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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Syrien: Im Würgegriff der Medien 14. Februar 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:35

Wer syrisches Staatsfernsehen anschaut oder syrische Zeitungen liest, der taucht ein in eine Welt, die ganz anders aussieht, als jene der internationalen Medien.

Könnte es sein, dass die internationalen Medien gesteuert werden, oder sind es die syrischen Medien die gesteuert sind, wie immer behauptet wird?

Wer sind die Revolutionäre in den Hochburgen der Aufstände in Syrien, was sind das für Organisationen, die uns als Freiheitsliebende verkauft werden und weshalb verschweigen die Medien, wer hinter den terroristischen Aktionen gegen Bashar Al-Assad, gegen die syrische Armee, gegen die syrischen Sicherheitskräfte und gegen das syrische Volk steckt?

Sie verschweigen es uns, weil die Islamisierung der Welt und Re-Islamisierung Syriens, Teil eines größeren Plans einer kleinen Gruppe von Blutsaugern zur Beherrschung der Welt ist.

 

Die syrische  Opposition: Eine dieser Terrororganisationen, oder Oppositionsgruppen, wie sie im Westen genannt werden, ist die Khalid ibn al-Walid-Brigade, benannt nach einem Bandenmitglied Mohammeds. Sie ist eine der bekannteren militanten islamistischen Oppositionsgruppen und ist weitgehend in Homs stationiert. Einer ihrer Anführer ist der Islamist Abdel-Aziz Tlass (im Bild, in der Mitte). Diese Terrororganisation geht seit Monaten nicht nur brutal gegen Polizeistationen, Parteigebäude und Krankenhäuser vor, sondern auch gegen die Bewohner in Homs, die sich weigern sich ihnen anzuschließen. Nichts desto trotz erhalten sie von großen Medien wie Al-Jazeera eine Bühne, um ihre Version der Vorgänge in Homs darzustellen und in der Welt zu verbreiten. Ihre Rädelsführer werden von namhaften Journalisten wie Nir Rosen interviewt. Nir Rosen, ein Journalist, der glaubt, dass die Hisbollah keine terroristische Organisation ist, sondern eine weit verbreitete und legitime politische Widerstandsbewegung. Männer wie er, sind die namhaften Journalisten und Nahostexperten, die die verlogenen Meldungen in die Welt tragen, um Meinungsbildung zu manipulieren. Im Westen behauptet man, dass die Khalid ibn-al-Walid Brigade der Zusammenschluss desertierter Soldaten, die sich gegen die Regierung und die Armee wehren wollen, sei – dies entspricht nicht der Wahrheit.

 

20 km nördlich von Homs und etwa 22 km von Hama entfernt, liegt die Stadt Al-Rastan, ebenfalls eine Hochburg des Aufstands, dort terrorisieren vor allem die islamistischen Salafisten, die wir schon aus Ägypten kennen, den syrischen Staat und nicht zu vergessen, gibt es in Syrien auch noch die allgegenwärtigen Muslimbrüder, die auf ihre Machtübernahme warten. Obwohl der Großteil der syrischen Bevölkerung nach wie vor hinter Bashar Al-Assad steht, wird darüber kaum berichtet, um den Eindruck zu erwecken, es handle sich bei den Revolutionären nicht um islamische Terroristen, sondern um einen Volksaufstand oder einen Bürgerkrieg. In der Medienberichterstattung werden ständig die Verlustzahlen der syrischen Armee und der Sicherheitskräfte verschwiegen oder in der Gesamtzahl der Verlustlisten kaschiert und das ist ein klares Zeichen für eine einseitige, manipulierte Berichterstattung.

 

 

 

Im Würgegriff der Medien

 

 

Doch es gibt auch noch ein anderes Problem: Im Zeitalter sozialer Medien, in Zeiten von Nachrichtensperren, und wenn Nationen wie Syrien den Ausnahmezustand  ausrufen, werden Berichte über Feuergefechte zwischen desertierten Soldaten und der Armee über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter von als „verlässlich geltenden anonymen Berichterstattern” übermittelt, die an und für sich nicht unbedingt vertrauenswürdig  sind. Man hält so an der Existenz der „freien Armee“ fest, deren Existenz aber nie wirklich bestätigt wurde, sondern nur von anonymen Augenzeugen und gefälschten Videos eingebracht wurde. Auf YouTube gibt es viele solche Videos, die desertierte Soldaten zeigen, die ganz häufig aber nur einen oder eine Handvoll Hauptakteure zeigen und damit keine Beweiskraft haben. Im folgenden Clip können Sie sehen, wie Oberleutnant Abdel-Aziz Tlass sich von der syrischen Armee trennt und das bekannt gibt:

 

 

 

Ein klassisches Beispiel der Manipulation durch gestellte Szenen ist folgendes Youtube Video, indem angeblich von Sicherheitskräften getötete Freiheitsliebende in Särgen bei einer Demonstration gegen das Al Assad Regime getragen werden, doch wie man sieht, waren die Särge leer:

 

 

 

 

