kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Für die Befürworter des interrelegiösen Dialog 11. Januar 2012

Einsortiert unter: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:11

 

Über die Scharia-Gerichte in Großbritannien

 

Der Weg zu der Scharia führ durch solche Leute,

wie  Lamya K.

Man liest die typische Verlogenheit in diesen Augen

 

Wir überlassen euch die Kommentare über diesen Artikel, was ihr gut oder schlecht in der Scharia findet. Wie es scheint, hat sogar die Rheinische Post schwierigkeiten, das Gute irgendwie heraus zu schälen. Denn wenn man diese Entwicklung lobt, lobt man den langsamen Tod des abendländischen Rechtstaates. Warum sollen wir nicht das Gesetz der Stärkeren wieder rausholen, wenn das Gesetz nicht mehr für alle bindend ist. Warum sollen wir uns noch daran gebunden fühlen, wenn es nur noch uns handschellen anlegt, während die neben uns nach ihrem eigenen Ermessen Vergeltung üben dürfen, hauptsache, es wird von einem, der bei ihnen Clanchef spielt, sanktioniert.

 

Scharia-Justiz erobert Großbritannien

VON ALEXEI MAKARTSEV – zuletzt aktualisiert: 01.01.2012 – 15:25

 

London (RP): Es sind möglicherweise Hunderte Schiedsgerichte, die in Großbritannien auf der Basis des Koran Streitsachen schlichten und Rechtsauskünfte geben. Die Praxis ist legal und breitet sich immer mehr aus. Kritiker befürchten allerdings eine Unterwanderung der staatlichen Rechtsordnung und sehen insbesondere die Stellung der Frauen bedroht. Sie haben viel durchgemacht, jetzt geht es nicht mehr. Die zwölfjährige Ehe von Samiyah und Hashim (Namen geändert) endet in einem kleinen Zimmer mit Laminatfußboden, einem Regal mit dicken arabischen Bänden und Neonlampen, die kaltes Licht werfen. Sie trägt Jeans, ein modisches Top und Stöckelschuhe.

 

“Er hat mich vergewaltigt und geschlagen”: Der unrasierte Mann neben ihr hat eine schlecht sitzende Hose und ein zerknittertes Jackett angezogen. „Er hat mich vergewaltigt und geschlagen“, sagt aufgeregt die junge Britin. Hashim hört reglos zu, dann brüllt er los: Samiyah habe Alkohol getrunken. „Ruhe“, sagt der weißhaarige Brillenträger, der vor ihnen auf einer Erhöhung sitzt. Die sanften Worte von Sukhaib Hasan klingen wie ein Befehl, den man nicht missachten darf. Hasan ist Richter, und seine Urteile fällt er in einem grauen Ziegelsteinbau im Londoner Stadtteil Leyton nach dem islamischen Recht, der Scharia. Auch den Scheidungsfall der Muslimin Samiyah. Die junge Frau ist im Westen aufgewachsen. Mit 15 Jahren wurde sie auf Druck ihrer Familie mit einem einfachen Mann aus einem pakistanischen Dorf verheiratet. Sie passten nicht zusammen. Nachdem Hashim gewalttätig wurde, zog die selbstbewußte 27-Jährige mit ihrem Sohn aus.

 

“Doch sie will nicht mehr”: Die Eheleute aus Sheffield sind an diesem Tag 270 Kilometer weit nach London gereist, um ihren Streitfall gegen ein geringes Entgelt von einem islamischen Gelehrten entscheiden zu lassen. „Er hat ihr vergeben, doch sie will nicht mehr“, erklärt in einer Sitzungspause Dr. Hasan. „Ein gewöhnliches Gericht würde diese Ehe sofort lösen. Dagegen versuchen wir, die beiden zu versöhnen.“ Die Zentrale des Islamischen Scharia-Rats (ISC) in London unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von den schmucklosen zweistöckigen Wohnhäusern nebenan. Doch der Schein trügt: Hinter dem Aushängeschild des ISC verbirgt sich eine einflußreiche Institution – ein Netzwerk aus Dutzenden Scharia-Gerichten, in denen die Finanz- und Familienprobleme nach den Koran-Prinzipien entschieden werden. Es ist eine undurchschaubare Parallelwelt, in der englisch und arabisch gesprochen wird und die auf viele Briten bedrohlich wirkt.

