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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Indonesien: Kirchen fordern Religionsfreiheit 30. September 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 11:51

Vertreter der Kirchen in Indonesien haben die Regierung ihres Landes dazu aufgerufen,

gegen die Verdrängung der Christen vorzugehen.

Der zunehmende Einfluss radikaler islamischer Kräfte aus dem Nahen Osten

habe bereits dazu geführt, dass zahlreiche Kirchen geschlossen wurden, erklärten Mitglieder des indonesischen Kirchenrats am Mittwoch bei einem Besuch in Berlin.

 

Andreas Yewangoe, Vorsitzender des Kirchenrats, und Gomar Gultom, Generalsekretär, berichteten von Gewalt gegen Christen und von Kirchen, die angezündet oder geschlossen worden seien. Die indonesische Verfassung garantiere zwar das Recht auf Religionsfreiheit, praktisch gebe es damit aber “einige Probleme”, wie Yewangoe erklärte. So beobachte er eine zunehmende Radikalisierung des Islam in Indonesien, unter der nicht nur die Christen, sondern auch gemäßigte Muslime und andere Religionsgemeinschaften zu leiden hätten. Erst am vergangenen Sonntag hatte ein Selbstmordattentäter auf der indonesischen Insel Java einen Sprengsatz vor einer Kirche gezündet. Wie das Hilfswerk “Open Doors” informierte, wurden dabei 27 Menschen verletzt. Vor sechs Monaten hatte sich ein weiterer Attentäter vor einer Moschee in der Stadt Ciberon in die Luft gesprengt. 30 Menschen wurden verletzt.

 

“Schuld tragen die fundamentalistischen Muslime”: Gultom beobachtet jedoch auch einen zunehmenden Einfluss charismatischer amerikanischer und koreanischer Bewegungen, die teilweise “aggressiv” missionierten. Es sei wichtig, die Mulitreligiosität in Indonesien zu achten, erklärte er dazu. Daher gingen die meisten Kirchen des Landes weniger missionarisch vor, sondern versuchten, eher diakonisch in die Gesellschaft hineinzuwirken. Dennoch stellte er mit Bezug auf das zunehmend aggressive Vorgehen der Islamisten fest: “Mit oder ohne die charismatische Bewegung würde das passieren.” Die Schuld für die zunehmende Einschränkung der Religionsfreiheit sei bei den islamischen Fundamentalisten zu suchen, nicht bei den Christen. Indonesien gilt als der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt. 80 bis 90 Prozent der knapp 240 Millionen Bürger hängen dem Islam an, 10 bis 15 Prozent gehören zu christlichen Kirchen. Der Kirchenrat vertritt nach eigenen Angaben rund 85 Prozent der indonesischen Christen. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

 

 

 Wie in Ägypten und über 52 islamischen Ländern: Allah Akbar – Tod den Christen!

 

 

Indonesien: Keine Kirchen in muslimischen Straßen

 

Jakarta (KNA): Die Kirchen in der indonesischen Großstadt Bogor sehen sich wachsender religiöser Intoleranz ausgesetzt. Jüngster Anlass ist ein Vorstoß des Bürgermeisters Diani Budiarto, christliche Gotteshäuser in Straßen mit islamischen Namen zu verbieten. Ein Sprecher der Taman Yasmin Indonesian Christian Church sprach von „immer neuen Ausreden“ des Bürgermeisters, die zudem einem Urteil des Obersten Gerichts in Indonesien zuwiderliefen. Auch das geplante Verbot sei nicht hinnehmbar. Ebenso wie es unbeanstandet Kirchen in Straßen mit islamischen Namen gebe, fänden sich zahlreiche Moscheen in Straßen mit christlichen Namen, sagte Gemeindesprecher Sigalingging Bona der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag.

 

Die Straße mit der Yasmin-Gemeinde ist nach dem Islamgelehrten Jalan Abdullah bin Nuh aus Westjava benannt. Unterstützung erhielten die Christen inzwischen von dessen Sohn. Muhammad Mustofa, selbst ein islamischer Kleriker, habe erklärt, aus seiner Sicht gebe es keine Einwände gegen ein christliches Gotteshaus in der nach seinem Vater benannten Straße, so der Sprecher der Kirche. Bürgermeister Diani hatte im vergangenen Jahr die von ihm erteilte Genehmigung zum Bau und Betrieb der Kirche auf Druck radikaler Islamisten widerrufen. Das Oberste Gericht Indonesiens kassierte Ende vergangenen Jahres diese Entscheidung. Diani weigert sich jedoch, das Urteil zu akzeptieren. Seit Weihnachten hält die Yasmin Gemeinde aus Protest jeden Sonntag ihren Gottesdienst unter den Augen einer Hundertschaft Polizei auf dem Bürgersteig in der Nähe der Kirche ab. {Quelle: www.cibedo.kath.de}

 

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