Ein weiteres Beispiel, wie namhafte Medien an ihre verlogenen Informationen kommen ist folgendes: Die Zeit berichtete darüber in einem Artikel unter dem Titel „Eine junge syrische Bloggerin ist 40 und trägt Bart“. Die Zeit schreibt in diesem Artikel: „Die Welt hing an ihren Tasten. Wochenlang galt die lesbische Bloggerin aus Syrien in Zeitungen, Fernsehen und Internet als Kronzeugin der brutalen Unterdrückung des Assad-Regimes gegen seine Bürger.“ Hier war alles gefaked und alle entnahmen ihre Informationen für ihre Berichterstattung diesem Faker-Blog! Man könnte selbst darauf kommen, dass bei einigen Youtube Videos etwas nicht stimmt. Von Tlass und seiner Clique abgesehen, trägt kaum einer der Soldaten  einen Dienstgrad. Sie tragen oftmals Sportschuhe und kein militärisches Schuhwerk und oft keine  militärische Kleidung. Andere Videos wiederum, haben mit Sicherheit die Islamisten selbst gestellt und gedreht, denn die Welt soll glauben, dass die syrischen Sicherheitskräfte auf Befehl des Präsidenten brutal gegen Unbewaffnete vorgehen. So schafft man genau die Stimmung, die die Opposition und die Protagonisten in den USA  haben wollen, um weiter ungestraft Chaos im Land verbreiten zu dürfen und rechtfertigt so die Absetzung des Bashar Al Assad Regimes.

 

 

Die Täuschung geht noch weiter: Die Terroristen, die sich als Opposition bezeichnen, zeigen in einem Video ein patrouillierendes Marineboot und behaupten, dass Latakia beschossen wurde, dies wurde danach widerlegt.  Nach Angaben der syrischen Opposition haben in Jisr al-Shoghour reguläre Streitkräfte 120 Deserteure erschossen. Auch diese Behauptung ist inzwischen längst widerlegt worden. Am 13.05.2011 musste die renommierte Nachrichtenagentur Reuters, sich für die Verbreitung von Bildmaterial entschuldigen, das kollektiven Aufruhr in Syrien zeigen sollte. Es wurde nachgewiesen, dass es sich um Archivbilder aus dem Libanon handelte. Am 18.05.2011 entschuldigte sich das ZDF für Folterbilder, die angeblich aus Syrien stammten. Zitat ZDF: „Das Material kam von einer Frau, die aus Syrien geflohen ist und das Material dabei hatte“. Bei den Bildern handelte es sich um Archivmaterial aus dem Irak. Nebenbei gibt es mindestens 500 Beispiele, in denen angebliche Tote ihren eigenen Tod dementieren. So zum Beispiel am 18.06.2011., als Abu Haitham Qassous eine Al-Jazeera-Meldung dementiert, er und seine Frau seien getötet worden. Schon am 27.04.2011 gab es die Meldung, ein syrischer Soldat hätte im Urlaub erfahren, er wäre von Sicherheitskräften erschossen worden.

 

In den Bildern werden Schützenpanzer gezeigt und behauptet, dass Städte mit Panzern und Artillerie beschossen worden sind. Und bei der Ansicht eines brennenden Polizeipräsidiums berichtet man, dass “Shabiha” Wohnungen in Brand gesetzt wurden, weil westliche Bürger kein Arabisch können und nicht feststellen können, dass Islamisten ein Polizeipräsidium in Brand gesteckt haben. Nach all dieser falschen Berichterstattung gehen renommierte Medien immer noch nicht kritischer mit ihren Quellen um – eine Bankrotterklärung des Journalismus oder ist es nur noch Hofjournalismus? Monitor berichtete am 03.06.2004 / Nr. 519 in einem Beitrag von Georg Restle und Petra Ensminger mit dem Titel „Wie die USA in Syrien foltern lassen“, Zitat: Zum dortigen Geheimdienst unterhält die US-Regierung beste Kontakte, jenseits der offiziellen Regierungspolitik. Die Verschleppung von Maher Arar ist nur ein Fall unter vielen, wie uns ein ehemaliger Top-Agent der CIA erklärt“.

 

 

Die Enthüllungsplattform WikiLeaks enthüllte, dass der CIA seit mindestens 2006 syrische Oppositionsgruppen finanziert. Der ehemalige libanesische Ministerpräsident Saad Hariri, so berichtet die Kleine Zeitung, hat den USA Vorschläge für einen Regimechange in Syrien unterbreitet, wie aus vertraulichen Diplomatendepeschen hervorgeht, die von der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlicht und von der Beiruter Presse verbreitet worden sind. Insbesondere soll Hariri für die Einbeziehung der vom syrischen Baath-Regime verfolgten Muslimbrüder in eine Übergangsregierung eingetreten sein. {Mit bestem Dank an unseren Kollegen bei PI, die diesen Artikel bei sich veröffentlicht haben! – parseundparse.wordpress.com

 

One Response to “Syrien: Im Würgegriff der Medien”

  1. Erich Foltyn Says:

    auch wenn Assad der böse Diktator ist, der auf sein Volk schiessen läßt, so ist es der Islam, der die Gesellschaftsordnungen überall zerfrisst, bis sie in einem Kampf Mann gegen Mann untergeht und sich in eine vormohammedanische Steinwüste verwandelt wie in Afhanistan, wo sogar die Kenntnis des Alphabets eine Blasphemie ist. Es kann ja niemand eine Demokratie errichten, weil die im Islam verpönt ist. Und jede nicht-islamische Diktatur ist genauso schlecht wie die islamische. Weil dadurch, dass in der Demokratie Oppositionelle in Parlament und der Regierung sitzen, wird ja erst eine positive Zusammenarbeit möglich. Und ein Diktat kümmert sich ja nicht, ob etwas besser oder schlechter ist. Aber mir ist es wurscht, von mir aus können sie alle in einem Trümmerhaufen vegetieren. Man muss natürlich eine friedliche und konstruktive Zusammenarbeit wollen. Aber nur den Ungläubigen durch Krieg alles wegzuplündern, das führt zu nichts. Die Ungläubigen stehen nur deshalb so beneidenswert gut da, weil sie all diesen Unfug nicht getrieben haben.


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