedes 3. geschlechtlich (sexuell ) misshandelt
    davon sind 90 % Mädchen (=579 Mio = 57 % aller Mädchen)
    und 10 % Jungen (= 65 Mio = 7 % aller Jungen )
    - jedes 3. gezwungen in schwerster ArMut zu überleben (= 600 Mio)
    - jedes 15. verwaist (= 143 Mio)
    - jedes 16. gezwungen zu arbeiten (= 250 Mio)
    - jedes 20. gezwungen auf der Strasse zu über-leben (= 100 Mio)
    - jedes 100. auf der Flucht (= 12 Mio)
    - jedes 500. versklavt (= 1,2 Mio/Jahr )
    - jedes1000. als KindSoldat gezwungen (= 600 000 )

    Von den weltweit ungefähr 2 184 Millionen erwachsenen Männern ist mindestens :
    - jeder 2.-3. arm (= 975 Mio)
    - jeder 4. seelisch misshandelt (= 546 Mio)
    - jeder 5. leiblich misshandelt (= 437 Mio)
    - jeder 8. unterernährt durch Hunger (= 273 Mio)
    - jeder 10. geschlechtlich misshandelt (= 218 Mio)
    - jeder 33. Opfer von Krieg und dessen Folgen (= 65 Mio)
    und die meisten Männer ( 80 %) werden von den herrschenden Männern ausgebeutet…

    Von Pflanzen und Tieren sind viele Arten ausgerottet worden.
    Millionen von Tieren und Pflanzen sind versklavt und werden gequält.

    In unserer MitWelt haben wir :
    - die Luft verschmutzt und ihren Schutz zerstört ( OzonLöcher )
    - die Erde vergiftet und verwüstet
    - die Feuer entfesselt ( AtomKraft )
    und die Wasser verschmutzt und verseucht…

    Das TrinkWasser auf der Erde ist schon heute
    nur noch für 50 % der Menschen ausreichend zugänglich.
    20 % der Menschen leiden an WasserMangel.
    30 % der Menschen haben schon jetzt kein sauberes TrinkWasser mehr.
    Bei der derzeitigen EntWicklung ist anzunehmen,
    dass schon in 6 Jahren (2012!!!) nur noch 1/3 der Menschheit über TrinkWasser verfügt.
    Die Kriege um Wasser haben schon vor vielen Jahren begonnen….
    Die Gaben der Erde gehören allen LebeWesen gleichermaßen.
    Jegliche selbstsüchtige Nutzung verletzt das Netz des Lebens.
    Was nicht zum Wohle allen Seins genutzt wird,
    beraubt andere Menschen und LebeWesen ihrer recht-mässigen LebensKraft.
    Das GeSchenk des Lebens will geehrt
    und in Freude und Dankbarkeit miteinander geteilt sein.
    Die Heiligkeit allen Lebens muss verlässlich von allen
    vor jeglicher GeWalt geschützt werden.
    Wenn unsere GeDanken, Worte und Taten
    in Liebe, Wahrheit und GeRechtigkeit wurzeln
    vermögen wir gemeinsam alle ZerStörungen zu wandeln.

    Das Wieder-in-Kraft-Setzen der neun heiligen LebensRechte:
    1. Schutz der Heiligkeit allen Lebens,
    2. all-mütterliche Liebe und FürSorge,
    3. Gemeinschaft,
    4. MitGeStalten der Gemeinschaft,
    5. FreiSein,
    6. EinWeihung und AusBildung,
    7. MitVerAntWorten der ZuKunft,
    8. AllVerBundenSein
    und
    9. AllEinsSein
    bereitet uns den Weg,
    um miteinander in Liebe, Wahrheit, Freiheit und HinGabe zu leben.
    Um Herrschaft zu wandeln und die Wunden zu heilen
    müssen wir Menschen uns endlich wieder auf die wahren Werte
    des Lebens be-sinnen und uns in allumfassender Liebe
    mit allen Wesen verbinden,
    um das LebensNetz wieder zu nähren und alles Leben zu be-wahren.
    Im heiligen Kreis der HinGabe vereinen wir unsere Kräfte
    und finden in der Stille die Wege des HeilWerdens.

    Die heiligen Kreise der Frauen spiegeln die vollständige SchöpfungsKraft
    der All-Einen-Mutter und sind die wahre Mitte einer jeden Gemeinschaft.
    Unser heiliges MutterErbe birgt die Kraft,
    das gemeinschaftliche Leben im EinKlang
    und zum Wohle allen Seins zu gestalten.
    Es besteht höchste Dringlichkeit,
    auch wenn alles in der ureigenen Zeit geschieht..

    Wir bitten alle Menschen in dieser zerteilten Welt
    wieder als GeSchwister
    mit Frieden und Liebe im Herzen zusammenzukommen
    - bevor es zu spät ist.
    Lasst uns jetzt gemeinsam alle BeZiehungen und alle Wunden heilen.
    Wir werden uns miteinander wieder auf die wahren Werte menschlichen Lebens besinnen und verstehen,
    dass liebe-volles gemeinsames Leben wertvoller ist
    als zerstörender WohlStand.
    Wir werden einsehen, dass VerSchwendung bedeutet,
    dass die Kostbarkeiten der Erde verschwinden.
    Wir haben nichts zu verlieren
    außer UnRecht und Angst, GeWalt und ZerStörung.
    Und gemeinsam können wir das Leben wieder gewinnen:
    in echter Gemeinschaft,
    die alles Leben achtet und schützt.
    Lasst uns dies miteinander und füreinander tun.


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