kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

“Amnesty International” sieht Kirche unter Druck 31. Mai 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 16:13

 

 

“Amnesty International” hat einen besseren Schutz der Religionsfreiheit angemahnt.

Besonders dramatisch stellt die Organisation die Situation Gläubiger

 in China, Eritrea und dem Iran dar.

Auch die Zukunft Ägyptens macht den Menschenrechtlern Sorge.

 

 

In seinem jüngst erschienenen Report 2012 beleuchtet “Amnesty International” die Menschenrechtslage des vergangenen Jahres in 155 Ländern. In 101 Staaten dokumentierte die Organisation Folter und Misshandlung durch die Sicherheitskräfte, in 91 Staaten Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Auch die Religionsfreiheit ist Thema des Berichts. Besonders die Lage in China erscheint dramatisch: “Die Behörden verfolgten weiterhin das Ziel, alle religiösen Aktivitäten unter staatliche Kontrolle zu bringen. Dies schloss die staatliche Aufsicht über die Glaubenslehren, die Ernennung von Geistlichen, die Registrierung von Religionsgemeinschaften und den Bau von Kultstätten ein. Personen, die ihre Religion trotz eines staatlichen Verbots oder ohne behördliche Genehmigung ausübten, waren in Gefahr, drangsaliert, inhaftiert, zu Gefängnisstrafen verurteilt und in manchen Fällen auch Opfer gewaltsamer Übergriffe zu werden”, schreibt “Amnesty International”. Zu den verbotenen Religionsgemeinschaften gehörten im Verborgenen aktive protestantische Hauskirchen und Katholiken. Der Verbleib von etwa 40 katholischen Bischöfen sei ungeklärt, sie befänden sich wohl in Gewahrsam der Behörden.

 

 

Sorge bereitet den Menschenrechtlern

auch die künftige Lage in Ägypten.

 

“Amnesty International” habe die beiden Regierungsparteien,

die der Muslimbruderschaft nahestehende (???) Partei “Freiheit und Gerechtigkeit”

und die salafistische “Al-Nur-Partei”, aufgefordert, menschenrechtliche Grundlagen in ihrem Programm zu verankern.

Erstere habe darauf gar keine Antwort gegeben, letztere habe es abgelehnt, sich für Frauenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen.

 

 

 

Iranischer Pastor noch immer in Haft

 

Im Iran sähen sich Angehörige religiöser Minderheiten ständiger Verfolgungen ausgesetzt. Betroffen seien vor allem Konvertiten, die vom Islam zum Christentum überträten, Anhänger der Baha’i-Glaubensgemeinschaft, oppositionelle schiitische Geistliche sowie die Gemeinschaften der Ahl-e Haqq und der Derwische. Der Religionsführer Ayatollah Sayed Ali Khamenei und andere Behörden riefen immer wieder zum Kampf gegen den Unglauben auf – offenbar mit Blick auf evangelikale Christen, Bah’ai und Sufis. Der Report weist auch auf das Verfahren gegen den christlichen Pastor Yousef Nadarkhani wegen Abfalls vom Islam hin. Der Sohn muslimischer Eltern war zum Christentum konvertiert und wurde im Oktober 2009 festgenommen. Weil er sich weigerte, dem Christentum abzuschwören, wurde er 2010 zum Tode verurteilt. In Eritrea sei es bisher lediglich den Mitgliedern der staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften – der eritreisch-orthodoxen, der römisch-katholischen und der evangelisch-lutherischen Kirche – sowie Muslimen gestattet, ihre Religion auszuüben. Mitglieder verbotener Glaubensrichtungen seien Festnahmen, willkürlichen Inhaftierungen und Misshandlungen ausgesetzt. So würden mehr als 3.000 Christen staatlich nicht anerkannter kirchlicher Gruppen willkürlich in Gewahrsam gehalten, darunter 51 Zeugen Jehovas. Im Mai 2011 sollen insgesamt 64 Christen festgenommen worden sein. Sechs seien wieder auf freien Fuß gesetzt worden, die 58 anderen blieben willkürlich in Haft. Im Oktober sollen sogar drei Christen im Gefängnis gestorben sein, zwei von ihnen als Folge schlechter Haftbedingungen.

