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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

DAS TODESURTEIL: Als ich Christ wurde im Irak 14. März 2012

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 21:43

Joseph Fadelle ist adeliger Herkunft:

Er entstammt dem mächtigen schiitischen Clan der Mousaoui und ist mit Khomeini verwandt.

Sein Vater war Scheich des Clans und er selbst zu seinem Nachfolger bestimmt.

 

1987 wird er zum Militärdienst einberufen und muss zu seinem Entsetzen das Zimmer mit einem Christen namens Massoud teilen. Christen, so wurde ihm beigebracht, wären unrein. Bald jedoch ist er von der Liebenswürdigkeit Massouds eingenommen. Von der Überlegenheit des Islam völlig überzeugt, beschließt er Massoud zu bekehren. Als er erfährt, dass auch Christen ein Heiliges Buch haben, wird ihm klar, dass er dieses zuerst einmal selbst lesen muss. Massoud ist jedoch nur bereit, ihm die Bibel unter der Bedingung zu geben, dass er zuvor noch einmal den Koran liest, und zwar mit Verstand und sich dabei nicht selbst belügt. Eine Bedingung, die ihn verwirrt; hatten die Imame doch immer betont, dass es nur auf die Lektüre ankomme und das Textverständnis nicht so wichtig wäre. Schon bei der zweiten Sure beginnen seine Schwierigkeiten: Er versteht nicht, warum Allah Regeln erlässt, die seiner Meinung nach nichts mit Religion zu tun haben; ebenso wenig begreift er, warum der Koran mit solcher Hartnäckigkeit die Überlegenheit und Macht der Männer über die Frauen betont. Ein befreundeter Ayatollah, den er um Rat fragt, empfiehlt ihm, sich in das Leben Mohammeds zu vertiefen. Doch das Verhalten und das Leben des Propheten werden für ihn zu einer Quelle der Scham. Als er bei einem späteren Treffen dem Ayatollah einige Fragen zum Evangelium stellt, bittet ihn dieser, ihn nicht mehr aufzusuchen, denn seine Fragen wären zu schwierig für ihn.

 

Ihm ist klar, dass er unter diesen Umständen nicht die geringste Chance hat, Massoud zum Islam zu bekehren. Also beschließt er, Massouds Glauben zu zerstören, damit wieder Gleichheit herrscht zwischen ihnen. Er der nie träumt, hat plötzlich einen überaus lebendigen Traum: Er steht an einem kleinen Fluss und sieht am anderen Ufer einen Mann stehen, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn ausübt. Als er aber versucht zu ihm zu gelangen, vernimmt er die rätselhaften Worte „Um den Bach zu überqueren, musst du das Brot des Lebens essen“. Als er das Evangelium endlich in den Händen hält, schlägt er es voller Ungeduld auf und findet dort zu seiner ungeheuren Verblüffung den Satz: „Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern …“. Er liest den ganzen Abschnitt noch einmal langsam und gründlich durch und verspürt eine Art Implosion, die alles mit sich reißt, und ein warmes Glücksgefühl.

 

In den nächsten Monaten beten und studieren die Beiden gemeinsam die Bibel.

Dann wird Massoud entlassen.

Jahre später sollte er erfahren,

dass Massoud nur drei Tage danach bei einem Umfall ums Leben gekommen ist.

 

Nach seiner eigenen Entlassung aus dem Militärdienst, beginnt seine Suche nach einer Kirche, die bereit wäre, ihn aufzunehmen. Immer wieder wird er abgewiesen, denn selbst unter Saddam Husseins laizistischem Regime konnte man sich eine Proselytismus-Anklage einhandeln, wenn man einen Moslem in eine Kirche einließ. Und Proselytismus bedeutete den Tod – sowohl für den Moslem wie für den, der ihn auch nur anhörte. In seiner Verzweiflung beschließt er, sich direkt an den Patriarchen zu wenden. Als er unangemeldet im Patriarchat auftaucht, wird er vom Prälaten, dem er sein Begehren mitteilt, zornerfüllt hinausgeworfen. Schließlich lernt er Michael kennen. Dieser ist bereit ihn in seine Kirche mitzunehmen. Zum ersten Mal wohnt er einer Messe bei, versteht zwar kein Wort, verspürt aber eine unbeschreibliche spirituelle Atmosphäre. P. Koder erkennt seine Aufrichtigkeit und erlaubt ihm den Messbesuch. Eines Tages eröffnet ihn sein Vater, dass er seit einem Monat verlobt sei und heiraten müsse. Eine Ablehnung sei ausgeschlossen, die Ehre der Familie stehe auf dem Spiel. Am Hochzeitstag sieht er seine Frau Anouar zum ersten Mal. Dem Ehepaar werden zwei Kinder geschenkt.

