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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ordensfrauen im Niger: Im Einsatz für Bildung und gegen Zwangsehen 1. März 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:59

Weil unter der ländlichen Bevölkerung traditionell bereits Kinder verheiratet werden“!

 

Sie werden nicht deswegen als Kinder verheiratet, weil es “traditionell” ist,

sondern weil es der Islam als empfohlene Norm so vorsieht.

Alle islamischen  Rechtsschulen berufen sich dabei bis zum heutigen Tage regelmäßig auf das Vorbild Mohammeds.

Eine von vielen hochrangigen Ahadith zu diesem Thema:Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und begann, mit mir eheliche Beziehungen aufzunehmen, als ich neun Jahre alt war” (Al Buchari Bd. 7, Buch 62, Vers 64).

 

 

 

Königstein/Wien, 1.3.2012: “Wir zeigen, was Kinder durch Bildung erreichen können und was Zwangsehen für sie bedeuten.“ Mit diesen Worten beschreibt die katholische Ordensfrau Marie-Catherine Kingbo die karitativ-pastorale Arbeit ihres Ordens im westafrikanischen Niger. Zusammen mit 16 weiteren Schwestern führt die 58-jährige gebürtige Senegalesin ein Gesundheits- und Ernährungszentrum in der Nähe von Maradi im Süden des Landes. Nutznießer der Initiative seien die Bewohner von etwa 80 Dörfern. Von der überwiegend muslimischen Bevölkerung werde das Wirken des Ordens begrüßt, berichtet Schwester Kingbo bei einem Besuch des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“. Niger ist dreieinhalbmal so groß wie Deutschland und hat knapp 16 Millionen Einwohner. Mehr als 90 Prozent sind Muslime. Die Zahl der Christen liegt bei etwa 0,4 Prozent. Die Ordensfrauen um Schwester Kingbo gehören zur „Fraternity of the Servants of Christ“. Sie leben in Maradi, der Hauptstadt der gleichnamigen Region, in einer viel zu kleinen Mietwohnung. Das Gesundheits- und Ernährungszentrum, das zur Zeit nur an zwei Tagen in der Woche geöffnet wird, ist 36 Kilometer von Maradi entfernt. Pro Tag kommen bis zu 800 Personen. Schwester Kingbo: „Zwölf unserer Schwestern sind Postulantinnen oder Novizinnen und noch in der Ausbildung. Deshalb können wir das Zentrum momentan nur zeitweise öffnen.“ Betreut werden vor allem Patienten mit kleineren Beschwerden, Mütter sowie Schwangere und Kinder. Zudem verteilen die Ordensfrauen Nahrungsmittel.

 

Weil unter der ländlichen Bevölkerung traditionell bereits Kinder verheiratet werden, legen die Schwestern Wert auf Ausbildung und Information. Sie klären die Eltern über die gesundheitlichen wie gesellschaftlichen Folgen für Mädchen, aber auch Jungen auf. Früher Geschlechtsverkehr kann beispielswiese bei Mädchen zu Inkontinenz führen, was die Verstoßung durch die Familie nach sich ziehen kann. Dann stehen die Heranwachsenden vor dem Nichts. Weil die Ordensfrauen Konflikte aufgrund ihrer Aufklärungsarbeit vermeiden wollen, haben sie nach den Worten von Schwester Kingbo die Dorfältesten frühzeitig informiert. Bei einem Treffen mit 24 Vorstehern und Imamen habe man sie mit den Worten willkommen geheißen: „Sie bringen einfach Liebe.“ Auf dem Land seien die Schwestern akzeptiert, ihre Arbeit werde geschätzt. Anfeindungen habe es allenfalls in den Städten gegeben. Die Diözese Maradi unterstützt die Initiative der „Fraternity of the Servants of Christ“. Für die Schwestern soll bald ein Haus gebaut werden. Bischof Ambroise Ouédraogo hatte Schwester Kingbo 2006 überzeugt, in Niger mit karitativ-pastoraler Arbeit zu beginnen. Gegenwärtig gehören dem Orden Schwestern aus sechs afrikanischen Ländern an. Kirche in Not“, das sich ausschließlich aus privaten Spenden finanziert, hilft Menschen, die sich im Dienst der Kirche für andere einsetzen. Jährlich werden mindestens 5.000 Projekte finanziert, die vor allem auch der Seelsorge dienen. Ein unverzichtbares Anliegen von „Kirche in Not“ ist der Einsatz für Religionsfreiheit. Seit der Gründung 1947 wird „Kirche in Not“ als Stimme für bedrängte und verfolgte Christen wahrgenommen. Alle zwei Jahre veröffentlicht das Hilfswerk eine Dokumentation zur „Religionsfreiheit weltweit“ sowie „Christen in großer Bedrängnis“, einen Bericht über die Verfolgung von Christen weltweit.