 

Schwerwiegende Verletzungen der Religionsfreiheit sieht “Amnesty International” auch in Algerien, wo Christen strafrechtliche Verfolgung droht, in Myanmar, wo religiöse christliche Stätten zerstört worden seien, in Turkmenistan, wo religiöse Aktivitäten streng kontrolliert würden, und in Ungarn. Am 12. Juli habe dort ein neues Gesetz Proteste mehrerer Kirchen und NGOs sowie des Menschenrechtskommissars des Europarats ausgelöst. Zahlreichen Religionsgemeinschaften sei die staatliche Anerkennung entzogen worden, unter anderem mehreren islamischen Gruppen und der Evangelisch-methodistischen Kirche in Ungarn. Um eine Anerkennung zu beantragen, müssten Religionsgemeinschaften nachweisen, dass sie seit mindestens 20 Jahren in Ungarn organisiert seien und mindestens 1.000 Mitglieder hätten. Nach Beschwerden und dem Einspruch des Verfassungsgerichts sei das Gesetz im Dezember mit geringfügigen Änderungen erneut verabschiedet worden. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

 

 

Viele unterwerfen sich der politischen Korrektheit

 

 

Der Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, Pfarrer Reinhard Holmer:

Die Wahrheit wird oft nicht mehr beim Namen genannt!

Der Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, Pfarrer Reinhard Holmer hat Christen dazu aufgerufen, die Wahrheit offen beim Namen zu nennen.

Viele Menschen unterwerfen sich einer politischen Korrektheit, so dass Lebensformen, die in der Bibel eindeutig als Sünde gelten, in der Öffentlichkeit nicht als solche beschrieben werden.

 

Elbingerode (idea): Viele Deutsche unterwerfen sich freiwillig einer politischen Korrektheit. Das kritisiert der Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, Pfarrer Reinhard Holmer. „Wir müssen der bitteren Wahrheit ins Auge sehen, dass wir weithin unsere Fähigkeit verloren haben, Wahrheit beim Namen zu nennen“, sagte er bei der Pfingstkonferenz des Mutterhauses. Als Beispiel nannte er den Umgang mit dem Islam: Der Islam ist undemokratisch. Er steht unseren Freiheitsidealen entgegen und ist frauenfeindlich. Jeder weiß das, traut sich aber nichts zu sagen“. Auch Lebensformen, die die Bibel eindeutig als Sünde bezeichne, dürften in der Öffentlichkeit nicht als solche beschrieben werden, weil es dem Antidiskriminierungsgesetz widerspreche: „Jeder weiß es, nur wenige sagen es und werden dafür öffentlich abgestraft.“ Holmer ermunterte dazu, die Freiheit verantwortungsvoll zu nutzen. Es stimme ihn nachdenklich, wenn etwa bei Wahlen fast die Hälfte der Wahlberechtigten den Urnen fernbleiben. Zwar komme der Begriff „Freiheit“ in der Bibel nicht vor, „aber Gott ist ein Gott, der aus der Gefangenschaft herausruft“. Deshalb seien gerade Christen aufgefordert, diese Freiheit zu nutzen. Nach den Worten des Krankenhausseelsorgers Torsten Ernst (Elbingerode) wird Freiheit oft mit Wohlstand gleichgesetzt. „Viele meinen, erst wer es zu einem gewissen Wohlstand gebracht hat, der habe auch das Gefühl frei zu sein“, sagte er. Das sei jedoch ein Missverständnis. Nach biblischem Verständnis bedeute Freiheit, nicht in erster Linie von etwas frei zu sein, sondern frei zu sein, Verantwortung zu übernehmen.

 

 

Marquardt: Älter werden braucht Übung

 

Der frühere Direktor des Evangeliums-Rundfunks (heute ERF Medien), Pastor Horst Marquardt (Wetzlar), sprach in einem Seminar über die Herausforderungen des Älterwerdens. Zu altern bedeute einerseits, vertraute Aufgaben loszulassen, andererseits an aktuellen Entwicklungen dranzubleiben. Der 82-Jährige ermutigte dazu, dankbar auf das zu schauen, „was Gott noch werden und sein lässt“, anstatt nur über das zu seufzen, was nicht mehr klappt. So biete das Alter die Möglichkeit, sich Dingen zuzuwenden, für die bis dahin keine Zeit war, beispielsweise ein Instrument zu lernen. Er warnte davor, die Vergangenheit zu verklären. Das sorge nur für Verdruss. Vielmehr sollten Senioren offen sein für das, was kommt: „Wenn sie den Nachfolgenden verdeutlichen wollen, was es heißt, Gott zu vertrauen, dann müssen sie nach vorn schauen.“ Am zentralen Gottesdienst der Pfingstkonferenz nahmen 450 Gäste teil.  {Quelle: www.idea.de}

 

5 Responses to ““Amnesty International” sieht Kirche unter Druck”

  1. (NHC II,3,45) Der Glaube empfängt, die Liebe gibt. Niemand wird ohne den Glauben empfangen können. Niemand wird ohne Liebe geben können. Daher, damit wir nun empfangen, glauben wir. Damit wir lieben, geben wir. Denn wenn jemand nicht aus Liebe gibt, hat er keinen Nutzen von dem, was er gegeben hat.