 

Als ihn seine Frau eines Tages wegen seiner rätselhaften Ausflüge zur Rede stellt, gesteht er ihr alles. Völlig vor dem Kopf gestoßen, kehrt sie fluchtartig zu ihrer Mutter zurück, ist aber aus unerfindlichen Gründen nicht in der Lage ihn zu verraten. Erstmals stellt sich Vertrauen zwischen ihnen ein, und er spricht ganz offen mit ihr über seinen Glauben und seine Liebe zu Jesus. Er schlägt ihr vor, sowohl den Koran wie das Evangelium mit Verstand zu lesen. Mit Zittern nimmt sie das Evangelium in die Hand, dann aber lässt sie das Buch nicht mehr los. Gemeinsam besuchen sie die Messe und nach zwei Jahren hat auch sie sich für Christus entschieden. Die Familie hat Verdacht geschöpft und bringt ihn zu Ayatollah Mohammed as-Sadr nach Nadschaf, der eine Fatwa über ihn verhängt: „Wenn er bekennt, dass er ein Christ ist, muss er getötet werden, und Allah wird denjenigen belohnen, der diese Fatwa vollstreckt.“ Von dort geht es direkt ins Gefängnis, wo er gefoltert wird. Als er nach einem Jahr und vier Monaten endlich freikommt, empfängt ihn seine Familie mit einem großen, mehrere Tage dauernden Freudenfest. Zunächst versteht er rein gar nichts, bis er sich aus den Gesprächsfetzen die offizielle Geschichte zusammenreimt: Es ist die eines Lieblingssohnes, der mit einem anderen verwechselt und von der Geheimpolizei verhaftet wird. Traurig erkennt er, dass für seine Familie letztlich nur die Ehre zählt.

 

Fortan wird er unter Kuratel gestellt. Ein Bruder und eine Schwester ziehen bei ihnen ein, und jede wichtige Ausgabe muss vom Vater genehmigt werden. Um ein Mindestmaß an Freiheit zurück zu gewinnen, werden regelmäßig Ehekrachs inszeniert: Seine Frau „flieht dann zu ihrer Mutter“ und er hinterher um „sie zurückzuholen“. Auf diese Weise besuchen sie die Messe und auch die Glaubenskurse bei P. Gabriel, einem Schweizer, der seit vierzig Jahren im Irak lebt. Auf ihn sind sie gekommen, nachdem P. Koder es ablehnt hatte, sie zu taufen. Doch eines Tages eröffnet ihnen P. Gabriel, dass sie den Irak verlassen müssten, denn „alles andere bedeutet den Tod für euch und gewaltige Schwierigkeiten für die christliche Gemeinde“. Erste Etappe sollte Jordanien sein. Die Vorbereitungen, die völlig geheim erfolgen müssen, dauern vier Monate. Als er endlich den Familienpass abholen will, erfährt er, dass über ihn ein Reiseverbot verhängt worden ist. Nur gegen eine hohe Bestechungssumme erhält er den Pass – versehen allerdings mit einem dubiosen Vermerk. Am 19. April 2000 verlassen sie Bagdad Richtung Jordanien.

