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Israel hat keine Wahl: Der Irankrieg kommt 17. Februar 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 21:12

44 US-Militärstützpunkte um Iran

 Wann kommt es zum Angriff?

 

Ein Krieg naht. Wir brauchen ein Wunder, um ihn abzuwenden.

Beide Seiten haben sich seit Jahren vorbereitet.

 Die zwei Staaten teilen ihre Vorräte ein, halten Übungen ab, setzen die Erkenntnisse der Geheimdienste um,

und vertreten öffentlich Ansichten, die den Rückzug versperren.

 

Israel und Iran befinden sich gegenwärtig zunehmend in einem Kalten Krieg und auf einem nahezu unausweichlichen Kollisionskurs. Ein Krieg naht heran. Nur in wenigen Fällen hat sich ein kalter Krieg nicht in einen wirklichen Krieg verwandelt. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Zusammenbruch des Sowjetregimes in den 1980ern und die damit einhergehende Niederlage im Kalten Krieg gegen den Westen. Die Vereinigten Staaten haben gewonnen, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern. Sie haben ihre technologische Überlegenheit als strategische Drohung verwendet, während die westliche Ideologie die Herzen auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs gewonnen hat. Nach dem Regimewechsel in Moskau war die Bedrohung eines nuklearen Kriegs vorbei. Im israelisch-iranischen Fall ist die Situation weitaus explosiver, und es ist schwer, einen glücklichen Ausgang zu erwarten. Israel ist entschlossen, alles zu tun, um den Iran am Erwerb nuklearer Waffen zu hindern. Kein israelischer Premierminister und kein Chef der IDF wird jemals bereit sein, die Verantwortung eines nuklearen Iran auf sich zu nehmen. Israel kann mit dem gegenwärtigen Iran leben, solange der Iran noch zwei bis drei Jahre von seiner ersten Rakete mit einem ersten nuklearen Sprengkopf entfernt ist. Jedoch wird Israel niemals gestatten, dass der Iran die militärische nukleare Schwelle überschreitet. Um nichts in der Welt würde Israel in dieser Hinsicht einen Kompromiss eingehen. In der Welt der Diplomatie haben Worte wie „damit kann man nicht leben“ und „das kann nicht akzeptiert werden“ die Bedeutung von Kriegserklärungen. Und dieser Krieg ist ziemlich voraussagbar; zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Kommentatoren und wer immer darauf wettet, von einer 90 prozentigen Kriegsgewissheit aus. Daher müssen die Vorbereitungen sorgfältig sein. Tatsächlich wurden sie bereits abgeschlossen. Wenn der Iran seine Atombombenpläne nicht fallen lässt, dann ist eine israelische Operation gegen Teherans nukleare Anlagen unvermeidlich.

 

 

Die iranische Irrationalität

 

Könnte die iranische Führung dieses Vorhaben fallen lassen? Ja, sie könnte dies – Yes, it can. Denn schließlich wird das Regime in Teheran nicht gebeten, sein gesamtes nukleares Projekt zu beenden; der Iran wird lediglich gebeten, ausschließlich das Projekt zu verfolgen, von dem der Iran selbst sagt, dass dieses sein rechtmäßiges Bestreben sei: die nukleare Energie für friedliche Zwecke zu nutzen. Das erforderte einen unverzüglichen Halt des geheimen militärischen Programms, dazu die Bereitschaft, die nuklearen Anlagen internationalen Inspekteuren zugänglich zu machen und die Bereitschaft, dem Transfer des angereicherten Urans nach Übersee zuzustimmen. Ein solches Abkommen würde der Popularität des Regimes keineswegs schaden: vielmehr würde es auf Teherans Märkten begeistert begrüßt werden; dies insbesondere, da dann die wirtschaftlichen Sanktionen aufgehoben würden. Im Iran werden nukleare Waffen als imperialistisches Werkzeug betrachtet. Das Land kommt gut ohne diese zurecht.

