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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Seligsprechung zweier libanesischer Kapuziner 20. Februar 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 13:22

Märtyrer des türkischen Völkermords an den Christen

 

Beirut: Die Kapuziner und die katholische Kirche des Libanon bereiten sich auf die Seligsprechung von zwei Mitbrüdern vor. Die beiden libanesischen Kapuziner waren 1915 während des antichristlichen Genozids im Libanon verhaftet und ermordet worden. Es handelt sich um Bruder Leonard Melki (1881-1915) und Bruder Thomas Saleh (1879-1917), deren Seligsprechungsverfahren unter dem Vorsitz von Msgr. Paul Dahded, dem Apostolischen Nuntius der lateinischen Christen im Libanon, bei Anwesenheit des Vize-Provinzials der Kapuziner, Bruder Tony Haddad, positiv abgeschlossen wurde. Die beiden Ordensmänner waren ergriffen und gefoltert worden. Bruder Leonard Melki weigerte sich, seinem Glauben abzuschwören, nachdem er bei der Ankunft der türkischen Polizei das Allerheiligste Altarsakrament versteckt hatte. Man brachte ihn in die Wüste, wo er gemeinsam mit dem armenisch-katholischen Erzbischof, dem seligen Ignatius Maloyan, und 415 Christen von Mardin hingerichtet wurde. In der osmanischen Provinz Mardin wurden während des Völkermords an den Armeniern systematisch alle Christen ermordet, nicht nur die christlichen Armenier. Für den antichristlichen Völkermord war die Teşkilât-ı Mahsusa zuständig, die im Auftrag des Staates den Genozid plante, organisierte und durchführte. Bruder Thomas Saleh wurde verhaftet und zum Tode verurteilt, weil er während des Genozids einem armenischen Priester Zuflucht gewährt hatte. Mitten im Winter von den Soldaten deportiert, starb er während des Marsches am 18. Januar 1917 an den unmenschlichen Strapazen. Er wurde an der Straße liegengelassen, wo er starb. Andere christliche Deportierte bezeugten, daß er den provokanten Angriffen seiner Häscher immer wieder antwortete: „Ich vertraue Gott. Ich habe keine Angst vor dem Tod“. {www.katholisches.info – Text: RV/Giuseppe Nardi – Bild: ofmcap}

 

 

Appell des Kustos im Heiligen Land für Syrien:

Betroffen sind vor allem die schwächsten Bevölkerungsteile

 

Jerusalem – Fidesdienst: „Nach der Wende in Ägypten zeigt die Situation in Syrien auf unmissverständliche Weise, wie sich der Nahe Osten verändert. Bis vor einem Jahr wären solche Szenarien unvorstellbar gewesen. In den vergangenen Monten war die Spannung groß und Syrien wird von internen Auseinandersetzungen zerrissen, wobei der Konflikt mehr und mehr zu einem Bürgerkrieg wird und die Franziskaner sind zusammen mit wenigen anderen Vertretern der lateinischen Kirche darum bemüht, unter den einheimischen Christen Hilfe zu leisten“, so der Kustos im Heiligen Land, P. Pierbattista Pizzaballa (ofm) in einem Appell, der dem Fidesdienst vorliegt. „Die Kustodie ist in verschiedenen Teilen des Landes vertreten: darunter Damaskus, Aleppo, Lattakia. Krankenstationen der Franziskanischen Klöster werden dort zum Zufluchtsort für viele, wobei wir unterschiedslos alle aufnehmen: Alawiten, Sunniten, Christen, Rebellen und Regierungstreue“.

