Der Deutsche Robert Baum sitzt als Terrorverdächtiger in einem englischen Gefängnis.
Er war vor einigen Jahren zum Islam übergetreten.
Vor zweieinhalb Wochen wurde dem Deutschen Robert Baum in London der Prozess gemacht.
Die Anklage: Besitz von terroristischem Propaganda-Material.
Der 24-Jährige bekennt sich schuldig. Seine Haftstrafe wird aber zur Bewährung ausgesetzt.
Robert Baum war ein Außenseiter: Zuhause in Solingen wartet seine Mutter Marlis Baum auf ihren Sohn. Sie hofft, dass Robert nach seiner Ankunft in Deutschland zu ihr kommt – und nicht in seine Moschee zurückkehrt. Diese gilt als deutsches Zentrum der Salafistenszene, einer sehr konservativen islamischen Gruppierung, die den Koran wörtlich auslegt. (weiterlesen…)







Von 1967 bis 1993 erhielten nur ein paar Hundert Palästinenser aus der Westbank und dem Gazastreifen das Recht in Israel zu leben, indem sie israelische Araber heirateten (die fast ein Fünftel der Bevölkerung Israels stellen) und erwarben die israelische Staatsbürgerschaft. Dann boten die Oslo-Vereinbarungen eine wenig wahrgenommene Möglichkeit der Familienzusammenführung, der aus diesem Tröpfeln einen Fluss machte: 137.000 Einwohner der Palästinensischen Autonomiegebiete zogen von 1994 bis 2002 nach Israel; einige davon gingen Scheinehen ein oder betrieben