 

Man könnte daher zu einer optimistischen Schlussfolgerung gelangen: Unter dem wachsenden Druck der Sanktionen, die nunmehr endlich umfassend und einschneidend sind, könnte das iranische Regime in der Tat sein Vorhaben fallen lassen. Mindestens für die nächsten 12 Jahre würde es die militärische nukleare Option aufgeben und sich mit Elektrizitaetswerken benguegen. Die Popularität des Regimes würde darunter jedenfalls nicht leiden; vielmehr wäre das Gegenteil der Fall. Doch dieses sind rationale Erwägungen, während die iranische Führung Irrationalität an den Tag legt. Ihr geheimer Wunsch nach nuklearen Waffen ist irrational, ihre Feindschaft gegenüber Israel ist irrational und die Art und Weise, wie sie mit ihrer Wirtschaft umgeht, ist irrational. Daher lässt sich schwer sagen, wie das Ayatollah Regime auf wachsenden internationalen Druck reagieren würde. Irans Führer spielen ein Katz- und Maus Spiel mit den USA und mit Israel. Die Iraner denken, sie wären die Katze, obgleich sie in Wirklichkeit die Maus sind. Und aus diesem Grund werden wir mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hier einen Krieg sehen, Israel wird Irans nukleare militärische Anlagen früher als vorausgesagt angreifen, wobei es westliche und arabische Hilfe und Unterstützung erhält. Die Sirenen werden uns in den frühen Morgenstunden aufwecken. Der Sprecher der Heimatfront wird uns anweisen, unsere versiegelten Räume ohne Panik zu betreten. Und der Rest wird Geschichte sein.

 {Quelle: haolam.de- von Sever Plocker, YNet – Übersetzt von Renate für unseren Partnerblog Aro1.com}

 

 

 

44 US-Militärstützpunkte um Iran

 

Wann kommt es zum Angriff?

 

Washington hat bereits umfangreiche Vorbereitungen für einen Militärschlag gegen den Iran in die Wege geleitet. In der amerikanischen Hauptstadt munkelt man, die Regierung habe ihre bisher längsten Kriege – im Irak und in Afghanistan – abgebrochen, um die dadurch freiwerdenden Kräfte gegen den Iran einsetzen zu können. Zwei US-Flotten wurden zusammen mit Kriegsschiffen der NATO in den Persischen Golf verlegt. In den Washington nahestehenden Erdölemiraten und den amerikanischen Marionettenstaaten des Nahen und Mittleren Ostens wurden massiv Raketenabschussbasen und Raketen stationiert. Amerikanische Truppen wurden nach Israel und Kuwait verlegt. Washington hat Israel ein kostspieliges Raketenabwehrsystem geschenkt, das vom amerikanischen Steuerzahler bezahlt wird. Dieses Geld wurde für Israel ausgegeben, während gleichzeitig Millionen von Amerikanern, die keinerlei staatliche Unterstützung genießen, ihre Häuser und Wohnungen verloren haben. Niemand geht davon aus, dass der Iran Israel angreift, es sei denn in Vergeltung eines israelischen Angriffs auf den Iran. Daher soll dieses Raketenabwehrsystem offensichtlich dazu dienen, Israel nach einem israelischen Angriff auf den Iran vor einem iranischen Vergeltungsschlag zu schützen.

 

Jule Cole hat in seinem Internet-Blog eine Karte veröffentlicht, auf der die 44 amerikanischen Militärstützpunkte verzeichnet sind, die den Iran einkreisen. Neben diesen massiven militärischen Vorbereitungen darf die Kriegspropaganda gegen den Iran nicht vergessen werden, die seit 1979 anhält, nachdem die amerikanische Marionette, Schah Mohammad Reza Pahlavi von Persien, damals von der iranischen Revolution gestürzt worden war. Der Iran ist eingekreist, aber die Propaganda aus Washington und Israel stellt den Iran als einen bedrohlichen Aggressor dar. Tatsächlich sind die Regierungen in Washington und Tel Aviv die wirklichen Aggressoren, die dem Iran ständig mit einem Militärschlag drohen. Neokonservative Kriegstreiber wie David Goldman vergleichen den iranischen Präsidenten mit Hitler und behaupten, nur ein Krieg könne ihn stoppen. Führende amerikanische Militärvertreter versuchen den Eindruck zu verbreiten, ein israelischer Angriff auf den Iran sei bereits beschlossene Sache. Am 2. Februar berichtete die Washington Post, nach Ansicht von US-Verteidigungsminister Leon Panetta werde Israel den Iran in zwei oder vier Monaten angreifen. Am gleichen Tag berichtete Gareth Porter, der Chef des amerikanischen Vereinigten Generalstabs General Martin Dempsey habe die israelische Regierung informiert, die USA beteiligten sich nur dann an einem israelischen Angriff gegen den Iran, wenn Washington den Angriff im Vorfeld gebilligt habe.