 

In Amman nimmt er Kontakt zu Schwester Maryam auf; ihre Adresse verdankt er P. Gabriel. Fortan wird sie sein Schutzengel sein. Als erstes verschafft sie ihnen eine günstige Wohnung in Amman. Als er aber vom Eigentümer auffordert wird, eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen, wird ihm die damit verbundene Gefahr bewusst. Also muss Schwester Maryam eine neue Bleibe für sie suchen und findet sie in einem rein christlichen Dorf. Es sollte nicht ihre letzte in Jordanien sein In der kurzen Zeit ihres dortigen Aufenthalts müssen sie noch mehrmals den Ort zu wechseln – immer auf der Flucht vor der Familie und den jordanischen Behörden. Er wendet sich an den zuständigen Bischof und bittet um die Taufe. Bischof Rabah selbst erteilt ihnen den Taufunterricht und am 22. Juli 2000 wird die ganze Familie getauft. Aus Sicherheitsgründen in einer großen Klosterkirche in Amman und ohne Beisein von Bischof Rabah und Schwester Maryam. Nach der Taufe empfängt er zum ersten Mal tief bewegt das heiß ersehnte „Brot des Lebens“. Ganze dreizehn Jahre musste er auf diesen Augenblick warten!

 

Zwecks Weiterreise in den Westen kommt es zu einem Treffen mit einem Vertreter des UNHCR. Dieser ist Moslem, und so wagt es Fadelle nicht, ihm seine Geschichte zu erzählen, denn er hat gehört, dass Flüchtlinge nach Kontakt mit UNHCR-Vertretern verhaftet worden sind. Es ist dann seine Frau, die bei einem neuerlichen Treffen alles erzählt – auch von der Konversion und dem Gefängnis. Einige Wochen später erhält er die Mitteilung, dass zwar seine Frau und die Kinder ein Visum für Frankreich bekämen, nicht aber er, denn er hätte während des Krieges im Norden an der Zerstörung von Kirchen mitgewirkt – ein glatte Lüge. Unter dieser Bedingung lehnt auch seine Frau das Visum ab – für ihn der größte Liebesbeweis, den sie ihm je geschenkt hat.

 

Knapp vor Weihnachten begegnet er auf einem Markt in Amman unvermutet vier Brüdern und einem Onkel. Sie fordern ihn auf, mitzukommen. Drei Stunden lang versucht jeder den anderen zu überzeugen. Dann zieht der Onkel die Waffe und schießt auf ihn. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich in einem Krankenhaus in Amman, Wer ihn dorthin gebracht hat, weiß er nicht. Da er illegal im Land ist, verweigert ihm das Krankenhaus Aufnahme und Behandlung. Wieder muss Schwester Maryam für Abhilfe sorgen. Nicht zuletzt wegen des Mordanschlages erklärt sich Frankreich schließlich bereit, der ganzen Familie ein Visum auszustellen, vorausgesetzt er könne jemanden in Frankreich nennen, der bereit wäre, sie aufzunehmen. Als auch das geregelt ist, erfährt er, dass ihre Namen an der Grenze registriert sind und sie von der jordanischen Polizei gesucht werden. Die französische Botschaft interveniert beim König, und der verspricht, dass zwei Beamte des Geheimdienstes am Flughafen sein würden, um sie im Falle von Schwierigkeiten zu beschützten. Ein leeres Versprechen. Eine Schikane folgt der anderen, sodass er schon versucht ist, alles hinzuwerfen – wäre da nicht Schwester Maryam gewesen. Es ist der 15. August 2001, als sie Amman Richtung Paris verlassen.

 

Joseph Fadelle (Pseudonym) – Sankt Ulrich-Verlag, Augsburg 2011, 224 Seiten

 

9 Responses to “DAS TODESURTEIL: Als ich Christ wurde im Irak”

  1. Erich Foltyn Says:

    meiner Meinung nach geht es ja schon lang nicht mehr darum, ob man Christ ist oder sonst irgend etwas anderes, sondern nur noch, ob es aus dem Islam ein Entkommen gibt. Warum sollen sich eigentlich die Christen abschlachten lassen, damit die Atheisten bequem den Islam einführen können ? Das ist ja alles nur noch ein schleimiges Kriechertum, während die NATO natürlich ein riesiges Waffenarsenal hat ,das aber mit Absicht auf eine Weise eingesetzt wird, damit das Kriechertum weiter gefördert wird. Man legt eben keinen Wert mehr auf die paar Einheimischen, die noch normal geblieben sind.

    • Emanuel Says:

      Werter Erich !

      Sie sprechen die Wahrheiten in wunderbarer Einfachheit und Klarheit aus.
      Das ist unnachahmlich und einmalig.
      Eben wie Swedenborg sagt, die Wahrheiten sind unzählige !

