Koptische Pilger aus Deutschland und Österreich berichten, dass dieses Feuer 33 Minuten lang mit den Händen angefasst werden kann, ohne dass man sich verbrennen kann.
Ägyptische Kopten pilgern zum ersten Mal nach Jerusalem
Dieses Osterfest ist für die Kopten in Ägypten ein sehr trauriges, da sie in ihrem Land schrecklichen Verfolgungen ausgesetzt sind. Ein Lichtblick jedoch ist, dass es ihnen diese Jahr zum ersten Mal möglich war, nach Jerusalem zu pilgern. Der vor einigen Wochen verstorbene koptische Papst Schenouda III. hatte ein Reiseverbot nach Israel verhängt, um gegen die „Besatzung“ dort zu protestieren. Nach seinem Tod machen sich jetzt täglich hunderte koptische Christen nach Jerusalem auf, es wurde sogar eine eigene Fluglinie organisiert, die direkt von Kairo nach Tel Aviv fliegt. Innerhalb der koptischen Kirche ist nun eine Diskussion entbrannt, ob das Verbot des verstorbenen Papstes noch gilt, und ob die Kirche ihren Mitgliedern solche Dinge überhaupt vorschreiben darf. Die europäischen Kopten bestätigten das Verbot jedoch und halten den Boykott Israels aufrecht. Als nun etwa hundert Pilger die St. Helena Kapelle (der koptische Teil der Grabeskirche) besuchen wollten, wurde ihnen von den Priestern dort der Zugang verweigert. „Wir haben ihnen weder erlaubt zu beten, noch ihr fasten zu brechen. Das machte sie so wütend, dass sie uns angreifen wollten“, sagte der Priester Mesaael einer ägyptischen Nachrichtenagentur. {Quelle: www.israelheute.com}

ich bin auch erst letztes jahr “zufällig” auf diese mehr als wundersame osterliturgie der orthodoxen zu jerusalem gestossen. in der evangelischen kirche hatte ich nie zuvor davon erfahren. die allermeisten im westen dürften freudig überrascht von diesem osterereignis sein, so sie hoffentlich davon erfahren. es stärkt den glauben ungemein, gerade in der knochentrocken-rationellen aura der “neo-heidnischen” gegenwart. heiligenverehrung und wunder(-glaube) werden in mitteleuropa bestenfalls belächelt…
es freut mich sehr, dass orthodoxe ägypter sich über die verordnungen schenudas in dieser sache hinwegsetzen. das ausgerechnet europäische orthodoxe israel und somit auch die heiligen christlichen stätten boykotieren und rigides besuchsverbot erteilen, ist mehr als befremdlich. fühlt man sich mit gaza und westbank solidarisch, weil arabische christen dort genötigt werden, gegen israel aufwiegeln? aber ich kenne israels politik gegenüber “arabischen” christen im umland nicht allzugenau…
auf jedenfall kann man beobachten, dass seit des umbruchs in nordafrika/orient trotz verfolgung und verbrechen durch moslems die christen über nationale beschränktheiten hinweg wieder mehr zueinanderfinden und auch enger an europa rücken – und umgekehrt! dies könnte mit entscheidend für eine re-christianisierung des westens sein, denn der “hotspot” der “ur-christenheit” lag bekanntlich in dieser region und knüpft an eine antike vergangenheit an, die jenseits von vatikanischer schläue und reformatorischer verweltlichung zu einem längst vergessenen “früh-christentum” führen könnte. dessen vitalität scheint noch ungebrochen zu sein, obwohl es durch die jahrhunderte isolation innerhalb der islamischen welt natürlich auch zu verhärtungen und abgrenzungen gekommen sein mag…
frohe ostern wünsche ich allen orthodoxen christen – ihr feiert vermutlich das “wahre” osterfest?!
Ägyptische Kopten pilgern zum ersten Mal nach Jerusalem
überall wo GOTT IST KANN ES ZU WUNDER KOMMEN !!!’