 

Porter interpretiert Dempseys Warnung als einen deutlichen Schritt Präsident Obamas, der einen Angriff verhindern wolle, der Washington in einen regionalen Konflikt mit dem Iran hineinziehen könnte. Man kann Dempseys Äußerung aber auch ganz anders verstehen: Der General wollte Israel deutlich machen, dass Obama einen Angriff auf den Iran solange verschieben will, bis die Meinungsumfragen zeigen, dass er die Präsidentschaftswahlen verlieren würde. [Ein Krieg könnte dann vielleicht seine Wiederwahl retten,] da patriotisch gesonnene Wähler einem Präsidenten, der sich im Krieg befindet, im Allgemeinen ihre Unterstützung nicht versagen. Am 5. Februar dementierte Präsident Obama die Warnungen Dempseys gegenüber Israel und erklärte, er zöge mit der israelischen Regierung an einem Strang. Obama beschwört die Einigkeit mit der israelischen Regierung, obwohl er gegenüber dem Fernsehsender NBC erklärt hatte, es gebe »keine Hinweise darauf, dass der Iran die Absicht habe oder über die Fähigkeiten und Kapazitäten verfüge [, die USA anzugreifen]«. Mit diesem Vorgehen, im Gleichschritt mit Israel zu marschieren und gleichzeitig eine »diplomatische Beilegung« zu fordern, versuchte Obama den Spagat, den Wünschen der israelischen Lobby und der demokratischen Friedensgruppen gleichermaßen zu entsprechen, um seine Chancen für eine Wiederwahl zu verbessern.

 

Wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, ist dieses Frühjahr [aus Sicht der Kriegstreiber] die beste Zeit für einen Angriff auf den Iran, da die Möglichkeit besteht, dass Russland aufgrund der dortigen Präsidentschaftswahlen im März selbst in Turbulenzen gerät. Die russische Opposition gegen Putin wird von Washington finanziert und durch Erklärungen der amerikanischen Regierung, vor allem von Außenministerin Hillary Clinton, ermutigt. Ob nun Putin gleich gewinnt oder es zu einem zweiten Wahlgang kommen wird, die Finanzhilfe aus Washington wird schon dafür sorgen, dass Zehntausende von Russen in den Straßen demonstrieren werden. Schließlich hat das Geld aus Washington auch die »Grüne Revolution« [im Iran] ermöglicht, um Proteste gegen den Ausgang der dortigen Präsidentschaftswahlen zu schüren.

 

Am 4. Februar berichtete die früher einmal als links geltende britische Tageszeitung The Guardian im Vorfeld der russischen Wahlen von Demonstrationen von etwa 120.000 Putingegnern in Moskau, die »faire Wahlen« gefordert hätten. Mit anderen Worten versuchen die Handlanger Washingtons bereits jetzt die Überzeugung zu zementieren, ein Wahlsieg Putins im März könne nur manipuliert sein. Aber für Obama lässt das Frühjahr noch keinen sicheren Schluss darauf zu, ob seine Wiederwahl durch einen republikanischen Kandidaten gefährdet wäre. Um seine Wiederwahl abzusichern, wäre ein zu frühzeitiger Kriegsausbruch keine Hilfe, zumal er von einem deutlichen Anstieg der Erdölpreise begleitet würde. Die Bereitschaft von Menschen überall auf der Welt, sich eher zu willfährigen Werkzeugen Washingtons degradieren zu lassen, als sich als loyale und selbstbewusste Bürger ihrer jeweiligen Länder zu erweisen, ist einer der Hauptgründe dafür, dass der Westen immer noch in der Lage ist, die heutige Welt zu beherrschen. Es scheint immer noch ausländische Staats- und Regierungschefs im Überfluss zu geben, die lieber die Gelder und Gefälligkeiten Washingtons annehmen, als sich für die legitimen und ureigensten Interessen ihrer Länder einzusetzen.