  2. Vieleicht überholt die Moslem”s diese weise schneller als denen lieb sei,..

    Gott ist Freiheit. Er zwingt uns zu nichts. Deshalb sollten auch wir Menschen auf unsere Mitmenschen keinen Zwang ausüben, weder im Kleinen noch im Großen
    . Dies gilt auch, wenn es um den Glauben, um die Religion geht.
    Ob äußere oder innere Religion — es darf keinen Zwang geben.

    Jeder soll sich frei entscheiden, wie er Gott zustreben möchte und ob er es möchte. So hält es Gott mit uns. Er läßt uns frei entscheiden, doch Sein Wille ist, daß wir wieder Seinen Willen erfüllen und wieder bei Ihm sind.

    Daran sollten wir öfter einmal denken: Gott wünscht sich von ganzem Herzen, daß wir uns nicht quälen, daß wir nicht leiden, sondern daß wir bei Ihm sind, im Licht, in der Liebe. Gott, unser Vater, sandte Seinen Sohn, damit wir den Weg zur Liebe kennen, damit wir zur Liebe hinfinden. Und wohin wies uns Jesus, der Christus? Er sprach: »Das Reich Gottes ist inwendig in euch.«

    • DAS ENDE DER
      FALSCHEN RELIGIONen,..
      IST NAHE!

      Was ist mit falscher Religion gemeint?
      Wie wird sie ihr Ende finden?
      Wie werden wir persönlich davon betroffen sein?

      Was ist mit falscher Religion gemeint? Sind Sie beunruhigt wegen der Verbrechen, die im Namen der Religion begangen werden? Verletzt es Ihren Gerechtigkeitssinn, dass Menschen, die angeblich Gott dienen, in Kriege, Terroraktionen und Korruption verwickelt sind? Warum ist Religion anscheinend die Wurzel vielen Übels?

      Die falsche Religion . . .
      MISCHT SICH IN KRIEGE UND POLITIK EIN

      VERBREITET UNWAHRE LEHREN

      TOLERIERT UNMORAL:

      Wie wird die falsche Religion ihr Ende finden?

      Woran die wahre Religion zu erkennen ist
      Welche guten Früchte muss die wahre Religion tragen? (Matthäus 7:17).
      Die wahre Religion . . .
      PRAKTIZIERT LIEBE

      VERTRAUT AUF GOTTES WORT: Die wahre Religion gründet ihre Lehre auf Gottes Wort, die Bibel, statt Überlieferungen und Menschengebote zu lehren (Matthäus 15:6-9). Wieso? Weil ‘die ganze Schrift von Gott inspiriert ist und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge’ (2. Timotheus 3:16).

    • carma Says:

      liebe saphiri ,
      >>Und wohin wies uns Jesus, der Christus? Er sprach: »Das Reich Gottes ist inwendig in euch.«<<
      ein freund meinte kürzlich, dies bedeute demzufolge, dass wir selbst gott in uns trügen, gott selbst wären, oder zumindest das potential dazu hätten. ich weiß nicht so recht, wie würdest du oder gegebenfalls andere leser das interpretieren?

      • carma Sagt:
        15. März 2012 at 03:31

        Gruss liebe carma
        Wer Gott, den ewigen Vater, und Christus, Seinen Sohn, liebt, der tut, was Gott will und nicht, was Menschen wollen.
        Selbst wenn ein Mensch zu Gott in seinem Innersten gefunden hat, so kann er dies einem anderen nicht beweisen. Ein gutes Vorbild kann ein Hinweis sein, aber kein Beweis.
        Infolgedessen sind meine Worte nicht bindend; sie beziehen sich auf die Lehre des Jesus, des Christus, insbesondere auf Sein Versprechen: „Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Mein Anliegen war und ist, Gott selbst zu finden. Ich durfte Ihn in mir selbst finden, weil ich mich an keinen Menschen gebunden habe, sondern mich an der Lehre Jesu orientiert habe und orientiere.

