kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Für Polygamie und gegen Homosexualität 13. März 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:17

Der tunesische Minister für Menschenrechte erklärt Homosexualität zur Perversion

 

In Tunesien wird an der Verfassung gearbeitet. Erste Signale, welche die islamistische Regierungspartei El-Nahda sendet, beunruhigen. Denn die Partei will die Scharia in der Verfassung verankern, wie ihr Kritiker entgegenhalten. Zwar ist nicht wörtlich von der Scharia die Rede, aber von islamischen Prinzipien, die eine verbindliche Richtschnur abgeben sollen. Zusammen mit der Ankündigung, Tunesien in der Verfassung auf keinen Fall als säkularen Staat zu definieren und Politik und Religion nicht zu trennen, ruft dies genau die Ängste wach, die von Seiten der säkular ausgerichteten jungen Protestbewegung und der Zivilgesellschaft gegen El-Nahda vorgebracht wurden. Das von Vertreter der islamistischen Partei so häufig bemühte Bekenntnis zur Demokratie wird von einer wachsenden Zahl Skeptikern inzwischen als Täuschungsmanöver angesehen. Eindeutig zeigt sich das etwa an einem kritischen Artikel, der sich aktuell auf dem Internet-Portal Nawaat findet (Nawaat war während der Aufstände Anfang vergangenen Jahres ein zentrales Informationsforum). In dem Kommentar mit dem Titel “Der demokratische Staatsstreich” wird Ennahda vorgeworfen, dass sie die Demokratie mithilfe genau der Möglichkeiten, welche die Demokratie gewährt, unterwandert. Erörtert wird das am Fallbeispiels des Versuchs, über “islamische Prinzipien” die Scharia als Maßgabe einzuführen und damit demokratische Freiheitsrechte auszuhebeln.

 

Dass die von Vertretern der Partei so oft beteuerte pro-demokratische Haltung sich nicht mit tatsächlichen Auffassungen ihrer Politiker deckt, zeigt sich auf entlarvende Weise und symptomatisch gerade beim tunesischen Minister für Menschenrechte, Samir Dilou. Der hatte im Februar vor laufenden Kameras erklärt, dass er Homosexualität für eine psychische Krankheit hält und die Grundrechte der Homosexuellen, z.B. die Presse-und Meinungsfreiheit, bestimmte rote Linien nicht überschreiten dürfen. „Es kann nicht sein, dass die sexuelle Perversion ein Menschenrecht ist. Diese Personen sollten sich eher in ärztliche Behandlung begeben“. Im Wahlkampf zur verfassungsgebenden Versammlung hatten Mitglieder der Ennahda noch laut erklärt, dass man die Rechte der Homosexuellen respektieren werde. Homosexualität ist in Tunesien nach wie vor verboten, es drohen Freiheitsstrafen. Viele hatten sich erhofft, dass das “neue Tunesien” die Menschenrechte ernst nimmt. Vertreter der Zivilgesellschaft haben Intiativen zur Abschaffung dieses menschenverachtenden Strafgesetzes gegründet.

 

Auf welcher Seite sich der tunesische Minister für Menschenrechte positioniert, hatte er schon vor dieser Äußerung in mehreren Statements klargemacht – als er sich offiziell für die Polygamie stark machte – und in der Verfassung verankert haben will – und als er für den religiösen Eiferer, den ägyptischen Prediger Wajdi Ghanim, gegen dessen Kritiker Partei nahm. Ghanim hatte vor kurzem Tunesien besucht und sich vor gut besuchten Veranstaltungen laut zugunsten der Beschneidung und für den Dschihad ausgesprochen. Ghanim war nicht der erste eifernde, radikale Prediger, der von obskuren Organisationen eingeladen wurde, schon zuvor waren saudi-arabische Prediger zu Besuch. Gewinnen in Tunesien also genau die islamistischen Kräfte mit genau den Positionen, die man fürchtete, die Oberhand? Es gibt Stimmen, die dezidiert dagegen halten. El-Nahda würde mit diesem Kurs “politischen Selbstmord” begehen, heißt es auf der Seite Webdo.tn. Tunesien habe den radikalen Islam in seiner Geschichte immer “exkommuniziert”. “L’histoire tunisienne, au-delà des cinquante ans que nous avons franchis avec notre indépendance en mains, a toujours excommunié l’islamisme radical.” {Thomas Pany – Quelle: www.heise.de}

 

 

 

Vatikan gegen Diskriminierung von Homosexuellen

 

Der Vatikan hat sich gegen eine Diskriminierung von Homosexuellen gewandt

und zugleich Sonderrechte für bestimmte gesellschaftliche Gruppen ausgeschlossen.