 

Schon Karl Marx erklärte, Geld verwandele alles andere in eine Ware, die gekauft und verkauft werden könnte. Alle anderen Werte würden vernichtet: Ehre, Integrität, Wahrheit, Gerechtigkeit, Loyalität und selbst Blutsverwandtschaft. Es bleibt nichts außer schmutziger Gewinnsucht. Geld und die Gier danach hat allerdings mit Sicherheit den früheren britischen Premierminister in eine politische Ware verwandelt. Vor vielen Jahren wurde mir die Macht des Geldes vor Augen geführt. Mein Doktorvater wurde unter der Präsidentschaft Nixons zum Abteilungsleiter für internationale Sicherheitspolitik im Verteidigungsministerium berufen. Er fragte mich, ob ich nach Vietnam gehen würde, um dort die Abwicklung der Hilfsprogramme zu übernehmen. Ich fühlte mich zwar geschmeichelt, dass er mir die Charakterstärke zutraute, der Korruption zu widerstehen, die normalerweise die guten Absichten von Hilfsprogrammen ins Gegenteil verkehrt, aber ich lehnte ab.

 

Dieses Gespräch werde ich nie vergessen. Warren Nutter war eine intelligente und integre Persönlichkeit. Unabhängig davon, ob der Krieg notwendig war oder nicht, war er überzeugt, dass die amerikanische Bevölkerung durch Täuschung und Irreführung in diesen Krieg hineingezogen worden war. Er vertrat die Ansicht, eine Demokratie könne Täuschungen dieser Art nicht verkraften und lehnte Regierungsvertreter ab, die das amerikanische Volk hintergangen hatten. Nach seiner Auffassung müsse eine demokratische Regierung auf Überzeugungsarbeit und nicht auf Tricks und Irreführungen setzen, denn dann wären die Folgen nicht demokratisch legitimiert. Aus seiner Sicht befanden wir uns im Krieg und hatten die Südvietnamesen mit hineingezogen. Daher stünden wir ihnen gegenüber in der Pflicht. Versagten wir hier, würde sich das negativ auf Verpflichtungen auswirken, die wir gegenüber anderen Ländern im Rahmen unserer Politik eingegangen waren, den Einfluss der Sowjetunion einzudämmen. Anders als die schwer zu fassende »Bedrohung durch Terror« stellte die Sowjetunion unzweifelhaft eine »wirkliche Bedrohung« dar. Diejenigen, die in der Zeit nach dem Untergang der Sowjetunion aufgewachsen sind, können die Zeit des Kalten Krieges nicht verstehen.

 

Im Verlauf unseres Gesprächs fragte ich, wie es Washington gelänge, so viele andere Regierungen auf seine Seite zu ziehen und seinem Willen folgen zu lassen? »Geld«, antwortete er. »Sie meinen Entwicklungshilfe?«, fragte ich nach. »Nein«, entgegnete er, »große Mengen Geldes. Wir kaufen die führenden Politiker«. Er lehnte diese Praxis ab, aber er konnte nichts dagegen unternehmen. Schon die antiken Römer versuchten, führende Persönlichkeiten aus dem gegnerischen Lager oder potenzielle Bedrohungen durch Korruption zu kaufen und zu kontrollieren. In seinem Buch The Rule of Empires bezeichnet Timothy H. Parsons die Römer als »geschickte Vertreter einer Machtausübung, die auf indirekte Beeinflussung (›Soft Power‹)« setzt. Rom zog es vor, die Besiegten und potenziellen Feinde durch »halbautonome, von Rom abhängige Könige regieren zu lassen, die vom Senat euphemistisch als ›Freunde des römischen Volkes‹ bezeichnet wurden. Die Römer unterstützten Machthaber, die zur Zusammenarbeit bereit waren, mit direkten Zuwendungen in Form von Münzen oder Sachleistungen dabei, an der Macht zu bleiben. Die Annahme dieser Zuwendung galt als Zeichen für die Bereitschaft des jeweiligen Regenten, sich der Befehlsgewalt des Imperiums zu unterwerfen, und sie verstanden jede Missachtung ihres Willens als offenes Aufbegehren. Zugleich behielten sie sich vor, jederzeit in Nachfolgeauseinandersetzungen einzugreifen, um einen missliebigen Marionettenherrscher zu ersetzen«.

