kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Soweit ist Europa, zumindest Großbritannien, schon gesunken! 30. April 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:42

Der schweigsame Mönch, Pater Justus Abba Antonius

Gebet ohneGott“?

 

 

Nach Gerichtsurteil wegen einer Atheistenklage wird das Ratsgebet in Gloucestershire weiterhin gesprochen, doch jetzt ohne die Anrufung Gottes.

 

London (kath.net/KNA): Nach einem höchstrichterlichen Urteil zieht der Rat der britischen Grafschaft Gloucestershire Konsequenzen. Das Gremium beginne seine Sitzungen zwar weiterhin mit einem Gebet, verzichte aber gemäß einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes auf die Anrufung Gottes, berichtet der «Sunday Telegraph». Die Auseinandersetzung um das vor Ratssitzungen stattfindende Ritual, das auf die Zeit von Königin Elizabeth I. (1558-1603)zurückgeht, hatte landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Der ehemalige anglikanische Erzbischof von Canterbury, George Carey, warnte vor einem Verfall christlicher Werte. Die Entscheidung könne dazu führen, dass Stadträte im ganzen Land künftig davon abgehalten würden, ihre traditionellen Gebete zu sprechen, kritisierte er. Der Oberste Gerichtshof hatte im Februar einer Klage des Laizistenverbandes «National Secular Society» stattgegeben. Der Verband griff das Anliegen eines atheistischen Rats der Stadt Bideford auf, der sich durch die Gebete gestört fühlte. Zugleich hielten die Richter fest, dass gegen ein Gebet vor dem offiziellen Sitzungsbeginn nichts einzuwenden sei. Die britische Regierung gestand lokalen Behörden daraufhin eine «allgemeine Vollmacht» zu, ihre diesbezüglichen Angelegenheiten eigenverantwortlich zu regeln.

 

In Gloucestershire lautete die ursprüngliche Version: «Lasst uns beten um Gottes Segen für all diejenigen, die für die Bewohner von Gloucestershire arbeiten und besonders für diejenigen, die in diesem Rat tätig sind. Dass er uns Weisheit gebe, um unsere Pflichten zu erfüllen; Mitmenschlichkeit, um denjenigen zuzuhören, die wir vertreten; Mut, um das Richtige zu tun; und Großmut, um uns gegenseitig mit Respekt zu behandeln. Durch Jesus Christus unsere Herrn. Amen». In der Neufassung heißt es: «Mögen wir die Weisheit finden, um unsere Pflichten zu erfüllen, Mitmenschlichkeit, um allen zuzuhören, Mut, um das Richtige zu tun und Großmut, um uns gegenseitig mit Respekt zu behandeln. Amen.» Die Zeitung zitiert den Vorsitzenden des Rates, Brian Thornton, das Gebet sei stets der einzige Moment der Einheit aller anwesenden Ratsmitglieder gewesen. Diese Einheit sei mit dem geänderten Text auch künftig gewahrt. «Es funktioniert, ohne auf Gott Bezug zu nehmen».

 

 

 

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