 

“Scharia Superstar”: Die Medien nennen ihn den „Scharia Superstar“: Der gebürtige Inder Sukhaib Hasan gründete 1982 den ISC, um die Muslime in Rechtsfragen zu beraten und Konflikte zu schlichten. 14 Jahre später wurde das fremde Rechtssystem in Großbritannien durch ein Gesetz legalisiert. Dabei wurden die Scharia-Gerichte den Schiedsgerichten faktisch gleichgestellt. Ihre Entscheidungen sind bindend, wenn sich beide Seiten zuvor damit einverstanden erklärt haben. Obwohl Hasan islamische Ehen beenden kann, müssen diese zusätzlich immer von einem gewöhnlichen Richter getrennt werden. Der ISC in London beschäftigt sich jeden Monat im Schnitt mit 30 neuen Fällen. „Wir üben niemals Zwang aus, und wir sind fair“, sagt sein Vorsitzender. „Es ist eine große Entlastung für die britische Justiz. Auch deswegen, weil wir mit vielen Einwanderern in deren Heimatsprache sprechen können.“ Das Telefon klingelt. Ein verzagter Vater will wissen, was der islamische Glauben von ihm verlangt, wenn er sein sterbendes Kind im Krankenhaus von der Lebenserhaltungsmaschine trennen wird. Irgendwo im Haus preist eine laute, melodische Männerstimme den Allmächtigen.

 

Die Glatzen von Blackburn: In seinem kleinen Büro vor einer Bücherwand mit goldglänzenden arabischen Buchstaben wirkt der sanfte Mann mit dem weißen Bart Welten entfernt von den Glatzköpfen, die im April in Blackburn lautstark das Ende der Scharia-Justiz im Königreich gefordert haben. Die Aufmärsche der Neonazis sind das sichtbarste Zeichen des Mißtrauens gegenüber dem Islam, der von 51 Prozent der Inselbewohner als „feindselig“ empfunden wird. Es gibt aber auch andere Proteste. Zehntausende Briten haben im Internet Unterschriften für das Verbot des „barbarischen Rechts“ der Einwanderer gesammelt, das nach ihrer Überzeugung die Frauenrechte mit Füßen tritt. Manche Zeitungen warnen das Land vor einem Abgleiten in die Diktatur, sollte die Politik nicht die Ausbreitung der alternativen Justiz stoppen. Die Furcht vor dem islamischen Recht gründet auf einer Aufsehen erregenden Untersuchung, die vor zwei Jahren 85 Scharia-Gerichte auf der Insel gezählt hat. „Heute dürfte es Hunderte davon geben“, sagt der Autor der Studie, Dennis MacEoin.

 

Frage nach der Überwachung: Der Islam-Experte aus Newcastle schwört, dass seine Schätzungen zuverlässig seien. Er warnt vor einer Aushöhlung der Demokratie. „Viele dieser Gerichte arbeiten im Untergrund, in Moscheen oder in privaten Häusern. Die Imame können dort die Frauen diskriminieren und das Recht verletzen, trotzdem sind ihre Urteile ein Gesetz für gläubige Muslime. Mich stört, dass niemand diese Prozesse überwacht.“ MacEoin ist verbittert darüber, dass die Politiker um das brisante Thema einen weiten Bogen machen. Tatsächlich gibt es eine Initiative im Parlament, die darauf abzielt, die Scharia unter Kontrolle des Staates zu stellen. Der Gesetzentwurf soll sicherstellen, dass die islamischen Gerichte sich nicht länger mit Familienfragen befassen. Trotz einiger positiver Reaktionen werden ihm jedoch nicht viele Chancen eingeräumt. Die 1,7 Millionen Muslime in Großbritannien haben seit 2008 wiederholt Beistand von Prominenten erhalten.