 

Auch Washington herrscht auf diese Weise. Und diese Machtausübung über andere Länder ist der Grund, warum es keinen wirklichen »ägyptischen Frühling« gibt, sondern die in Misskredit geratene Marionette Husni Mubarak lediglich durch eine Militärdiktatur ersetzt wurde und europäische Vasallenstaaten der USA die Kriege Washingtons im Nahen und Mittleren Osten, Nordafrika und Zentralasien, in denen es um die amerikanische Vorherrschaft geht, auskämpfen. Die »gemeinnützige« amerikanische Organisation National Endowment for Democracy (NED) finanziert Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die sich dann in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen. Es ist der Tätigkeit dieser NGOs zu verdanken, dass die frühere Sowjetrepublik Georgien sowie die baltischen Staaten und die osteuropäischen Länder dem Macht- und Einflussbereich der USA einverleibt wurden. Und weil viele Russen ihre sowjetische Vergangenheit zutiefst ablehnen und verabscheuen, ist auch Russland durch die Machenschaften Washingtons beeinflussbar. Solange der Dollar die Welt beherrscht, werden auch die USA ihre dominierende Rolle behalten. Als Rom seinen Silberdinar durch Bleizugaben entwertete, schwand seine Macht, Gefügigkeit zu kaufen. Wenn [der jetzige Chef der amerikanischen Notenbank Federal Reserve] Ben Bernanke die Kaufkraft des Dollar durch seine unbegrenzte Geldvermehrung vernichtet, wird auch die Macht der USA dahinschmelzen. {Quelle: info.kopp-verlag.de}

 

8 Responses to “Israel hat keine Wahl: Der Irankrieg kommt”

  1. Oe.O Says:

    Israel kommt einem Angriff auf Iran offenbar immer näher.
    hoffen wir nicht….

    Die Regierung in Jerusalem drängt zum Handeln, bevor Teheran seine Urananlagen sicher unter die Erde verstaut hat. Der Westen ist alarmiert, fürchtet einen Flächenbrand in Nahost. Fünf Gründe, warum Jerusalem all diese Warnungen ignorieren könnte.

    Der Militärschlag ist für Israel die Ultima Ratio – nachdem alle anderen Mittel versagt haben. Ein atomar bewaffneter Iran mag für Europa und die USA ärgerlich, für die Nachbarländer bedrohlich sein – Für Israel ist es eine existezielle Bedrohung.
    Die Israelis werden nicht leichtfertig eine Krieg vom Zaun brechen, aber sie machen klar, dass dieser für Sie im Zweifel das kleinere Übel ist.
    Der Iran könnte die ganze Situation leicht entspannen, wenn er endlich voll mit der IAEA zusammenarbeiten würde und ernsthaft an Verhandlungen interessiert wäre. Im Moment spielt Teheran aber nur auf Zeit. Man könnte leicht den Eindruck gewinnen, dass die ständige Eskalation der Spannunen von der iransichen Regierung gewünscht wird.

    Freunde schöner Atomfunken,
    Tochter aus Plutonium!
    Sie bejubeln machtbetrunken,
    das Reaktorheiligtum.
    Immense Kräfte spalten wieder
    was man sonst unteilbar nennt,
    doch es schlägt auf alle nieder,
    wenn nuklear Nahost verbrennt.
    Seid verschlungen ihr Millionen!
    Todeskuss der dort´gen Welt!
    Brüder, überm Sternenzelt
    muss ein blinder Vater wohnen,
    Brüder, überm Sternenzelt
    muss ein blinder Vater wohnen!

