kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Anschlag in Nigeria: Boko-Haram-Sekte verantwortlich 23. Februar 2012

Einsortiert unter: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:22

Bischof von Maiduguri zum Anschlag auf einen Markt:

Es waren mindestens sechs Explosionen zu hören“!

 

Abjua – Fidesdienst: „Die Situation scheint sich wieder beruhigt zu haben und die Menschen kehren zur Normalität zurück“, so Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri zum Fidesdienst. In der Stadt im Nordosten Nigerias wurden kamen nach einem Anschlag auf einen Markt am gestrigen 20. Februar acht Mitglieder der Boko-Haram-Sekte von einer Antiterroreinheit getötet Ein Kommando der Boko-Haram-Sekte hatte einen Anschlag auf einen Markt im Stadtviertel Baga von Maiduguri verübt, bei dem 30 Zivilsten gestorben sein sollen. „Es waren mindestens sechs Explosionen zu hören“, so der Bischof gegenüber dem Fidesdienst. Maiduguri ist seit einiger Zeit zu den am meisten von den Aktivitäten der Sekte betroffenen Zentren geworden, deren Vorgehensweise zunehmend aggressiver wird, wie der Anschlag auf das Gefängnis im Koto Karfe vom 16. Februar beweist, bei dem die Sekte durch eine blutige Auseinandersetzungen mindestens 119 Flüchtlinge befreite. „Die Boko-Haram-Sekte greift sowohl Polizeistationen als auch zivile Ziele, wie den Markt in Baga an“, so Bischof Doeme, der bestätigt, dass „Christen nicht nur Maiduguri, sondern auch andere Städte im Norden des Landes, wie zum Beispiel Damaturu, fluchtartig verlassen“. „Ich bitte die Christen in aller Welt um ihr Gebet, damit unser Land endlich wieder zum Frieden zurückkehrt“, so der Bischof von Maiduguri abschließend. {Quelle: www.fides.org}

 

 

30 Tote auf Fischmarkt in Nigeria

 

Boko Haram zündet Sprengsatz

 

Die radikal-islamische Sekte Boko Haram überzieht den Norden Nigerias weiter mit Terror.

Mitglieder der Gruppe verüben einen Sprengstoffanschlag auf einem Fischmarkt und liefern sich anschließend ein Gefecht mit Soldaten.

30 Menschen sterben.
 

Die selbst ernannten “nigerianischen Taliban” auf Rachefeldzug: Erstmals hat die Sekte Boko Haram ein Blutbad auf einem bevölkerten Markt im Nordosten Nigerias angerichtet, um Vergeltung an den Händlern zu üben. Mindestens 30 Menschen starben. Offenbar hatten die Marktleute zuvor Sicherheitskräften Tipps gegeben, die in der vergangenen Woche zur Festnahme eines hochrangigen Boko-Haram-Mitglieds geführt hatten. Augenzeugen zufolge zündeten die Islamisten auch Sprengsätze. Die Attacke ereignete sich am Montag auf einem Fischmarkt in der Stadt Maiduguri, die als Hochburg der Boko Haram gilt. Anschließend sei es zu schweren Gefechten mit Sicherheitskräften und Soldaten gekommen. Der Sprecher der Militäreinheit Joint Task Force (JTF), Hassan Mohammed, erklärte, acht Sektenmitglieder seien getötet und drei Marktverkäufer verletzt worden. “Unsere Männer haben sich einen Schusswechsel mit der Boko-Haram-Sekte geliefert, und wir haben acht von ihnen getötet und Waffen und improvisierte Sprengkörper beschlagnahmt”, erklärte Mohammed. Die JTF, die die Islamisten bekämpft, wurde 2003 aus Sektionen der nigerianischen Armee, der Marine und der Luftwaffe gegründet. Augenzeugen und Krankenhausmitarbeiter sprachen jedoch von mindestens 30 Opfern.

 

Über hoch entwickelte Waffen überrascht: Der Markt wurde geschlossen, nachdem die Menschen in Panik in alle Richtungen geflohen waren. Auf dem Boden seien zahlreiche Blutspuren zu sehen gewesen. Etwa 20 Islamisten sollen an der Aktion beteiligt gewesen sein. “Es war das erste Mal, dass es einen solchen Angriff gab”, sagte Fischhändler Banaa Bolori. Obwohl die Marktleute mit einem Racheakt gerechnet hätten, seien sie doch völlig überrascht gewesen, mit welch hoch entwickelten Waffen die Kämpfer angerückt seien. Beobachter glauben, dass geplante Friedensverhandlungen zwischen den Islamisten und der Regierung nach den jüngsten Anschlägen in weitere Ferne rücken. Zudem hatte Präsident Goodluck Jonathan schon vor Wochen erklärt, Sympathisanten der Sekte hätten seine Regierung infiltriert. Gleichzeitig forderte er die Bürger auf, Hinweise auf mögliche Gruppenmitglieder zu geben, um diese festnehmen zu können. Die Boko Haram lehnt jede westliche Lebensform ab. Eines ihrer Ziele ist es, Christen aus dem überwiegend islamisch geprägten Norden Nigerias zu vertreiben. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Bombenanschläge auf Kirchen sowie auf Gaststätten mit Alkoholausschank. Hunderte Menschen wurden dabei getötet. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

Anschlag in Nigeria

 

Bei einem erneuten Anschlag in Nigeria sollen Angaben zufolge dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. Das Militär hält die Kämpfer der Boko-Haram-Sekte für die Verantwortlichen des Anschlags.

 

Bei einem Anschlag auf einem Markt im Norden Nigerias sind am Montag womöglich dutzende Menschen getötet worden. Am Nachmittag hätten auf einem Markt der Stadt Maiduguri mutmaßliche Anhänger der islamistischen Sekte Boko Haram das Feuer auf die Passanten eröffnet, sagte ein Sprecher einer Spezialeinheit der Armee. Händler berichteten, dutzende Menschen seien getötet worden, als sechs Angreifer wahllos das Feuer auf Fisch-Händler und ihre Kunden eröffneten. Drei mit Leichen beladene Militärlaster hätten nach dem Anschlag den Markt verlassen, sagte ein andere Verkäufer. Es habe nach der Schießerei mehrere Explosionen gegeben. Der Militärsprecher sagte dagegen, Soldaten wären sofort nach Beginn des Angriffs eingeschritten und hätten acht Angreifer erschossen. Anschließend hätten sie drei auf dem Markt versteckte Sprengsätze kontrolliert zur Explosion gebracht. Es habe mehrere Verletzte, aber keine zivilen Toten gegeben. Einer der Verkäufer berichtete, die Angreifer hätten den Händlern vorgeworfen, mit dem Militär zu kooperieren, bevor sie das Feuer eröffneten. Am Donnerstag hatten Händler auf dem Markt ein mutmaßliches bewaffnetes Boko-Haram-Mitglied überwältigt und dem Militär übergeben. Maiduguri ist die Hochburg der Extremistengruppe, die für die Errichtung eines islamischen Staats im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes kämpft. In den vergangenen Monaten verübte Boko Haram zahlreiche blutige Anschläge. {Quelle: www.focus.de}

 

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