 

Britisches Recht soll Vorrang haben: Erst begrüßte das Oberhaupt der Anglikaner, Rowan Williams, überraschend die „unvermeidliche“ Verbreitung der Scharia. Wenn man ihre Elemente ins Zivilrecht übernähme, würde dies soziale Spannungen mindern, argumentierte der Erzbischof von Canterbury. Später nannte der ranghöchste englische Richter, Nicholas Phillips, die Scharia geeignet für die Schiedsgerichte, allerdings stellte er klar, dass das britische Recht Vorrang haben müsste. Das ärgert den Anwalt Faiz Siddiqi, der als Chef des Muslim Arbitration Tribunal (MAT) ein eigenes Netz aus sieben Scharia-Gerichten betreibt. „Es gibt keinen Widerspruch zwischen den beiden Rechtssystemen. Wer das behauptet, will die Muslime als Fundamentalisten brandmarken“, sagt der gebürtige Pakistaner, der im Schnitt etwa 60 Konflikte im Monat schlichtet. Das Erstaunliche ist, dass immer mehr Christen mit ihren familiären Problemen den MAT aufsuchen – in der Zentrale in Nuneaton sind es 15 Prozent aller Fälle.

 

Billiger und schneller: „Sie kommen zu uns, weil wir billiger und schneller arbeiten als herkömmliche Gerichte“, sagt der 44-jährige Siddiqi. „Wir haben eine gute Ethik, wir beschützen die Frauen. Darüber müsste sich der Staat freuen.“ Der bärtige Sheikh nennt auch Deutschland ein „offenes Land“ für die Einführung der Scharia. „Intelligente Menschen werden davor keine Angst haben“, versichert der Anhänger der Polygamie, der einmal auch die Homosexualität als „unnatürlich und unmoralisch“ gegeißelt hat. Im Scharia-Gericht von Leyton will Sukhaib Hasan noch einen letzten Versuch unternehmen, die Ehe von Samiyah und Hashim zu retten. E bittet die Mutter der jungen Frau hinein. Sie redet auf ihre Tochter ein, ohne Erfolg. „Ich weiß nicht mehr, was Liebe ist“, sagt weinend die 27-Jährige. „Außer Hass auf diesen Mann ist in meinem Herzen nichts mehr geblieben“. Hasan schaut sie lange an, dann macht er ein Zeichen, dass sie gehen kann.  Rheinische Post

 

Wir werden die kleine Genugtuung genießen, wenn mal eine islamische Kopftuchdame dabei richtig benachteiligt wird und leiden muß. Hoffentlich erwischt es mal auch einen und anderen britischen Multikulti-Gutmenschen, so dass er richtig leidet. Aber darüber hinaus können wir nicht übersehen: Das ist ein mächtiger Sargnagel in unserer gemeinsamen abendländischen Kultur. Möge er im Fleisch deren rotten, die diese Zustände herbeigeführt haben. {Quelle: www.kybeline.com}.

 

12 Responses to “Für die Befürworter des interrelegiösen Dialog”

  1. schwebchen Sagt:

    Zuerst geht es um Scheidung und Erbrecht. Dann kommen die Körperstrafen wie Auspeitschen, Hand abhacken, steinigen. Mit Salami-Taktik erobert ein Rechtssystem aus dem Mittelalter einen Kontinent, der wissenschaftlich, technisch und moralisch den höchsten Stand in der Geschichte der Menschheit erreicht hatte (die Betonung liegt auf hatte). Jetzt sind wir Westeuropäer nur noch suizidal.