    • carma Says:

      >Man könnte leicht den Eindruck gewinnen, dass die ständige Eskalation der Spannunen von der iransichen Regierung gewünscht wird. <

      die iranische führungsriege darf sich durch das russische und chinesische verhalten im libyen- und nun im syrienkonflikt bestärkt fühlen und spekuliert mit einer russisch-westlichen konfrontation. damit würde der iran gleich drei "ungläubige" mächte gegeneinander aufbringen, auf so ein endzeitszenario wartet ahmedinidjad wohl schon lange…

  2. Erich Foltyn Says:

    nach langer Beobachtung der Berichte bin ich zu der Ansicht gekommen, dass die amerikanischen Militärstützpunkte kaum für einen Angriff errichtet werden, sondern vor allem um damit Machtpolitik zu betreiben. Man kann damit vor allem auch den Gegner herauszufordern, um das Bedrohungsbild feststellen, damit man die Rüstung darauf einstellt und rechtfertigt. Aber diese militärischen Vorgänge dienen auch dazu, um den zuständigen Personen im Weißen Haus zur Erkenntnis zu verhelfen, welche Macht sie genau haben, also eine Verbindung zwischen Führung (den Personen) und den Kräften herzustellen. Aber natürlich ist dann schon Einiges da, falls man angreift oder angegriffen wird. Die Beschlüsse, was man dann unternimmt sind eine andere Sache. Aber das Ganze führt immer zu dem bekannten Missverständnis mit den Russen und mit der europäischen Bevölkerung, dass sie sofort in der Zeitung lesen, dass ein Stützpunkt unmittelbar zu einem Angriff aufgestellt wird. Aber vielmehr lenken sie die Aufmerksamkeit der Politik auf dieses Thema. Es kann natürlich schon sein, dass einmal ein Krieg ausbricht, aber in unserer Zeit ist dann so ein massiver Aufmarsch, dass es Monate dauert, bis es wirklich los geht.

  3. sirius Says:

    Das Problem ist nicht, ein hoffentlich bald stattfindender Krieg gegen den Iran, das Problem ist,warum es noch keinen Krieg gegen Saudi-Arabien und Pakistan gibt.

  4. Emanuel Says:

    http://cdn1.spiegel.de/images/image-207144-thumbbigasmall-jzkm.jpg

    Vorher mit euren Drohnen oder euren Schlächtern von Al Kaida (euren neuen Verbündeten) noch solche Menschen killen …. dann kann`s losgehen …. Ihr Kriegstreiber ekelt mich an

  5. teofil Says:

    Achmadinidjat spielt den großen Muslim.Dabei ist laut Wikipedia Achmadinedjat viertel Jude. Sein Großvater stammt aus Armenien. Vielleicht besinnt er sich noch an seiner jüdische wurzeln?

  6. Eugenie Says:

    Ich verabscheue die Mullahs, so wie ich jeden religiösen Fanatismus verabscheue, besonders einen derart barbarischen wie den Radikalislam.
    Gut, Iran provoziert, zeigt seine Muckis, aber dass nun Kriegsschiffe als “Friedensbotschafter” geschickt werden, ist doch nichts Neues und auch keine Erfindung der Iraner.
    Die Amerikaner schicken seit eh und je Kriegsschiffe als “Friedensbotschafter” überall auf der Welt und erwarten, dass alle sich dann freuen und Amerikas “Friedensmission” bejubeln. Inzwischen ist der Glaube an die universelle “Friedensmission” der Amerikaner aber stark ins Wanken gekommen.
    Die sind und waren nämlich gar nicht überall in friedlicher Absicht unterwegs, das müsste eigentlich jedem politisch interessierten Leser inzwischen einleuchten.
    Das Spiel, das momentan mit den Iranern abläuft, vermag ich eh nicht zu durchschauen.


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