 

 

2 Responses to “Ordensfrauen im Niger: Im Einsatz für Bildung und gegen Zwangsehen”

  1. denn unsere Politiker wollen die Türken , Araber, Albaner u.a. ähnlich denkende Nationen (islamistisch eingestellten) haben. Es wird immer von der Integration gesprochen, die nie und nie stattfinden wird. Das wollen aber unsere Politiker anscheinend absichtlich nicht kapieren. Noch nie war es so, dass bei einer Ehe ein Moslem / Muslima
    zu anderer Religion konvertieren musste, umgekehrt ist es immer der Fall (zumindest war es so in der Region, wo ich mir das 16 Jahre lang ansehen musste !).
    Und man solte sich keine Illusionen machen: Auch in Östererich lebende Mehrheit der Türken denket auf radikal islamistische (kolonisierende, sich verbreitende, dominierende) Weise. Dass dort Kinder verheiratet werden, dient ja zur effektiven Vermehrung. Auch die Polygamie. Wie ich hörte , berichtete selbst Moskau von Problemen mit den dort lebenden Moslems (sie wollen noch mehr Moscheen errichten).

    Ich kann nur wieder einmal wiederholen:
    Macht man weiter so, gibt es eines Tages ein böses Erwachen (denke man nur an NAZI-Zeiten, wo das gesamte Volk derart erbittert war, dass es die Auswege durch den Krieg suchte..
    Gott bewahre, dass so was Ähnliches wieder kommt !).
    Wenn ich an der Stelle vieler Politiker wäre, würde ich diese Bedrohung bzw. Unzufriedenheit und Ängste der Bevölkerung nicht einfach ignorieren.

    Es reicht auch nicht, wenn man sagt, man “ortet Probleme” und
    arbeitet an “Integrationsprogrammen” (ich wüsste nur nicht an welchen, da Islam immer dominantere Religion bleiben wird).

  2. Untersuchungen zum Thema insgesamt sind in aller Regel eher die Ausnahme. Vor allem solche Untersuchungen, die sich als weltweite hinstellen, müssen immer kritisch betrachtet und beäugt werden. Die repräsentativität ist oftmals nicht gegeben. Die USAK hat versucht in ihrem Bericht dem Phänomen weltweit auf den Grund zu gehen und kam zu eigentlich bekannten Ergebnissen.

    Dem Bericht zufolge sind vor allem West-, Ost- und Mittelafrika sowie mehrere Staaten in Asien führend was die Zahl von geschlossenen Kinder-Ehen angeht. Gerade in Ländern wie dem Tschad, dem Niger oder Bangladesch lassen sich Quoten von 60% bis zu 70% feststellen, was Kinder-Ehen angeht.

    Europaweit betrachtet ist das Thema vor allem in Georgien und der Türkei ein riesen großes Problem. In Georgien sind 17% aller Ehen sogenannte Kinder-Ehen. In der Türkei ist dieser Wert auch sehr hoch mit ca. 14%. Danach folgt die Ukraine mit 10%. Allerdings sind auch große Industrienationen wie England und Frankreich mit knapp 10% in der Liste der unrühmlichen vertreten.

    Insgesamt lässt sich das Problem von Kinder-Ehen, wie in der Pressekonferenz geschehen, auf folgendes zusammenfassen:

    Kinder-Ehen sind ein globales Problem. Diese Ehen können an manchen Orten der Welt in der Form auftreten, dass ein Mädchen einen vier oder fünf Jahre älteren Mann heiratet, oder an anderen Stellen so dass ein alter Mann eine mittlere geschiedene oder ein entführtes und vergewaltigtes Mädchen heiratet. Manche sehen diese Ehe auch nur als eine Form des Handels an, z.B. wenn ein zehnjähriges Mädchen einem Alten Mann zur Frau gegeben wird um eine Geld-Schuld oder eine Blut-Schuld zu begleichen.

    Die USAK fordert in der Konsequenz den Schutz von Mädchen vor Kinder-Ehen und ein stärkeres Engagement der Türkei um dieses Problem zumindest im eigenen Land zu lösen.

    Weiterführender Link: http://www.usak.org.tr/haber.asp?id=1213

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    manb muss sich eher fragen:warum Männer das wollen???


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