 

Vatikanstadt (kath.net/KNA): Der Vatikan hat sich gegen eine Diskriminierung von Homosexuellen gewandt und zugleich Sonderrechte für bestimmte gesellschaftliche Gruppen ausgeschlossen. Der Vatikan lehne eine Diskriminierung jedweder Personen grundsätzlich ab; dies gelte auch für jene, die aufgrund ihres Sexualverhaltens benachteiligt würden, sagte der Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi (Foto), am Freitag in einem Interview mit Radio Vatikan. Zuvor hatte er sich in diesem Sinne vor dem UN-Menschenrechtsrat geäußert. Bestrebungen, bestimmten Minderheiten zusätzlich zu den allgemeinen Menschenrechten besondere Rechte zu geben, gingen jedoch «nicht in die richtige Richtung», sagte der Kirchendiplomat weiter. Dadurch werde die Allgemeingültigkeit der Menschenrechte infrage gestellt. Zugleich wandte sich der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen gegen die sogenannte «Gender-Theorie». Diese sei eine «ideologische Konstruktion», weil sie vorgebe, Männer oder Frauen könnten selbst über ihre sexuelle Identität bestimmen, kritisierte der Italiener.

 

 

 

IRAK – Im vergangenen Monat wurden an die 90 Jugendliche wegen ihrer “Emo-Frisur” zu Tode gesteinigt! Das gewaltsame Vorgehen der “islamischen Moral-Polizei” gegen diese Jugendlichen kam, nachdem das irakische Innenministerium diese Jugendliche als “Teufelsanbeter” bezeichnete! “Sie Tragen seltsame, enge Kleider. Ihre Nasen und Zungen sind mit Ringe geschmückt und sie betreiben seltsame Aktivitäten.” (Hört sich nach Punks oder Gruftis an)! Die Jugendlichen wurden von einer Gruppe bewaffneter Männer in Zivil in ihren Schulen verhaftet. Danach fuhr man sie außerhalb Bagdads wo sie zu Tode gesteinigt wurden. Ihre Leichen wurden in Müllcontainern außerhalb der Stadt entsorgt! Ein Jugendlicher dem die Flucht gelang, erzählte einer Zeitung, dass mit Betonblöcken zuerst auf die Arme, dann die Beine und am Schluss auf die Köpfe gezielt wurde. Wenn man nicht sofort starb, begann alles wieder von vorne. {Quelle: english.alarabiya.net}

 

Was würde wohl unseren Spaß-Vögel unter diesen islamischen Moral-Hütern blühen?

 

 

2 Responses to “Für Polygamie und gegen Homosexualität”

  1. Jilla Says:

    Auf die Äußerungen der CDU Rheinland-Pfalz,
    man müsse die Menschen vor Ansteckungen an HIV durch Homosexuelle schützen,…

  2. Jilla Says:

    Vatikan gegen Diskriminierung von Homosexuellen

    (…)
    7. Die Kirche, die ihrem Herrn gehorsam ist, der sie gegründet und ihr das sakramentale Leben eingestiftet hat, feiert den göttlichen Plan der Liebe und der Leben schenkenden Vereinigung von Mann und Frau im Sakrament der Ehe. Einzig und allein in der Ehe kann der Gebrauch der Geschlechtskraft moralisch gut sein. Deshalb handelt eine Person, die sich homosexuell verhält, unmoralisch.

    Die Unterweisung der Kirche heute steht demgemäß in organischem Zusammenhang mit der Sichtweise der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung. Obwohl die Welt von heute sich in vielerlei Hinsicht wirklich verändert hat, spürt die Christenheit die tiefen und dauerhaften Bande, die uns mit den Generationen verbinden, die uns vorangegangen sind, “bezeichnet mit dem Siegel des Glaubens


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 304 Followern an