        Kommen wir wieder zu unserem Thema zurück: Gott in uns, Gott in Ihnen, Gott in mir – und dass jeder von uns der Tempel Gottes ist und Gott in uns wohnt. Also ist das unsterbliche Leben, der Odem Gott, im Urgrund unserer Seele. Das Leben strömt durch unsere Seele. Es strömt in unseren Zellenkörper, und wir atmen das Leben. Unser Herz schlägt, weil es das Leben aus dem allumfassenden Leben, Gott, empfängt.

        Jesus von Nazareth lehrte uns keine kirchlichen Traditionen. Jesus lehrte uns nicht, in Tempel aus Stein zu gehen. Jesus lehrte uns, und das sprach Er damals zu den Priestern: „Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn nur Einer ist euer Meister, Christus.“

        So könnte man fragen: Wo ist der Meister? Es ist Christus, die Auferstehung und das Leben in uns. Der Christus Gottes ist also der Christus Gottes in uns. Er ist in Gott das Gesetz der Liebe und der Freiheit. Also sind Sie, wie auch alle Menschen, frei, entweder zu glauben oder nicht zu glauben, sich zu binden oder frei zu werden.

        Jeder ist frei, zu glauben, oder nicht, dass er als Mensch nur ein Wanderer ist, der in sich die Ewigkeit trägt. Unsere Seele hat zum Dasein in dieser Welt vorübergehend einen Menschenkörper angenommen. Scheidet der Menschenkörper hin, dann geht die Seele ihren Weg, und sie geht ihn so lange, bis sie wieder nach innen, zu ihrem Schöpfer, gefunden hat, zu Gott, ihrem Vater, und eins ist mit Ihm, so, wie Jesus es von Sich sagte: „Mein Vater und Ich sind eins.“

        Die innere Einheit in Gott, unserem ewigen Vater, verbindet uns als Brüder und Schwestern, die dem Reich Gottes angehören. Einzig die ewige Heimat in Gott, unserem Vater, eint uns.

        Wir sind von Jesus, dem Christus, aufgerufen, diesen Schatz in uns zu heben, denn Jesus lehrte uns: „Ich Bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Und Er forderte uns auf: „Folget Mir nach.“

        Ich habe es unternommen, mich dem inneren Schatz zu nähern, und spreche nicht aus der Theorie. Ich rede aus eigener Erfahrung, und ich weiß: Sie, wir alle, können den Schatz heben.

        Ich freue mich, wenn Sie sich aufmachen, sich diesem einzigartigen Schatz zuzuwenden.
        Ich freue mich, wenn Sie im Bewusstsein der Gegenwart Gottes den inneren Frieden finden.
        Ich freue mich, wenn Sie merken, dass Sie nicht allein sind, dass etwas in Ihnen ist, das klopft und pocht und atmet und strömt – es ist der Geist, es ist die Wahrheit, es ist das Leben in Ihnen, in uns allen.

        Ich wünsche Ihnen das stille Kämmerlein.
        Ich wünsche Ihnen gute und innige Gebete.
        Ich wünsche Ihnen das Wachsen in die Freiheit.
        Ich wünsche Ihnen das Leben in und mit der Natur.
        Ich wünsche Ihnen die Kommunikation mit dem Innersten in Ihren, in unseren Mitmenschen

        Wünsche Euch einen gesegneten glücklichen Tag und Zeit.

      • Emanuel Says:

        Sehr schöne Erklärung ! Dank an Issachar !

        Die jüdische Kabbalah , werter Carma, nennt es (nämlich Gott in uns) den “Punkt im Herzen” , den jeder Mensch in sich hat. Diesen Punkt könne man mit Hilfe der richtigen Bücher , der Gruppe und des Lehrers
        erwecken .

        Mein Lehrer, Emanuel Swedenborg, nennt es “Überreste”. Die Zahl für “Gott in uns” ist die “10”.

  3. carma Says:

    werte saphiri,
    danke für die erbauliche erläuterung, vor lauter wut auf den islam gelangt man selbst noch in “Gottesferne”… wahrscheinlich meiden deshalb viele dieses reizthema, weil es einen tatsächlich schockt, frustriert und auch aggressiv macht?!
    werde wieder mein herz mit mehr frömmigkeit polstern, auf das es keine kummerfalten schlägt…
    (bin übrigens nicht so weiblich, wie mein tarnname vielleicht vermuten lässt-mir fiel auf die schnelle nichts besseres ein,sorry)


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