  2. saphiri Sagt:

    Billiger und schneller:

    Also sind die Menschen selbst Urheber der irdischen Not, selbst wenn sie scheinbar unbeteiligt sind daran. Sie sind die Urheber durch ihre Gott-widrige Einstellung, durch ihre Nichtbeachtung der göttlichen Gebote und dadurch völlige Außerachtlassung ihrer Lebensaufgabe.
    Und solange die Menschen dies nicht erkennen, wird auch der Zustand auf Erden unerträglich bleiben, trotz einer scheinbaren Aufbesserung der Lebensbedingungen. Denn der Mensch selbst macht sich jeden Zustand mehr oder weniger erträglich durch seine Einstellung zu Gott. Und so können Menschen inmitten größter Unordnung und schwerster Lebensverhältnisse diese nicht so hart empfinden, weil sie an sich selbst arbeiten und in die göttliche Ordnung einzugehen sich bemühen, wie andererseits Menschen hart und empfindlich getroffen sind von der Not und dem Elend, weil sie völlig außerhalb der göttlichen Ordnung leben, oder aber auch im Wohlstand des Körpers dahinleben, so sie die Kraft vom Gegner Gottes in Anspruch nehmen, d.h. sich ihm völlig verschreiben, dessen Willen ausführen und ihm also willige Diener sind, wofür ihnen auch der Lohn von unten zugeht.
    Diese sind nicht zu beneiden, und es soll der Mensch, der in Not und Elend sich befindet, nicht deren Los sich wünschen, sondern aus der Not den rechten Nutzen ziehen für seine Seele, indem er an sich arbeitet, um dem göttlichen Willen gerecht zu werden, dann wird er auch eine Linderung der Not verspüren und gleichzeitig reifen an seiner Seele.

    Und so die kommende Zeit eine scheinbare Besserung bringt, werden die Menschen daran die Zugehörigkeit zum Gegner Gottes erkennen, daß der Wohlstand immer dort anzutreffen ist, wo die Menschen Gott fern, also Diener des Satans, sind
    Und darum sollen sie die Not ergeben auf sich nehmen, und jeder Mensch soll für sich eine Besserung anstreben, indem er an sich selbst arbeitet …. Dann wird der Lohn nicht ausbleiben, es wird das irdische Leben erträglich sein für den einzelnen, wenngleich die gesamte Menschheit noch betroffen ist.

    Erst ein Leben in göttlicher Ordnung hat auch ein geordnetes Erdenleben zur Folge, denn Gott lässet nicht in Not und Elend, die Seinen Willen zu erfüllen trachten, und Er nimmt Sich aller derer besonders an, die in Zeiten irdischer Not sich Ihm und Seiner Gnade empfehlen, die danach trachten, ihren Seelenzustand zu bessern, und die darum stets das Gebot der Liebe zu erfüllen suchen. Denn sie streben die göttliche Ordnung an und können der Hilfe Gottes zu jeder Zeit gewiß sein ….

    dann Muslime plagt Euch weiter mit Eurem Satan!!

    wenn sie sich die Steingung wünschen werden sie sie bekommen ebenso den gesamten Müll der Scharia

    • Emanuel Sagt:

      Kann ich voll unterschreiben .. so sehe ich die Dinge ebenfalls … Wir öffnen uns für die Liebe und die Wahrheit des Herrn … wir danken unserem Herrn, für die Erhellung unserer Seelen durch Seine Liebe und Weisheit….

      Neulich las ich : Es reicht nicht aus, die Gebote zu kennen. Man muss sie auch erfüllen …. Daran muss ich bei mir ständig arbeiten ….

  3. Emanuel Sagt:

    KEIN GLAUBE OHNE LIEBE GEGEN DEN NÄCHSTEN

    Mein Vorschlag für einen christlichen Wahlspruch für das Jahr 2012 ….

    • AnnaM. Sagt:

      Das wär mir zu wenig Emanuel viel viel zuwenig! als Werbegag.

      • Emanuel Sagt:

        Zu wenig??? Das ist viel viel viel zu viel für 95 % der Menschheit, liebe AnnaM ! Diese 7 Worte muss man erst mal richtig lesen lernen und dann in der Tiefe verstehen lernen. Es gibt keinen Glauben, der nicht aus der wahren Liebe zum Nächsten entsteht… Das , was wir alle “Glaube” nennen , ist demnach kein Glaube …. viel zu schwer , das richtig zu verstehen. Dazu sind wir alle viel zu weit entfernt vom Herrn ….