 

Der Franziskanerpater erinnert daran, dass viele Firmen in Syrien schließen mussten. Die früher florierende moderne Tourismusbranche sei vollkommen verschwunden. Auch die Landwirte seien in größten Schwierigkeiten. Das internationale Embargo verhindere zudem Ausfuhrmöglichkeiten. „Am meisten betroffen sind schwache Bevölkerungsteile, die unter der mangelnden Versorgung mit Strom und Wasser leiden“, so der Kustos im Heiligen Land weiter, „In den großen Städten fällt die Stromversorgung mehrer Stunden am Tag aus oder bricht manchmal ganz zusammen; Brennstoff wird rationiert. All dies führt unter der Bevölkerung zu großer Not, die trotz winterlicher Temperaturen nicht heizen kann“. „Doch wir bleiben bei den Menschen und nehmen alle auf, die Hilfe brauchen, unabhängig von Rasse, Religion oder Staatsangehörigkeit. Wir wollen mit unserer Präsenz den religiösen Dienst unter den Gläubigen gewährleisten, damit sie verstehen, wie wichtig es ist, dass sie in der Heimat bleiben. Dies wird auch in Zukunft der Sinn der Mission des Franziskanerordens sein“, so. P. Pizzaballa. Abschließend bittet der Kustos im Heiligen Land um konkrete Gesten der Hilfe für Christen in Syrien und karitative Einrichtungen der Kustodie im Heiligen Land. {Quelle: www.fides.org}

 

3 Responses to “Seligsprechung zweier libanesischer Kapuziner”

  1. Bernhardine Says:

    Heilige Maria, Mutter unseres Herrn und Gottes Jesu Christus, bewahre uns vor den neuen Heeren der Muselmanen! Breit deinen Mantel aus, o selige Mutter der Christenheit.
    Heilige Maria, die du uns vor den Osmanen schon einmal erettet hast, bitte für uns bei deinem Sohne. Amen.

    Ave Maria, gratia plena,
    Dominus tecum.
    Benedicta tu in mulieribus,
    et benedictus fructus ventris tui, Iesus.

    Sancta Maria, Mater Dei,
    ora pro nobis peccatoribus
    nunc et in hora mortis nostrae.

    Kirche Maria vom Siege, Wien:

    • Kommentar Says:

      Ehe ich in dieses Erdenleben kam,
      ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
      Da war die Kümmernis, da war der Gram,
      da war das Elend und die Leidensbürde.
      Da war das Laster, das mich packen sollte,
      da war der Irrtum, der gefangen nahm.
      Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
      da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

      Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
      die voller Licht und schöner Träume sind,
      wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
      und überall der Quell der Gaben rinnt.
      Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
      die Seligkeit des Losgelösten schenkt.
      Wo sich der Mensch, der Menschenpein entwunden,
      als Auserwählter hoher Geister denkt.

      Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
      mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel,
      mir ward gezeigt die Wunde, draus ich blute,
      mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
      Und als ich so mein künftig´ Leben schaute,
      da hört´ ein Wesen ich die Frage tun:
      Ob ich dies zu leben mich getraute,
      denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.

      Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –
      “Dies ist das Leben, das ich leben will!”,
      gab ich zur Antwort mit entschloss´ner Stimme
      und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
      So ward geboren ich in diese Welt,
      so war´s, als ich ins neue Leben trat.
      Ich klage nicht, wenn´s oft mir nicht gefällt,
      denn ungeboren hab´ ich es bejaht

      warum erschafft sich die Erde Märtyrer-wäre gefragter die Frage

    • Kommentar Says:

      Maria vom Siege

      Maria vom Siege 3, 1150 Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus

      http://maps.google.at/maps?hl=de&rlz=1W1SUNC_deAT390&gs_sm=12&gs_upl=1875l1875l0l3406l1l1l0l0l0l0l156l156l0.1l1l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&biw=1010&bih=480&wrapid=tlif132977018418710&um=1&ie=UTF-8&q=Kirche+Maria+vom+Siege&fb=1&gl=at&hq=Kirche+Maria+vom+Siege&hnear=0x476d079e5136ca9f:0xfdc2e58a51a25b46,Wien&cid=0,0,11461978670747543719&ei=za5CT-mtIobMtAbK2az-BA&sa=X&oi=local_result&ct=image&ved=0CBEQ_BI


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