    Dieses Gleichnis gibt Auskunft darüber, was im eigentlichen Sinn unter “christlich” zu verstehen ist. Der Sinn wird verständlich, wenn man weiß, was hier “in Liebe gegeben” und “im Glauben empfangen” werden soll: zinslose (genauer: Urzins-freie) Kredite. Mit anderen Worten: heute gibt es keine Christen mehr! Im Gegenteil – nach urchristlichem Verständnis sind die heutigen “Christen” die schlimmsten Heiden, die diese Welt je gesehen hat:

    (NHC II,3,4) Ein heidnischer Mensch pflegt nicht zu sterben, denn er hat gar nicht erst gelebt, so daß er sterben könnte. Wer zum Glauben an die Wahrheit gekommen ist, hat das Leben gefunden. Und dieser schwebt in Gefahr zu sterben, denn er ist lebendig.

    Die “heidnischen Menschen” sind deshalb Heiden, weil sie gegeneinander leben und noch nicht wissen, wie sie als zivilisierte Kulturmenschen miteinander leben können. Ein “lebendiger Mensch” ist jemand, der seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdient und für diese Arbeit auch einen gerechten Lohn bekommt. Ein “toter Mensch” ist dagegen jemand, der selbst nichts mehr leistet (außer seinen Besitz zu verwalten) und von der Arbeit anderer lebt. Heute würden wir ihn als “Kapitalist” bezeichnen. Und die Kapitalrendite des Kapitalisten (nicht zu verwechseln mit dem Unternehmerlohn) ist jenes Geld, welches dem Arbeiter letztlich von seinem Lohn abgezogen wird. Deshalb leben die Heiden gegeneinander: Jeder Heide ist bestrebt auf Kosten anderer zu leben, damit andere nicht auf seine Kosten leben!

    Die Urchristen hatten Jesus immerhin schon soweit verstanden, dass der Zins (Geld- und Sachkapitalzins) zwangsläufig zu Massenarmut und Krieg führt, und so übten sie sich in der Kunst, sich gegenseitig zinslose Kredite auf freiwilliger Basis zu geben. Allein das ist praktische Nächstenliebe, allein dadurch erlangten die ersten Urchristen-Gemeinden einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil gegenüber der sie umgebenden, ausbeuterischen Welt (das damalige Römische Reich), und allein deshalb wurden die Urchristen auch verfolgt. Wen interessiert es wirklich, wer an welche Götter glaubt oder nicht glaubt? Wenn aber viele Menschen damit beginnen, sich gegenseitig zinslose Kredite zu geben, dann ist das ein Angriff auf den Kapitalismus, der aus der Sicht der Reichen und Mächtigen (Zinsprofiteure) mit aller zur Verfügung stehenden Gewalt unterdrückt werden muss! Allerdings hatten die Urchristen Jesus noch nicht ganz verstanden, und deshalb mussten sie scheitern:

    http://www.deweles.de/willkommen/apokalypse.html

    • Emanuel Says:

      das mit den Heiden stimmt nicht so ganz … Ein Heide ist jemand, der das “Wort Gottes ” noch nicht kennt. Dennoch kann er nach dem wichtigsten Gebot des Wortes leben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Dieser Heide wird später – nach seinem Tod vom Herrn empfangen… Wer das Wort des Herrn kennt, aber nicht nach dem wichtigsten Gebot lebt, wird vom Herrn nach seinem Tod nicht aufgenommen ….

      • “Dennoch kann er nach dem wichtigsten Gebot des Wortes leben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.”

        Das kann er eben nicht, solange die Erbsünde nicht überwunden ist:

        http://www.deweles.de/willkommen/wahrheit.html

      • Emanuel Says:

        Ok … habe ich gelesen ..jetzt .. ist stimmig .. aber … dieses Unterricht, sprich “Erbsünde überwinden” bekommen die guten Menschen , gut jetzt gemessen an ihren Taten … eben im Himmel von den Engeln des Herrn .. oder du kannst auch sagen , ” im anderen Leben” …


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