  4. Bernhardine Sagt:

    Der rachsüchtige Götze Allah, der fortwährend Menschenopfer verlangt(Christen, Juden und Heiden sollen versklavt bzw. geköpft werden), der den Mohammedanern ein grausames Kastenwesen diktiert, der Hände abhacken, Augen ausstechen, Frauen steinigen, sich als großer Listenschmied verehren läßt, kann nur der Teufel selber sein!

    • AnnaM. Sagt:

      Ja Ja Ja weiter so Bernhardine lassen Sie nur die Wut fliessen..tut doch gut

      • Emanuel Sagt:

        Teufel – Satan — Das Böse und das Falsche schlechthin … Jeder Glaube, der nicht aus der Liebe zum nächsten kommt , ist kein Glaube und somit Satan und Teufel schlechthin … Allah ist möglicherweise auch nichts anderes als ein von Menschen, die böse und falsch sind, missbrauchter Gott .. vielleicht ähnlich unserem Jesus Christus, der auch von Kirchenführern missbraucht wird, für ihre höllischen= irdischen Ziele….

  5. saphiri Sagt:

    Es ist dringend notwendig, dass der Islam mit all seinen Koraninhalten kennengelernt wird.
    Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann müssen alle darüber Bescheid wissen, was da im Konkreten zu uns gehört.

    Junge Mädchen im Europa, die keine Ahnung vom Islam und Koran haben, sich aber in islamisch indoktrinierte junge Männer verlieben und heiraten, laufen in eine Vergangenheit zurück, die Menschenverachtung statt Menschenrechte heißt.

    Man kann doch nicht in einem Rechtsstaat in Europa Gesetze anwenden, die auch die Todesstrafe als Bestrafungsmittel zulässt und damit ihre, zum Glauben (Unterwerfung) gezwungenen Menschen die Teilhabe an der demokratischen Freiheit entzieht.

    Was hat man denen gegeben, die das verantworten müssen oder womit hat man sie erpresst?

    • AnnaM. Sagt:

      saphiri Sagt:
      12. Januar 2012 at 12:25

      Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann müssen alle darüber Bescheid wissen, was da im Konkreten zu uns gehört.

      dann ist es aber schon zu spät meine Liebe!! eindeutug.

      Man kann doch nicht in einem Rechtsstaat in Europa Gesetze anwenden, die auch die Todesstrafe als Bestrafungsmittel zulässt

      sorry was kann man doch nicht???
      wenn das liebe Volk sich von Gott abwendet :was wollen Sie tun–was sollte Gott mit denen tun?? wäre besser gesagt !

      wollen die Menschen denn wirklich ins verderben laufen???

    • Emanuel Sagt:

      Nach meinen Erfahrungen mit vielen jüngeren Menschen, die von sich behaupten, sie seien “Moslem”, haben diese “Muslime” sehr , sehr häufig selber gar keine Ahnung vom Islam. Sie kennen weder den Koran, noch gehen sie in Moscheen beten. Trotzdem sagen sie auf Befragen, welchen Glauben sie hätten, sie seien Moslem. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Zum Einen gibt es ja die bekannten Unterschiede, Sunniten ca. 80 % und Schiiten/ Aleviten ca. Rest. Aleviten und Sunniten haben fast gar nichts gemeinsam, Aleviten werden in der Türkei beispielsweise missachtet. Eine “Mischehe” wird mit allen Mitteln verhindert. Aleviten tragen gewöhnlich kein Kopftuch und besuchen kaum die Moscheen der Sunniten.

      Auch die Sunniten sind kein homogenes Volk. Wir sollten uns angewöhnen, alle Glaubensfragen so differenziert wie möglich zu betrachten und uns vor allem davor hüten, alle Musleme über einen Kamm zu scheren.


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