kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Steinigung im Islam 8. März 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:30
 

 

 

Der Anlass dieses Artikels ist

der Internationale Frauentag

 

Die Steinigung wird heute in all jenen Staaten praktiziert, in denen die Scharia, das islamische Rechtssystem herrscht, darunter in Afghanistan, in Teilen Indonesiens, Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die bis zur Hüfte oder unter die Brust eingegrabene Person wird dabei durch Steinwürfe auf Kopf und Oberkörper getötet. Die Steine dürfen nicht zu groß oder zu klein sein und der erste Wurf darf nicht tödlich sein. Schon im talmudischen Judentum wird die Steinigung in der Mischna (Traktat Sanhedrin 7,2 ff.) wie folgt erörtert (VII 4a): Diese werden gesteinigt: Wer [seiner] Mutter beiwohnt, der Frau des Vaters, der Schwiegertochter, einem Mann oder einem Vieh beiwohnt, oder eine Frau, die einem Vieh beiwohnt, und ein Lästerer, wer Götzendienst treibt, wer von seinem Samen dem Moloch gibt, ein Totenbeschwörer, ein Wahrsager, wer den Sabbat entweiht, wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wer einem verlobten Mädchen beiwohnt, ein Verlocker, ein Verführer [zum Götzendienst], ein Zauberer und ein unbändiger oder widerspenstiger Sohn“.

 

 

Ursprünglich war möglicherweise auch ein Steinigungsvers im Qur’an als Bestandteil der Sure 33 vorgesehen: ‎ الشيخ والشيخة إذا زنيا فارجموهما البتة نكالا من الله والله عزيز حكيم „Wenn ein bejahrter Mann und eine bejahrte Frau Unzucht treiben, so steinigt sie auf jeden Fall als Strafe Gottes. Und Gott ist gütig und weise“. Dass die Steinigung Bestandteil der Sunna ist, beweisen verschiedene Hadithe. Ibn Ishaq, der berühmteste Mohammad Biograph erklärt in seiner Biographie des Propheten Mohammed, Umar habe erwähnt, die Steinigung sei im Buch Gottes die Strafe für verheiratete Männer und Frauen, die Unzucht (i. e. Ehebruch) betrieben. Dabei müsse der Beweis erbracht sein oder eine Schwangerschaft oder ein Geständnis vorliegen. Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Qur’ans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammad steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen. Eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, derzufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei ist eine weitere Legitimation. ”Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen”. Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben. Wie der Gesandte Allahs zur Unzucht und deren Bestrafung stand, kann jeder Muslim und Nichtmuslim in Sahih Al Bukhari und auch in Sahih Muslim nachlesen. hier sind sie, die wichtigsten:

 

Eine sehr wichtige Überlieferung zur Steinigung finden wir in Sahih Al Bukhari

 

Umar sagte: ”Ich befürchte, dass eine lange Zeit über die Menschen vergeht, bis jemand sagt: »Wir finden nichts über die Steinigung im Buche Allahs. Und dann gehen sie mit der Unterlassung einer Bestimmung, die Allah herab gesandt hat, in die Irre. Wahrlich, die Steinigung ist eine gerechte Strafe für denjenigen, der Unzucht begeht und verheiratet ist, solange der Beweis oder die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen. Sufyan fügte hinzu: Ich behielt noch den Satz: Wahrlich, der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, bestrafte mit der Steinigung und nach ihm haben wir auch die Steinigung (als Strafe) angewendet” [Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 6829].  Dschabir berichtete: “Ein Mann von (dem Stamm) Aslam kam zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, während er sich in der Moschee aufhielt, erzählte er ihm, dass er Unzucht begangen hat. Der Prophet wandte sich von ihm ab, und der Mann begab sich zu der Seite, zu der der Prophet sich hinwandte, und leistete viermal die Zeugnisaussage gegen sich selbst. Der Prophet ließ ihn zu sich näher kommen und sagte zu ihm: »Bist du verrückt! Bist du verheiratet? «Der Mann sagte: »Ja! « Darauf veranlasste der Prophet seine Steinigung im Gebetssaal. Als er durch die Steine verletzt wurde, entfloh er und wurde in einer steinigen Gegend eingeholt, wo er getötet wurde. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sprach dann Gutes über ihn und verrichtete für ihn das Totengebet” [Sahih Al Bukhari, Hadith Nr. 6820].

 

 

Umar berichtete: “Ein Jude und eine Jüdin wurden zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, gebracht, die miteinander Unzucht begangen hatten. Der Prophet sagte zu den Juden: »Was findet ihr in eurer Schrift? «Die Juden sagten: »Unsere Rabbiner bestimmten neulich, dass dafür das Gesicht geschwärzt und lächerliche Kleidung angezogen werden sollen. « Darauf sagte ‘Abdullah Ibn Salam: »O Gesandter Allahs, lass sie die Thora vorlegen! « Sie brachten dann die Thora und einer von ihnen legte seine Hand auf den Vers über die Steinigung. Er fing an zu lesen und las nur, was davor und was danach stand. Da sagte Ibn Salam zu ihm: »Hebe deine Hand ab! « Als er sie wegnahm, wurde es deutlich, dass der Vers über die Steinigung unter seiner Hand war. Darauf veranlasste der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihre Abführung, und die beiden wurden am Vorplatz der Moschee gesteinigt. Ich sah dann, wie sich der Jude über sie beugte, um sie vor den Steinen zu schützen!” [Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 6819].

