kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten wollen Deutschland bekehren 23. April 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:07

In Berlin und 30 anderen deutschen Städten verteilen Salafisten kostenlos den Koran. Sie sorgen für Aufsehen und erregen die Gemüter. Nicht ganz ungefährlich. Denn der Salafismus gilt als radikalste Strömung des Islam.

Manfred Grundmanns Koran ist noch in Folie verpackt. «Ich glaube nicht alles, was man mir erzählt», sagt der Berliner. «Ich überzeuge mich gern selbst.» Der Rentner ist am Samstagmittag zum Potsdamer Platz gefahren und hat sich am Stand der Salafisten ein Exemplar genommen. Zur gleichen Zeit verteilen Mitglieder der radikalislamischen Gruppe bundesweit kostenlos Koran-Ausgaben. «Ich habe als Kind die Bibel gelesen und bin Atheist geblieben», merkt Grundmann an. Wenn er sich nun mit dem Koran beschäftige, «werde ich mit 74 Jahren sicherlich kein Islamist». Die Salafisten werden am Potsdamer Platz von Bernd Lau erwartet. Der 54-Jährige aus Mahlsdorf stützt sich auf ein Plakat, worauf zu lesen ist «Die Menschenverachtung des Islam erklärt sich, wenn man den Koran gelesen hat». In zwei Kleinbussen fahren die Salafisten vor, bauen einen Holztisch auf und stapeln darauf Koran-Exemplare. «Ich bin ja nicht gegen die Aktion», stellt Lau klar. «Wenn wir den Koran lesen, dann aber bitte mit all seinen Schaurigkeiten». Die Männer, die zum Teil lange Bärte tragen, zeigen sich von dem 54-Jährigen unbeeindruckt. Sie haben zu Beginn Mühe, den vielen Interessierten die Übersetzung ihres Glaubensbuchs zu reichen. Immer wieder holen sie Nachschub aus dem Auto. Das Interesse ebbt aber rasch ab. Größer als die Zahl der Passanten ist das Interesse der Medienvertreter. Auskünfte geben die Teilnehmer des Infostandes keine. «Kein Kommentar», heißt es nur.

 

Passanten diskutieren lautstark: Auf einem Werbeschild steht «Der edle Koran auf deutsch». Dabei handele es sich um die «ungefähre Deutung» der Schrift, sagt einer der Männer, der ein langes Gewand trägt. Ein Passant trägt gleich drei Exemplare unter dem Arm. «Eines für mich, zwei für meine Töchter», sagt er. Währenddessen kommt es zu lautstarken Wortgefechten zwischen Bernd Lau und einem 35 Jahre alten Libanesen. Der Moslem ereifert sich an den Worten, die auf Laus zweitem Plakat stehen: «Töten kommt im Koran 180 mal vor, 27 mal in Befehlsform». Der Libanese redet sich in Rage, schreit, läuft wild hin und her, verteidigt den Koran und Ansichten seines Glaubens. Wenn zwei Frauen heirateten, schreit er, «dann macht das den Menschen krank». Am Ende beruhigt er sich: «Ich bin Moslem. Wir lieben alle Christen ebenso wie alle Menschen», fügt der Libanese hinzu und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst keine Zwischenfälle. Viele Passanten betrachten die Salafisten ohnehin aus der Ferne.

 

Salafismus wächst rasant in Deutschland

In Deutschland gilt der Salafismus als die am schnellsten wachsende und wegen ihrer Radikalität besonders gefährliche Strömung des Islam. Anhänger anderer Religionen, Atheisten oder Muslime, die den Koran und den Islam anders als die Salafisten interpretieren, landen der Ideologie zufolge für alle Zeiten in der Hölle. Sicherheitsbehörden schätzen die Zahl der Anhänger der Salafisten auf etwa 4000. Die Präsidentin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, warnt vor der Gruppierung. «Ihnen geht es um Propaganda und die Rekrutierung von Anhängern», sagt sie der Berliner Tageszeitung B.Z.. Ziel der Kampagne sei es, Interessierte in Kontakt mit der salafistischen Szene zu bringen und sie im Sinne ihrer politisch-extremistischen Ideologie zu beeinflussen. Die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Edith Niehuis will am Infostand am Potsdamer Platz von einem der Salafisten wissen, an welcher Stelle im Koran geschrieben stehe, dass nur Frauen verschleiert in die Öffentlichkeit gehen dürften. Sie habe einen Koran zu Hause, erzählt sie, und darin stehe, dass sich die Verschleierung nicht nur auf Frauen beziehe. Der Mann mit dem langen Bart blättert im Koran. Nach längerer Suche gibt er genervt auf. {Quelle: www.news.de – Von Christian Thiele}

 

 

 

Muslime dürfen kein Schweinefleisch essen, und jedes andere Tier muss nach einem bestimmten Ritual geschlachtet – geschächtet – werden, um essbar zu sein. Baklava sind definitiv eine unbedenkliche Süßigkeit, da von Muslimen selbst zubereitet. In «normalen» Süßwaren aus dem Supermarkt verbergen sich jedoch häufig Emulgatoren mit tierischen Fetten oder Gelatine. Die sind vom Schwein oder ungeschächteten Rindern – also tabu für Muslime.

 

 

 

Die Bademode in Ägypten für Mädchen und Frauen reicht vom einfachen Badeanzug über Badeanzüge mit kleinen abnehmbaren Röckchen bis hin zum Ganzkörperanzug mit passender Kappe.

 

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