 

Abu Nudschaid Imran ibn al-Husain al-Khuza’i berichtete, dass eine Frau aus dem Dschuhaina-Stamm aufgrund eines Ehebruchs schwanger wurde. Sie kam zum Propheten (s), gab ihre Schuld zu und sagte: „Oh Gesandter Allahs, ich habe eine schwere Sünde begangen. Bestrafe mich also dementsprechend.” Der Prophet (s) ließ ihren Vormund kommen und sagte zu ihm: „Behandle sie gut, und bringe sie wieder zu mir, wenn sie entbunden hat”. Der Vormund führte die Anweisungen durch und brachte sie zurück zum Propheten (s), der das Urteil sprach und ihre Hinrichtung anordnete. Man band daher ihre Kleider um ihren Körper fest, und sie wurde zu Tode gesteinigt. Danach leitete der Prophet (s) ihr Begräbnisgebet. Umar bemerkte sodann: „Oh Prophet Allahs (s)! Sie ist eine Ehebrecherin und du leitest ihr Begräbnisgebet?” Der Prophet (s) sagte: „Sie hat in so einem Maß bereut, dass, wenn diese Reue auf siebzig Personen aus Medina verteilt würde, sie für alle ausgereicht hätte. Gibt es etwas besseres, als dass sie sich selbst für Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, aufgeopfert hat?” [Sahih Muslim].

 

Auf islam.de lesen wir, wie der Islam in Deutschland zur Steinigung steht und Hadithsammlungen ignoriert, um nicht in Argumentationsnot zu kommen: „Die Art und Weise wie „Unzucht“ zu bestrafen ist, ist umstritten. Der Qur’an sieht nicht die Steinigung vor. Das Wort Steinigung findet im Qur’an nirgends Erwähnung. Die Strafe lautet nach dem Qur’an „Auspeitschen“ und ist zu verhängen, sofern vier Augenzeugen beigebracht werden können, kann sich aber dann gegen Frauen und Männer richten. Wird der Vorwurf der Unzucht nicht durch vier Augenzeugen bestätigt, kann die Strafe gegen den verhängt werden, der den Vorwurf geäußert hat, gerade um die Verleumdung von Frauen auszuschließen. Diesbezüglich besteht also keine Möglichkeit, schlecht über Frauen zu reden, ein Mittel, das von Männern überall gerne angewandt wird, um Macht über Frauen auszuüben?! (wie bitte? Anmerkung des Autors) Selbst im freizügigen Deutschland werden doch wohl die wenigsten „Fremdgeher“ von gleich vier Personen in flagranti erwischt, die Strafe käme also selbst hier so gut wie nie zur Anwendung. Zwar kann der eine Partner die Zeugenschaft gegen den anderen vierfach selber leisten, allerdings ist hierbei ebenso ein Geständnis des Beschuldigten zur Durchführung der Bestrafung Voraussetzung“.

 

Im Qur’an finden wir bezüglich Unzucht nur folgende zwei Verse:

Sure 4 {Al-Nisa – Weiber} 15 und 2:Und wenn einige eurer Frauen eine Hurerei begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließt sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg gibt” – “Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls jeweils mit hundert Peitschenhieben aus; und lasset euch angesichts dieser Vorschrift Allahs nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein beiwohnen”.

 

Dass die Sunna wesentlicher Bestandteil der Scharia ist, wird auf islam.de unterschlagen, wobei selbst die im Qur’an zu findenden Suren unmenschlich und barbarisch sind. Die der Unzucht bezichtigte Person wird nach der Scharia, dem islamischen Rechtssystem, bis zur Hüfte (Mann) oder Brust (Frau) in die Erde eingegraben, ihre Kleider werden am Körper festgebunden, dann werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Steine auf den herausragenden Kopf geworfen. Die Steine dürfen nicht zu groß und nicht zu klein sein, um die Qualen zu verlängern, sie werden auf den Kopf geworfen, bis der Tod eintritt. Oft ist dann der Kopf weitgehend vom Rumpf abgetrennt. Der Richter wird den ersten Stein werfen. Was denkt wohl so ein unglückliches Geschöpf, das in einer Zelle in einem muslimischen Kerker sitzt und auf den „Tod durch Steinigung“ wartet? …sicher denkt es an die Kinder, an die Eltern, vielleicht wie alles hätte anders sein können und bestimmt fragt es sich auch,… wie sehr sterben weh tut.

 

Auch lesenswert:

Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen

Das Schicksal der Frauen im Islam

 

2 Responses to “Die Steinigung im Islam”

  1. Sei gesegnet mein Bruder, und Danke für die Veröffentlichung auch hier.

  2. G.*K.* Says:

    Die Steinigung hat abschreckende Wirkung»

    kann man wohl sagen,…

    Männer dürfen (fast) alles, Frauen (fast) nichts.
    Diese Umstände mit Glauben und Gottesfurcht zu begründen, heisst, Religion zu pervertieren.
    Hier geht es nicht um gesellschafliche Normen, sondern um den Machterhalt fundamentalistischer Patriarchate, welche Humanismus und Aufklärung einfach ausblenden zu können glauben.
    Wer Menschenrechte nicht akzeptiert, hat für die Zukunft keine Legitimation.


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